Aufzugsanlage.
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Die <SEP> vorliegende <SEP> Erfindung <SEP> betrifft <SEP> eine
<tb> Aufzugsanlage, <SEP> insbesondere <SEP> zur <SEP> Personen beförderung <SEP> in <SEP> Warenhäusern. <SEP> Erfindungs cmäss <SEP> enthält <SEP> diese <SEP> Aufzugsanlage <SEP> Mittel
<tb> zur <SEP> Wiedergabe <SEP> von <SEP> elektroakustisch <SEP> aufge z < -ichneten <SEP> Mitteilungen <SEP> über <SEP> mindestens
<tb> eben <SEP> in <SEP> der <SEP> Aufzugskabine <SEP> vorhandenen
<tb> Lautsprecher.
<tb> Vorteilhafterweise <SEP> enthält <SEP> die <SEP> Anlage
<tb> eine <SEP> Tonwiederga'beapparatur <SEP> und <SEP> SteuPr inittel. <SEP> die <SEP> die <SEP> Wiedergabe <SEP> der <SEP> aufgezeichne O,n <SEP> Mitteilungen <SEP> in <SEP> Abhängigkeit <SEP> der <SEP> ört lichen <SEP> I:
age <SEP> der <SEP> Aufzugskabine <SEP> veranlassen,
<tb> so <SEP> dass <SEP> der <SEP> S\ <SEP> nchronismus <SEP> zwischen <SEP> der <SEP> Wie dergabeapparatur <SEP> und <SEP> der <SEP> Aufzugskabine <SEP> in
<tb> allen <SEP> Fällen <SEP> gewährleistet <SEP> bleibt.
<tb> Eine <SEP> solche <SEP> Anlage <SEP> eignet <SEP> sich <SEP> insbeson dere <SEP> zur <SEP> Personenbeförderung <SEP> in <SEP> Waren häusern. <SEP> Die <SEP> wiedergegebenen <SEP> Aufzeichnun gen <SEP> können <SEP> beispielsweise <SEP> dazu <SEP> dienen, <SEP> den
<tb> Fahrgästen <SEP> die <SEP> Verkaufsabteilungen <SEP> des
<tb> ji ieliten <SEP> Stockwerkes <SEP> bekanntzugeben, <SEP> An gaben <SEP> über <SEP> Saisonverkaufsartikel <SEP> zu <SEP> machen
<tb> und <SEP> dergleichen.
<SEP> Es <SEP> ist <SEP> daher <SEP> nicht <SEP> mehr
<tb> nötig, <SEP> die <SEP> Fahrgäste <SEP> durch <SEP> den <SEP> Aufzugsfüh rer <SEP> instruieren <SEP> zu <SEP> lassen.
<tb> Im <SEP> folgenden <SEP> ist <SEP> an <SEP> Hand <SEP> der <SEP> Zeichnung
<tb> eine <SEP> beispielsweise <SEP> Ausführungsform <SEP> der
<tb> Tonwiedergabeapparatur <SEP> und <SEP> der <SEP> zu <SEP> dieser
<tb> gehörenden <SEP> Steuermittel <SEP> einer <SEP> zur <SEP> Personen beförderung <SEP> in <SEP> Warenhäusern <SEP> dienenden <SEP> Auf ziP,Y#aHlage <SEP> gemäss <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> dargestellt.
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Die <SEP> übrigen, <SEP> die <SEP> Aufzugsanlage <SEP> betreffenden
<tb> Teile <SEP> sind, <SEP> da <SEP> allgemein <SEP> bekannt <SEP> und <SEP> zum
<tb> Verständnis <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> nicht <SEP> erforder lich, <SEP> nicht <SEP> dargestellt. <SEP> Bei <SEP> dieser <SEP> Aufzugs anlage <SEP> ist <SEP> eine <SEP> Stahlbandwiedergabeappara tur <SEP> mit <SEP> zwei <SEP> Bändern <SEP> verwendet, <SEP> wobei <SEP> das
<tb> eine <SEP> Band <SEP> zurückgespult <SEP> wird, <SEP> während <SEP> das
<tb> andere <SEP> Band <SEP> zur <SEP> Wiedergabe <SEP> benützt <SEP> wird.
<tb> Jeder <SEP> Bewegungsrichtung <SEP> des <SEP> Aufzuges <SEP> ist
<tb> somit <SEP> ein <SEP> Band <SEP> zugeordnet.
<SEP> Natürlich <SEP> kön nen <SEP> an <SEP> Stelle <SEP> von <SEP> Stahlbändern <SEP> ebensogut
<tb> Stahldrähte <SEP> angewandt <SEP> werden.
<tb> Die <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> und <SEP> ? <SEP> zeigen <SEP> eine <SEP> Tonwieder gabeappa,ra.tur <SEP> im <SEP> Grund- <SEP> und <SEP> Aufriss. <SEP> Die
<tb> Apparatur <SEP> ist <SEP> ;
auf <SEP> einer <SEP> Grundplatte <SEP> 1 <SEP> auf montiert. <SEP> Der <SEP> Motor <SEP> 2 <SEP> treibt <SEP> über <SEP> die
<tb> Schneckengetriebe <SEP> 7 <SEP> und <SEP> 8 <SEP> -die <SEP> Trommeln <SEP> 3
<tb> bis <SEP> 6 <SEP> mit <SEP> den <SEP> Stahlbändern <SEP> 9 <SEP> und <SEP> 14 <SEP> an.
<tb> Da <SEP> das <SEP> Stahlband <SEP> schraubenlinienförmig <SEP> und
<tb> einlagig <SEP> aufgewickelt <SEP> wird, <SEP> bleibt <SEP> die <SEP> Band geschwindigkeit <SEP> über <SEP> die <SEP> ganze <SEP> Wiedergabe dauer <SEP> konstant. <SEP> Je <SEP> zwei <SEP> Trommeln <SEP> sitzen
<tb> auf <SEP> .der <SEP> gleichen <SEP> Achse.
<SEP> Dabei <SEP> sind <SEP> die <SEP> in
<tb> der <SEP> Wiedergabelaufriehtung <SEP> der <SEP> Bänder <SEP> als
<tb> Aufrolltrommeln <SEP> wirkenden <SEP> Bandspulen <SEP> 3
<tb> und <SEP> 6 <SEP> fest <SEP> mit <SEP> der <SEP> Achse <SEP> verbunden, <SEP> wäh rend <SEP> die <SEP> beiden <SEP> andern <SEP> Trommeln <SEP> 4 <SEP> und <SEP> 5
<tb> durch <SEP> spiralförmig <SEP> aufgewickelte <SEP> Blatt federn <SEP> 11 <SEP> mit <SEP> der <SEP> Achse <SEP> verbunden <SEP> sind.
<tb> Durch <SEP> diese <SEP> Massnahme <SEP> bleiben <SEP> die <SEP> Bänder
<tb> immer <SEP> straff <SEP> gespannt. <SEP> Die <SEP> Tonwiedergabe köpfe <SEP> 11 <SEP> und <SEP> 12 <SEP> sitzen <SEP> auf <SEP> einem <SEP> in <SEP> seiner
<tb> Längsrichtung <SEP> verschiebbaren <SEP> Schlitten <SEP> 13,
<tb> der <SEP> ebenfalls <SEP> vom <SEP> Motor <SEP> angetrieben <SEP> wird;
und zwar über die beiden Schneckengetriebe 8 und 14, .die Welle 15, das Zahnrad 1,6 und die Zahnstange 17. Auf der Welle 15 sitzen acrht Nockenscheiben 18 zur Betätigung der Kontakte k1 und k2.
Sofern es nötig ist, den Text von Zeit zu Zeit durch einen andern zu ersetzen, kann ein Auswechseln -der Bän- .der mittels neben den Wiedergabeköpfen montierter Aufnahme- und Löschköpfa ver- mieden werden.
Zur Erhöhung .dei Betriebs sicherheit ist es zweckmässig, eine Sicherungs vorrichtung in die Apparatur einzubauen, die beim Lockerwerden oder Reissen des Stahl baudes die Anlage stillsetzt und wenn nötig ein Warnungssignal auslöst.
Der Kontakt z, dessen dem Zentrum. der Trommel näher liegende Feder isoliert auf die Welle auf- gesetzt und über einen kleinen; Schleifring mit der Schaltung verbunden ist, schliesst, wenn das Stahlband unterbrochen wird und sich die potentielle Federenergie der Spiral feder 11 durch Verdrehen der Trommel 4 bzw. 5 entlädt. Die äussere Feder des Kon taktes z liegt .direkt an der Trommel 4 bzw. 5 und ist deshalb elektrisch mit der Grundplatte 1 verbunden.
Das schaltungsmässige Arbeiten der Ton wiedergabeapparatur und der Steuermittel sei nachstehend an Hand der Fig. 3, und 4 erklärt. Der obere Teil .der Fig. 3, zeigt ,das nur einpolig gehaltene Prinzipschema des elektroakustischen Teils der Anlage.
Im untern Teil sind die Steuerelemente eisicht- lich. Die .durch die Bandtrommeln BT ange- triebenenStahlbänder werden mittels der Ton wiedergabeköpfe TK magnetisch abgetastet.
Je nach der Fahrtrichtung des Aufzuges gelangt der Sprechwechselstrom über den Kontakt la <I>l</I> oder h 2 auf den Verstärker Y. Der Lautsprecher<I>AL</I> befindet sich in der Aufzugskabine AK. Zur Kontrolle ist noch ein weiterer Lautsprecher KL vorgesehen, der mit Hilfe des Umschalters US anschalt- bar ist.
Die Kontakte k 1 und k2, die ent sprechend den Stockwerken je vierfach vor handen sind, werden in der schon beschrie benen Weise durch Nockenwellen betätigt. Das mit dem Hauptschalter HS abschaltbare Drehstromnetz N liefert Strom an den Gleich richter GR zur Stromversorgung der Steuer relais, den Antriebsmotor 1V1 und den Ver stärker Y. Die beiden Kontakte<I>k</I> a und<I>k</I> b stehen in Verbindung mit -den Steuermitteln des Aufzuges.
Kontakt ka ist geschlossen während sich der Aufzug aufwärts bewegt und Kontakt Icb während der Abwärtsbewe- gung. Ausser den ,Steuerrelais <I>A, B, C 1, C 2,</I> E 1, E 2,<I>H 1</I> und<I>H 2</I> ist noch -das Über wachungsrelais S vorhanden. Im weiteren ist im Aufzugssehacht pro Stockwerk ein Kon takt I bis IV angeordnet. Aus Fig. 4 geh .hervor, wie .diese Kontakte vom Aufzug beim Halt oder bei der Durchfahrt in jedem Stock werk geöffnet werden.
Es sei angenommen, die Aufzugskabine befinde sich im untersten Stockwerk. Kon takt I ist also geöffnet. Gleichzeitig mit dem Schliessen des Schalthebele "auf" #sehliesst auch der Kontakt ka. Das Relais A kann nun erregt werden und schliesst seine Kon- takte a <I>1,</I> a 2 und<I>a 3.</I> Die beiden Relais C 1 und H1 ziehen ihre Anker ebenfalls an. Da der Kontakt c 1 geschlossen ist, beginnt der Motor in einer bestimmten. Drehrichtung zu laufen.
Die Wiedergabe der Mitteilung kommt über Kontakt hl zustande. Alle Kontakte I bis IV sind wieder geschlossen. Sobald .die Meldung beendet ist, wird einer der parallelgeschalteten Nockenscheibenkon- takte k 1 geschlossen und bewirkt daher ein Ansprechen von Relais<B>EI.</B> Damit sind die Stromkreise für Relais C 1 und H 1 unter brochen.
Motor t11 und Tonw iedergabekopf Tk sind wieder abgeschaltet. Kurz vor dem Hal ten des Aufzuges im ersten Stockwerk öffnet Kontakt II die Verbindung für Relais E 1. Beize Anhalten des Aufzuges wird auch Re lais A aberregt, so dass alle Steuerelemente wieder in Ruhestellung sind. Die gleichen Vorgänge wiederholen sich beim Weiter fahren .des Aufzuges.
Soll der Aufzug bei- spielsweise im ersten Stockwerk nicht an halten, sondern direkt zum zweiten Stock werk durchfahren, so wird der Kontakt ka während der ganzen Fahrt geschlossen blei ben.
Der Kontakt I wird bei der Durchfahrt
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des <SEP> Aufzuges <SEP> kurzzeitig <SEP> geöffnet; <SEP> dadurch
<tb> kehren <SEP> alle <SEP> Kontakte <SEP> von <SEP> Relais <SEP> E <SEP> 1 <SEP> (e <SEP> 1l,
<tb> e12 <SEP> und <SEP> e <SEP> 13) <SEP> in <SEP> die <SEP> Ruhestellung <SEP> zurück.
<tb> Dies <SEP> gestattet <SEP> eine <SEP> erneute <SEP> Erregung <SEP> der
<tb> Relais <SEP> C <SEP> 1 <SEP> und <SEP> H <SEP> 1, <SEP> die <SEP> bis <SEP> zum <SEP> nächsten
<tb> Ansprechen <SEP> von <SEP> Relais <SEP> E <SEP> 1 <SEP> andauert. <SEP> Sinn gemäss <SEP> sind <SEP> die <SEP> Verhältnisse <SEP> beim <SEP> Abwärts fahren. <SEP> An <SEP> Stelle <SEP> von <SEP> Kontakt <SEP> <I>ka</I> <SEP> ist <SEP> Kon takt <SEP> <I>k.(></I> <SEP> geschlossen.
<SEP> Die <SEP> Folge <SEP> ist <SEP> ein <SEP> den
<tb> Relais <SEP> <B><I>Cl,</I></B><I> <SEP> H <SEP> 1</I> <SEP> und <SEP> E <SEP> 1 <SEP> analoges <SEP> Arbeiten
<tb> der <SEP> Relais. <SEP> <B><I>C2,</I></B> <SEP> H <SEP> 2 <SEP> und <SEP> <B>E2'.</B> <SEP> Die <SEP> geschlosse nen. <SEP> Kontakte <SEP> c? <SEP> und <SEP> h2 <SEP> veranlassen <SEP> die
<tb> Wiedergabe <SEP> der <SEP> aufgezeichneten <SEP> Mitteilun t;en <SEP> des <SEP> andern <SEP> Stahlbandes. <SEP> Anschliessend
<tb> an <SEP> die <SEP> Durchgabe <SEP> der <SEP> Aktteilung <SEP> kommt <SEP> dies mal <SEP> der <SEP> Nockenkontakt <SEP> k..2' <SEP> zur <SEP> Wirkung.
<tb> Für <SEP> den <SEP> Fall, <SEP> dass <SEP> das <SEP> Stahlband <SEP> locker <SEP> wer den <SEP> oder <SEP> reissen <SEP> sollte, <SEP> ist <SEP> der <SEP> Kontakt <SEP> .
Fig. <SEP> ? <SEP> und <SEP> 3<B>)</B> <SEP> vorgesehen. <SEP> Dieser <SEP> schliess <SEP> i
<tb> lind <SEP> legt <SEP> das <SEP> Relais <SEP> S <SEP> an <SEP> Spannung, <SEP> das
<tb> seinen <SEP> Kontakt <SEP> s <SEP> 1 <SEP> öffnet <SEP> und <SEP> somit <SEP> alle <SEP> an (lern <SEP> Relais <SEP> entregt. <SEP> Da <SEP> die <SEP> Kontakte <SEP> e1
<tb> und <SEP> c2 <SEP> wie <SEP> auch <SEP> hl. <SEP> und <SEP> h2 <SEP> geöffnet <SEP> sind,
<tb> di(@ <SEP> Wiedergabe <SEP> unterbrochen.
<SEP> In <SEP> vielen
<tb> 1, <SEP> iillen <SEP> wird <SEP> man <SEP> durch <SEP> das <SEP> Relais <SEP> S <SEP> auch
<tb> (rille <SEP> Alarmeinrichtung <SEP> einschalten <SEP> lassen.
<tb> Eine <SEP> hier <SEP> nicht <SEP> im <SEP> einzelnen <SEP> beschriebene
<tb> Steuerungsmöglichkeit, <SEP> bei <SEP> welcher <SEP> keine
<tb> Kontakte <SEP> im <SEP> Aufzugsschacht <SEP> benötigt <SEP> wer den, <SEP> besteht <SEP> darin, <SEP> die <SEP> Steuerautomatik <SEP> des
<tb> .Xufztihes <SEP> und <SEP> diejenige <SEP> derWie:
derga,beappa ra.tur <SEP> zu <SEP> vereinigen. <SEP> Das <SEP> kann <SEP> beispielsweise
<tb> itl <SEP> iler <SEP> Weise <SEP> wesehelien, <SEP> indem <SEP> die <SEP> <B>Auf,-</B>
<tb> weitere <SEP> Kontakte <SEP> zur <SEP> Steue rl1ng <SEP> der <SEP> Wiedergabeapparatur <SEP> besitzen. <SEP> so
<tb> da.ss <SEP> letztere <SEP> immer <SEP> in <SEP> Abhängigkeit <SEP> des
<tb> hi'-ht@lt7.ll@ta11@1(#a. <SEP> der <SEP> Aufzugfia_utomatik <SEP> \..','e -teuert <SEP> wird.
<tb> hie <SEP> erfindungsgemässe <SEP> Anlage <SEP> muss <SEP> nicht
<tb> i <SEP> unbedingt <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Stahlb-an.dwiedergabe apparat:
ur <SEP> ausgerüstet <SEP> sein. <SEP> Es <SEP> eignen <SEP> sieh
<tb> auch <SEP> elektrooptische <SEP> Mittel <SEP> zur <SEP> Wiedergabe.
<tb> Da, <SEP> die <SEP> Länge <SEP> des, <SEP> Textes <SEP> relativ <SEP> kurz <SEP> ist,
<tb> können <SEP> beispielsweise <SEP> Tonscheiben <SEP> oder <SEP> Ton walzen. <SEP> die <SEP> mitteh" <SEP> Durchleuchtung <SEP> oder <SEP> Re flexion <SEP> mit <SEP> Liilit <SEP> abgetastet <SEP> -werden, <SEP> Ver -endung <SEP> finden.