CH255586A - Verfahren und Vorrichtung für das sebsttätige Wiegen und Abfüllen von schüttbaren Gütern. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung für das sebsttätige Wiegen und Abfüllen von schüttbaren Gütern.

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CH255586A
CH255586A CH255586DA CH255586A CH 255586 A CH255586 A CH 255586A CH 255586D A CH255586D A CH 255586DA CH 255586 A CH255586 A CH 255586A
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CH
Switzerland
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weighing
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single stream
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fall
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English (en)
Inventor
Industrie-Gesel Schweizerische
Original Assignee
Sig Schweiz Industrieges
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Publication date
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Publication of CH255586A publication Critical patent/CH255586A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/30Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled
    • B65B1/32Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled by weighing
    • B65B1/34Adjusting weight by trickle feed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung für das selbsttätige Wiegen und Abfüllen  von schüttbaren Gütern.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein       Verfahren    und eine Vorrichtung für das       selbsttätige    Wiegen und     Abfüllen    von     sehüt-t-          baren    Gütern, insbesondere von für diesen  Zweck schwer zu behandelnden Produkten,  wie langblättriger Tee, Teigwaren und der  gleichen, bei welchen die     Wägung    in minde  stens zwei Stufen     erfolgt.     



       Bekannte        Vorrichtungen    zum     Wiegen    und       Abfüllen    der erwähnten Produkte arbeiten  nach Verfahren, die für die Behandlung der  angeführten, schwierigen Produkte den heu  tigen Anforderungen in     bezug    auf Leistung  und ganz besonders auf Gewichtsgenauigkeit  nicht genügen können.

   Die bei der Zufüh  rung des     Wiegegutes    zum     Wiegegefäss    sowie  der Aufteilung in die erforderliche Zahl Teil  ströme bei diesen Ausführungen sich ergeben  den Verhältnisse lassen sich nicht derart be  herrschen, dass auch bei schwer zu behandeln  den Produkten die für ein einwandfreies Ar  beiten der Vorrichtung erforderliche Auf  rechterhaltung eines gleichmässigen Zuflusses  zur Waage     gesichert    wäre.  



  Bei den bekannten Vorrichtungen     erfolt     nämlich häufig die für eine präzise     Wägung     bei höherer Leistung erforderliche     Aufteilung          dezu    verarbeitenden Materials in einzelne:  Teilströme durch in geneigten     Zuführkanälen     angeordnete Trennwände. In den Fällen, wo  es sich um kleine Verarbeitungsmengen  handelt, fallen die Querschnitte der Teil-         kanäle    klein aus, so dass ungünstige Reibungs  verhältnisse entstehen, die     insbesondere    bei  schwer zu verarbeitendem Material ein gleich  mässiges Fliessen desselben verunmöglichen.

    Die Genauigkeit der     uTägungen,    welche sehr  stark vom gleichmässigen     Zufluss    abhängt, ist  somit nicht mehr gesichert.  



  Erfindungsgemäss wird das in einem ein  zigen Strom zufliessende Material auf seinem  Weg zum     Wiegegefäss    über eine Fallstrecke  geführt, wo die Aufteilung des Material  flusses     in.    Einzelströme im Verlaufe der Fall  bewegung durch wenigstens eine längs der  Fallstrecke verlaufende Trennwand erfolgt.  



  Damit     wird    der notwendige, gleichmässige       Materialfluss    in den     Wiegebehälter    auch bei  ungünstigsten Produkten und kleinen Ge  wichten gesichert, indem eine freie Fall  strecke eingeschaltet ist, wo die Trennung  durch eine Trennwand, z. B. ein einstellbares  Leitblech,     erfolgt.    Bei der Trennung wäh  rend des freien Falles spielen die Reibungs  verhältnisse praktisch keine Rolle, und der  gleichmässige     Zufluss    der verschiedenen Teil  ströme ist auch unter ungünstigsten Verhält  nissen gewährleistet.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine  Ausführungsform der Vorrichtung schema  tisch dargestellt, an Hand welcher auch das  erfindungsgemässe Verfahren beispielsweise  beschrieben wird.  



       Fig.    1     zeigt    .die Vorrichtung im Aufriss.           Fig.    2 zeigt die Vorrichtung im     Seitenriss     (zum Teil im     Schnitt,    entsprechend     A-A    in       Fig.    1).  



  Das zu     wiegende    Gut G, beispielsweise       langblättriger    Tee, wird     in        einem    gleich  mässigen Strom, der mit Hilfe nicht darge  stellter     Mittel    erzeugt     und    aufrechterhalten  wird, über     eine        Wiegevorrichtung    gebracht.  Das zu verpackende Material     fliesst    aus einem  geneigten Kanal 1 in einem geschlossenen  Strom 2 frei .durch einen     vertikalen    Kanal 3  und gelangt schliesslich     in.    den unter diesem  angeordneten     ,Wiegebehälter    4.

   Letzterer ist  auf dem     Waagebalken    5     einer    an sich bekann  ten, in zwei Stufen arbeitenden Waage ab  gestützt. Im Kanal 3 ist     ein    knapp unter  dessen oberem Ende     beginnendes    Trennblech  F, vorgesehen, das längs des Kanals 3     verläuf    t  und diesen in zwei Teile 7 und 8,

   und damit  auch den     Stromdes    durch diesen Kanaldurch  fallenden     Materials    in zwei Teilströme 9 und  10     unterteilt.    Das Blech 6 erstreckt sich über  die     ganze    Breite des     Kanals    3 und ist zum  Zweck der     Einstellung    an     einer    drehbaren  Achse 11 befestigt.  



  Es sind     Mittel    vorgesehen, welche es er  lauben, die Teilströme 9 und 10, die ge  trennt in das     Wiegegefäss    4 einfallen, jeden  für sich zu     unterbrechen.    Inder dargestellten       r2usführungsform    geschieht dies mit Hilfe  von zwei     Drehschiebern    12 und 13, die um  ihre Achse 14 bzw. 15 eingestellt werden  können. In .der Zeichnung sind beide Dreh  schieber     in,    ihrer äussern Stellung     dargestellt,     in welcher für     die    erste Stufe der     Wägung     der volle Durchgang beider     Teilkanäle    7     und     8 frei ist.

   Mit strichpunktierten Linien sind  beide Schieber 12, 13 auch noch in ihrer       innersten    Lage angedeutet. Hier stehen ihre       innern.    Kanten 16 und 17 am Trennblech 6  an, so dass in beiden Teilkanälen der Durch  gang vollständig gesperrt ist. Da die Material  zufuhr     ununterbrochen    vor sieh geht, unab  hängig von der     jeweiligen    Lage der Schieber  12     und    13,     sammelt    sich jeweils über den ge  schlossenem     Schiebern    Material an, ,das     beim     Öffnen derselben     in,    das     Wiegegefäss    4 ge  langt.

   Auf bekannte Weise veranlasst jeweils    der Ausschlag des Waagebalkens 5 nachein  ander im richtigen zeitlichen Abstand, unter  Vermittlung nicht gezeigter, an sich bekann  ter     Mittel,    das Schliessen der     beiden    Schieber  12 und 18, wobei nach Schliessen des zuerst  betätigten Schiebers 12 bzw. 13 die zweite  Stufe der     Wägung    erfolgt. Das Öffnen der  beiden Schieber dagegen geschieht gleichzeitig  nach erfolgter Entleerung des     Wiegegefässes          unter    zwangsweiser     Steuerung    von einer       Steuerwelle    der     Wiegemaschine    aus.  



  Die Stellung .des Trennbleches 6     bestimmt     das Verhältnis der auf die beiden Teilströme  9 und 10 entfallenden     Einzeldurchflussmengen.     



  Von Fall zu Fall wird - zur     Einstellung     der optimalen Genauigkeit bei dem jeweils  zu behandelnden Gut und dem zu wägenden  Gewicht - durch     Einwirkung    auf die aus  dem Kanal 3 austretende Achse 11 des     Trenn-          bleches    6 das     zweckmässigste        Verhältnis    für  die     Aufteilung    des     Zuflussstromes    in Einzel  ströme     eingeregelt.    Die Lage des einmal ein  gestellten     Trennbleches    6 wird dann mit     Hilfe     an sich bekannter Mittel festgehalten.  



  Bei der beschriebenen Ausführungsform  wird der     Zuflussstrom    2 in zwei Teilströme  9, 10 unterteilt. Selbstverständlich könnte  der     Zuflussstrom,    wo es erforderlich sein sollte,  durch mehrere Trennbleche auch in eine grö  ssere Anzahl     Teilströme    unterteilt werden.  die durch eine Reihe     entsprechend    angeord  neter Drehschieber jeder für sich abgesperrt       werden        können.     



  Die Fallstrecke, auf der die Aufteilung  des     Materialflusses    in Einzelströme erfolgt,  ist bei der dargestellten     Ausführungsform    un  mittelbar über dem     Wiegegefäss    gebildet.  Dies     wird    in .den meisten Fällen die     zwecli-          mässigste        Lösung    sein.

   Es ist jedoch klar,  dass diese     Fallstrecke    an     irgendeiner    andern  Stelle der vom zu behandelnden Material auf  seinem Weg zum     Wiegegefäss        beschriebenen     Bahn eingeschaltet werden     könnte.    Die zwi  schen.     Fallstrecke    und     Wiegegefäss    vorge  sehenen     Fördermittel    (geneigte Kanäle, För  derbänder oder dergleichen) müssen bei die  ser Variante zur Aufrechterhaltung der ge-      bildeten Teilströme entsprechende Zwischen  wände aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren. zum selbsttätigen Wiegen und Abfüllen, von schüttbarem Material, ins besondere von für diesen Zweck schwer zu behandelnden Produkten, bei welchem die ZVägung in mindestens zwei Stufen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass man das in einem einzigen Strom zufliessende Material auf seinem Weg zum Wiegebehälter über eine Fallstrecke führt und die Aufteilung des 1laterialflusses in Einzelströme während der Fallbewegung mit Hilfe von wenigstens einer längs der Fallstrecke verlaufenden Trenn wand veranlasst.
    II. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, .dass über dem Wiegegefäss ein mindestens nahezu vertikaler Kanal vorge sehen ist, in welchem mindestens ein Trenn- blecb zum Aufteilen des dem Kanal in einen, einzigen Strom zufliessenden Materials in mindestens zwei Teilströme angeordnet ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man das Material ir. einem einzigen Strom über das Wiegegefäss bringt, und dass man die Trennung in minde stens zwei Einzelströme erst während des Herunterfallens des Materials in das Wiege- gefäss vornimmt. ?. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das im Kanal angebrachte Trennblech einstellbar angeord net ist.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die vordern Kan ten von für die Absperrung der den Einzel strömen zugeordneten Teilkanäle vorgesehenen Drehschiebern in geschlossener Stellung am Trennblech anstehen.
CH255586D 1947-02-05 1947-02-05 Verfahren und Vorrichtung für das sebsttätige Wiegen und Abfüllen von schüttbaren Gütern. CH255586A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3090453A (en) * 1960-05-02 1963-05-21 Rosen Sidney Automatic scale filler apparatus
EP0009833A1 (de) * 1978-09-28 1980-04-16 Technical Development Corporation Einrichtung zum Abwägen von Tabakportionen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3090453A (en) * 1960-05-02 1963-05-21 Rosen Sidney Automatic scale filler apparatus
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