CH255634A - Verfahren zur Enteisenung und Entmanganung von Wasser. - Google Patents

Verfahren zur Enteisenung und Entmanganung von Wasser.

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CH255634A
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Ag Jatolit
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      Verfahren   <B>zur</B>     t;nteisenung   <B>und</B>     Entmanganung   <B>von Wasser.</B>    Vorliegende Erfindung hat zum Gegen  stand ein Verfahren zur     Enteisenung    und       Entmanganung    von Wasser, das dadurch ge  kennzeichnet ist, dass man einen Teil des     zii     reinigenden Wasserstromes durch einen Be  hälter leitet, der einen die     Enteisenung    und       Entinanganung    bewirkenden Stoff in fester  Form enthält, dann den Teilstrom wieder mit       dein    Hauptstrom vereinigt und das behan  delte Wasser     e_ner    Filtration unterwirft.  



  Das Verfahren kann z. B. derart durch  geführt werden, dass man den Teilstrom mit  einer hinreichenden     Alkalität    versieht, die  dann nach     Vereinigung    mit dem     Hauptstrom     die     Ausflockung    von Mangan und Eisen  hydraten bewirkt, die bei der Filtration     zu-          riicl@gehalten    werden.  



  Die Erzeugung der     Alkalität    kann vor  genOmmen werden vermittels eines festen       Cliemikals,    bestehend aus     Karbonaten    und  Oxyden des Kalziums und Magnesiums, oder  aber durch eine Aufschlämmung von Hydra  ten des     Kalziums    und Magnesiums.  



  Die dem Teilstrom erteilte     Überalkalität     Wird bei der Wiedervereinigung mit. dem  Hauptstrom auf die dem     erforderlichen     Zwecke zugedachte     Alkalität    reduziert in  folge des     Miechens.     



  Materialien, die sich zur Ausfällung des  Eisens und Mangans, eignen, lassen sich her  stellen aus     Magnesiten    und Dolomiten, da  durch, dass deren Karbonate durch ein     Brenn-          verfahren    so weit in ihre Oxyde überführt    werden, dass die feste Form des Materials ge  rade noch erhalten bleibt.  



  So hergestellte Materialien besitzen einen  hohen Gehalt an wirksamen Alkalien, die  durch das Durchleiten eines Teilstromes re  gelbar zur Auflösung gelangen können.  



  Als Filtermaterial zum genannten Zwecke  eignet sich ein solches, das eine schwache  alkalische Reaktion aufweist, das aber nicht  imstande ist, Mengen alkalischer Substan  zen an das Wasser abzugeben.  



  Es ist also zweckmässig, das Wasser in  alkalischem Medium zu filtrieren; bei dieser       Arbeitsweise    sollen aber die zur     Ausflockung     der     Hydroxyde    des Eisens und des Mangans  nötigen alkalischen Substanzen dem Teil  strom gesondert, wie     oben    beschrieben, zu  gegeben werden. Würde die     Alkalität    aus  dem Filtermaterial stammen, dann wäre eine  Abstimmung des     Enteisenungs-    und     Ent-          manganungsprozesses    auf die vorliegenden  Wasserverhältnisse illusorisch.  



  Ein solches Filtermaterial lässt sich her  stellen durch Brennen von Quarzsanden, die  einen     Kalziumgehalt    von etwa 10 bis 20%  aufweisen. Durch das Brennen werden die  in diesen Sanden vorhandenen     Kalziumver-          bindungen    in alkalisch reagierende Kalzium  verbindungen übergeführt.  



  Das Verfahren gemäss Hauptpatent be  trifft allgemein ein Verfahren zur Aufberei  tung des Wassers, dasjenige der vorliegenden  Erfindung hingegen seine .spezielle Anwen  dung auf die     Entmanganung    und Enteise-           nung        .des    Wassers. Dadurch, dass man das       Mengenverhältnis    Teilstrom zu Hauptstrom  in einfacher Weise mit einem Teilorgan re  gelt, ist es nun möglich, ein zu behandelndes  Wasser kontinuierlich mit dem nötigen     Alka-          liengehalt    zu versehen.  



  Diese Art der     Entmanganung    und     Ent-          eisenung    gestattet es auch, den zum Effekt       nötigen        Alkaliengehalt    je nach den     augen-          blick@lioh        herrschenden        Wasserverhältnissen     auf einfache Art zu regulieren.  



  Gegenüber bisher angewendeten Arbeits  weisen, bei denen     das    Filter zugleich. auch       die    zur Fällung nötige     Alkalität    lieferte, hat  die oben beschriebene     beispielsweise    Ausfüh  rungsform des erfindungsgemässen Verfah  rens den Vorteil, dass die für die Ausfällung  der Eisen- und     Manganverbindungen    verwen  deten alkalischen Substanzen gesondert zu  gegeben     werden    und deshalb - das Wasser  keine :grossen Kontaktzeiten mit .dem Filter  mehr benötigt. Deshalb lässt sich die ganze  Anlage     kleiner    dimensionieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Enteisenung und Entman- ganung von Wasser, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Teil des zu reinigenden Was serstromes durch einen Behälter leitet, der einen .die Enteisenung und Entmanganung des Wassers bewirkenden Stoff in fester Form enthält, dann den Teilstrom wieder mit dem Hauptstrom vereinigt und das be handelte Wasser einer Filtration unterzieht. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da- ÜuTch gekennzeichnet, dass man als Mittel zur Enteieenung und Entmanganung ein festes Material, bestehend aus Karbonaten und Oxyden des Kalziums und Magnesiums, verwendet, .das imstande ist, sich im Wasser in grösserer Menge aufzulösen, als zur voll- ständ-igen Enteieenung und Entmanganung notwendig ist, und dem Wasser eine alka lische Reaktion zu erteilen. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da- .durch gekennzeichnet, dass man als: Mittei zur Enteisenung und Entmanganung ge brannten Dolomit verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Mittel zur Enteisenung und Entmanganung ge brannten Magnesit verwendet. 4. Verfahren nach Patentanspruoh, da durch gekennzeichnet, dass man als Filter material gebrannten Quarzsand mit einem Anteil an Kalziumoxyd verwendet. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Filter material gebrannten Quarzsand mit einem Anteil an Kalziumkarbanat verwendet.
CH255634D 1947-03-05 1947-03-05 Verfahren zur Enteisenung und Entmanganung von Wasser. CH255634A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1125365B (de) * 1955-12-23 1962-03-08 Forschungsgesellschaft Der Iaw Verfahren zur Befreiung von Waessern oder Abwaessern von darin dispergierten oder kolloidal verteilten Oxyden oder Hydroxyden von Schwermetallen oder ihren darin geloesten Karbonaten oder Bikarbonaten
DE1202737B (de) * 1959-02-28 1965-10-07 Metallgesellschaft Ag Verfahren zur Entsaeuerung, Enteisenung und Entmanganung von Trink- und Betriebswasser
EP0064647A1 (de) * 1981-04-28 1982-11-17 Amf Incorporated Filtriermittel, Verfahren zum Oxydieren und Entfernen löslichen Eisens, Verfahren zum Entfernen und Inaktivieren von Kleinlebewesen und körniges Filterhilfsmittel

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DE1125365B (de) * 1955-12-23 1962-03-08 Forschungsgesellschaft Der Iaw Verfahren zur Befreiung von Waessern oder Abwaessern von darin dispergierten oder kolloidal verteilten Oxyden oder Hydroxyden von Schwermetallen oder ihren darin geloesten Karbonaten oder Bikarbonaten
DE1202737B (de) * 1959-02-28 1965-10-07 Metallgesellschaft Ag Verfahren zur Entsaeuerung, Enteisenung und Entmanganung von Trink- und Betriebswasser
EP0064647A1 (de) * 1981-04-28 1982-11-17 Amf Incorporated Filtriermittel, Verfahren zum Oxydieren und Entfernen löslichen Eisens, Verfahren zum Entfernen und Inaktivieren von Kleinlebewesen und körniges Filterhilfsmittel

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