CH255780A - Rasierklingenmagazin. - Google Patents

Rasierklingenmagazin.

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CH255780A
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Gillette Safety Razor Co
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D83/00Containers or packages with special means for dispensing contents
    • B65D83/08Containers or packages with special means for dispensing contents for dispensing thin flat articles in succession
    • B65D83/10Containers or packages with special means for dispensing contents for dispensing thin flat articles in succession for razor blades or razor cartridges

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  



     Rasierklingenmagazin.   



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist   ein Rasierklingenmagazin,    das mit einer lÏnglichen H lle und einer Elingenaustritts ¯ffnung am einen Ende sowie mit Mitteln zum Anbringen des Magazine an einem Sicherheitsrasierapparat und mit Mitteln ver  ist,    ist, um in der Hülle einen Klingenstapel unterzubringen, sowie mit einem F¯r  derschlitten,    der in der H lle in   Längsrich-      ng      besreglieh ist, um    je die oberste Klinge des Klingenstapels durch die erwÏhnte Aus  trittsoffnung    in den Rasierapparat einzuf hren.



   Das erfindungsgemϯe Klingenmagazin ist dadurch gekennzeichnet, da¯ der Forderschlitten so ausgebildet ist, da¯ er die   Sehnei-    den der Klinge schützt, während sie in den   Rasierapparat vorgeschoben    wird und da¯ er mit Mitteln versehen ist, welche bestimmt sind. beim Vorsehieben desselben mit einer   gebrauchten Klinge    im Rasierapparat in Ein   griff zu kommen und dieselbe losbar zu hal-    ten,   nm    sie aus dem Rasierapparat   entfer-    nen zu können.



   Die beiliegende Zeichnung zeigt eine be  vorzugte    Ausführungsform des   Erfindungs-    gegenstandes, und zwar zeigt :
Fig.   1    eine perspektivische Ansicht des   magazines    in der   Gebrauchslage beziiglich    des   Sicherheitsrasierapparates,   
Fig. 2 ist eine   perspektivischeAnsicht    von Teilen des Rasierapparates und des Magazins, wobei die Teile des Rasierapparates in   auseina-ndergezogener    Stellung dargestellt sind.



   Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch das Magazin in gr¯¯erem Ma¯stabe.



   Fig. 4 ist ein teilweiser Längsschnitt in gegenüber Fig. 3 weiter vergrössertem MaBstabe und zeigt Teile des   Rasierapparates    und des Magazines.



   Fig. 5 ist ein Längsschnitt durch das Magazin und den Rasierapparat in gegen über Fig.   1    vergrössertem Massstab.



   Fig. 6 ist eine perspektivische Ansieht des einen Endes des Magazines und zeigt die Fördereinrichtung in derjenigen Stellung, in welcher sie sich am Ende ihres, eine Klinge fördernden Hubes befindet.



   Fig. 7 ist eine perspektivische Ansicht von Teilen des Magazins in   auseinandergezo-    gener Stellung.



   Fig. 8 ist eine perspektivische Ansicht der Mittel zur   Elingenf orderung    und zu ihrer Einführung und Entfernung aus einem Rasierapparat.



   Fig. 9 ist eine perspektivische Ansicht des Magazines und zeigt die   Fördereinrieh-    tung in   teilw'eiserzurückgezogenerStellung.    und
Fig. 10 zeigt in perspektivischer Darstellung den Rasierapparat, wobei einzelne Teile in auseinandergezogener Stellung dargestellt sind.



   Bevor die Konstrukti. on und Wirkungsweise des Sicherheitsrasierapparates und des  Magazines beschrieben werden soll, soll eine Type einer   Rasierklinge beschrieben werden,    die sich besonders zur Verwendung eignet.



  Die dargestellte   Rasierklinge    entspricht der bekannten, mit zwei Schneiden versehenen   "Gillette"-Klinge,    die in der in Fig. 2 dargestellten Form allgemein bekannt ist. Diese Klinge besitzt einen Korper 10 von   angenä-    hert rechteckiger Form aus Stahl von 0, 075 bis 0,   175mmDicke,deran    beiden LÏngs  kanten zugeschärft    ist. Die vier Ecken der Klinge sind   ausgenommen, so dass längliche,    nieht gesehliffene Stirnteile 11 entstehen.



  Die Klinge ist auch mit einem mittleren Längsschlitz 12 versehen, der praktisch gleich lang ist wie die Schneiden der Klinge und der mit Ausweitungen 13 versehen ist, in welche die Klinge   haltenden Bolzen des Ra-      sierapparates eintreten können.   



   Der in der Zeichnung dargestellte Sicher  heitsrasierapparat    weist einen rohrförmigen Griff   14 auf, welcher    die die Klinge tragende Platte 15 trägt. Diese letztere ist mit einem, obern konvexen, die Klinge tragenden   Klingensitz versehen.    Die entgegengesetzten Kanten des   Endteiles    15 sind mit LÏngsschlitzen 16 versehen. An seinem einen Ende ist die Platte   15    mit einer gewölbten oder geneigten FlÏche 17 versehen, welche in noch zu beschreibender Weise das Einführen einer Klinge erlaubt. Die Schutzplatte 15 ist mit einer mittleren Bohrung 18 versehen.

   Zwi  schen dieser    Bohrung und der geneigten Stirnfläche 17 ist eine kurze, die Klinge f hrende Rippe 19 vorgesehen, deren äusseres Ende als breiter flacher Kopf 20 von rhombusförmiger Form ausgebildet ist. Der er   wähnte Kopf 20 besitzt. einee solche GröBe,    dass er in eine Erweiterung 13 des   Klingen-    schlitzes eintreten kann. Das Ende der Schutzplatte, welches. die geneigte Fläche 17 trÏgt, ist mit einem   Quersehlitz    21 versehen, in welchen eine noah zu beschreibende F hrungszunge des Magazines eintreten kann.



  Die Wirkungsweise dieses Schlitzes ergibt sich am besten aus den Fig. 4 und 5.



   Der Rasierapparat ist auch mit einer Deckplatte 22 verbunden, die   mit der Schutz-    platte l¯sbar mittels eines Armes 23 verbunden ist, der sich vom einen Ende der   Deck-    platte rund um die Schutzplatte und unter dieselbe erstreckt, wobei er den obern Teii des Griffes 14 gabelartig übergreift. Die Deckplatte ist mit einer geschlitzten, in Längsrichtung verlaufenden Blattfeder 24 versehen, die, wie in Fig. 2 dargestellt, auf die untere Seite der Deckplatte, die beim Gebrauch der Klinge zugekehrt ist,   aufge-    nietet ist.

   Die untere FlÏche der Deckplatte ist im allgemeinen konkav und wirkt mit der konvexen Flähe der Klinge auf der   Schutz-    platte zusammen, um der Klinge die ge  wünschte    Querwolbung zu erteilen, wenn sich dieselbe in der   Rasierstellung befindet.   



  Die Feder 24 wird normalerweise von der innern   Ob, erfläche der Deckplatte nach    unten gebogen. Sie ist aber in einer   Ausneh-    mung 25   angebraeht,    die zu diesem Zweeke in der Deckplatte vorgesehen ist. In der Ge  brauchslage    des Rasierapparates ist die Feder vollständig in die   fragliche    Ausnehmung versent. Die Deckplatte besitzt eine mittlere, mit Gewinde versehene Offnung 26 f r einen Klemmbolzen.



   Der rohrförmige Griff 14 enthält den mit Gewinde versehenen Klemmbolzen 27, der an seinem untern Ende mit einem randrierten   Griff stück    28 versehen ist. Das Loch 18 der Schutzplatte gestattet dem Bolzen   27    den Durchtritt mit Spiel. Der Griff enthält eine Druckfeder 28', die normalerweise bestrebt ist, den Klemmbolzen niederzudrücken und ihn immer dann unterhalb den   Klingen-    sitz zu drücken, wenn er aus der Gewindebohrung 26 der Deckplatte austritt.



   Im folgenden soll nun die Konstruktion des Magazines und die Art und Weise seiner Zusammenwirkung mit dem Rasierapparat erläutert werden. Das Magazin ist von   recht-    eckiger Form und kann auch aus Blech oder aus Kunststoffen hergestellt sein. Es kann so geformt sein, da¯ es 5 bis 25 Klingen oder aber jede gewünsehte Anzahl von Klingen enthält. Das Magazin besitzt eine Ïu¯ere   Hiille    und einen innern   versehiebbaren    Teil.



  Die   Eülle weist    einen Boden 29, Seiten wÏnde 30, 31 und eine Decke auf, die durch nach innen gebogene Ränder   32,    33 gebildet ist. Diese Ränder sind abgesetzt, um so einen in Längsrichtung verlaufenden offenen Schlitz 34 zu bilden. Die Stirnseite der Hülle ist teilweise durch eine Wand 36   abgeschlos-      sen.    die unterhalb der Ränder 32 und 33 liegt, wodurch oberhalb dieser Wand ein offener Schlitz verbleibt. Die Wand 36 weist einen nach vorn sich erstreckenden horizontalen Teil 36'auf und von diesem Teil erstreekt sich wieder eine   Führungszunge    35 nach vorne.

   Diese   Zunge ist so geformt, dal3    sie in den Querschlitz 21 der   Sehutzplatte    des Rasierapparates eintreten und dadurch das Magazin in der richtigen   en Stellung    in bezug auf den   Klingensitz    des   Rasierappa-    rates sichern kann. Das hintere Ende der   Magazinhülle    ist offen und vollkommen frei.



  Mittels einer Niete 37'ist eine gegabelte Blattfeder 37 am Boden   29    der Hülle gesichert, Sie dient dazu, den   Klingenstapel       nachgiebig nach oben gegen die Decke des    Magazines zu dr cken,
Der Kasten des Magazines, der zur Aufnahme des Klingenstapels dient, ist   am. deut-    lichsten in Fig. 7 dargestellt. Er umfa¯t einen Boden 38 mit ein paar von in Längsrichtung verlaufenden Schlitzen 39, welche den beiden Schenkeln der Feder   37    den Durchtritt mit Spiel ermöglichen.

   Der Kasten besitzt Seitenwände 40, 41 und eine    vordere Stirnwand 42, die beim zusammen-    gesetzten Magazin mit dem abgesetzten Teil der Ränder   3'2 und 33 der Hülle zusammen-      wirkt, nm den Austrittsschlitz für    eine Klinge festzulegen. Die hintere Wand 43 des Kastens ist mit einem Paar Kerben 44 versehen, um die   abgesetztenTeile    der RÏnder 32 und 33 aufzunehmen.

   Der Teil der Wand   43,    der sich zwischen den Kerben 44 befindet, schliesst das hintere Ende des Schlitzes 34 der H lle und bildet einen Ansehlag für den   Forderschlitten.    Am Boden 38 des Kastens ist eine in Längsrichtung verlaufende Rippe 45 angeordnet, welche zur Festlegung der   Rasierklingen dient.    Diese Rippe hat die übliche   Funktion, den Klin-      genstapel    im Magazin zu halten und zu f hren, wobei die Schneiden der Klingen ausser Berührung mit den Wänden 40 und 41 gehalten werden. Die einzelnen   Klingen kön-    nen sich aber in vertikaler   Riehtung frei    auf der Rippe bewegen.

   Die obere Kante der Rippe ist in ihrer Längsmitte mit einer Vertiefung versehen, um damit die   Klingenför-    derung zu erleichtern. Im Boden 38 des Kastens ist ein Loch oder eine Vertiefung 38' angebracht, in welche die Niete 37'der Magazinhülle einschnappt, wenn die einzelnen Teile der letzteren zusammengesetzt sind, wodurch ein Loslosen der einzelnen Teile verhindert wird.



   Die kombinierte Einrichtung zur Förderung, Einf hrung und Entfernung der Klinge ist am besten aus Fig. 7 ersichtlich. Sie umfasst einen Teil 46 aus dünnem Blech von im wesentlichen rechteckigem Umriss, der mit einer Querwölbung versehen ist. Beim vorliegenden Beispiel ist diese Wölbung konvex nach oben. An seinem vordern Ende ist dieser Teil 46 mit einer etwas nachgiebigen Verlängerung 47 versehen. Er ist an   sein-en    Längskanten mit nach innen gebogenen RÏndern 48 und 49 versehen, zwischen welchen und dem Teil 46 in Längsrichtung verlaufende Kanäle gebildet sind, welche eine gebrauchte Klinge aufnehmen und welche diese Klinge durch Reibung festhalten, wenn die Einrichtung vom Rasierapparat   abgeho-    ben wird.

   Die   vordern    Enden der Ränder 48 und 49 sind erweitert, so dass jeder Kanal mit einer gro¯en Austritts¯ffnung versehen ist, welche allfällige Ungenauigkeiten in der Lagerung der gebrauchten Klinge ausgleicht.



  Im hintern Teil des Teils 46 sind in LÏngsrichtung verlaufende Schultern 50 und 51 vorgesehen, welche in konvergierenden, die    Klingen fiihrenden Schlitzen 52 und 53    enden. Die Einrichtung ist in ihrem hintern Teil auch mit nach unten gebogenen Anschlägen54 und 55 versehen. Diese Anschlage sind so angebracht und ausgebildet, da¯ sie gegen die   Vorder-ulnd      Hinterwände    42 und 43 des Schiebers anliegen, wenn die Einrichtung bis an die Grenze ihres Weges bewegt worden ist,   so dass dadurch der For-      derhub    bestimmt wird.

   Im Teil   46    der   För-      dereinrichtung    ist eine flache mittlere Längsrippe   56    vorgesehen, welche dem Teil   46    eine gevisse Steifheit erteilt und auch ein Ausbiegen einer gebrauchten Klinge nach oben zur Folge hat. Am hintern Ende der F¯rdereinrichtung ist ein Griffst ck 57 angebracht. Dieses ist so   unterschnitten,    dass sein oberer Teil   über'dievertieften    Teile der Ränder   32    und 33 der Magazinhülle gleiten kann, während diejenigen Teile, welche die Klinge f¯rdern und einf hren, gleitend lÏngs   den Innern Flächen    der erwähnten   abgesetz-    ten Teile der Ränder 32, 33 gef hrt sind.



  Die Rippe 56 ist tief und breit genug, um mit Spiel den Kopf 20 aufzunehmen, so dass die neue in den Rasierapparat geführte Klinge ungehindert auf der Schutzplatte des    Rasierapparates bleibt, wenn der Rasier-    apparat und das Magazin nach Einführung einer neuen Klinge voneinander getrennt ; werden.



   Beim Gebrauch wird das Magazin   ledig-      lich    dadurch in die Gebrauchslage bezüglich des Rasierapparates gebracht, indem die Führungszunge 35 in den Schlitz 21 der Schutzplatte   des Rasierapparates eingeführt    wird. Wenn der Gewindebolzen 27 nicht von der Kappe gel¯st worden ist, so sollte dies geschehen, um die gebrauchte Klinge freizugeben und einer neuen Klinge den Eintritt zu ermöglichen. Das s Griffst ck 57 wird nun aus seiner ursprünglichen in den Fig.   1,      3    und 5 dargestellten Lage nach links vorgeschoben.

   Bei dieser Bewegung kommt die VerlÏngerung 47 der Fördereinrichtung auf die gewölbte Stirnfläche 17 der Schutzplatte des Rasierapparates zur Anlage und gleitet auf dieser FlÏche, wodurch die gebrauchte Klinge 10'entgegen der Wirkung der Feder 2'4 vom   Klingensitz    abgehoben und das vordere Ende des Teils 46 der Fördereinrichtung leicht gehoben wird.



  Gleichzeitig kommen die konvergierenden, die Klinge aufnehmenden Schlitze 52 und 53 mit den hintern Ecken der neuen Klinge 10, die sich zuoberst auf dem   Klingenstapel    befindet, in Berührung. Diese Klinge wird dadurch in die richtige Lage gebracht, dass sie nachgiebig gegen die vertieften Teile der Ränder 32 und 33 der Magazinhülle gedrückt wird.



  Bei der weiteren Bewegung der F¯rdereinrichtung wird die neue Klinge vorgeschoben und ihr vorderes Ende gleitet über die Fläche 17 unter Abheben der Verlängerung 47 nach oben  ber den Kopf 20 und die Rippe 19 der Schutzplatte, da die Oberflächen dieser Teile allmählich in die gewölbten Flächen 17   iibergehen. Wenn der Forderschlitten    vorgeschoben wird, gleitet der Teil 46 voTlständig unter die gebrauchte Klinge, wobei sie von der Rippe 19 auf den Kopf 20 gehoben wird. Die neue Klinge kommt inzwischen unterhalb des Teils 46 auf den Klingensitz zu liegen, wobei die Rippe 19 in ihren Schlitz 12 und der Kopf 20 in eine der Erweiterungen   13    des   Klingenschlitzes    eintritt.

   Bei der Vorschubbewegung der F¯rdereinrichtung gleiten die Ränder 48 und 49 über die Enden der Ränder   32    und   3t3    der H lle. Wenn dies stattfindet, nimmt, der Teil 46 als Ganzes eine horizontale Lage ein und dadurch werden die hintern Enden der Ränder 48 und 49 zum Anschlag gegen die vordern Enden der Ränder 32 und 33 der H lle gebracht. Dementsprechend kann die Fördereinrichtung nicht   zurückgezogen wer-    den, wenn sich das Magazin in bezug auf den Rasierapparat in der in Fig.   1      dargestell-    ten   La. ge befindet.    Die Fordereinrichtung kann nur dann in das   Ma.gazinzurückgezo-    gen werden, wenn das ganze Magazin vom Rasierapparat getrennt wird.



   Während des Forderhubes tritt die ge  brauehte    Klinge in die LÏngskanÏle zwischen den umgebogenen RÏndern 48 und 49 und dem Teil 46 der Fordereinrichtung. Diese Ränder und der Teil 46 halten die Klinge durch Reibung und schützen die Schneiden der   fraglichen Klinge. Wenn    die   Förderein-       richtung vom Rasierapparat zurückgezogen    wird, wird auch die gebrauchte Klinge aus dem Rasierapparat entfernt, während die neue Klinge auf dem Klingensitz zur ckbleibt, wo sie durch den Eingriff des Bolzens   20    in   der Erweiterung 13 des Klingenschlit-      ze@ gehalten    wird. Die Einführung der neuen Klinge erfolgte infolge ihres Eingriffs mit den Schlitzen 52 und 53 der F¯rdereinrichtung.



   Nachdem das Magazin vom Rasierapparat getrennt worden ist, kann sich der Forderschlitten frei in das Magazin zur ckbewegen. Bei dieser Betätigung greift die gebrauchte Klinge 10', die über die Ränder 48, 49 leicht über die Rippe 56 gebogen ist, gegen die nach unten gerichteten Enden der Ränder   32    und 33. Die Klinge wird dadurch an einem Eintreten in das Magazin gehindert und bei der weiteren   Einwärts-    bewegung des F¯rderschlittens von   demsel-    ben abgestreift. Wenn der Schlitten seine Ausgangslage ist die gebrauchte   Linge    10'vollständig freigegeben worden und kann in irgendeinen geeigneten Behälter   fallengelassen werden.   



   Es ist zu beachten, da¯ die mittlere Rippe 56 an einer Stelle endet, die hinter dem vordern Ende der Ränder 48 und   49,    welche die Klinge   zurüekhalten,    liegt und dass ihr vorderes Ende geneigt oder   keilför-    mig verläuft. Beim Zusammentreffen mit einer gebrauchten Klinge kommen deshalb die Kanten der Klinge zuerst in Berührung mit den Rändern 48 und 49 und erst hierauf wird die mittlere Rippe 56 wirksam um die   Linge    nach oben in. den Bereich der nach unten gedrückten Teile der Rippen 32 und 33 des   Magazins a. uszubiegen.    Die Enden dieser Ränder wirken damit als   ortsfesteAnsehläge,    welche die   gebrauchtenN    Klingen, wie in Fig. 9 angedeutet, von der Fördereinrichtung abstreifen.



   Der Teil 46 der Forder-und Ausziehvorrichtung ist als in Querrichtung gewölbt beschrieben worden. Es ist aber selbstverständlich, daB die   gleiohen    erwünschten Resultate erzielt werden können, wenn der Teil 46 winkelförmig oder sonstwie so   aus-    gebildet wÏre, so dass die Klinge an zwei Punkten ergriffen wird. Es ist zu beachten, dass der Teil 46 breiter ist als die Klingen, welche mit diesem Teil betätigt werden. Eine neue scharfe Klinge, die an ihren Ecken durch die Schlitze 52 und 53 ergriffen wird. wird daher während der Einfiihrung vollständig geschützt und gesichert.



   Das s beschriebene Magazin ist einfach und besitzt eine gedrängte Bauart. Es eignet sich für die Massenherstellung und lässt sich mit Sicherheit und Genauigkeit betätigen, und zwar sowohl was s das Einf hren wie auch das Ausziehen von Klingen aus Rasierapparaten anbetrifft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Rasierklingenmagazin, das mit einer länglichen Hiille und einer glingenaustritts öffnung am einen Ende sowie mit Mitteln zum Anbringen des Magazines an einem Sieherheitsrasierapparat und mit Mitteln versehen ist, um in der H lle einen Klingen- stapel unterzubringen sowie mit einem For derschlitten, der in der Hülle in Längsrich- tung beweglich ist, um je die oberste Klinge des Klingenstapels durch die erwähnte Austrittsöffnung in den Rasierapparat einzu- f hren, dadurch gekennzeichnet, daB der For derschlitten so ausgebildet ist, dass er die Schneiden der Klinge sch tzt,
    während oie in den Rasierapparat vorgeschoben wird und da¯ er mit Mitteln versehen ist, welche bestimmt sind, beim Vorschieben desselben mit einer gebrauchten Klinge im Rasierapparat in Eingriff zu kommen und dieselbe l¯sbar zu halten, um sie aus dem Rasierapparat entfernen zu können.
    UNTERANSPR¯CHE : 1. Rasierklingenmagazin nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Mittel, welche die gebrauchte Klinge ergreifen und losbar halten, die Schneiden der neuen Klinge, während ihrer Einführung in den Rasierapparat schützen.
    2. Rasierklingenmagazin nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ das Magazin mit Mitteln versehen ist, um die gebrauchte Klinge vom Förderschlitten ab zustreifen, wenn der letztere in das Magazin zurückgezogen wird.
    3. Rasierklingenmagazin nach. Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Abstreif mittet durch Anschläge auf der Hiille gebildet sind, die auf der Eöhe der gebrauchten Klinge angeordnet sind und an 'die die letztere während der Zur ckf hrung des F¯rderschlittens in das Magazin anst¯¯t.
    4. Rasierklingenmagazin nach Unter- eranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daB der Förderschlitten mit Mitteln versehen ist, um die auf ihm befindliche Klinge in den Bereich des Anschlages zu biegen.
    5. Rasierklingenmagazin nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Förderschlitten die Form eines rechteckigen Körpers mit sich längs seiner Längskanten erstreckenden Rändern aufweist, welche Ränder die gebrauchte Klinge ergreifen und l¯sbar festhalten.
    6. Rasierklingenmagazin nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Abbiegen der gebrauchten Klinge aus einer Längsrippe bestehen, die zwischen den RÏndern angeordnet ist, welche die gebrauchten Klingen ergreifen.
    7. Rasierklingenmagazin nach Unter anspruch 6, dadureh gekennzeichnet, dass die Längsrippe eien keilförmiges vorderes Ende besitzt, welches gegenüber den vordern Enden, der die Klinge haltenden Ränder zur ckversetzt ist.
    8. Rasierklingenmagazin nach Patent ansprueh, dadurch gekennzeiehnet, dass der Förderschlitten die Form eines rechteckigen Körpers und einen Teil aufweist, der in Querrichtung gebogen ist, um eine neue Klinge an ihren Ecken zu ergreifen.
    9. Rasierklingenmagazin nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der in Querrichtung gewölbte Teil des Förderschlittens mit einem Paar an seinem hintern Ende divergierenden Schlitzen versehen ist, welche im Abstand voneina. nder angeordnet eind, um zwei gegenüberliegende Ecken der Klinge zu ergreifen.
    10. Rasierklingenmagazin nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Fördersehlitten an seinen hintern Seitenkan- ten langliche Schultern besitzt, welche die divergierenden, mit den Klingen in Eingriff kommenden Schlitze begrenzen.
    11. Rasierklingenmagazin nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite der Hülle mit mittleren nach unten gerichteten Randteilen versehen ist, deren Enden die Ansehläge bilden, welche gegen eine durch die Langsrippe gebogene Klinge zur Anlage kommen.
    12. Rasierklingenmagazin nach Unteranspruch 11, bei welchem der Förderschlit- ten unterhalb der Oberseite, der mit einem Schlitz versehenen Eülle bewegbar ist, durch welche ein von Hand zu betätigendes, mit dem Schlitten verbundenes Griffstück nach au¯en ragt, dadurch gekennzeiehnet, dass der Schlitz sich zwischen den nach unten gerichteten Randteilen befindet und die. die Klinge haltende Längsrippe in diesem Schlitz angeordnet ist, wenn sich der Forderschlitten innerhalb der Hülle befindet.
    13. Rasierklingenmagazin nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, da3 die nach unten gerichteten Randteile im Ab- stand voneinander verlaufende Schulterflä- chen (33') bilden und das von Eand betä tigbare Griffstück (57) den Zwischenraum zwischen diesen Schulterflächen angenähert ausf llt.
    14. Rasierklingenmagazin nach Patentanspruch, für einen Rasierapparat, der eine Schutzplatte aufweist ; auf welcher die Klinge liegt und der mit einer Führung für die Führungszunge des Magazines versehen ist. wobei der Elingensitz auf der Schutzplatte in eine nach unten geneigte Ablenkfläche übergeht, dadurch gekennzeichnet, dass der Forderschlitten mit einer nachgiebigen Verlängerung versehen ist, die durch Ber hrung mit der erwähnten Ablenkfläche der Schutzplatte nach oben umgebogen wird, wenn der Forderschlitten in den Rasierappa- rat eintritt.
    15. Rasierklingenmagazin nach Unteransprüchen 5 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass Führungsorgane (32, 33) vorgesehen sind, in welchen die Ränder (48, 49) des Förderschlittens, welche die Klinge halten, bewegbar sind, wobei die nachgiebige Ver längerung (47) des Fördersehlittens durci Abbiegen nach oben die fraglichen Ränder 48. 49) in ihre Anschlagstellung bezüglich der erwähnten Führungen bringt, wenn die Ränder einmal aus den Führungen herausgetreten sind.
CH255780D 1940-04-16 1946-10-30 Rasierklingenmagazin. CH255780A (de)

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US151145XA 1945-11-15 1945-11-15

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