CH255823A - Uberspannungsableiter, insbesondere für höhere Spannungen. - Google Patents
Uberspannungsableiter, insbesondere für höhere Spannungen.Info
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- H01T—SPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
- H01T4/00—Overvoltage arresters using spark gaps
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Description
Überspannungsahleiter, insbesondere für höhere Spannungen. -Die heutigen L berspannungsableiter für Höhere Spannungen bestehen fast allgemein aus einer Funkenstrecke und einem span- uiingsa.bhängigen Widerstand, wobei sowohl die Funkenstrecke als auch der Widerstand aus einzelnen aufeinandergestapelten Eie- weiiten aufgebaut sind.
Meist sind die 'Vi- derstandseleniente und die Funkenstrecken- tlemente in je einem Stapel vereinigt. und die beiden Stapel übereinander angeordnet; es können aber ,auch 'Widerstandselemente und Funkenstreckenelemente abwechslungsweise in einem Stapel vereinigt sein.
In allen diesen hallen ist die Bauhöhe des Ableiters be- :t.inimt durch die Summe der Höhen aller Widerstandselemente und aller Funken- ;treckenelemente. Da in Ableitern für höhere \Tennspaannungen viele Elemente aufeinander geschichtet werden müssen, erhalten diese Ableiter eine grosse Bauhöhe.
Um diesem Nachteil zu begegnen, wurde =ehon vorgeschlagen, die Funkenstrecken- iindWiderstandselemente in mehreren neben- tinanderstehenden Stapeln anzuordnen.
Die Stapel müssen dann durch Isolierzwischen- lagen in Gruppen getrennt werden, und zwi- -clien zwei Gruppen des einen Stapels muss je eine Giuppe der übrigen Stapel geschaltet werden.
Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung Teigt dies schematisch an einem Beispiel, bei dem die Funkenstrechenelemente und die ZVi- derstandsrdemente je in einem von zwei ne- heneinanderstehenden Stapeln angeordnet @iiid. 'Natürlich können auch mehr als zwei Stapel vorhanden sein, von denen jeder so wohl Funkenstreckenelümente als auch Wi derstandselemente enthalten kann.
Es ist leicht ersichtlich, dass die Anordnung der Elemente in mehreren Stapeln mit den zwi- sohen .den Stapeln notwendigen Verbindun gen und Isolationen eine wesentliche Kom plikation im Aufbau des Ableiters bedeutet.
Demgegenüber bringt die vorliegende Er findung wesentliche Vorteile, indem die Ele mente der Funkenstrecke un.d des Widerstan des abwechslungsweise in nur einem Stapel angeordnet sind, eine Reduktion der Bau höhe des Ableiters aber durch die besondere Formgebung und Anordnung dieser Elemente erreicht wird, derart, dass diejenigen Teile der Funkenstreckenelement.e, welche die grösste Höhenausdehnung aufweisen, neben eine seitliche Begrenzunbsfläche der ansto ssenden Widerstandselemente zu liegen kom men.
Die Fig. \? und 2a zeigen ein einfaehes Ausführungsbeispiel des vorliegenden Erfin- dung,sgegensta.ndes im Auf- und Grundriss.
Die Widerstandselemente 1 und die Funken streckenelemente, bestehend aus den Elektro den 2 mit dem Funkenspalt 4 und der Isolier- echeibe <B>3,</B> sind abwechslungsweise, aufeinander- gestapelt. Derjenige Teil .der Funkenstrecken- elemente, der zwischen die Widerstandsele mente zu liegen kommt, nämlich der flache Teil 2a der Elektroden 2 und die Isolier scheibe d. ist nur von geringer Höhe;
der jenige Teil dagegen, der eine grössere Höhe aufweisen muss, nämlich der aufgebogene Teil 2b der Elektroden 2 mit den Funken elektroden und dem Funkenspalt 4, kommt ausserhalb neben -die Widerstände zu liegen und beeinflusst daher die Bauhöhe des Ab leiters nicht.
Da die Ableiter normalerweise in runde Isolatoren eingebaut werden, ist eine kon zentrische Anordnung aller Teile von Vor teil. Fig. 3 zeigt ein solches Ausführungs- beispiel im Schnitt. Die Funkenstreckenele- mente sind hier so ausgebildet, dass sich die Partie mit,der grössten Höhenausdehnung in deren Mitte befindet und konzentrisch in .die mittlere Aussparung der ringförmigen Wi derstandselemente zu liegen kommt. Damit Überschläge zwischen benachbarten Funken- streekenelementen ausgeschlossen werden.
können die letzteren noch durch Isolierschei- ben 5 voneinander getrennt sein.
Die Elektroden 2 der Funkenst.recken elemente können aus Blech gepresst sein. Links und rechts in Fig. 3 sind zwei Ausfüh rungsvarianten angegeben. Bei der Variante links ragen die Elektroden nur so weit zwi schen die Widerstandselemente, als zur ein wandfreien Abstützung .der letzteren notwen dig ist. Die Elektroden werden dadurch rela tiv klein, was für ihre Fabrikation (Pres sung) von Vorteil ist.
Bei der Variante rechts ist die auf :der Isolierscheibe 3 aufliegende Fläche der Elektroden 2 gleich der Stirn fläche der Widerstandselemente gewählt, wo durch sieh eine relativ grosse Kapazität der Funkenstreckenelemente ergibt. Beide Vor teile werden vereinigt bei der zweiteiligen Ausführung .der Elektroden gemäss Fig. 4.
Die beiden Teile - der mit den Auspressun- gen versehene Teil 2b und der flach; Ring 2a - sind durch eine Metallschicht an den Kontaktflächen der Widerstandselemente (Metallisierung oder aufgelegte Metallfolie) elektrisch miteinander verbunden.
Die Vergrösserung der Kapazität der Fun- kenstreckenelemente verbessert die Span nungsverteilung längs des Ableiters; sie wird daher zweckmässig noch durch weitere Mass nahmen unterstützt. So, indem man die Iso- lierscheiben 3 aus einem Material mit einer Dielektrizitätskonstante von mindestens 10 herstellt und so .dünn hält, als im Hinblick auf die Durchschlagsfestigkeit dieses Mate rials zulässig ist.
Ausser der natürlichen Elektrodenkapa- zität können natürlich auch andere, an und für sich bekannte Mittel, wie zusätzliche W i derstände und Kapazitäten, zur Steuerung der Spannungsverteilung längs des Ableiters verwendet werden. Fig. 5 zeigt hierzu ein Ausführungsheispiel, bei dem ein Steuer widerstand 6 - vorzugsweise ein spannungs abhängiger Widerstand mit ventilartiger Strom-Spannungs-Charakteristik (z. B. Si- lizium-Karbid) - zwischen die beiden Elek troden jedes Funkenstreokenelementes ge schaltet ist.
Eine weitere Möglichkeit besteht in der Überbrückung von mehreren Funken streckenelementen durch ein Steuerelement. Ein anderes Beispiel der Spannungssteuerung zeigt ,schematisch Fig. 6. Der ganze aus Fun kenstrecken- und Widerstandselementen auf gebaute aktive Teil ist hier konzentrisch in einen kapazitiven Spannungsteiler eingebaat, welch letzterer in bekannter Weise aus einer Isolierhülse mit sich überlappenden Metail- einlägen besteht.
Der Spannungsteiler kann auf beiden Seiten direkt mit .den Ableiter anschlüssen verbunden sein, oder es kann ihm - wie dies Fig. 6 andeutet - minde stens auf einer Seite ein Ohmscher oder in duktiver Widerstand vorgeschaltet sein, wel cher derart dimensioniert ist, dass er nur bei raschen, innerhalb weniger [4s sich abspielen- .den Spannungsschwankungen:
einen wesent- 'liehen Spannungsabfall bewirkt und so die Steuerung der Spannungsverteilung am Ab leiter verzögert und damit eine Reduktion des Stossfaktors des Ableiters verursacht. In analoger Weise kann der aktive Teil der Ableiter auch in einen Ohmschen Spannungs teiler - z. B. ein aus einem Halbleitermate rial (z.
B. Silizium-Karbid) mit ventilartiger Strom-Spannungs-Charakteristik hergestell tes Rohr -,eingebautwerden.Auch indiesem Fall ist eine Reduktion des Stossfaktors des Ableiters möglich, wenn nämlich dem Ohm- scheu Spannungsteiler, mindestens auf einer Seite, ein induktiver Widerstand vorgesühal- lct wird.
Die Fib. 3 und 5, die nur die wesentlichen Merkmale des Erfindunbsbebenstandes ver- an@.chaulichen sollen, zeigen nicht, wie di- einzelnen Bestandteile gegeneinander zen triert werden sollen. Diese Zentrierung kann durch besondere Führungselemente oder durch irgend\velche ineinanderpassende Un- i#l,enlieiten in den Oberflächen der aufeinan- derlit-enden Bestandteile erfolgen.
Als Bei- ,piel ist in Fib. 7 eine Zentrierung durch einen zentralen Führungsstab dargestellt. Links ist eine Variante ohne, rechts eine Variante mit. einem ,die Funken:streckeneie- rnt#nte überbrünkenden Steuerwiderstand 6 @@fzeicslinet. alle Bestandteile, mit.
Ausnahme i1(@r I#;olier:cheiben 3, sind über die Isolier teile 5 am Führungsstab 7 zentriert. Die dün- nf@ii Isolierscheiben 3 werden zweckmässig je- weHauf <I>eine</I> der Elektroden ? aufgeklebt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Uberspannungsableiter, insbesondere für höhere Spannungen, bestehend aus Funken- ,4reeL-e und spannungsabhängigem Wider stand, wobei Elemente der Funkenstrecke und des Widerstandes abwechslungsweise a.ufeinauderbestapelt sind, gekennzeichnet durch eine derartige Formgebung und An ordnung der Elemente, dass -diejenigen Teile iler @unkenstrechenelemente,. welche die Wrösste Höhenausdehnung aufweisen,neben eine :seitliche Begrenzungsfläche der anslo- ssenden Widerstandselemente zu liegen. kom men.UNTERANSPRüCHE l: Überspannungsableiter nach Patent- ansprucli, dadurch gekennzeichnet, dass di.e- jeniben Teile der Funkenstreckenelemente, welche die grösste 1-Iöhenaus@delinun" aufwei- en, ausserhalb von scheibenförmigen Wider standselementen liegen.2. Überspannungsableiter nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die jenigen Teile der Funkenstreckenelemente. welche die grösste Höhenausdehnung auf- weissen, in -den innern Aussparungen von ringförmigen Widerstandselementen liegen. Überspannunbsableiter nach Patent anspruah und Unteranspruch 2, dadurch äe- kennzeicnnet, dass die Widerstandselemente und alle Bestandteile der Funkenstrecken- elemente konzentrisch angeordnet sind.4. Überspaunungsableiter nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch eine der artige Ausbildung der Funkenetreek enele- mente, dass die Fläche, mit der die Elektro den auf der sie trennenden Isolierscheibe auf liegen, bleich der Stirnfläche der Wider- standselemente ist.5. Überspannungsableiter nach Patent- anspruch und Unteranspruch 4, .dadurch ge kennzeichnet, dass die Isolierscheibe, welcne die beiden Elektroden eines Funkenstreeken- elementes trennt, aus einem Material her gestellt ist, dessen Dielektrizitätskonstante mindestens<B>10</B> beträgt.6. Tiberspannungsableiter nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Elektroden der Fun- kenstreckenelemente mit Auspressungen ver sehene Blechscheiben .sind.7. Überspannungsableiter nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 und 6, da 4urch gekennzeichnet, da.ss die Elektroden der Funkenstreckenelemente aus zwei Teilen ,einem innern, mit den Auspressungen ver- sehenen -Teil und einem darumgelegten flachen Ring - bestehen, wobei die Trenn fuge zwischen beiden Teilen unter die Kon taktfläche des benachbarten Widerstands elementes zu liegen kommt und durch einen Metallbelag dieser Kontaktfläche elektrisch überbrückt ist.B. Überspannunbsableiter nach Paten'.-- anspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss zwecks Steuerung der Spannungsverteilung längs des Ableiters mindestens ein Teil der Funkenstreckenelemtnte durch ein Steuer element elektrisch überbrückt ist.9. Überspannungsableiter nach Patent anspruch und Unteranspruch 8., dadurch ge kennzeichnet, dass jedes Funkenstreckenele- mentdurch einen spannungsabhängigen Z'@Ti- rlerstand mit ventilartiger Charakteristik elektrisch überbrückt ist. 10. Überspannungsableiter nach Patent ansprueh, .dadurch gekennzeichnet, dass .der ganze, aus Funkenstrecken- und Widerstands elementen aufgebaute aktive Teil des Ablei ters im Innern eines als Hohlzylinder aus gebildeten Spannungsteilers angeordnet ist.11. Ü berspannungsableiter nach Patent anspruch und U nteransprueh 1f0, dadurch gekennzeichnet, dass -der Spannungsteiler ein kapazitiver ist. 12. Überspannungsableiter nach Patent anspruch und Unteransprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass .der kapazi- tive Spannungsteiler auf beiden Seiten direkt mit den Anschlüssen des Ableiters verbun den ist.13. L'berspannungsableiter nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1,0 und 11, da durch gekennzeichnet, dass dem kapazitiven Spannungsteiler mindestens auf einer Seite ein Widerstand vorgeschaltet ist, welcher derart dimensioniert ist, dass er nur bei raschen, innerhalb wenigen ,ccs sich abspielen den Spannungsschwankungen einen wesent- lichen Spannungsabfall bewirkt.14. Überspannungsableiter nach Patent anspruch und Unteransprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass der dem kapa- zitiven Spannungsteiler vorgeschaltete Wi- derstand .ein Ohmscher Widerstand ist.15. Überspannung ableiter nach Patent- anspruch und Unteransprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass der dem kapa- zitiven Spannungsteiler vorbesehaltete V- derstan.d ein induktiver Widerstand ist.16. Überepannungsableiter nach Patent anspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass -der Spannungsteiler ein Ohmscher Widerstand ist. 17. Überspannungsableiter nach Patent anspruch und Unteransprüchen 10 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannungs- teiler ein aus einem Halbleitermaterial mit ventilartiger Strom-Spannungs-Charakteristik hergestelltes Rohr ist.18. Überspannungsableiter nach Patent anspruch und Unteransprüchen 10 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass .der Ohmsehe Spannungsteiler auf beiden Seiten direkt mit den Anschlüssen der Ableiter verbunden ist. 19. Überspannungsableiter nach Patent anspruch und LTnteranspritehen 10 und 16.dadurch gekennzeichnet., dass dem Ohmschen Spannungsteiler mindestens auf einer Seite ein induktiver Widerstand vorgeschaltet ist, welcher derart dimensioniert ist, dass er nur bei rascher, innerhalb wenigen ps sich ab spielenden Spa.nnungssehwankungen einen wesentlichen Spannungsabfall bewirkt. ?0. Überspannungsableiter nach Patent- anspriich, dadurch gekennzeichnet, dass ein zentraler Führungsstab vorgesehen isst,an welchem mindestens ein Teil .der Ableiter- bestandteile zentriert wird.
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1237199B (de) * | 1964-01-03 | 1967-03-23 | Atomic Energy Authority Uk | Funkenstrecke |
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1947
- 1947-05-27 CH CH255823D patent/CH255823A/de unknown
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| DE1237199B (de) * | 1964-01-03 | 1967-03-23 | Atomic Energy Authority Uk | Funkenstrecke |
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