CH255990A - Apparat zur Behandlung photographischer Filmstreifen. - Google Patents

Apparat zur Behandlung photographischer Filmstreifen.

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CH255990A
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Incorporated Diebold
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D3/00Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion
    • G03D3/08Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material
    • G03D3/13Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material for long films or prints in the shape of strips, e.g. fed by roller assembly
    • G03D3/132Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material for long films or prints in the shape of strips, e.g. fed by roller assembly fed by roller assembly

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Description


  Apparat zur Behandlung photographischer Filmstreifen.    Die Erfindung bezieht sich auf einen  Apparat zur     Behandlung    photographischer  Filmstreifen, wie Kinofilme, Mikrofilme und  dergleichen.  



  Die Erfindung betrifft einen .Apparat  zur Behandlung     mhotographischer    Film  streifen mit     mindestens        einem    ein Behand  lungsbad     enthaltenden    Gefäss und mit     Mit-          leln,    um den Filmstreifen im Abstand von  den Gefässwänden durch     dass    Gefäss zu  führen.  



  Gemäss der Erfindung     weisen    die genann  ten Mittel ein einen     C-förmigen        Querschnitt          besitzendes    Führungsglied auf, dessen Rän  der die Ränder des. Films im Gefäss über       deren    ganze Länge führen,     wobei,    der Steg  des Führungsgliedes zusammen mit dem  Film einen Kanal für die Behandlungsflüs  sigkeit bildet, während die im Gefäss frei  befindliche Behandlungsflüssigkeit die. an  dere Seite des Films     bespült.     



  Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfin  dungsgegenstandes     isst    in den Figuren der  beiliegenden Zeichnung     dargestellt.     



       Fig.    1 ist -ein Längsschnitt des Appa  rates.  



       Fig.        \?    ist ein     Grundriss    desselben mit  abgenommenem Deckel.  



       Fig.    3 ist ein     Detail-Querschnitt    der  Filmführung und des Films.  



       Fig.    4 ist .ein     Deta;iI-Querschnitt    entlang  der Linie     4-4    in     Fig.    1.         Fig.    5 ist     eine        Detailansicht    einer An  ordnung von Antriebsrollen für     v#echsel4.ei-          tige        Antriebsrichtung.     



  In den     Fig.    1 und 2 bedeutet 10 ein Ge  häuse, in welchem sich ein herausnehmbarer  Rahmen 11     befindet.    Das     Gehäuse    ist mit       einem    passenden Deckel 12     versehen,    sowie  mit einer Bodenplatte 13, welche beide     weg-          nehmba-r    sind und die, wenn sie aufgesetzt  sind, mit dem     Gehäuse    10 einen lichtdichten  Raum bilden.  



  Die     Bodenplatte    13 wird durch Klemm  bolzen 14 mit     Flügelmuttern.    15, die auf am  Gehäuse     befestigten    Gabelstücken 16 auf  liegen, am Gehäuse 10     webgnehmbar    fest  gehalten. Vertiefungen 17 in der Boden  platte 13 dienen dazu, rechtwinklige     Ba,d-          gefässe    18, 19 und 20 aufzunehmen.  



  Das     Gehäuse    10 ist     mit    Füssen 55 ver  sehen, um es an einem     Tisch    oder     einer     andern     Tragfläche    zu halten, damit die Ge  fässe 18, 19 und 20 herausgenommen wer  den können, wie es später noch beschrieben  wird. Vier sich nach oben erstreckende Stan  gen 56, welche am Boden 13 befestigt sind,  sind verschiebbar in quergeschlitzten Füh  rungen 57 angeordnet, die im Gehäuse 10       befestigt    sind. An den obern Enden dieser  Stangen 56 sind     Anschlagflanschen    58  angeordnet.  



  Wenn es gewünscht wird, einen oder alle       Flüssigkeitsbehälter        herauszunehmen,    dann  werden die     FlügeImuttern    15 gelöst und vom      Gabelstück 16 weggedreht, worauf die Bo  denplatte 13 so weit abgesenkt     wird,        bis    die       Anschlagflanschen    58 auf den Führungen 57  aufliegen,     wodurch        die        Platte    so weit     unter     dem Gehäuse 10 hängen bleibt, - dass ein  freier Zugang zu den Gefässen 18, 19 und  20     entsteht,    um diese wegzunehmen und zu  ersetzen,

   ohne die     später    beschriebenen     in-          nern    Teile     des    Apparates zu verletzen. Reib  ringe 59 an den (Stangen 56, die in den       Führungen    57     gehalten        werden,        sind    vorge  sehen, um die     Abwärtsbewegung    der     Boden-          platte    und der Gefässe im Falle einer     un3org-          fältigen    Behandlung zu     verlang    amen.  



  Wenn die Gefässe     ersetzt    worden sind       und    in     ihrer        Tichtügen    Lage in den Vertie  fungen 17     ruhen,    dann     wird    die Bodenplatte       wieder    gehoben und am Gehäuse 10 in der  gezeigten     Stellung    festgeklemmt.  



  Eine     Seitenöffnung    21 im Gehäuse 10       (Fig.    2) gestattet den Zugang ins Innere  zwecks Kontrolle oder zur     Einstellung    der  Teile.  



  Ein     Filmführungsglied    22 ist     mittelst     Querbalken 23     'am    Rahmen 11 befestigt. Die       Führung    22     ist    mit abwärts     gerichteten     Schleifen 24, 25 und 26 versehen,     die,    sich       in    die Gefässe 18, 19 und 20     hinein        erstrek-          ken,        wenn    diese     sich    in Arbeitsstellung  befinden, wie es in     Fig.    1 gezeigt ist.

       Das     Führungsglied 22 führt     den.    Filmstreifen im  Abstand von -den Gefässwänden durch die  Gefässe 18, 19, 20.  



  Die     Führung    22 kann     aus.    irgendwel  chem passendem     Material    hergestellt sein,  z. B.     aus        plastischer    Zellulose, welche     gegen-          über    den     Behandlungsmitteln        widerstando-          fähig        ist.    Aus     Fig.    3 ersieht man, dass der       Querschnitt        des        Führungsgliedes,

      22     C-för-          mig        ist        und    dass es einen abgesetzten mittle  ren Steg 27 aufweist. Die Ränder des Glie  des 22 bilden schmale und im     wesentlichen     flache Leitschienen für die Ränder des  Films 29,     die    über     ihre    ganze     Länge    geführt  werden, wobei     einwärtsgerichtete    Lippen 30  die Ränder des Films überdecken.

   Der Film  wird     vorzugsweise    mit der     Emulsions-          schicht    31     gegen    die     Schienen    28 gerichtet    in die Führung 22     eingeführt.    Die     Schienen     sind so schmal, dass die ganze     Emuls.ions-          schicht    den Kanal 27a überdeckt, der durch  den abgesetzten Steg 27     erzeugt        wird,    wel  cher     Kanal    durch den Steg und den Film  zusammen gebildet wird und eine Schicht  Behandlungsflüssigkeit enthält,

   die durch  die Bewegung- des     Films        .vorwärts    bewegt  wird.     Die        Lippen    30     sind    zum Halten der  äussersten Kanten     in    im wesentlichen     linien-          förmiger        Berührung    bestimmt.  



  Das     Eintrittsende    32 der     Führung    22       dringt    aufwärts durch den Schlitz 33 im       Deakel    12     (Fig.    1) und es     pa.sst    in das Film  magazin 34,     dass    später noch beschrieben  wird.  



  Eine nachgiebige     Antriebsrolle    35 be  rührt den Film     29,auf    beiden Seiten der     Füh-          rungsschleife    24 nahe an deren Oberseite.  Unter Federdruck stehende     Pressrollen    36  und 37     erstrecken    sich durch Öffnungen 38  und 39 im     Führungssteg    27, welche den  Film 29 in gutem Kontakt mit der An  triebsrolle 35 halten;

   die zweite Rolle 37 und  die     Antriebsrolle    dienen     gleichzeitig    als       Quetschrollen    und zwar auf eine Art und  Weise,     wie    sie noch beschrieben     wird.    Glei  che     Antriebsrollen    35a und 35b     .sowie          Pressrollen    36a, 37a und     36b    sind für die       Führungsschleifen    25 und 26 vorgesehen.  



  Auf der linken Seite, am Grund und auf  der     rechten    Seite     des,Steges    27 der     Schleife     24 sind Löcher 24a, 24b     und    24e vorhanden,  welche einen freien     Ein-und        Au.sfluss    von       Flüssigkeit    in die und aus der Kammer 27a  gestatten. Gleiche Löcher sind im     Steg    der  Schleife 25 angeordnet.  



  Die     Antriebsrollen    35,     35a    und 35b sind  auf Querwellen 40, 40a und 40b     befestigt,     auf denen auch die Schneckenräder 41, 41a  und 41b sitzen. Diese Schneckenräder wer  den durch Schnecken 42,     42a    und 42b, wel  che auf der Längswelle 43 sitzen, mit glei  cher     Geschwindigkeit    angetrieben.     Die    Welle  43 ist über ein     Reduktionsgetriebe    44 mit  einem Motor 45 verbunden.  



  Das Gefäss 20,     welches    das Wasserbad  enthält, ist derart     eingerichtet,    dass das Was-           ser    auf dem Niveau 47 gehalten wird,     Die.-          (@.,    Niveau wird mittels     eines        Überlaufroh-          i-e#;    48 aufrechterhalten, das mittels einer       Leiting    49 oder dgl. mit einem Ablaufrohr  verbunden ist.

   Eine Pumpe 50, die durch       einen    zweiten     Motor    50a     (Fig.    2) angetrieben  wird, schleudert über dem Niveau 47     mit-          t(44        Düsen.    51     Wasserstrahlen    gegen beide  Seiten des Films 29. Ein Saugrohr 52 führt  vom Unterteil     .des    Gefässes. 20 zur Pumpe 50.  Der Steg 27 der Führungsschleife ist, wie  in     Fig.    1 gezeigt, ausgeschnitten, um dem       Wasser    freien Zutritt zur Rückseite des  Films zu ermöglichen.

   Ein     Wa@ss@ereinla,uf     <B>53,</B>     der    durch ein Ventil 54     (Fig.    1 und 4)  regulierbar ist, kann mit einer     Wasserlei-          tun(-"    verbunden werden, so dass     Frischwa,s-          ser    in jeder     gewünschten    Menge. zugeführt   -erden kann.  



       Die    Arbeitsweise der Vorrichtung ist  folgende:       Das    Gefäss 18 wird bis zur, richtigen  Höhe mit einer     bekannten        Entwicklungs-          und        Fixierlösung    18a gefüllt. Das Gefäss 19       tvird    auf Bleiehe Weise mit einer     Härtungs-          lösung    19a gefüllt. In das Gefäss 20 wird       @Va,s:er        eingefüllt    und die Pumpe 50 in Be  trieb gesetzt, um das Wasser in Zirkulation       ziz    versetzen.

   Der Motor 45 wird gleichfalls       hmfen        belassen,    um die Rollen 35, 35a und       3.5b    über     das    vorhin beschriebene Getriebe  in langsame Rotation zu versetzen.  



  Der     unentwick        elte    Film 29 befindet sich       auf        einer    Rolle 60 im Magazin 34, wobei       glas    Ende des Films aus dem gegen Licht       a!-,geschirmten    Schlitz 61 herausragt. Das       lIaga,zin    34 ist vom Deckel 12     abnehmbar          uzid    bildet eilen Teil des Photoapparates.  



  Die Bedienungsperson führt     zuerst    ein       genil#ezifl    langes     Stück    Film in die     Ein-          tritt:.;öffnung    32 der Führung 22 ein, um       das        Ende    des Films in Eingriff mit der       erten    federnden     Förderralle    35 und der       Pi-Arolle    36 zu bringen, worauf die     Bedie-          nnn@.; .@per#on    das Magazin 34 auf den Deckel       lichtdicht    aufsetzt, wie es in     Fig.    1 gezeigt  ist.

      Nachdem das führende Ende des Films  zwischen der langsam rotierenden nachgie  bigen Ralle 35 und der     Pressrolle    36 aufge  nommen worden ist, wird es von diesen nach  unten durch den untern Bogen gestossen  und dann der ersten Führungsschlaufe 24  entlang aufwärts, wobei es der Kurve der  letzteren, ohne zu knicken, folgt dank,  der Führung in den Seitenschienen 28 und  der winkelförmigen     Lippen    30 ,sowie der  Kurve selbst, welche ein seitliches     Knittern     verhindert.  



  Wenn das führende Ende des Films der  rechten Seite der Schlaufe 24 entlang     h.och-          steigt    wird es wieder durch die Antriebs  rolle 35     erfa.sst.    Der Film wird dann durch  die erste obere Kurve<I>22a</I> der Führung 22  gestossen zu der zweiten federnden     Förder-          rolle    35a. Dann wird der Film auf dieselbe  Weise durch die zweite Schlaufe 25 und  dritte Schlaufe 26 getrieben, wobei ihn die  Rollen 35a und<I>35b</I> zusammen mit ihren       Pressrollen    erfassen.  



  Nach dem Durchlaufen der Schlaufe 26  wird der Film aus einem Ansatz 22b der  Führung 22 ausgestossen, von wo er zu     einem     geeigneten Trockner 62     geleitet    werden  kann. Da der Trockner 62 selbst keinen Teil  der Erfindung darstellt und da .solche     Tro.ek-          ner    allgemein bekannt sind, so ist     ,seine     nähere Beschreibung hierin überflüssig.  



  Während seines Durchganges durch die  Schlaufe 24 ist der Film 29 der im Gefäss  18 befindlichen     Behandlungsflüssigkeit    aus  gesetzt. Diese Flüssigkeit ist, wie früher  erwähnt, ,ein     kombinierter        Fixier-Entwickler,     so dass der Film entwickelt und fixiert daraus  herauskommt. Die     Förderrolle    35 und die       Pressrolle    37     \wirken    dann     a,ls        Quetseher    und  senden den grössten Teil der anhaftenden  Flüssigkeit ins Gefäss 18 zurück.  



  Auf     gleiche    Weise wird der Film 29  beim Durchlaufen der zweiten Schlaufe 25  ,von der     Härteflüssigkeit    19a im Gefäss 19  behandelt, während der Film in der dritten  Schlaufe 26 mittels des     Wassers    im Gefäss 20       gewaschen    wird,     wobei.    das Waschen durch      die     Einspritzung    mittels Düsen 51 noch  beschleunigt und verbessert     wird.     



  Aus dem     Vorangegangenen    geht hervor,  dass der Film     fortlaufend    durch die     -aufein-          anderfolgenden    Bänder getrieben wird. Die       Vorwärtsbewegung    wird durch den     ersten          Eingriff    de trockenen     Films.    mit der Rolle  35 erzeugt, während die Eingriffe mit den  nachfolgenden Rollen eine     Gleichmässigkeit     der     Bewegung    erzeugen und den leichten       Reibungswiderstand        zwischen    der     Führung     und dem Film überwinden helfen.

   Die       Schmierwirkung    der     verschiedenen    Flüssig  keiten an den     Filmrändern    und der     Führung     helfen ebenfalls, die Reibung auf     :einen    Mi  nimalwert     herunterzusetzen.     



  Bei der     bevorzugten    Ausführungsform,  wie sie in den     Fig.    1 und 2 gezeigt ist,     ist     die     Umfangsgeschwindigkeit    aller nachgie  bigen     Antriebsrollen    dieselbe.

   Bei den übli  chen Filmarten ergibt die     Tatsache,    dass die       Antriebsrollen-Eingriffe    aussen bei der       ersten    Rolle     zwischen    der weichen nachgie  bigen Antriebsrolle und der feuchten  geschmierten     emulsionsfreien    Seite des  Films     stattfinden,    die Möglichkeit eines  genügenden Schlupfes     zwischen    Film und  Rolle, so dass automatisch jede Ausdehnung  oder Zusammenziehung des Films im Bade  kompensiert werden kann, weshalb in den  Schlaufen kein Loswerden oder Spannen  stattfinden kann.

   An keiner Stelle steht der  Film während seiner     Bearbeitung        unter     bemerkenswerter     Spannung,    wie sie im     Ge-          -,en3atz    -dazu bei      Du@rchziehverfahren     auf  treten,     sowie    in      Girlanden-Apparaten ,     welche     Gewichtsrollen    und dgl. verwenden.  



  Den mit diesem Gebiet Vertrauten dürfte  es augenfällig     sein,    dass die Vorrichtung  selbsteinfädelnd ist und keine     Vorspann-          streifen    aus Kinofilm     benötigt.    Auf diese  Weise     wird    das     mühsame        Voreinfädeln    von       Vorspa-nnstreifen    und deren     Befestigung    am  Film vor dessen Behandlung vermieden,

         sowie        Idas        nachherige    Wegnehmen und das       unerwünschte    Halten abgenommener     Vor-          spanustreifen    im Apparat, die für den nach  folgenden Film zu dienen haben, wodurch         viel    Arbeit, Zeit und     blühe        gespart    werden  kann.  



  Bei seinem Durchgang durch das     Fixier-          Entwicklungsbad    18a erzeugt der Film mit  tels seiner     Emulsionsseite    eine Flüssigkeits  strömung durch den flachen Kanal 27a,  wobei diese Strömung in Richtung der       Filmbewegung,    jedoch etwas langsamer  stattfindet.

   Die gleichmässige Wirkung der       Flüssigkeit    in einer langsam zirkulierenden  Schicht entlang der     Emulsionsseite        des     Films ergibt im entwickelten und fixierten  Film     Resultate,    welche in Qualität und  Gleichmässigkeit besser sind als die in einem  ruhenden Bad erreichten     oder    in einem mit  tels Luftblasen oder     Wirbler    oder derglei  chen     bewegten    Bad.  



       Bei.    früheren     Filmentwicklungsverfah-          men,    welche getrennte     Entwickler    und     Fixie-          rer    verwenden, ist eine sehr genaue Kon  trolle von Zeit und Temperatur erforderlich,  um eine Unter- oder     Überentwicklung    zu  vermeiden, und diese beiden Faktoren wer  den ausserdem noch durch das fortlaufende       Schwächerwerden    der Lösungen     bceinflusst.     



  Beim     erläuterten    fortlaufenden Verfah  ren, bei welchem das     Entwickeln    und Fixie  ren auf ausgeglichene     Weise    in demselben  Bad vorgenommen wird, verhindert die       automatische    Hemmwirkung das Fixiermit  tels     eine    Überentwicklung. Die Geschwin  digkeit des Films 29 wird so     festgesetzt,     dass eine vollständige und saubere Behand  lung erfolgt, bis die Lösung ihren schwäch  sten zulässigen Zustand erreicht hat. Die       Geschwindigkeit    kann auch weiter     erniedrigt     werden, wenn dies andere Faktoren als das       Entwickeln    und Fixieren erforderlich ma  chen.  



  Die. Verwendung eines kombinierten     Ent-          wicklungs-    und Fixierbades     macht    auch  eine genaue     Temip:eraturkontrolle    unnötig,  da diese Kombination, wenn sie     richtig    ver  wendet wird, über     einen    grossen Temperatur  bereich     ohne    grosse Abweichungen     wirksam     ist.  



  Die vorangegangene Beschreibung macht  es klar, dass     mittels    der     daxgestellten    Appa-           ratur    eine fortlaufende Behandlung von  Filmstreifen, wie,     IHa.logensilber-Kinofilm     oder.     Mikrofilm,    möglich ist, und zwar auf  eine einfache Weise und mit einem     Mini-          inurn    an Aufmerksamkeit und an Kenntnis  sen der     Bedienungsperson,    so dass auch von       verhältnismässig    ungeübten Personen     ausge-          zeiclinete        Resultate    erreicht werden können.  



  In gewissen Fällen, wenn es erwünscht       ist,    spezielle Filme zu behandeln, welche       ,"ta.rk    schrumpfen oder sich ausdehnen,       solia,ld    sie von den verschiedenen     Flüssig-          keiten        dwrchnässt    werden, so dass der Schlupf  zum Ausgleich zu gross wird, kann die Vor  richtung mit einzeln angetriebenen Antriebs  rollen 63 und 64 an der Aus- und     Eintritts-          seite    der Führungsschlaufen an     Stelle    der  Rollen 35,     35a    und     35b    versehen werden,

    wie es     schematisch    in     Fig.    5 gezeigt ist. Die       nachfolgenden    Antriebsrollen der     Vorrich-          hing    können mit     L:mfa.ngsgeschwindigkeiten          angetrieben    werden, die grösser oder kleiner  sind, je nach der Zu- oder Abnahme der  Filmlänge, bzw. je nach der Verlängerung  oder Verkürzung des Filmstückes     zwischen     ihnen.

   Die Geschwindigkeitsunterschiede kön  nen, dabei     entweder    durch Veränderung des       Übersetzungsverhältnisses    oder durch     ver-          sehiedene        Rollendurchmesser    erzielt werden.  



  Obgleich ein Apparat mit drei     Behand-          lungAädern    dargestellt wurde, wobei das  erste vorzugsweise     Fixier-Entwickler    ent  hält, so ist es doch verständlich, dass die     glei-          elie    Konstruktion auch für     Apparate    zur       Behandlung    des Films in nur einem Bad  oder irr einer     grösseren    Anzahl Bäder dienen  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat zur Behandlung photographi- sche@r Filmstreifen mit mindestens einem, ein. Bebandlungsba;d enthaltenden Gefäss lind mit Mitteln, um den Filmstreifen im Abstand von den Gefässwänden durch das Gefäss zu führen, dadurch gekennzeichnet, da.ss die benannten Mittel ein einen G-för- mi-en Querschnitt besitzendes Führungs- glied aufweisen, dessen Ränder die Ränder des Films im Gefäss über deren ganze Länge führen,
    und dass der Steg des Führungs gliedes zusammen mit dem Film einen Ka nal für die Behandlungsflüssigkeit bildet, während die im Gefäss frei befindliche Be handlungsflüssigkeit die andere Seite des Films spült. UNTERAN SPRüCHE 1. Apparat nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine Mehrzahl von Gefässen. in die das Führungeglied in Form von auf einanderfolgenden Schleifen hinunterhängt. 2.
    Apparat nach Patentanspruch und LTn- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss sich das Führungsglied von einem Gefäss zum nächsten erstreckt, um. den Film nach einander durch verschiedene Bäder zu leiten. 3. Apparat nach Patentanspruch und Un- teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass auch die sich zwischen den Gefässen erstreckenden. Teile des Führungs gliedes Schleifenteile bilden. 4.
    Apparat nach Patentanspruch und den Unteraussprüchen 1 biss 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Behandlungsflüssigkeit in dem Kanal des Führungsgliedes eine den Film bespülende Schicht bildet. 5. Apparat nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bewegung des Films. eine Bewegung der Schicht aus Behandlungs flüssigkeit hervorruft. 6.
    Apparat nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ränder des Führungs gliedes Leitschienen für die Ränder des Films bilden und, die Ränder des Films überdecken. 7. Apparat nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der abgesetzte Steg an verschiedenen Punkten seiner Länge Üffnim- gen aufweist. B.
    Apparat nach Patentansrpruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, gekennzeichnet durch Mittel zum Vorwärtstreiben des Films durch das Führungsglied, welche Mittel eine eine Seite des Films berührende An- triebsrolIe so-wie eine sich durch eine Öff nung in dem Führungsglied erstreckende, die andere Seite des Films berührende, frei laufende Pressrolle aufweisen. 9.
    Apparat nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekenn zeichnet, dass für jede der herunterhängen den Schleifen Mittel zum Vorwärtstreiben des Films vorgesehen sind. 10. Apparat nach Patentansprueh und den Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Führungsglied auf einem Tragorgan montiert ist, während die Gefässe auf einem Träger montiert sind, der gegenüber dem Tragorgan gesenkt werden kann, um das. Führungsglied aus den Ge fässen herausnehmen zu können.
CH255990D 1943-02-01 1945-12-12 Apparat zur Behandlung photographischer Filmstreifen. CH255990A (de)

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