CH256042A - Stauchapparat zum Stauchen der Zähne von Sägeblättern. - Google Patents

Stauchapparat zum Stauchen der Zähne von Sägeblättern.

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CH256042A
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CH
Switzerland
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die
dependent
upsetting
tooth
upsetting apparatus
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English (en)
Inventor
Mueller Aktiengesellschaft Brugg
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Mueller Aktiengesellschaft Bru
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D63/00—Dressing the tools of sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material, e.g. in the manufacture of sawing tools
    • B23D63/06—Upsetting the cutting edges of saw teeth, e.g. swaging

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description


  Stauchapparat zum Stauchen der Zähne von Sägeblättern.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein  en<B>9</B>  Stauchapparat zum Stauchen der Zähne von  Sägeblättern mittels Stempel.  



  Bei bekannten Stauchapparaten dieser Art ,  werden die Zähne selbst bei grösster Sorgfalt  ungleich. Diese Ungleichheit wird durch ein  mühsames, nachträgliches Egalisieren wieder  einigermassen behoben. Der erfindungsgemässe  Stauchapparat hat ein Gesenk, welches den zu  stauchenden Zahn allseitig, mit Ausnahme der  Stelle, auf welche der Stempel wirken soll.  umfasst. Die Erfindung ermöglicht es, alle  Zähne, und zwar ganz unabhängig von der       Zahnform    untereinander völlig gleich zu stau  chen, wobei die Zahnform nicht mehr ab  hängig von Zufälligkeiten wie, Härteunter  schieden im Material, usw. ist.  



  Vorzugsweise macht man das Gesenk  mehrteilig und klemmt dabei das Sägeblatt  für jeden Stauchvorgang, zwischen seitlichen  Gesenkteilen fest und verwendet dabei eine  Zwischenlage zwischen den seitlichen Gesenk  teilen. die dem Zahnrücken als Widerlager  dient.  



  Beiliegende Zeichnung zeigt eine beispiels  weise Ausführungsform. und eine Detail  variante des     Erfindungsgegenstandes.    Es ist:  Fig. 1 ein Längsschnitt durch den Stem  pelhalter und durch dessen Antrieb, den Stem  pel und das Gesenk des Beispiels in Ansicht  zeigend,  Fig. 2 ein senkrecht zum Anschlag für das  Sägeblatt geführter Schnitt durch das Gesenk.  mit dessen Klemmvorrichtung,    Fig. 3 ein Schnitt, nach der Linie III-III  in Fig. 4,  Fig. 4 ein Grundriss des Stauchapparates;  Fig. 5 zeigt einen Schnitt nach der Linie  V-V in Fig. 4,  Fig. 6 ein Schnitt. durch die Detailvariante,  Fig. 7 eine Zwischenlage des Gesenkes,  Fig. 8 ein Schnitt nach der Linie  VIII-VIII in Fig. 1.  



  Der untere Gesenkteil 1. des zwecks     Öff-          nens    und Schliessens mehrteiligen Gesenkes ist  in die Platte 22 eingelassen und mit dieser ver  schraubt. An dieser Platte 2 ist auch die Auf  lage<B>3</B> für das Sägeblatt<B>S</B> befestigt, welche  ihrerseits den verstellbaren Anschlag 4 für  das letztere trägt. Der bewegliche Gesenkteil  <B>5,</B> mittels welchem eine Klemmwirkung auf  das Sägeblatt ausgeübt werden soll, ist an  einem Hebel<B>6</B> festgeschraubt, der mittels des  Bolzens<B>18</B> drehbar in dem gegenüber dem  Oberteil<B>7</B> mittels der Schraube<B>8</B> verschieb  baren Schlitten 9 gelagert ist.

   Der durch die  Feder<B>10</B> belastete Bolzen<B>11</B> hat das Be  streben, den Hebel 6 im Gegenuhrzeigersinn  zu drehen und dadurch den obern Gesenkteil  5 vom untern Gesenkteil 1 abzuheben und  dadurch die     Öffnungsbewegung    des     Gesenkes     zu bewirken.

   Eine Gewindespindel 12 steht  im Eingriff mit der Gewindebüchse<B>13</B> des  Oberteils<B>7.</B> Diese Spindel, an deren     Sechs-          kantkopf    14 man zu ihrer Drehung einen       Sehlüssel    angreifen lassen kann, steht in Be  rührung mit einem auf> den Hebel<B>6</B> auf  gesetzten Stein<B>15.</B> Durch Verdrehen der      Spindel 12 in der einen oder andern Richtung  kann man entweder den Gesenkteil 5 gegen  den Teil<B>1</B> drücken und damit das Sägeblatt  festklemmen, oder aber dafür sorgen, dass der  Bolzen 11 den Gesenkteil 5 abheben kann.  



  Die beiden Gesenkteile 1 und 5, zwischen  -welche beim Stauchen die Zähne des Säge  blattes zu liegen kommen, haben an minde  stens einer ihrer Ecken eine Arbeitsfläche,  welche die negative Form der seitlichen Be  grenzung 52 des Zahnbrustprofils der fertig  gestauchten Zähne hat, wie dies die Fig. 8  zeigt. Zwischen beide seitlichen Gesenkteile  1,5 ist ausserdem eine einen Teildes Gesenkes  bildende Zwischenlage<B>16</B> eingelegt, die, an  einer Schmalseite<B>17</B> genau die Form des  Zahnrückens des Sägeblattes hat und demnach  dem Zahnrücken als Widerlager dient. Diese  Zwischenlage, die mittels der Schraube<B>50</B> am  Gesenkteil 1 befestigt ist, ist nur um so, viel  dünner als das Sägeblatt, dass eine gute  Klemmwirkung der beiden Gesenkteile 1 und  5 auf dasselbe gewährleistet ist.

   Die Gesenk  teile 1 und 5 kann man an allen acht Ecken  mit Arbeitsflächen mit der erwähnten nega  tiven Form versehen. Man braucht zum Aus  wechseln dieser Arbeitsflächen entweder nur  das Gesenk in einer Horizontalebene zu dre  hen oder aber gleichzeitig auch die obern und  untern Gesenkteile gegeneinander zu vertau  schen. Im letzteren Falle wird die Schraube  <B>50</B> zwecks Befestigung der Zwischenlage<B>16</B>  am Gesenkteil 5 in das Innengewinde, 51 die  ses letzteren eingeschraubt. Alle Ecken 100  können entweder mit gleichartigen Arbeits  flächen versehen sein, damit man nach<B>Ab-</B>  nützung des einen Paares ein neues in<B>Ge-</B>  brauch nehmen kann, oder aber man kann  acht verschiedenen Zahnbrustprofilen entspre  chende Arbeitsflächen auf dem gleichen Ge  senk vorsehen.  



  Der gegenseitige Abstand der beiden Ge  senkteile 1 und 5 muss an die verschiedenen  Sägeblattdicken angepasst werden können.  Diese Anpassung erfolgt mittels der Schraube  8 durch Verschieben der Drehaxe des He  bels<B>6.</B>    Damit die beiden Gesenkteile 1 und 5  unter dem in Fig. 3 von rechts nach links  wirkenden Stempeldruck nicht ausweichen  können, also zur Abstützung des Gesenkes in  Richtung des Stempeldruckes, ist zwischen  Platte 2 und Oberteil<B>7</B> eine Platte<B>23</B> aus  gehärtetem Stahl oder anderem genügend har  ten Material gelegt und durch Festklemmen  mittels der Schrauben 24 gegen jegliche Ver  schiebung gesichert.  



  Der Stempel '25, der den im Gesenk ein  geklemmten Zahn staucht, ist im Stempel  halter<B>26</B> eingesetzt. Die Schraube<B>27</B> dient  zur Einstellung der richtigen axialen Lage des  Stempels     gegenüber    dem Zahn. Der Halter<B>26</B>  ist in einer Führung<B>28</B> verschiebbar gehal  ten, welche durch die Platte 2 und den an  letzterer verschraubten Teil 29 gebildet ist  (Fig. 5). Der Halter 26 ist auf folgende Weise  mit der Gewindespindel 30 leicht lösbar ver  bunden. Die Spindel<B>30</B> trägt am einen Ende  einen Kopf<B>31,</B> welcher von der Seite in die  Ausnehmung 32 des Halters 26 eingeführt und  auch seitlich aus dieser wieder herausgenom  men werden kann.

   Halter<B>26</B> und Kopf     31     tragen Steine 33, 34 beispielsweise aus gehär  tetem Stahl, über welche die Kraftübertra  gung von der Spindel<B>30</B> auf den Halter<B>26</B>  und damit den Stempel<B>25</B> erfolgt. Die Ge  windespindel<B>30</B> steht im Eingriff mit dem  entsprechenden Gewinde der in den Teil<B>29</B>  eingeschraubten Büchse<B>35,</B> die durch die  Schraube<B>36</B> gegen Drehen gesichert ist und  den Anschlag 37 trägt, der den Weg des auf  den Sechskantkopf 38 aufsetzbaren, die Spin  del<B>30</B> drehenden Hebels und damit den Weg  des Stempels<B>25,</B> also den     Stempelvorsellub     begrenzt.

   Soll der Stempel ausgewechselt wer  den, so schraubt man die Büchse<B>35</B> los, zieht  das Ganze heraus, löst den Halter<B>26</B> von der  Spindel<B>30,</B> befestigt einen neuen Halter mit  Stempel daran und fährt das Ganze wieder  in die Führung<B>28</B> ein.  



  <I>Es</I><B>soll</B> nun beispielsweise ein Bandsäge  blatt<B>8</B> gestaucht werden. Das     Gesenk    ist       offen,.und    der erste Zahn des Blattes wird  zwischen den obern und untern     Gesenkteil   <B>5</B>       bzw.   <B>1</B> eingefahren, bis der Zahnrücken an der      Schmalseite, 17 der Zwischenlage anstösst und  die den Zähnen gegenüberliegende Kante des    Blattes die Kante K des Anschlages 4 be  rührt. Nun wird die Spindel<B>12</B> gedreht und  der zu stauchende Zahn damit im Gesenk fest  geklemmt. Hierauf nun dreht man die- Spin  del<B>30</B> bis zum Anstossen ihres Drehhebels am  Anschlag 37. Dabei dringt der Stempel 25  ;n die Zahnbrust ein und staucht das Zahn  material bis es überall an den Flankenflächen  des Gesenkes genau anliegt.

   Hierauf dreht  man zuerst die Spindel 30 wieder zurück, wo  bei der Stempel mit zurückgezogen wird, dann  dreht. man die Spindel<B>12</B> im andern Sinn,  <B>Z.</B>  



  zieht den Zahn aus dem Gesenk heraus, führt  den nächstfolgenden ein, und das oben be  schriebene Spiel beginnt von neuem. Dank  dieses Stauchens in einem Gesenk, welches die  Form des Zahnes hat und welches die Zähne.  mit Ausnahme der Stelle, auf welche der  Stempel wirken soll, umfasst, werden diese alle  genau gleich.    Der oben beschriebene Stauchapparat kann  auch für Kreissägeblätter verwendet werden,  sofern man die Auflage 3 und den Anschlag  4 durch die Vorrichtung gemäss Fig. 6 ersetzt-.  Der Zapfen<B>39</B> ist längs einem Schlitz 40 des  an de r Platte 2 festgeschraubten Supports 41  vom Gesenk weg und zu diesem hin verschieb  bar. Das zu behandelnde Kreissägeblatt<U>49</U>  wird auf die Scheibe 43 aufgesetzt und in die  mittlere Bohrung des Sägeblattes der Exzenter  14 gesteckt, welcher den Handhebel 45 trägt.

    Gemäss Fig. 6 befindet sieh ein Zahn im Ge  senk. Will man diesen nun zurückziehen. so  dreht man am Hebel 45, und der Exzenter 44  verschiebt das Sägeblatt 42 nach rechts.  Zum Einfahren des nächstfolgenden Zahnes in  (las Gesenk dreht man am Hebel so, dass der  Exzenter 44 wiederum in die Stelllung gemäss  Fig. 6 kommt.  



  Es versteht sieh, dass die Stauchung, in den  Zahnflanken die verschiedensten von Fall zu  <B>7</B>  Fall zweckmässigen Formen haben kann.  Ebenso kann die, Stauchung der Zahnbrust  sehr verschieden sein, man braucht nur den  Stempel entsprechend auszubilden, beispiels-    weise ihm eine Rundung oder eine Hohlkehle  zu geben.  



  Man erkennt ohne weiteres, dass mit dem  geschilderten Stauchapparat alle Zähne des  Blattes zwangläufig genau gleich werden, ein  Egalisieren an den Flanken somit wegfällt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Stauchapparat zum Stauehen der Zähne von Sägeblättern mittels Stempel, gekenn zeichnet durch ein Gesenk, welches den zu stauchenden Zahn allseitig, mit Ausnahme der Stelle, auf welche der Stempel wirken soll, umfasst. UNTERANSPRÜCHE: 1. Stauchapparat nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass das Gesenk zwecks Offnens und Schliessens mehrteilig ist. '). Stauchapparat nach Unteranspruch 1. ,dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorge sehen sind, mit welchen bewirkt -werden kann, dass das Gesenk in geschlossenem Zustande den Zahn festklemmt. 3. Stauchapparat nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch eine. auswechselbare Zwischenlage zwischen den seitlichen Gesenk teilen. 4. Stauchapparat nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischen lage dem Zahnrücken als Widerlager dient. 5.
    Stauchapparat nach Unteranspruch 4. gekennzeichnet durch eine Platte zur Abstüt zung des Gesenkes in Richtung des Stempel druckes. 6. Stauchapparat nach Unteranspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Gesenkteil an einem Hebel befestigt ist, des sen Bewegung zum Schliessen des Gesenkes durch eine Gewindespindel bewirkt werden kann, während die Öffnungsbewegung durch eine Feder bewirkt wird. 7. Stauchapparat nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehaxe des Hebels zwecks Anpassung des Gesenkes an die Sägeblattdicke verstellbar ist. <B>8.</B> Stauchapparat nach Unteranspruch 2, ,dadurch gekennzeichnet,. dass zur Erzeugung des Stempelvorschubes eine Gewindespindel vorgesehen ist. 9.
    Stauchapparat nach Unteranspruch 8, gekennzeichnet durch einen Anschlag für den zur Spindeldrehung dienenden Hebel zur Be grenzung des Stempelvorschubes. 10. Stauchapparat nach Unteranspruch 8, gekennzeichnet durch eine lösbare Verbin dung zwischen Spindel und Stempelhalter. 11. Stauchapparat nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Gesenkteile an allen Ecken mit Arbeitsflächen versehen sind, welche die negative Form der seitlichen Begrenzung eines Zahnbrustprofils aufweisen.
CH256042D 1943-01-19 1943-01-19 Stauchapparat zum Stauchen der Zähne von Sägeblättern. CH256042A (de)

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