CH256045A - Vorrichtung zum Schleifen von Mähmaschinenmessern. - Google Patents

Vorrichtung zum Schleifen von Mähmaschinenmessern.

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CH256045A
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CH
Switzerland
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grinding
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Ag Scintilla
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Ag Scintilla
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24—GRINDING; POLISHING
    • B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/55—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of knife bars for harvesting machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


  



  Vorrichtung zum Schleifen von MÏhmaschinenmessern.



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schleifen von   Mähmäschinenmessern,    mit   elner    feststehenden Einspannvorrichtung für den die zu   schleifenden    Messer   tragenden Mes-       serbalken und einem motorisch angetriebenen,    freien Ende eines von Hand nach allen    Richtungen schwenkbaren Armes angeord- neten Sehleifkopf.   



   Bekannte Schleifmaschinen ähnlicher Art sind so beschaffen, dass ein feststehender, einstellbarer Schleifkopf dem Schnittwinkel der   Messerschneiden    entsprechend schräg eingestellt und der   BIesserbalken    mit den zu   sehlei-      fenden Messern    in einer auf einer   Kulissen-      i'iihrung    befestigten Spannvorrichtung an die Schleifscheibe herangeführt wird.

   Mit sol  chen Vorrichtungen wird    zwar ein n ausgezeich  neler Schliff erzielt    ; doch da der   Schleifkopf    feststehend angeordnet ist und der Messerbalken nur in der Richtung der   Eulissenfüh-    rung gegen die Schleifscheibe bewegt werden   kann    nnd daher eine mit dem Winkel der Schneidza. hnkanten genau übereinstimmende, schrÏge Einstellung erfahren muss,   :    der ganze Vorgang eine Menge Einstellarbeit und einen dementsprechend grossen Zeitaufwand.

   Zudem ist die Bedienung derartiger Vorrichtungen kompliziert, da mit der einen Hand die   Eulissenführung    mit dem ein  gespannten Messerbalken    gegen die Schleifscheibe bewegt und gleichzeitig mit der andern Hand   die Tiefenstellung    der   Schleif-    seheibe fortwährend eingestellt werden muss.



  Auch sind die Anschaffungskosten solcher Maschinen verhältnismässig hoch ; sie werden daher meist in Verbindung mit andern Maschinen   als sogenannte Universalmaschinen auf    den Markt gebracht.



   Die erfindungsgemässe   Schleifvorrichtung    vermeidet die erwähnten Nachteile, indem sie a. uf der Erkenntnis beruht, dass die am einfachsten und daher am   sichersten    durchzuführende und gleichzeitig am wenigsten Zeitaufwand er  fordernde    Schleifoperation diejenige mit der freien Hand ist, bei   zwangläufig geführtem,    dem Schnittwinkel entsprechend geneigtem   Schleifkopf,    der am Ende eines von Hand nach allen Richtungen schwenkbaren Armes angeordnet ist.

   Diese Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, da¯ die Lagerung des schwenkbaren Armes durch einen zu einem Kreuzgelenk gehörenden Steckteil und den einen oder andern wenigstens eines Paares von an der Auflage des Messerbalkens fest angeordneten, zur wahlweisen Aufnahme des Steckteils, ausschliesslich durch eine einfaehe Umsteckoperation eingerichteten Ständern gebildet ist, wobei die Anordnung der Ständer die   Messerflanken    verschiedener Richtung, unter Vermeidung jeglicher   Einstellmanipula-    tion, unmittelbar zu schleifen erlaubt. Sehr zweckmässig ist in diesem Zusammenhange, wenn der Schleifkopf zur Verwendung einer sogenannten   Gloekenschleifscheibe, die    mit ihrer Stirnfläche schleift, eingerichtet ist.

   Die Lage einer   Schwenkarmlagerung    in bezug auf die zu schleifende Schneidenfläche entspricht somit dem Zentrum eines Kreises, dessen  Radius angenähert gleich der Distanz zwi  schen    der genannten Lagerung und der Achse des   Schleifkopfes    ist und an welchen durch die genannte Schneidenkante des Messers eine Tangente gebildet wird.



   Die den Schnittwinkel der Messerschneiden bestimmende Neigung des Schleifkapfes ka. nn dabei auf einen durch die Erfahrung ermittelten günstigsten Wert fest eingestellt sein,wodurch jeglicheweitereEinstellarbeit entfällt. Mittels der   erfindungsgemässen Vorrich-    tung wird, wie auch bei bekannten Vorrich  tungen,    beim Schleifen der Messereines Balkens zweckmäBig so vorgegangen, dass bei sämtliehen Zähnen vorerst nur die eine Flanke und dann, nach erfolgter Umstellung der Ein  IiGhtang, die andere : FIanke geschliffen    wird.



  Während nun aber bei bekannten   Vorrich-    tungen eine Umstellung der Schleifkopfneigung sowie der Schrägstellung des Messerbalkens   nach der entgegengesetzten Seite uncl    die ganze Einstellarbeit von neuem hierzu er  forderlich    ist, ist die Vorrichtung gemäB der Erfindung so beschaffen, dass   ausschlieBlich    ein Umstecken des Steckteils am   verschwenk-    baren Arme von dem einen Ständer nach einem neuen Ständer, der z.   B.    zur Mittelachse eines Messerzahnes oder zur Trennfuge zwischen zwei   Messerz hnen symmetrisch ange-    ordnet ist, genügt. ZweckmäBig erlaubt die Vorrichtung die Ausführung dieser Manipulaton mit einem einzigen Handgriff unter Vermeidung jeglicher Einstellarbeit.



   Die   beigefiigte    Zeichnung zeigt ein Ausfiihrungsbeispiels des Erfindungsgedankens.



   Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht,
Fig. 2 eine   Seitenansieht und    Fig. 3 eine Draufsicht der   Schleifvorrich-   
Fig.   4    und 5 zeigen eine Variante des   Sohleifkopfes.   



   Auf einer Auflage 1 ruht der die   an    schleifenden Messer 2 tragende Messerbalken 2', der einerseits an einer Anschlagschiene 3 anliegt und anderseits durch die Klaue einer   Spannvomchtung    4 gegen die Auflage 1 fest angeprel3t wird. Der   Anpressdrnck    der   Spann-    vorrichtung wird durch eine Feder 5 erzeugt und   bann durch, einen Hebel    6 aufgehoben und die Spannvorrichtung dadurch geöffnet werden. In der Zeichnung ist der Hebel   6    für Handbetätigung dargestellt ; er konnte auch mit einfachen Mitteln, die nicht näher . erläutert zu werden brauchen, als   fuBbetätig-    ter Hebel ausgebildet werden, was den Vorteil der   Handfreiheit    bieten w rde.



   Auf der Auflage   1    ist ein Paar r vertikaler Ständer 7 und 8 befestigt, die im vorliegenden Beispiel hülsenformig ausgebildet sind und durch welche zwei wahlweise beniitzbare Lagerstellen mit den   Drehaxen    A und B für einen versohwenkbaren Arm 9 gebildet werden. An letzterem ist in einem Drehpunkt ein um eine   Horizontalaxe drehbares Gelenk    mit einem vertikalen Verlängerungszapfen   l I i    angeordnet. Dieser Verlangerungszapfen ist wahlweise in den einen   oderdenändernder    vertikalen Ständer 7 bzw. 8 gelenkig einschiebbar gestaltet und bildet mit dem erstgenannten Gelenk zusammen ein Kreuzgelenk
12.

   Die beiden Drehmöglichkeiten des Armes   9    um sich rechtwinklig kreuzende   Axen,    nä. m Iich die vertikale Axe bei A bzw. B und die   Horizontalaxe    11 des Kreuzgelenkes s12. gestalten den Arm 9 allseitig verschwenkbar. sowo, hl im Sinne des Doppelpfeils C als auch im Sinne des Doppelpfeils   D.    Zudem ermög Iicht die in der beschriebenen Weise ausgebildete Lagerung eine reibungsarme und praktisch widerstandslose   Führung des SehwenL-    armes mit dem Schleifkopf.



      Der Sohwenkarm 9 trägt an seinem Ende      einen Schleifkopf 13 sowie    einen Handgriff 14 zum Führen des   Sahleifkopfes.    Letzterer ist dem Schnittwinkel der Messerschneiden entsprechend geneigt, und zwar ist der Nei   gungswinkel unveränderlich fest eingestellt.   



  Es konnte an der Stelle   15    ein feststellbares Gelenk für eine beliebige Einstellung des    Sc. hnittwinkels vorgesehen sein, doeli würde eine solche Einrichtung sozusagen keinen Vor-    teil bieten, nachdem durch die Erfahrung ein g nstigster Schnittwinkel ermittelt wurde. durch dessen feste Anwendung eine Einstellmanipulation an dieser Stelle   erubrigt    wird. 



     Am jenseitigen    Ende des Schwenkarmes 9 kann ein Gegengewicht 16 angebracht sein zur Entlastung der Hände beim Führen des Handgriffes 14.   



   Der Antrieb für den Schleifkopf 13 kann    verschiedenartig gestaltet werden. In Fig. 1   3 ist    ein Antrieb mittels einer biegsamen Welle 17 dargestellt. Ein derartiger Antrieb wiirde gewählt werden beim Bezuge der An  triebskraft von    einem bestehenden. auch an  lern    Zwecken dienenden Motor. In Fig. 4 ist ein Antriebsmotor 18 am über die Lagerung A bzw. B   hina-us verlängerten    Teil des Schwenkarmes 9 an Stelle des   Gegengewich-      tes] 6 befestigt dargestellt.    Die   Kraftüber-      tragung erfolgt    in diesem Falle vorteilhaft mittels eines Riemens 19.

   Der Antrieb kann ferner, wie in Fig. 5 dargestellt, so gestaltet sein, dass der Antriebsmotor mit dem Sehleifkopf vereinigt ist und die Spindel unmittelbar antreibt. In dieser Figur ist auch dargestellt, wie das Gegengewicht 16 durch eine Aus  gleichfeder 20    ersetzt werden kann.



   Nach dem Fertigschleifen einer   Messer-    flanke muB der Messerbalken jeweilen um eine   Messerteilung      versehoben werden. Ein    an der Auflage 1 angebrachter, in der Zeichnung    nichet    dargestellter Zeiger, der beispielsweise auf eine zwisehen je zwei Messern bestehende Fuge weist, erleichtert das Einstellen und Be festigen des Messerbalkens. Anstatt den Mes  serbalken nach    dem Schleifen jedes Messers um eine Teilung zu verschieben, könnten auch zwischen den beiden Lagerungen A und B. auf ihrer Verbindungsgeraden, weitere Paare von Standern 7 bzw.   8    auf der Auflage 1 in mit der   Messerteilnng     bereinstimmenden
AbstÏnden angebracht sein.

   In Fig. 3 sind links weitere derartige   Lagerungsteile    B', B" strichpunktiert dargestellt. Dies w rde er  lauben,    jeweilen eine ganze Reihe   Messer-      fianken    in einer einzigen Aufspannung des Messerbalkens zu schleifen, wobei der Gelenkteil 10 des Schwenkarmes 9 jeweilen durch   t'mstecken um    eine Teilstreeke mit dem fol  genden Ständer a. uf    der gleichen Seite der Säule   21    in Verbindung zu bringen wÏre, was unter UmstÏnden etwas weniger Zeit erfordern w rde als das Umspannen des Messerbalkens.



   Im Falle der Ausführung nach Fig. 1 bis 3 ermöglicht eine an einer SÏule 21 angebrachte Feder 22, die biegsame Welle   17    frei beweglich aufzuhängen. An der gleiehen
SÏule kann auch ein um einen gewissen erfor    derlichen    Betrag schwenkbarer Halter 23 angebracht sein, in welchen der Schwenkarm 9 während des   Naehstellens    des Messerbalkens eingehÏngt werden kann.



   Aus dem Vorangegangenen ist ersichtlich. dass im Vergleich zu bekannt gewordenen
Schleifmasehinen, die dem gleichen Zwecke clienen, die Herstellungs- und   Anschaffungs-    kosten der beschriebenen   Schleifvorrichtun.    g bedeutend niedriger sind, da ihre im Betrieb voneinander abhängigen Hauptbestandteile. nÏmlich   Messerbalken-Einspannvorrichtung.   



   Schwenkarm und   Ständer, unzusammenhän-       gend ausgebildet    sind, zum Zwecke, sie ein zeln und unabhÏngig auf einer schon vorhan denen, auch andern Zwecken dienenden Auf lage montieren zu können. Diese   Vorrichtung    bildet somit nicht eine zusammenhängende. v¯llstÏndige Machine. Zudem weist sie den
Vorteil auf,   daB    Einstellvorrichtungen in Ver bindung mit derselben  berfl ssig sind und    da.    daher beim Gebrauch der Vorrichtung keinerlei Einstellmanipulationen daran vor genommen zu   werden brauehen,    woraus sich betrÏchtlicher   Zeitgewinn    ergibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Schleifen von Mäh- maschinenmessern, mit einer feststehenden Einspannvorrichtung f r den die zu schleifen- den lVlesser tragenden Messerbalken und einem motorisch angetriebenen, am freien Ende eines von Hand nach allen Richtungen schwenk baren Armes angeordneten Schleifkopf, da durch gekennzeiehnet, da¯ die Lagerung des schwenkbaren Armes durch einen zu einem Kreuzgelenk gehörenden Steckteil und den einen oder andern wenigstens eines Paares von an der Auflage des Messerbalkens fest ange ordneten, zur wahlweisen Aufnahme des Steckteils ausschlie¯lich durch eine einfache Umsteckoperation eingerichteten StÏndern gebildet ist, wobei die Anordnung der Ständer die Messerflanken verschiedener Richtung,
    unter Vermeidung jeglicher Einstellmanipulation, unmittelbar zu schleifen erlaubt.
    UNTERASPRUCHE : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine unzusammenhängende Ausbildung ihrer im Betrieb voneinander ab hängigen Hauptbestandteile, nämlich Messer balkeneinspannvorrichtung, Schwenkarm und Ständer, zum Zwecke, diese Teile einzeln auf einer auch a. ndern Zwecken dienenden Auflage montieren zu können.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB die Lagerung durch eine Büchse und einen darin einschiebbaren und drehbaren Zapfen gebildet ist, von welchen Teilen der eine an der Auflage des Messerbalkens und der andere am beweglichen Ereuzgelenkteil befestigt ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da. der Antriebsmotor des Schleifkopfes am Schwenkarm befestigt ist, derart, dass das Gewicht des. Schleifkopfes kompensiert wird, wobei der Antrieb der Schleifspindel über einen Riemen erfolgt.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor mit dem Schleifkopf vereinigt ist und die Schleifspindel unmittelbar antreibt.
CH256045D 1945-06-30 1945-06-30 Vorrichtung zum Schleifen von Mähmaschinenmessern. CH256045A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE926334C (de) * 1952-07-18 1955-04-14 Josef Poppler Zum Schleifen von Maehmessern dienende Hilfsvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE926334C (de) * 1952-07-18 1955-04-14 Josef Poppler Zum Schleifen von Maehmessern dienende Hilfsvorrichtung

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