CH256069A - Am Maschinenständer befestigte Achslager-Tragvorrichtung für mit heissem Arbeitsmittel betriebene umlaufende Maschinen, insbesondere Gas- oder Dampfturbinen. - Google Patents

Am Maschinenständer befestigte Achslager-Tragvorrichtung für mit heissem Arbeitsmittel betriebene umlaufende Maschinen, insbesondere Gas- oder Dampfturbinen.

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CH256069A
CH256069A CH256069DA CH256069A CH 256069 A CH256069 A CH 256069A CH 256069D A CH256069D A CH 256069DA CH 256069 A CH256069 A CH 256069A
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support
bearing support
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Jendrassik Georg
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Jendrassik Georg
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D25/00Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01D25/16Arrangement of bearings; Supporting or mounting bearings in casings
    • F01D25/162Bearing supports

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Am Maschinenständer befestigte     Achslager-Tragvorriehtung    für mit heissem Arbeitsmittel  betriebene umlaufende Maschinen, insbesondere Gas- oder     Dampfturbinen.       Bei Dampf- oder Gasturbinen können die  die     Lagergehäuse    tragenden speicherartigen  Tragteile, falls sie am Turbinengehäuse oder       an    einem mit diesem zusammenhängenden  Bauteil, im allgemeinen am Ständer der     Ma-          #;chine,    befestigt sind, auch selbst in beträcht  lichem Masse erwärmt werden.

   Der Grund       hierfür    liegt im überwiegenden Teil der prak  tischen.     Ausführungen    in der     '\Vä.rmeauf-          nahme    vom Ständer zufolge Wärmeleitung  und eventuell in der unmittelbaren     Berüh-          rung    der Tragteile mit dem heissen     Arbeits-          mi.ttel,    fall, die bauliche Lösung, zwecks     Be-          1'riedigu.ng    besonderer     Anordnungs-    oder     Be-          triebsriieksichten,    so beschaffen ist,

   dass die  Tragteile des     Lagergehäuses    teils im     Ar-          heitsmittelstrom    untergebracht sind. Dies hat  zur Folge, dass die Tragteile, im Gegensatz  zur scheinbar     eaifachsten        baulichen    Lösung,  zwischen dem Lagergehäuse und dem Stän  der nicht in radialer Richtung angeordnet       werden    dürfen, da in diesen Tragteilen derart       nrossc#    Wärmespannungen auftreten können,       class    dadurch die     Betriebssiolierheit        gefährdet     wird,     eveiii.uell    sogar Brüche verursacht wer  (len.

   Diese Gefahr kann auch dadurch nicht       atifgelioben    werden,     dass    die Temperatur der       Trag=teile    des Gehäuses durch besondere     Küh-          hing    niedrig gehalten wird, :da der warme       Stü.nder    der     ATaschine    sich im Vergleich zum       verhältnismässig    kalten Lagergehäuse auch       irr        dieaem    Falle ausdehnt und die für die    Konstruktion schädlichen Wärmespannungen  erzeugt.

   Bisherige Lösungen, welche auf die  Beseitigung dieses Mangels abzielten,     sind    in  der Richtung quer zur Lagerung nicht be  friedigend     steif,    so dass keine andere verläss  liche Lösungsmöglichkeit bekannt war, als  die Lagerung vom     Ständer    unabhängig zu  unterstützen, was jedoch mit einem uner  wünschten baulichen Mehraufwand verbun  den war.  



  Diese     Schwierigkeiten    werden bei der am       Maschinenständer        befestigten,    erfindungsge  mässen     Achslager-Tragvorrichtung    dadurch  behoben, dass der Maschinenständer und das       Achslager    miteinander     mittels    mindestens  drei speichenartiger Tragteile verbunden  sind, welche um die Drehachse     derart    ange  ordnet sind, dass bei einer ideellen     Verdrehung     eines Tragteils dieser mit jedem andern Trag  teil zur Deckung kommt,

   wobei die am Ma  schinenständer liegenden äussern Verbin  dungspunkte gegen die am Lagergehäuse zu  gehörigen     innern    Verbindungspunkte im  Kreise derart verschoben sind, dass bei       Wärmeausdehnung    eine Verdrehung des La  gergehäuses ohne Verschiebung des     Zentrums     ermöglicht wild.  



  Diese Anordnung, welche bei     entsrechen-          der    Verteilung der     Tragteile        natürlich    im  stande ist, radiale Kräfte aufzunehmen, hat  die Wirkung, dass bei einer geringen Ver  drehung des Lagergehäuses in der Umfangs-           richtung    die Wärmeausdehnungen, im allge  meinen die Verschiebungen der am Lager  gehäuse befindlichen innern     Verbindungs-          punkte    der Tragteile, in von der jeweiligen  Lösung abhängigem kleinerem oder grösserem  Masse, in     zweckmässigen    Lösungen     theoretisch     eventuell auch vollkommen frei, zustande  kommen können.

   Die erwähnte Verdrehung  des     Lagergehäuses    ist bezüglich der Güte  und der Genauigkeit der Lagerung, falls die  zentrische Lage     derselben    nicht geändert  wird, vollkommen belanglos.  



  Die Verbindung der Tragteile z. B. mit  dem Ständer und mit dem Lagergehäuse  kann starr, gelenkig oder an einem Ende  starr und am andern Ende gelenkig sein,  wobei zur Sicherung der zentrischen Läge  und der Aufnahme von radialen Kraftwir  kungen die oben erwähnte Bedingung bereits  hinreichend ist; aus praktischen Rücksich  ten ist jedoch auch noch die gleichmässige       Verteilung    der Tragteile um -die Drehungs  achse erwünscht.  



  Verschiedene     Ausführungsbeispiele    des       i    Erfindungsgegenstandes sind auf der beilie  genden     Zeichnung    ersichtlich.     Hierin    bezie  hen sich die     Fig.    1-3 auf     eine    Ausführung  mit starrer Verbindung, die     Fig.    4 und 5  dagegen auf eine Ausführung mit gelenki  ger Verbindung der Trägerenden.  



  In     Fig.    1     is.t    eine axial durchströmte Gas  turbine     dargestellt,    deren     Eintritsstutzen     und     Auslassanschluss    mit 1 bzw. 2 bezeichnet  sind. Der Turbinenläufer 3 dreht sich im       i    Turbinengehäuse 4; die umlaufenden und die       stehenden    Schaufelkränze 5 bzw. 6, deren  Schaufeln auf dem Läufer bzw. in dem Tur  binengehäuse montiert sind, sind im Arbeits  raum der Turbine untergebracht.

   Vom     Läu-          i        fer    3 wird die in den Lagern 7, 7' gelagerte  Welle angetrieben; das Lager 7 ist ausser  halb des     Turbinengehäuses    beim Eintritts  stutzen 1 und das Lager 7' im     Aus.lassan-          sehluss    angeordnet, so dass es im Gasstrom  liegt.

   Das Lager 7     ist    mittels der nach Art  von Tragspeichen ausgebildeten Tragteile 8  am Tragring 10 des Turbinengehäuses be-    festigt; diese Tragspeichen sind, wie die  Vorderansicht des Lagers 7 in     Fig.    2 zeigt,  mit dem Lagergehäuse und mit dem Ring 10  in einem Stück gegossen; sie sind also so  wohl bei ihren innern Enden mit dem Lager  gehäuse als auch bei ihren äussern Enden mit.  dem Tragring starr verbunden.

   Die Trag  speichen 8,     welche    sich am Umfang des     La-          gergehäiis@es    in     tangentialer        Richtung    an  schliessen, sind in der     Umfangsrichtung     gleichmässig     verteilt    und so angeordnet,     dal     bei einer ideellen Verdrehung eines Tragteils  dieser mit jedem andern Tragteil zur     Dek-          kung    kommt. Zufolge dieser Anordnung ist.

    es klar, dass im Falle gleicher Erwärmung,  das heisst gleicher Wärmeausdehnung der  Tragspeichen bzw. des Turbinengehäuses, das  Lagergehäuse sich in bezug auf den Tragring  10 im     greis    verdrehen kann, ohne seine zen  trische Lage zu ändern. Der     tangentiale    An  schluss der Speichen am Umfange des: Lager  gehäuses bewirkt, dass die Verdrehung des       Lagergehäuses.,    bei     freier    Wärmeausdehnung  ,der Speichen, mit minimaler     Biegungsbean-          sprnchung    stattfindet.

   Bei nicht     tangentialem     Anschluss am Umfang de Lagergehäuses  kann eine derartige Beanspruchung um so  mehr zunehmen, je grösser die Abweichung  vom Anschluss in     tangentialer    Richtung ist;  hierdurch wird jedoch die     zentrische    Lage  und die Widerstandsfähigkeit der Lagerung  gegenüber radialen     Kraftwirkungen    nicht be  einflusst.  



  Das Lagergehäuse 7' ist gemäss     Fig.    3     ixi     gleicher     Weise,    das heisst mit Hilfe von     sich     am Umfang des Lagers unter gleichmässiger  Winkelteilung     tangential    anschliessenden  Speichen 8' mit dem Gehäuseteil 11 des Aus  lassanschlusses verbunden; die Speichen 8'  sind an der Führungshaube 12 durch ent  sprechende     Ausschnitte    13 durchgeführt. Die  Speichen 8' liegen in diesem Falle zwischen  Gehäuseteil 11 und Führungshaube 12 im  heissen     Arbeitsmittelstrom.     



  Die Lager 7 und 7' sind beim dargestell  ten     Ausführungsbeispiel    mittels     Kühlflüssig      heit gekühlt, zu deren Zu- und Abfuhr die       Rohrleitungen    14, 15 bzw. 16, 17 dienen.      In     Fig.    4 und 3 ist nur die     Tragvorrich-          1        mig    ohne. die ganze Turbine dargestellt.

   Die       @''c-rbindung    des Lagergehäuses 7 mit dem       Tragrin-,    1.0 findet in diesem Falle. in Ge  lenkpunkten 18 und 19 mit Hilfe der an bei  den Enden gelenkig ausgebildeten Tragteile       ta.tt,    und das Lagergehäuse selbst ist       aueli    hier mit     Kühlflüssigkeit    gekühlt.

   Aus       Fi-.    4 ist ohne weiteres unmittelbar     ver-          ;iändlich,    dass bei einer derartigen     gelenki-          .91n        Ausbildung    die Wärmeausdehnung     der     Tragteile 20 oder des:

   Ständers in jedem       1!    alle, also selbst dann ohne     Biegungsmoment          ollkommen    frei zustande kommen kann,       wenn    die     L'ängsriehtung    der     Tragteile    zu       dflin    durch die Gelenkpunkte 19 gelegten       Krem    nicht     ta.ngentia.l    ist, von der radialen  Richtung aber natürlich abweicht.  



       Die    Ausführungsformen gemäss     Fig.        \?          und    4 können auch so kombiniert werden,       dass    die Tragteile 20 entweder am Tragring  1 0     oder    am Lagergehäuse in der in     Fig.    2       c@r;ichilielien    Weise starr     befestigt,    sind.

   In  solchen Fällen ist es zwecks möglicher     Her-          a        6;etziing    der aus     Biegungsmomenten        stam-          inenden    Beanspruchungen gleichfalls vorteil  haft, die Richtungen der Tragteile     tangen-          tial    zum Umfang des Lagergehäuses, bzw.       zuni    durch die Verbindungspunkte desselben       g,-hgt:en    Kreis zu wählen.  



  Die Tragteile sind zwar in den Beispie  len     gemäss        Fig.    1 und 4 im Kreis gleichmässig       vtkrtc        il,;    dies ist aber, wie erwähnt, bloss eine       Vorteilhafte,    jedoch keine unbedingt     notwen-          di < -r,    Anordnung.

   Werden zumindest drei um       dii-        Drehachse        angeordnete,    Tragteile voraus  sr,tzt, welche in eingedrehter Lage nach       rinrr    ideellen     Verdrehung    zur Deckung     kom-          nien,        aber    nicht radial liegen, und beachtet  man,<B>da</B>     ss    die Verbindungspunkte derselben  mit:

   dem Lagergehäuse ein starres     Sy-          ;tc#m.    von konstantem     gegenseitigem    Abstand       beziehungsweise    unveränderlicher relativer  Lage bilden, so ist     1'eicht    einzusehen,       dass    diese Verbindungspunkte, welche auf  einem Kreis um die Drehungsachse liegen,       auch    nach einer Bleichgrossen Längen- oder    sonstigen     Lagenänderung    der Tragteile zu  folge Wärmeausdehnung auf dem Kreis um  die Drehungsachse bleiben werden, auf die  sem Kreis also sich im gleichen Sinne, gleich  mässig verschieben müssen.

   Die Verteilung  der Tragteile um die Drehungsachse kann  also, besonders bei Verwendung gelenkiger  Tragteile,     gründsä.tzlich    auch verschieden       sein;    die. gleichmässige     Verteilung    ist aber  aus dem Grunde vorzuziehen, weil derartige  Formen gegenüber denen mit nieht gleich  mässiger Verteilung keine baulichen oder an  dere Schwierigkeiten besitzen; es können in  dieser Beziehung eher Erleichterungen er  wartet werden.  



  Die eventuelle starre Verbindung der  Endpunkte der Tragteile kann am Ständer  der Maschine oder an einem mit diesem zu  sammenmontierten Bauteil und am Lager  gehäuse im Sinne der obigen     Ausführungen     auch so     vorgesehen    werden, dass diese Trag  teile als gesonderte     Stücke    hergestellt wer  den, welche mit dem Ständer bzw. mit dem  Lagergehäuse an entsprechenden     Passstell'en     derselben mittels Schrauben und dergleichen  verbunden sind.  



  Die Tragteile könnten in jedem Ausfüh  rungsfalle auch mässig gekrümmt ein; ge  rade Tragteile, so wie sie auch dargestellt  sind, sind jedoch vorzuziehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Am Maschinenständer befestigte Achs lager-Tragvorrichtung für mit heissem Ar beitsmittel betriebene, umlaufende Maschi nen, insbesondere Gas- oder Dampfturbinen, dadurch gekennzeichnet, dass der Maschinen ständer und das Ach:
    s.lager miteinander mit tels mindestens drei speichenartiger Tragteile verbunden sind, welche um die Drehachse derart angeordnet sind, dass bei einer ideel len Verdrehung eines Tragteils dieser mit jedem andern Tragteil zur Deckung kommt, wobei die am Maschinenständer liegenden, äussern Verbindungspunkte gegen die am Lagergehäuse zugehörigen innern Verbin dungspunkte im Kreise derart verschoben sind, dass bei ZVärmeausdehnung eine Ver- drehung des Lagergehäuses ohne Verschie bung des Zentrums ermöglicht wird.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Achslager-Tragvorrichtung nach Pa- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragteile mit gerader Längsmittellinie ausgebildet sind. 2. Achslager-Tragvorrich ung nach Pa- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragteile um die Drehungsachse gleich mässig verteilt sind. 3. Achslager-Tragvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragteile <B>-</B>an ihren beiden Enden gelen kig mit den betreffenden Bauteilen verbun den sind.
    4. Achslager-Tragvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragteile an ihren beiden Enden starr mit den betreffenden Bauteilen verbunden sind. 5. Achslager-Tragvorrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragteile sich am Umfang des Lagergehäuses tangential an schliessen. 6. Achslager-Tragvorrichtung nach Pa- tentanspriieh, gekennzeichnet durch einen am Maschinenständer anmontierten Tragring, an welchem' -die Tragteile mit ihren äussern Enden befestigt sind.
CH256069D 1940-08-28 1941-08-26 Am Maschinenständer befestigte Achslager-Tragvorrichtung für mit heissem Arbeitsmittel betriebene umlaufende Maschinen, insbesondere Gas- oder Dampfturbinen. CH256069A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0251125A1 (de) * 1986-06-24 1988-01-07 Klöckner-Humboldt-Deutz Aktiengesellschaft Gehäusezentrierung
US5236303A (en) * 1991-09-27 1993-08-17 General Electric Company Gas turbine engine structural frame with multi-clevis ring attachment of struts to outer casing

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0251125A1 (de) * 1986-06-24 1988-01-07 Klöckner-Humboldt-Deutz Aktiengesellschaft Gehäusezentrierung
US5236303A (en) * 1991-09-27 1993-08-17 General Electric Company Gas turbine engine structural frame with multi-clevis ring attachment of struts to outer casing

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