CH256087A - Verfahren und Einrichtung zur statischen Regelung des Blindleistungs-Austausches zwischen Verbrauchernetzen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur statischen Regelung des Blindleistungs-Austausches zwischen Verbrauchernetzen.

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CH256087A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/04Arrangements for connecting networks of the same frequency but supplied from different sources
    • H02J3/06Controlling the transfer of power between connected networks; Controlling load sharing between connected networks
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/10Control effected upon generator excitation circuit to reduce harmful effects of overloads or transients, e.g. sudden application of load, sudden removal of load, sudden change of load
    • H02P9/12Control effected upon generator excitation circuit to reduce harmful effects of overloads or transients, e.g. sudden application of load, sudden removal of load, sudden change of load for demagnetising; for reducing effects of remanence; for preventing pole reversal

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Description


  Verfahren und Einrichtung zur statischen Regelung des     Blindleistungs-Austausches     zwischen Verbrauchernetzen.    In die     Kuppelleitungen    zwischen selb  ständigen     Kraftwerk-Verbrauchergrüppen     werden     Reg-uliertrans:formatoren        (Stufen-          trzinsforma.toren,        Induktionsregler)    mit dem  Zwecke eingebaut, den     Blindleistungsa.us-          t:

  ausch        zwischen    den Gruppen regeln zu kön  nen, ohne dass die Freiheit     ihrer        Spannungs-          halt.ung    beeinträchtigt wird. Um dies zu er  reichen, hat man bereits eine Regelung dieses       Bliridleistungsaustauschas    auf einen einstell  baren, konstanten Betrag, oder aber propor  tional zur     ZVirklastübertra.gung    über die       Kuppelleitung        (cos        (p-Regelung)    angegeben.  Beide Verfahren bewähren sich, solange an  beiden Leitungsenden leistungsfähige Syn  chronmaschinen mitlaufen.

   Sind jedoch mit  einem Leitungsende keine Maschinen mehr  verbunden, welche imstande .sind, die dort  benötigte     Magnetisierungsleistung    aufzubrin  gen, so versagen beide Verfahren. Es muss  dann damit gerechnet werden, dass die Regel  organe     (Stufenschalter,    Induktionsregler) in  eine Endlage gesteuert werden,     was        z.r    uner  wünschten     Spannungsverhältnissen    auf der       Verbraucherseite    führen kann.

   Diesem Vor  gang könnte dadurch begegnet werden,     da.ss     dafür gesorgt wird, dass unter den genannten       ('niständen    die Steuerung der Regelorgane  von     einem    Spannungsregler auf der     Verbraa-          cherseite    übernommen     wird.    Die automatische  Erfassung des kritischen Momentes für den  Übergang von einer Regelungsart zur andern  erweist sieh jedoch bei Stufentransformato-         ren    als heikel, bei Induktionsreglern als     prak-          iisch    unmöglich.  



  Die Erfindung betrifft nun ein Verfah  ren zur statischen Regelung des     Blindlei-          stung:sausta.usche.s    zwischen Netzen mit eige  nen Generatoren und Verbrauchern, welche  über eine     Kuppelleitung    mit eingebautem  Reguliertransformator als Regelorgan ver  bunden sind, bei welchem die geschilderten  Mängel dadurch behoben werden können,     .dass     erfindungsgemäss Mittel vorgesehen werden.

    welche das Regulierorgan in der     Kuppellei-          tung    so     beeinflussen,    dass die übertragene       Blindleistung    linear mit der Differenz zwi  schen den Spannungen an den beiden Enden  der     Kuppelleitung    verändert wird.  



  Im     nachstehenden    ist die Erfindung an  Hand der     Fig.    1 bis 3 der Zeichnung erläu  tert.     Fig.    1 zeigt schematisch das Prinzip der  Kupplung zweier     selbständiger    Verbraucher  netze.     F'ig.    2 ist ein Diagramm für die Blind  leistungsübertragung     zwischen    den Netzen,  und     Fig.    3 zeigt     beispielsweise    einphasig eine  Einrichtung     zurRegelung        desBlindleistungs-          austauschen.     



  Mit I und     II    sind in     Fig.    1 die Netze mit  eigenen Generatoren     G1,        G,    und Verbrau  chern     I'1,        V:,    bezeichnet. Beide Netze sind  durch die     Kuppelleitung    L miteinander ver  bunden.

   In der     Kuppelleitung    liegt am einen  Ende derselben in der Nähe des.     Netzes    I ein  Stufentransformator T, der so geregelt wird,  dass die über die Leitung L übertragene      Blindleistung     zwischen    den Netzen linear     mit     der Differenz     zwischen        den,        .Spannungen    an  den Enden der     guppelleitung    sind ändert.

      Bezeichnet man die Spannungen der Netze I,       II    mit     U,,        U2,    so ergibt ,sieh für die Rege  lung als     Gesetz:            Jbl    =     J'bl        +        g    . (U -     Un)    =     J'bi        -I-        K   <I>. d U =</I>     K   <I>.

   (d U - d U')</I>         J'y    ist     jener        Blindstrom,    welcher bei Span  nungsdifferenz<B>JU</B> = 0 übertragen wird;  und<B>AU'</B>     ist    jene     Spannungsdifferenz    zwi  schen, den Enden der     guppelleitung,    bei wel  cher die übertragene     Blindleistung    =     Null     ist.

       Betrachtet    man die     Blinclstromlieferung     von Netz I an Netz     II        als    positiv, so lässt  sich -diese     Beziehung    gemäss     Fig.    2- diagram  matisch darstellen.  



  Zur Regelung des:     Blindleistungsaustau-          sclles        gemäss    dem .oben     genannten        Zweck    dient  die     Einrichtung        nach        Fig.        3._     Der     Stufentransformator    T in .der     Kup-          pelleitung    L besitzt das Regelorgan 1, das  vom     Motor    2     mit        Hilfe    des     Getriebes    3 ver  stellt wird.

   Der     Arbeitsstromkreis-    des Mo  tors 2     wird        mittels    der     Steuerkantakte    4 am       Nullblindleistungsregler    9     gesteuert,    der     zwei          Stromwicklungen        besitzt,    Die als.

       Arbeits-          wicklung        dienende        Stromwicklung    9a ist       über    .den     Stromwandler    7 mit einem dem  Strom     in    der     guppelleitung    proportionalen       Strom        gespeist.    Die     als        Einstellwicklung        die-          nende        Stromwicklung    9 b ist über die     Span-          nungswandler    5,

   6 mit     einem    der Spannungs  differenz an den     Enden        .der        guppelleitung          proportionalen    Strom erreg. Um diese Span  nungsdifferenz am Einbauort des     Regulier-          transformators,    das. heisst am einen Ende der       Kuppelleitung        erfassen    zu können, wird die       nicht        unmittelbar        messbare        Spannung    am  entfernten     Leistungsende    dadurch gebildet.

    dass von der mit     Hilfe    des     Spannungswand-          lers    6     -gemessenen        leitungsseitigen    Spannung  des     Reguliertransformators    der     Spannungs-          ubfall        in    der     -Leitung        grössen-        und        phasen-          getreu:        abgezogen    wird;

       letzteren        beschafft          man        sich        dadurch,        .dass    man den     Sekundär-          strom    des     Stromwandlers    7 über die     Konen          pensationsimpedanz    8     führt,

      deren     Ohmsche     und     induktive        Widerstandskomponen@e    in       zwockmässiger        Weise    .den     entsprechenden        Da-          ten.        -der        Huppelleitung    angepasst sind.

   Mit    dem Wandler 10 wird die Beziehung zwi  schen der Erregung der     Einstellwicklung    9b  de Reglers und der     massgebenden        Span-          nungsdifferenz   <I>d U</I> eingestellt, das heisst die  Neigung der Reguliercharakteristik bzw. die  Statik der     Regelung.    Der Wandler 11 dient  zur Einstellung der Spannungsdifferenz zwi  schen den Enden der     Kuppelleitung        L,    bei  der die Blindleistung in der letzteren auf  Null eingeregelt werden soll.  



  Im     .Stromkreis    der     Einstellwicklung    9b  des     Reglers    9     wirken    die     Spannung        U1    des  Netzes, I und die geometrische     Summe,    der  Spannung an der     Kuppelleitung    L und des       Spannungsabfalles    in derselben     einander    ent  gegen.

   Durch passende     Phasenwahl    der An  schlüsse ist dafür gesorgt, dass im     -Regler    9  die     Blindkomponente    des     Stromes:        in    der       Kuppelleitung    .mit der     massgebenden        Span-          nungsdifferenz    verglichen wird.

   Der Regler  befindet sich     in    der     Ruhelage,    wenn beide  Erregungen 9a und 9b     übereinstimmen,    bei       Abweichungen    von diesen Werten der Erre  gung spricht der Regler an, schliesst einen  der Kontakte 4     und    verstellt mit     Hilfe    des       Motors    2 über     das:        .Getriebe    8     den    Stufen  transformator.  



  Die     Einrichtung        bietet    den     Vorteil,    dass  einem Teilnehmer, welcher Mühe hat,     ,seine          Spannung    zu     halten,    das heisst den     Magneti-          sierungsbedarf    seines     Betriebes        aufzubringen,     solchen automatisch von     seinem    .Partner zu  geführt erhält.

       Fallen    bei einem     Teilnehmer     die     Synchronmaschinen    vollständig aus, so  wird die     Spannung    .an     seinen        Sammelschie-          ren    .entsprechend     ,seinem        Magnetisiernngs-          bedarf    und -der     resultierenden    Statik der sta  tisch geregelten     Zuspeisungen    von seinen       Partnern    geregelt. Irgendwelche Umstellung  im Regelverfahren müssen für     diesen    Be  triebsfall nicht vorgesehen werden.  



  Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass  bei parallelen     .guppelleitungen    jede für     sich         ohne besondere Massnahmen zur gegenseitigen  Angleichung geregelt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPR üCHE I. Verfahren zur statischen Regelung des Blindleistungsaustausches zwischen Netzen mit eigenen Generatoren und Verbrauchern, welche über eine Kuppelleitung mit einge bautem Reguliertransformator als Regel organ verbunden sind, dadurch gekennzeich net, dass Mittel vorgesehen werden, welche (las Regulierorgan in der Kuppelleitung so beeinflussen,
    dass die übertragene Blindlei- stung linear mit der Differenz zwischen den Spannungen an den beiden Enden der Kup- pelleitung verändert wird. II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung des Re- gulierorganes ein Nullblindleistungsregler dient, welcher zwei Stromwicklungen besitzt,
    von denen die eine von einem dem Strom der Kuppelleitung proportionalen Strom und die andere von einem der Spannungsdifferenz an den Enden der Kuppelleitung proportionalen Strom erregt wird.
CH256087D 1947-06-17 1947-06-17 Verfahren und Einrichtung zur statischen Regelung des Blindleistungs-Austausches zwischen Verbrauchernetzen. CH256087A (de)

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DE1111724B (de) * 1957-11-15 1961-07-27 Richard Modlinger Dr Ing Selbsttaetige Blindleistungsregelung elektrischer Maschinen im Netz

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