CH256099A - Einrichtung mit in ihrer Selbstinduktivität regelbarer Hochfrequenzspule. - Google Patents

Einrichtung mit in ihrer Selbstinduktivität regelbarer Hochfrequenzspule.

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CH256099A
CH256099A CH256099DA CH256099A CH 256099 A CH256099 A CH 256099A CH 256099D A CH256099D A CH 256099DA CH 256099 A CH256099 A CH 256099A
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iron core
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Inventor
Aktiengesellschaft C Lorenz
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Lorenz C Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F21/00Variable inductances or transformers of the signal type
    • H01F21/02Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers
    • H01F21/08Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers by varying the permeability of the core, e.g. by varying magnetic bias

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Magnetic Treatment Devices (AREA)

Description


  Einrichtung mit in ihrer     Selbstinduktivität    regelbarer     Hochfrequenzspule.       Zur Veränderung des Selbstinduktions-    wertes von     Hochfrequenzspulen,    deren Kern       pulverisiertes    Eisen enthält, sind Anordnun  gen bekannt, bei denen der     Spulenkern        in    ei  nem Unterbrechungsspalt eines Eisenkerne       hoher    magnetischer Leitfähigkeit angeordnet  ist, dessen im Unterbrechungsspalt auftre  tende     magnetische    Spannung z. B. durch eine       Magnetisierungswicklung        verändert    werden  kann.

   Durch die magnetische Spannung am       Unterbrechungsspalt    wird das Eisen des     Spu-          lenkerns    mehr oder weniger magnetisch     ge-          srittigt,    so     .dass    der     Selbstinduktionswert    der       Spule    durch entsprechende Veränderung der       magnetischen    Spannung nach kleineren oder  grösseren     Selbstinduktionswerten    hin verän  derbar ist.  



  Um mit einer solchen Einrichtung zu ei  nem möglichst     grossenRegeleffekt    zu kommen,  ist es bekannt, den aus     Hochfrequenzeisen-          mat:erial    bestehenden     Spulenkern    in Schenkel  zu unterteilen und zur Schaffung eines kör  perlichen Ganzen diese Schenkel     zwischen          Joche    aus     Hochfrequenzmaterial    anzuordnen.

    Auf den Schenkeln werden möglichst unmit  telbar, das heisst ohne Verwendung eines be  sonderen     Spulenkörpers,    die     Spulenwiudun-          gen    aufgebracht,     und    die Schenkel erhalten  einen geringeren Querschnitt als die an den  Polen des Eisenkerns anliegenden     Jo:ehe.     



  Gemäss der Erfindung lässt sieh der     Re-          geleffelzt    dadurch noch weiter erhöhen,     dass     die     Eisenkernpole,    zwischen denen der Hoch-         frequenzspulenkern    angeordnet ist, durch die  aus     Hochfrequenzeisenmaterial        bestehenden     Joche derart     eingefasst    werden, dass auch die  seitlich aus den     Eisenkernpo.len    austretenden,  also nicht nur die     stirnseitig        austretenden,

            magnetischen.    Kraftlinien von dem     Hochfre-          quenzeisenmaterial    erfasst und somit durch  den     Hochfrequenzeisenkern    geleitet werden,  wodurch eine Erhöhung der     Kraftflussdiehte     in -den Schenkeln des     Spülenkerns    herbeige  führt     wird.    Die Erhöhung der     Kraftfluss-          dichte    in den Schenkeln .des     Spulenkerns    be  dingt eine Erhöhung des     Regeleffektes,    der  mit einer bestimmten Veränderung der ma  gnetischen Spannung des Eisenkerns hervor  gerufen werden kann.  



  Regelbare     Hochfrequenzspulen    der ge  kennzeichneten Art können z. B. verwendet  werden, um die     Abstimmung    von elektrischen       Schwingungskreisen    verändern zu können,       vorzugsweise    um durch Regelung der     Magne-          tis@ierungsstromstärke    des     Eisenkerns    von ho  her magnetischer Leitfähigkeit einen     elektri-          sehen        Schwingungskreis    im Sinne einer Fein  einstellung     nachzustimmen.    Benutzt man zur  Regelung der     Magnetisierungsstromstärke    ei  nen     

  Vorwiderstand,    so     muss    dieser eine     loga.-          rithmisehe    Charakteristik haben, damit in  bezug auf eine bestimmte Verschiebung des       Widerstandsgleitkontaktes    eine jeweils gleich  grosse     rirequenzänderung    erzielt wird.

   Es     ist     ohne weiteres einleuchtend, dass eine solche       Widexsta-ndsänderung    für den     besagten,7welek         sehr feinstufig erfolgen     muss.,    damit keine       sprungliarften    Veränderungen der     Abstimm-          frequenz    bei der Regelung eintreten, die ja  eine kontinuierliche     Feineinstellung    unmög  lich machen würden.

   Es bedeutet einen     ver-          hältnismässig    grossen Aufwand,     einen        Wider-          .stand    von     logarithmischer    Charakteristik so  auszubilden, dass die Widerstandsregelung für  den besagten Zweck ausreichend-     feinstufig     wird.  



       In    diesem     Zusammenhang    wird     nun    der  durch die Erfindung gewonnene     Vorteil    be  sonders deutlich. Es hat sich herausgestellt;       da3    die gekennzeichnete Verbesserung des  Aufbaues der veränderlichen Selbstinduk  tionsspule eine     derartige    Herabsetzung des       Magnetisierungs-Stromverbrauehes    möglich  machte,

   dass von     einer        Vorwiderstandsrege-          lung    des     Magnetisierungsstromes        abgegangen.     und     statt    dessen eine     Potentiometerregelung     benutzt werden konnte,     ohne    dass der     Gesamt-          stromverbrauch,    also     einschliesslich    des     Poten-          tiometerquerstroms,

          gröss'enordnungmässig        gTö-          sser    wurde als bei     Verwendung    einer Spule,  deren     gern    nicht in der     erfindungsgemässen     Weise     ausgeführt    war.

   Zur Erzielung     eines     gradlinigen     Frequenzregelganges        muI3    das       Potentiometer    von gradliniger Widerstands  Charakteristik sein, ein Umstand, der es er  möglicht,     ohne        besondern    Aufwand     einen    sol  chen Widerstandsregler mit der für den vor  liegenden Zweck     ausreichenden    Feinstufig  keit auszuführen.  



  Die Vorzüge einer solchen Ausbildung  der regelbaren     Selbstinduktionsspulenanord-          nung    lassen deren Verwendung     in    Funkgerä  ten als sehr zweckmässig erscheinen, die, wie  z. B. tragbare Geräte, durch     Batterien,    ge  speist werden, bei denen     es    also darauf an  kommt, bei geringem Stromverbrauch mög  lichst grosse Wirkungen zu erzielen.

   Die Ver  wendbarkeit eines     Regelpotentiometers.    zur  Einstellung des     jeweils    notwendigen     Magneti-          sierungsstroms        ist    hierbei ein weiterer     vorteil-          hafter    Umstand, da bei tragbaren Geräten die       Feineinstellung    des Gerätes, meistens über  eine     flexible    Leitung erfolgen muss,

   wofür ein       Widerstandspotentiometer        grundsätzlich.    bes-         ser    geeignet ist als ein regelbarer     Vorwider-          s.tand.    Der Widerstand der flexiblen Leitung       einschliesslich    des Übergangswiderstandes ih  rer     Steckkontakte        beeinflusst        nämlich    bei Be  nutzung eines     Vorwiderstandes    den zu regeln  den Strom unmittelbar, was im Gegensatz  dazu bei einem     Potentiometer    in nur unter  geordnetem Masse der Fall ist.  



  Die Abbildung     ;stellt    ein Ausführungsbei  spiel einer gemäss der     Erfindung    aufgebau  ten     Selbstinduktionsspulenordnung    dar.     Fig.    1  zeigt eine     Seiten.-    und     Fig.    2 eine Aufsieht  der Anordnung.  



  Der     Ringeisenkern    3, dessen Material hohe  magnetische Leitfähigkeit aufweist,     ist    mit  der auf den     Spulenkörper    2 gewickelten     Ma-          gnetisierungswicklung    1     versehen.    Wie in       Fig.    2 angedeutet, ist der     Ringeisenkern    3       lamelliert    und in seinem     obern    Teil unter  brochen.

       Innerhalb    des     Unterbrechungsspal-          tes    ist der     Spulenkern    8, 9, 10, 16 angeordnet,  der durch die     vorspringende    Nase 7 des Ring  eisenkerns getragen wird.

   Seitlich     gehaltert     ist der aus     Hochfrequenzeisen    bestehende       Spulenkern    durch den     Isolierkörper    4 auf der  einen und 5 auf der andern Seite sowie nach  oben hin durch die     Absühlussplatte    6, die in       Fig.    1 nur gestrichelt angedeutet, in     Fig.    2  dagegen nicht dargestellt ist.     Der        Hochfre-          quenzspulenkern    ist in zwei Schenkel 9 und  10 unterteilt, auf die die     Spulenwindungen     11 und 12 unmittelbar aufgebracht sind.

   Des  weitern sind noch die     Gewindebohrungen    13  in den     ,Schutzkörpern    4 und 5 angedeutet, die  .der Befestigung der     Abschlussplatte    6 dienen.       Mittels    der Schraubenbolzen 14 und der       Schraubenmutter    15 werden die beiden       Schutzkörper    4 und 5 mit dem Eisenring zu  einer stabilen Einheit verbunden.  



  Die     Joche    8, 16 des     Spulenkerns        aus    Hoch  frequenzeisenmaterial, die mit den Schenkeln  9 und 10 ein körperliches Ganzes bilden, sind  nun,     damit    auch die seitlich aus den     Polen          des    Eisenringes austretenden magnetischen       grafilinien    von dem     Hoehfre.quenzeisenmate-          ria1    des     Spulenkerns    erfasst werden, so aus  gebildet, dass sie die     Pole    des Eisenringes.

   3       einfassen..        Hierdurch    ist     gewährleistet,        dass         durch. die Jochteile 16 auch die an dieser  Stelle seitlich aus dem     Ringeisenkern    3 her  austretenden magnetischen Kraftlinien     erfasst     und somit durch die     Kernsckenkel    9 und 10  geleitet werden.  



  Die dadurch bedingte Erhöhung der       Kra.ftflussdichte    in den Schenkeln bedingt die  erwähnte Erhöhung des Regeleffektes unter       ;sonst    gleichen Voraussetzungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung mit in ihrer Selbs.tinduktivi- tät: regelbarer Hochfrequenzspule, deren aus Hochfiequenzeisenmaterial bestehender Spu- lenkern in dem Unterbrechungsspalt eines hin ichtlieh seiner magnetischen Spannung ver- inderba.ren Eisenkerns, angeordnet und in Joche und die Spulenwindungen tragende Schenkel unterteilt ist, deren Querschnitt ge ringer ist a.ls- derjenige der an den Polen des Eisenkerns anliegenden Joche,
    gekennzeich- net durch eine solche Einfassung der Eisen kernpole durch die Joche, dass auch seitlich aus dem Eisenkernpol austretende magne tische Kraftlinien von dem Hochfrequenz eisenmaterial erfasst werden. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, bei der der Eisenkern veränderlicher magneti scher Spannung mit einer Magnetisierungs- wicklung ausgestattet ist, dadurch Bekenn zeichnet, da.ss die Magnetisierungswicklung über ein Potentiometer an eine Gleichspan nungsquelle angeschlossen ist. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die, in ihrer Selbst induktivität regelbare Hochfrequenzspule zur Feinabstimmung eines Resonanzkreises in ein tragbares Gerät eingebaut ist, das mit einer Vorrichtung zum Steckanschluss des Regel- potent'iometers versehen ist.
CH256099D 1942-07-21 1943-06-01 Einrichtung mit in ihrer Selbstinduktivität regelbarer Hochfrequenzspule. CH256099A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2813256A (en) * 1953-09-01 1957-11-12 Philips Corp Inductance controllable by premagnetisation

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2813256A (en) * 1953-09-01 1957-11-12 Philips Corp Inductance controllable by premagnetisation

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