CH256177A - Höhenatmungsanlage. - Google Patents
Höhenatmungsanlage.Info
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- A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
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Description
Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 236882. Höhenatmungsanlage. hip l:rfindwrg gernäh deni Hauptpatent betrifft eine Höhenatmungsanlage, die da- durch. gehennzeichnet ist, dass ein höhen- ;
tittortr < iticli wirkender und ein lungenauto- taa.tiseh wirkender Teil miteinander verbun- ( <B>.</B> len sind, zum Zwecke, dem Benützer :
eine den physiologischen Leberisbedingnngerr ent- ,#l)reclrende, durch di_# Flughöhe und die Ar- des des Benützers bedingte \ä hr- g < < ,@menge zur Verfügung zu stellen.
Dich vorliegende Erfindung betrifft nun sirre weitere Ausbildung der Erfindung ge- rnä ss liauptpa.tent und ist dadurch gekenn- z4,iclrriet, d.ass der höhenautomatisch wir- kende Teil des Gerätes eine Aneroiddose und (-in von dieser gesteuertes, nach der Zuleitung zur Clasmasli:e sich öffnendes, in der h;ähr- ;
,aszulr_'itung angeordnetes Ventil aufweist.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine 1ic'ispielsiveise Ausführungsform des Erfin- dang.sgegenstandes schematisch dargestellt.
Der Behälter 1 enthält das gespannte \Tührga., das über das: Absperrventil _? und die Leitturg 3 dem Entspa.nnungsgcrät 4 zu fliesst, das nachstehend beschrieben ist. Das entspannte Nährgas fliesst nun zu dem Ventil 45.
Die Aneroiddose 46, die dem Aussenluft- drack ausgesetzt ist, dehnt sich mit zuneh- nrender Flughöhe aus, so dass das Ventil 45 sie 1r von :einer bestimmten Flughöhe an öff- -#t. und, das Gas nach der Leitung 7 und ihittiit zur Atniurrgsmaslie 9 fliesst.
An die.em höhenautomatisch wirkenden Teil ist der lungenaaitomatisch wirkende Teil angeschlossen.
Die Atmungsmaske 9 weist ein auswech selbares Ausatmungsventil 10 auf, dessen Belastbarkeit veränderlich ist. Dieses Ventil kann beispielsweise aus einer Glimmerscheibe bestehen, die durch kleinen Federdruck auf die Dichtungsfläche angedrückt wird. Der Federdruck muss so bemessen sein, dass im Innern der Maske ein kleiner Überdruck von bestimmter Grösse entstehen kann.
Man kann diese Ventilwirkung auch durch eine beson dere Art von Schwammgummi erreichen, wobei die Schwammgummihäutchen beim Einatmungsvorgang die Durchgangsporen verschliessen und beim Ausatmungsvorgang dagegen öffnen. Ein derartig gebautes Ven til hat den Vorteil, dass es gleichzeitig als Filter wirkt. Ein weiterer Vorteil besteht darin., dass man den Schwammgummi zusa.m- niendrücken kann, um allfällige Eisbildung, die durch die stets feuchte Ausatmungsluft verursacht wird, zu verhüten.
Um die Er reichung eines kleinen Überdruckes zu er leichtern, ist in der Verbindungsleitung 15 ein Rückschlagventil in Form einer Glim- merscheibe 16 vorgesehen, das durch die Schraubenfeder 17 zum Schliessen gebracht wird.
Der Durchflussqu:erschnitt der im lungen automatischen Teil mündenden Zuleitung 11 wird durch einen Teller 12 mehr oder weni- ger geöffnet je nach Füllung des Raumes 14. Baim Einatmungsvorgang leert sich der Raum 14. Die Wandungen 19 fallen unter dem Druck einer Platte 21 zusammen, die von zwei Federn 20 belastet ist. Der Beutel 14 ist in einem Gehäuse 22 eingebaut.
Der Hebel. 13, der an ,der Wandung 19 des Beutels 14 anliegt, ist mit dem Teller 12 verbunden, er öffnet den Ausfluss der Zuleitung 11, so dass das Nährgas zuströmt, bis. die normale Füllung wider erreicht ist. Der Öffnungs- moment des Ausatmungsventils 10 ist- nun so festgelegt, dass während der ersten Phase des Ausatmungs:
vorganges die ausgeatmete Luft sich im Maskenhohlraum und im Ver- bindungsstück 15 und bei Fehlen eines Rückschlagventils im Füllraum 14 teilweise aufgespeichert. Das Ausatmungsventil soll sich erst in dem Zeitpunkt öffnen, da die Zusammensetzung der Ausatmungsluft keinen nennenswerten Betrag noch verwend baren Nährgases mehr enthält. Dies tritt gegen das Ende des Ausatmungs:vorganges ein.
Von diesem Moment ,an muss sich das Ausatmungisventil öffnen, damit dieser Teil der Ausatmungsluft in die Aussenluft aus gestossen wird. Da die erste Phase des Aus- atmungssvorganges nährgasreich, die End phase dagegen nährgasarm ausfällt, wird durch diese Anordnung die wirtschaftliche Ausnützung des künstlich zugeführten Nähr gases noch erhöht.
Steigert isich infolge Ar beitsleistung die Atmungsfrequenz und At mungstiefe, so steigert sich auch gleichlau fend das Entleeren und Füllen des, Füll raumes 14. Aus. Gründen der Betriebssicher- heit muss der höhenautomatisch wirkende Teil eine so grosse Menge Nährgase freigeben, dass diese auf alle Fälle auch bei höchster Arbeitsleistung ausreicht.
Das Ventil 16, 17, das bei diesem Druck gerade noch schliesst, öffnet sich im Moment des Einatmungsbe- ginnes, also bei Erzeugung einee Unter druckes in dem Verbindungsstück 15.
Es ist nicht notwendig, den Raum 14 un mittelbar an die Maske 9 anzuschliessen. Es ist in bestimmten Fällen von Vorteil, zwi schen Füllraum 14 und Mashe 9 eine längere Verbindungsleitung<B>15</B> einzuschalten. Dabei ist darauf zu achten, dass dieser zusätzliche Füllraum ein bestimmtes Volumen nicht überschreitet.
Bei geringer Flughöhe, etwa bis 6000 m, genügt als Nährgas ein Sauerstoff-Luft- Gemisch. Man kann reinen Sauerstoff in kom- primierter Form in der Flasche 1 mit seich führen und die Luft aus, der Umgebung ent nehmen. Die Zuleitung ist als Doppelmantel- rohr 11, 11' ausgeführt.
Der Raum zwischen dem äussern und dem innern Mantel ;steht mit der Aussenluft über eine regulierbare, unter der Wirkung einer Feder 25 stehenden Klappe 23 in Verbindung, während dass in nere Rohr dieser Zuleitung mit der Leitung 7 verbunden ist. Diese Klappe 23 kann ent weder von Hand bedient werden oder selbst tätig vermittels einer Aneroiddose 24.
In diesem Falle ist die Schraubenfeder 25 be strebt, die Klappe 23 zu öffnen. Öffnet der Mechanismus 12, 13 die Leitung 7, so wird durch die Saugwirkung des in den Füllraum 14 einströmenden, Sauerstoffes Luft durch dass Doppelmantelrohr 11, 11' und die Klappe 23 angesogen. In der Luftleitung ist ein Rückschlagventil 26 eingebaut, das , den Austritt -von Nährgas aus dem Raum 14 verhindert.
Diese Anordnung sichert die für die Flughöhe entsprechende maximale Nährgas- menge einerseits und anderseits gewährleistet sie durch die lungenautomatische Dosierung den äusserst isparsamen Verbrauch des von der Flasche 1 gelieferten Anteils des Nähr gases, entsprechend dem physiologischen Lebensbedürfnis.
Die Einrichtung 4 zum Regeln des Druckes und der Menge des durch die Lei tung 7 der Maske 9 zufliessenden Gases ist in 'einem Gehäuse angeordnet. Das von der Flasche 1 durch die Leitung 3 zuströmende Nährgas fliesst durch eine Leitung 29 zu einem Manometer 30 und durch eine Leitung 31 in einen Druckregler 33. Im Gehäuse. des Druckreglers ist eine Membrane 33 ein gespannt, gegen welche eine Feder 34 mit einstellbarem Drick presst.
An der Membrane 33 liegt der Schaft eines Ventils 35 an, das in die Leitung 31 eingebaut ist und das entgegen dem Druck des zuströmenden Nähr gaSes von der Feder 34 offen gehalten wird, . so dass das Gas in den Entspannungsraum 36 austreten kann. Steigt der Druck im Raum 36 über ein vorausgesetztes Mass, dann .schliesst: das Ventil 35 die Zufuhr von Nähr gas aus der Flasche 1. Vom Raum 36 strömt fla:; Nährgas durch, eine Leitung 37 zum Haupthahn 38.
Letzterer weist ein in die Leitung 37 eingebaute: Abschlussventil 39 <B>i</B> auf. Am Ventilkörper liegt eine Membrane 40 an, die mittels Handgriff 41 und Schraube 4? verstellt und womit das Ven til 39 geöffnet werden kann. Nährgas tritt dann aus der Leitung 37 in das Hahngehäuse 43 und fliesst von dort durch die Leitung 44 zu einem Abschlussventil 45. Dieses Ventil @@ ist; von einer Aneroiddose 46 beherrscht.
Letztere liegt in einer nach der Atmosphäre zu offenen Kammer 47; sie trägt einen Bol zen 48, der an dem Boden eines Metallbalges 49 befestigt ist, welch letzterer die Kammer . 47 nach dem Nährgassa_mmelraum 50 ab schliesst. Der Bolzen 48 trägt an seinem Ende eine Gewindebohrung und einen in dieselbe (:ingesehraubten Schraubenbolzen, der in bezug auf das Ventil 45 einstellbar ist, in dem er mehr oder weniger in die erwähnte Bohrung eingeschraubt werden kann. Bei einer zum voraus bestimmbaren Flughöhe, z.
B. bei. 4000 m, dehnt sich die Dose 46 so weil., da;ss der Balg 49 das Ventil 45 . öffnet und Nährgas a-us der Leitung 44 in den Sammelraum 50 austreten kann. Das Nährgas gelangt dann dureh die Leitung 7 zur Gasmaske 9.
Um beim Versagen der beschriebenen Gasentspannungseinrichtung doch Nährgas nach der Gasmaske senden zu können, ist ein Nothahn 52 vorgesehen. In einer Ab zweigung 53 der Leitung 31 ist ein Ventil :)-1 eingebaut, das den Zufluss von Nährgas . in das Gehäuse 55 normalerweise verhindert. Zum Offnen des Ventils 54 dient. ein im Ge häuse 55 eingeschraubter Handgriff 56 und eine gegen das Ventil 54 anliegende 31em- brane 58.
Wird der Handgriff 56 gedreht, dann wird dessen, axiale Verstellung mittels der Feder 57 auf die Membrane 58 und damit auf das Ventil 54 übertragen. Das Ventil 54 wird geöffnet, Gas gelangt in das Gehäuse 55 und von dort durch eine Zweig leitung 59 nach dem Sammelraum 50 und weiter zur Gasmaske 9. Diese Anordnung gestattet die Regelung und Konstanthaltung der Nährgasmenge.
Die beiden Handgriffe 41 und 56 liegen nahe dem Sitz des Piloten. Im Blickfeld der Skala des Manometers 30 liegt die Skala eines Gasmengenmessers 60, der die Durch flussmenge des Nährgases anzeigt. An einen Stutzen 71 der Kammer 47 kann eine Vor richtung 72 zum Erzeugen eines teilweisen Vakuums angeschlossen werden, um die Aneroiddose 46 auf ihr richtiges, Arbeiten in den verschiedenen Höhenlagen des Flug- zeubes jederzeit auch auf der Erde prüfen zu können.
Die Abmessungen der Leitungen für das N ährgae und der den Durchfluss regelnden Ventile sowie deren, Eröffnungsweg und die. Leistung des Druckminderers pro Zeiteinheit sind so bemessen, da,ss nach dem Erreichen der eingestellten Flughöhe die grösste be nötigte Nährgasmenge nach der Gasmaske 9 fliessen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Höhenatmungsanlage nach dem Patent anspruch des Hauptpatentes, dadurch ge kennzeichnet, da.ss der höhenautomatisch wirkende Teil des Gerätes eine Aneroiddose (46) und ein von dieser gesteuertes, nach der Zuleitung (7) zur Gasmaske, (9) sich öffnen des, in der Nä.hrgas@zuleituug (44) angeord netes Ventil (45) aufweist.UNTER.ANSPRüCHE 1. Höhenatmungsanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das von der Aneroiddose (46) beherrschte Element (48) und das nach der Nährgas@zuleitung öffnende Ventil (45) in bezug aufeinander einstellbar sind, derart, dass die- Nährgas- zufuhr zur Maske bei einer zum voraus:be stimmten Flughöhe eingeleitet wird. 2. Höhenatmmngsanlage nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessungen der Leitungen für das Nähr gas und der den Durchfluss des Nährgases regelnden Ventile, deren EröffnungsR"eg wie auch die Leistung des Druckmimderers pro Zeiteinheit so bemessen sind,dass nach Er reichen der eingestellten Flughöhe die grösste benötigte Nährgasmenga nach der Gasmaske (9) fliessen kann. 3. Höhenatmungsanlage nach Patentan spruch, mit einer Gasmaske, dadurch gekenn zeichnet, dass der lungenautomatisch wir kende Teil mit der Gasmaske durch eine Leitung mit eingebautem federbelastetem Rückschlagventil (16, 17) verbunden ist und dass in der Gazmaske (9) ein federbelastetes Ausströmventil (10) eingebaut ist, welch letzteres erst bei erhöhtem,am Ende des Au, utmens auftretenden Druck öffnet. zum Zwecke, dass das in der ersten Phase der Ausatmung noch nährgasreche Gemisch in . der Maskenzuleitung und in dem Masken hohlraum aufgespeichert wird, wobei der Innendruck so weit ansteigt, dass die nach folgende kohlensäurerei.ahe Ausatmungsluft den. Durchflusswidergtand der Maske über . windet und in die Aussenluft abfliesst.4. Höhenatmungsaula.ge nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der lungenautomatisch wirkende Teil des. Gerä tes eine Kammer (14) aufweist, die in ihrer Grösse der abfliessenden und der vom Nähr gasbehälter zufliessenden Nährgasmenge ent sprechend veränderbar ist, und dass eine den Zufluss von Nährgas zur Kammer (14) re gelnde Einrichütng (11, 1e, 13) vorgesehen ist, .derart, dass die Zufuhr von Nährgas in die Kammer (14)der zum Einatmen jeweils nötigen Nährgaz-menge selbsttätig geregelt wird. 5. Höhenatmung anlage nach Unteran- spruch 4. dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer als ein aus elastischem Material ge fertigter Beutel (14) ausgebildet ist. 6. Höhenatmungsanlage nach 'Unteran- spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Beutel (14) mit der Maske (9) durch einen Schlauch verbunden ist.7. Höhenatmungsa.nlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Weg des Nährgas@e!s: eine durch -ein Ventil (23) gesteuerte Leitung (11') zum Zuführen von Frischluft ausmündet.B. Höhenatmungsanlage nach Unteran- spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zufluss von Frischluft zum Nährgas durch eine Aneroiddose (24) beherrscht wird. 9.Höhenatmungsanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein von Haud bedienlyarer Nothahn (52) vorgesehen ist, der eine direkte Zufuhr von Nährgas zur Maske (9) ermöglicht, unter gleichzeiti- der Regelung und Kon.stauthaltung der Nähr- gasmenge. 10.Höhenatmungsa.nlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass alle zur Bestimmung der Nährgasmenge und des Nährgasdruckes dienenden Hilfsmittel in einem gemeinsamen Gehäuse (4) unterge bracht sind.11. Höhenatmungsanla.ge nach Unteran- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Aufnahme der Aneroiddose (46) be stimmte Kammer (47) mit einem Anschluss- organ ('71) versehen ist, um sie an einem Vakuumapparat anschliessen und damit die Anlage unabhängig von der Höhenlage. der selben auf .ein einwandfreies Arbeiten über- ,prüfen zu können.
Applications Claiming Priority (2)
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| CH236882T | 1944-06-03 | ||
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| CH (1) | CH256177A (de) |
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1944
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