CH256261A - Richt- und Prüfwinkel. - Google Patents

Richt- und Prüfwinkel.

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CH256261A
CH256261A CH256261DA CH256261A CH 256261 A CH256261 A CH 256261A CH 256261D A CH256261D A CH 256261DA CH 256261 A CH256261 A CH 256261A
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CH
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Allemann Hugo
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Allemann Hugo
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/28Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring roughness or irregularity of surfaces

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


  



  Richt-und Pr fwinkel.



   Die Erfindung betrifft einen Richt- und   Prüfwinkel.   



   Den Richt- und   Prüfwinkeln    in der bislier verwendeten L-Form haftet der Nachteil an, dass beim Einrichten einer   Werkzeug-    maschine, beispielsweise einer Fräsmaschine oder eines Bohrwerkes, oder beim Einstellen oder Prüfen eines Werkstückes mit denselben eine Ermittlung des genauen Betrages der Abweichung der zu prüfenden Fläche vom Lot nicht erzielt werden kann, so da¯ mehr oder weniger grosse Fehler unvermeidlich sind. Es muB mit derartigen Winkeln stets auf das visuelle AbschÏtzungsverm¯gen des Auges abgestellt werden.



   Bekannt ist die Verwendung von Me¯zylindern, die ein besseres Resultat ergeben, doch kommt man auch mit solchen  ber ein Abschätzen nicht hinaus, da sie ein   exigent-    liches Messen nicht ermöglichen. Zudem sind sie unhandlich und ihr Volumen macht ihre Verwendung oft zur Unm¯glichkeit.



   Der erfindungsgemäss. Richt- und Pr fwinkel ermöglicht die Vermeidung der be  schriebenen    Nachteile. Er ist dadurch   gekenn-    zeichnet, da¯ er mit Mitteln versehen ist, die   Jas Anbringen einer Tastmessuhr ermöglichen,    derart, da¯ ihre   Tastna. del senkrecht    zur    Messfläche des Messschenkels liegt und über    diese hinaus vorsteht.



   Die beigefügte Zeichnung stellt ein Aus  führungsbeispiel der Erfindung dar,    worin
Fig.   1    eine Gesamtansicht desselben in perspektivischer Darstellung'und
Fig.   2    eine   perspektivisehe Teilansicht    in einer andern Gebrauchsstellung zeigt.



   Ein rechteckiger Rahmen 1 weist auf der Auflageseite 2 zwei vorstehende   Auflage-    flachen 3, 4 auf und rechtwinklig dazu die beiden LÏngsschenkel   5,    6, von denen der eine 5 als   Messschenkel    und der andere 6 als Träger einer Tastmessuhr 12 dient. Zur Verminderung seiner Breite sind die daran angrenzen, den Teile 7 und 8 der SeitenflÏchen abgeschrägt. Die Ïu¯ern FlÏchen der Schenkel   5,    6 bilden Teile der Mantelfläche eines senkrechten Kreiszylinders, dessen eine   Stirn-    flache bei 9 strichpunktiert dargestellt und dessen Längsmittelachse mit A bezeichnet ist.



  Der Rahmen 1 bildet somit einen Teil eines Zylinders vom Durchmesser D und von der Hohe H.



   Die Herstellung der bisher gebräuchlichen Winkel in L-Form ist deshalb kostspielig. weil ihre zur Messung erforderlichen Flächen auf zeitraubende Art von Hand genau ab  touchiert    und   geschabt    werden. Beim   gezeich-    neten Winkel dagegen lässt sich die gleiche oder sogar eine noch grössere Genauigkeit auf einfache Weise in einem Bruchteil der f r die L-Form aufgewendeten Arbeitszeit erreichen.



  Die beiden Längskanten 5, 6 des rechteckigen Rahmens 1 werden zu diesem Zwecke um die Zylinderachse A rotierend auf einer Rund  sehleifmasehine    zylindrisch geschliffen. Ohne Schwierigkeit lassen sieh auf den heute ge  bräuchlichen, vervollkommneten Schleifma-      schinen    Zylinder von nahezu absoluter Ge   nauigkeit    herstellen.

   Selbst bei einer Konizität von beispielsweise 4/1000 mm am Zylinder w rde am Me¯schenkel des Winkels die Ungenauigkeit nur die HÏlfte, also 2/1000 mm betragen ; eine Genauigkeit, die sich beim Winkel der bisher bekannten L-Form kaum erzielen lϯt Anschliessend an den   Zylinder-    schliff   wirdeineStirnfläche'desZylindeis      plangesehliffen,undzwardiejenige    mit den    beidenvorspringendenAuflageflächen3,4.   



  Da die letzteren in bezug auf die   Zylinder-    achse symmetrisch liegen und deren radiale    Breite nur einen Bruchteil desZylinderdurch-    messers s betrÏgt, wird die Zylinderachse A zu einer Ebene, auf die der fertig zylindrisch geschliffene   e Rahmen mit dieser    Stirnseite gestellt wird, lotrecht sein, selbst dann, wenn der Planschliff ungenau und leicht konkav ausfallen sollte. In dieser Stellung kann dann die gegenüberliegende Rechteckseite 10 auf einer   Flächensehleifmaschine    genau parallel zur Auflageseite 2 geschliffen werden.



   Infolge des zylindrischen   Schliffes der    beiden Längsschenkel des   Rechteckes    ist die Me¯flÏche des Me¯schenkels 5   gewö ! lbt.    Dies ist erwünscht, weil es das visuelle Prüfen eines Werkstückes erleichtert.



   Der Längsschenkel 6 ist zwecks Anbringung einer Reihe von Bohrungen 11, deren Achse rechtwinklig zur Zylinderachse A steht, verstärkt. Diese Bohrungen 11 dienen dazu, 'die Anbringung der   Tastmessuhr      12    in ver  schiedenen Eöhen über    den Auflageflächen des Winkels zu ermöglichen. Die Tastnadel 13 ruht dabei in zu den Bohrungen 11 gleieh  ac. hsigen    Bohrungen 14 von kleinerem   Durch-    messer im   Messschenkel    5, so dass ihr Ende über die gewölbte Messfläehe hervorstehen kann. Jeder Bohrung 11 f r die Tastme¯uhr 12 ist eine Querbohrung 15 zur Aufnahme eines verstellbaren Feststellers 16 zur Sicherung der Tastme¯uhr zugeordnet.

   Um die H¯he der Tastmessuhr zu ändern, ist der Feststeller 16 zu l¯sen und sowohl Tastmessuhr wie Feststeller aus ihren Bohrungen zu entfernen. Nach dem   Wiedereinsetzen. des Fest-    stellers in seine neue Lage wird dann auch   die Tastmessuhr    in ihre entsprechende neue Bohrung eingesetzt und der Feststeller wieder angezogen. Nach Einstellen der Skala, wie e hernach beschrieben, ist dann der Winkel wieder gebrauchsfertig.



     Dank der Tastmessuhr    ist man beim Einstellen einer Werkzeugmaschine oder beim Kontrollieren eines Werkst ckes nicht mehr allein auf das visuelle AbschÏtzungsverm¯gen des Auges angewiesen, sondern es kann damit die Abweichung einer Fläche vom Lot auf das   GUenaueste,    z.   B.    in   Tausendstelmilli-    metern, gemessen werden. Zu diesem Zwecke wird an der Stelle, wo das Ende der Tastnadel 13 aus der   Messfläche    des   Messschenkels    5 heraustritt, ein genau ebenes   Metallstuck    gegen. denselben angeschlagen, so da¯ das Na  delende    während des Einstellens nicht über die   Aussenfläche des Messschenkels hervor    stehen kann.

   In dieser Stellung wird der   Uhr-    zeiger genau auf den Nullpunkt der Skala eingestellt. Tritt dann nach Wegnahme des Metallstückes das Ende der   Tastnadel      13    unter der Wirkung ihrer in der Uhr   eingebau-    ben Druckfeder hervor und wird dann der Winkel mit seinem   Messschenkel    5   gegen da@    zu pr fende Werkst ck angedrückt, so kann eine allfällige Abweichung der betreffenden Flache vom Lot genau abgelesen werden.



   In Fällen, wo die zur Verfügung stehende FlÏche 2 den beiden AuflageflÏchen 3 und 4 nicht genügend Raum zur Auflage bietet, beispielsweise'auf dem   Tisch einer Werkzeug-    machine, kann der Winkel auf   die ununter-    brochene Parallelfläche   l'O    gestellt werden (Fig.   2).    Nahe derselben befindet sich eine Querbohrung 17 mit Schlitz 18 zur Auf   nahme einer einstellbaren Stützvorrichtung    19, vermittels   welcher dem Gerät eine ver-      mehrte Standsicherheit    auf seiner Unterlage erteilt werden kann.

   Durch Anbringung eines zur Bohrung 17 radialen Schlitzes 18, parallel zur   Lochachse,    ist die Möglichkeit gegeben, die e St tzvorrichtung 19 naeh Be  lieben    entfernen zu können. Ein Feststeller 20 erm¯glicht deren Fixierung nach erfolgter Einstellung.



   Zur Anbringung einer   Tastmessuhr ist    man nicht allein auf die   Rahmen-oderReeht-    kennzeichnet, daB er als rechteckiger Rah  men ausgebildet    ist.



   4. Rieht-und   Prüfwinkel    nach Patentanspruch und Unteranspr chen l-3, dadurch gekennzeichnet, dass er auf einer Seite   zwe@    Auflageflächen besitzt, die zur Längsmittelachse symmetrisch liegen.



     5.    Richt- und Pr fwinkel nach Patentan  spruch    und Unteranspr chen 1-4, dadurch gekennzeichnet, da¯ von zwei zueinander parallelen Schenkeln des rechteckigen Rahmens der eine als   Messschenkel    und der andere als Träger der   Tastmessuhr ausgebildet    ist und da¯ eine FlÏche jedes Schenkels einen Teil der   Mantelfläche, und die    beiden   sym-    metrischen AuflageflÏchen Teile der Stirnfläche   eines senkrechten Ereiszylinders bilden.   



   6. Richt- und Pr fwinkel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Mittel zur lösbaren Be   festigungderTastmessuhräugübereinander    angeordneten   Bohrunoen    im   Messsehenkel    bestehen, denen je eine Bohrung zur   Auf-    nahme eines Feststellers zugeordnet ist.



   7. Rieht- und Priifwinkel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ er eine    einstellbare und abnehmbare Stützvorrich-    tung   aufwe : st,    mittels welcher eine vermehrte   Sta, ndsieherheit    des Gerätes auf seiner Auflage erzielt wird.   eckform    des Winkels angewiesen. Eine Tastmessuhr   lasst sieh auf entsprechende Weise    ebenfalls, am Me¯schenkel eines Winkels mit   L-Form anbringen.

   Auch kann der Messschen-    fiel eines   L-formigen    Winkels ebensogut mit   @usÏtzlichen Hilfsmitteln zylindrisch ge-      sechliffen werden.    Der Winkel wird aber, zur   Erhöhung'seiner Handlichkeit, zweckmässig    in   Rahmenform    ausgeführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Rieht- und Priifwinkel, dadurch gekenn- zeiehnet, dass er mit. Mitteln versehen ist, die las Anbringen einer Tastme¯uhr erm¯glichen. derart, daB ihre Tastnadel senkreeht zur Me¯flÏche des Me¯schenkels liegt und ber diese unaus vorsteht.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Richt- und Prüfwinkel nach Patentan sprues, dadurch gekennzeichnet, dass er Befestigungmittel aufweist, die ein l¯sbares Anbringen der Tastmessuhr in versehiedenen H¯hen ber seiner AuflageflÏche gestatten.
    2. Richt- und Prüfwinkel nach Patentan spruch und Untera. nsprueh l, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Me¯flÏche des Me¯als Teil der Mantelfläche eines Kreiszylinders ausgebildet ist.
    3. Richt- und Pr fwinkel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge
CH256261D 1946-03-06 1946-03-06 Richt- und Prüfwinkel. CH256261A (de)

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CH (1) CH256261A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2827710A (en) * 1955-10-31 1958-03-25 P & G Mfg Co Camshaft gauge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2827710A (en) * 1955-10-31 1958-03-25 P & G Mfg Co Camshaft gauge

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