CH256491A - Korsett. - Google Patents

Korsett.

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CH256491A
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corset
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Co The Dora Miles
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Dora Miles Co
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41CCORSETS; BRASSIERES
    • A41C1/00Corsets or girdles
    • A41C1/08Abdominal supports
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A41CCORSETS; BRASSIERES
    • A41C1/00Corsets or girdles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Corsets Or Brassieres (AREA)

Description


  Korsett.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein  Korsett, das dadurch     gekennzeichnet    ist, dass  es sich überlappende Teile besitzt, wobei der  eine Teil mit dem andern Teil durch eine pro  visorische Naht verbunden ist, welche längs  einer     Kante        des    einen und längs einer von  mehreren am andern Teil vorgesehenen und  nach der Taillenlinie hin zusammenlaufenden  Masslinien verläuft, zum Zwecke, die provi  sorische Naht leicht     entfernen    und die beiden  Teile längs irgendeiner der Masslinien defini  tiv miteinander verbinden zu können.  



  Zur Zeit werden Korsette und andere Klei  dungsstücke dieser Art in     bestimmten    Grössen  fertig hergestellt. Ein Kaufmann muss daher  alle Grössen auf Lager     haben,    damit er für  möglichst alle Kundinnen ein ihnen passendes  Kleidungsstück zur Verfügung hat. Aber  selbst ein solch grosses Lager ist oft un  genügend, z. B. dann, wenn eine Kundin eine  Hüftenweite hat, die nicht im normalen Ver  hältnis zur Taillenweite steht. Ein normales  Korsett, das die     gewünschte    Taillenweite hat,  wird in diesem Falle über den Hüften nicht  r k ht ig passen, weil die Hüftmasse entweder  zu gross oder zu klein sind. Die bisher her  gestellten, fertig in den Handel gebrachten  Korsette können nicht leicht abgeändert wer  den.

   Geschäfte gehen dadurch oft verloren,  und die Kundin, die ein Standardkorsett nicht  tragen kann, ist gezwungen, sich ein Korsett  nach Mass machen zu lassen, um einen guten  Sitz zu erzielen.    Beim erfindungsgemässen Korsett kann  man die provisorisch aneinander befestigten  Teile leicht voneinander lösen und in anderer  gegenseitiger Lage definitiv miteinander ver  binden, um so ein möglichst gut passendes  Korsett zu     erhalten.    Auf diese     Weise    kann  der     Fabrikant        Korsette    in Grössengruppen  herstellen, wobei ein und dasselbe Korsett  mehrere Grössen umfasst.

   Der Kaufmann kann  so einen kleineren Vorrat halten, da er die  Grösse jedes Korsetts innerhalb bestimmter       Grenzen    verändern, also jedes Korsett schnell       verschiedenen    Körpermassen     anpassen    kann.  



  Beiliegende     Zeichnung    zeigt     beispielsweise     einige Ausführungsformen des     Erfindungs-          gegenstandes.     



       Fig.    1 zeigt eine erste     Ausführungsform.     von aussen gesehen,       Fig.    2     das    Korsett der     Fig.        1.    von innen  gesehen,       Fig.    3 einen Schnitt in grösserem Mass  stab nach der     Linie    3-3 der     Fig.    1;       Fig.    4 ist ein gleicher     Schnitt    wie ihn       Fig.    3 .zeigt, jedoch mit entsprechend einem       bestimmten        Hüftmass    versetzter Verbindungs  naht;

         Fig.    5 ist eine     Teilansicht    und zeigt, in  welcher gegenseitigen Lage zwei sich über  lappende Teile des Korsetts durch eine provi  sorische Naht miteinander verbunden sind;       Fig.    6 ist in noch grösserem     Massstabe    eine       Teilansicht    auf die     Innenseite    .der     untern    Teile  der sich überlappenden Teile des Korsetts;      Fig. 7 zeigt die Ansicht von aussen eines  zweiten Beispiels;  Fig. 8 zeigt als Ausführungsvariante zwei  Teile eines Korsetts vor ihrer Verbindung;  Fig. 9 zeigt die Teile aus Fig. 8, durch  eine provisorische Naht miteinander verbin  den;  Fig. 10 ist ein Schnitt nach der Linie  10-10 der Fig. 9 ;

    Fig. 11 bis 14 zeigen schematisch eine  Überlappungsstelle bei vier Grössengruppen  von Korsetts.  



  Das in Fig. 1 bis 6 gezeigte Korsett kann  aus beliebigem Material hergestellt werden.  Es hat einen Rückenteil 1 und zwei Vorder  teile 2, welch letztere mit ihrer einen Längs  kante an den Seitenkanten des Rückenteils be  festigt sind. Die Teile 1 und 2 sind mit den  üblichen Versteifungsstäben versehen, ferner  sind die Teile 2 mit Hilfsklappen 2' versehen;  diese Klappen können auch weggelassen wer  den, oder es können anders ausgebildete Klap  pen, Gürtel und dergleichen mit den Teilen  2 verbunden werden.  



  Gegenwärtig pflegt man Korsette in einer  bestimmten Grösse fertig herzustellen; jedes  Korsett hat somit bestimmte unveränderliche  Taillen- und Hüftmasse. Ein Kaufmann muss  daher ein. entsprechend grosses Lager von     Kor-          setten    in verschiedenen Grössen halten, und  selbst dann hat er oft infolge ungewöhnlicher  Proportionen der Taillen- zu den Hüftmassen  der Kundin kein den Körpermassen der Kun  din entsprechendes Korsett zur Verfügung.  



  Beim Korsett nach Fig. 1 bis 6 sind nun  die Vorderteile 2 ihren innern Seitenrändern  entlang mit einer Reihe von Masslinien 3 in  der Form von Steppnähten 4 versehen, welche  von den untern Kanten der Teile 2 nach oben  zu gegen die     Taille    hin     zusammenlaufen    und  sich etwas unter der obern Kante treffen.  Diese Masslinien können aber auch über den       Schnittpunkt    hinaus bis zum obern Rand ver  längert sein.

   Diese Steppnähte sind leicht  voneinander zu unterscheiden und können in  voneinander abstechenden Farben ausgeführt  sein, so dass man ihnen leicht folgen kann,  wenn die Seitenkanten des Rückenteils 1 über-    tappend auf die Vorderteile 2 gelegt und die  Teile mit provisorischen Nähten 6 (Fig. 3)  oder, mit festen Nähten 7 (Fig. 4) mitein  ander verbunden werden. Jede Gruppe von  Masslinien umfasst eine Grössenserie des     Hüft-          masses.    Anfänglich sind die überlappenden  Teile so angeordnet, dass die Seitenkanten  des Rückenteils 1 der mittleren der fünf vor  handenen Masslinien 4 folgen.

   In dieser ge  genseitigen Lage werden die Teile durch pro  visorische Nähte 6 verbunden, welche aus       Heftstichen    bestehen und mit leichtem Garn  gemacht sind, so dass die Teile leicht vonein  ander getrennt werden können.  



  Wenn eine Kundin ein Korsett anprobiert,  wird ein Korsett mit der entsprechenden  Taillenweite ausgewählt. Nach dem Anlegen  desselben     wird    festgestellt, ob das     Hüftmass     richtig ist; die Taillen- und Hüftmasse der  Kundin können aber auch vor dem Anpro  bieren gemessen werden. Sitzt das Korsett  gut in der Taille und über den Hüften, so  braucht man nur die sich überlappenden Teile  mit festen, definitiven Nähten zu verbinden.

    Ist jedoch das Hüftmass des Korsetts zu weit  oder zu eng, dann werden durch Lösen der  provisorischen Naht die Vorderteile vom     Rük-          kenteil    abgetrennt und in     eine    solche gegen  seitige Lage gebracht, dass die     Seitenkanten     des Rückenteils der entsprechenden     Masslinie     4 folgen,     um.    so dem     Korsett    die erforderliche       Hüftweite    zu geben. Die     Vorderteile    werden  sodann mit festen Nähten 7 am Rückenteil  angenäht.

   Das Ganze kann in einigen Mi  nuten geschehen und ergibt ein sozusagen nach  Mass gemachtes     Korsett,    welches gut sitzt,  bequem im Tragen ist und welches     die        ge-          wünsclite        Zusammenschnürung    ergibt.

   An  den     untern    Enden .der     Masslinien    4 sind Grö  ssenbezeichnungen vorgesehen     (Fig.    6), so dass  auch ohne     Anprobieren    die entsprechende       Masslinie    für ein     Korsett    mit einem     bestimm-          ten    Hüftmass sofort festgestellt werden     kann.     



  Ein     Korsett    der in     Fig.    11 gezeigten Grö  ssengruppe hat eine Taillenweite von 74 cm  und     eine        Hüftweite    von 94 bis 104 cm. Das       Korsett:    der in     Fig.    12 gezeigten Grössen  gruppe hat eine Taillenweite von 79 cm und      misst 99 bis 109 ecn um die Hüften. Das Kor  sett in Fig. 13 hat eine Taillenweite von 81 cm  und eine Hüftweite von 101,5 bis 111,5 cm,  und dasjenige nach Fig. 14 hat eine Taille von  94 cm und 114 bis 124 cm um die Hüften.  Dies sind nur einige Beispiele von Grössengrup  pen, und es versteht sich, dass auch andere  Gruppen bestimmter Taillen- und Hüftmasse  vorgesehen werden können.

   Bei den Aus  führungsformen nach den Fig. 11 bis 14 tref  fen sich die Masslinien 4 auf der Taillenlinie  5 und sind über diese hinaus nach oben ver  längert. Ferner steht die mittlere der fünf  vorhandenen Masslinien, längs welcher jeweils  die     provisorische    Naht verläuft, senkrecht zur  untern Korsettkante.  



  Die Fig. 7 zeigt ein Korsett in einer an  dern Ausführungsart. Dieses Korsett hat einen  Rückenteil 9 mit Seitenstücken 10 und 11.  Diese     Seitenstücke    weisen Nähte auf, welche  Masslinien 12 bezeichnen und den Masslinien  4 entsprechen. Der Vorderteil 13 und der  Seitenteil 14 überlappen die Seitenstücke 10  und 11 des Rückenteils 9. Diese überlappen  den Teile sind anfänglich nur provisorisch an  dem Rückenteil 9 angenäht, und zwar mit  ihrer entsprechenden Seitenkante längs der  mittleren der Masslinien 12.

   Wenn das Kor  sett, das die gewünschte Taillenweite auf  weist, von einer Kundin anprobiert wird, wer  den die     Hüftmasse    der Kundin festgestellt, so  dann werden die Teile 13 und 14 vom Teil 9  losgetrennt und mit ihren Seitenkanten auf  die entsprechende Masslinie des Teils 9 ge  legt, wo sie dann mit festen, definitiven  Nähten befestigt werden. An den untern En  den der Masslinien sind die Seitenstücke 10  und 11 innen wie beim zuerst beschriebenen  Beispiel mit     Grössenbezeichnungen    für die  Hüftweiten versehen. Beim Treffpunkt der  Masslinien 12 ist die Taillenweite des Klei  dungsstückes auf der Innenseite der Seiten  stücke 10 und 11 angegeben. Oben hat das  Korsett einen Büstenhalter 15.

   Ausserdem  hat es je zwei Hilfsteile 16 und 17, wovon  die Teile 16 von dem obern Teil des Rücken  teils 9 gehalten werden und mit     Masslinien    18  versehen sind, während die Hilfsteile 17 über-    lappend dazu angeordnet sind und anfäng  lich mit provisorischen Stichen festgehalten  werden. Durch diese Anordnung kann die  Weite des     Büstenhalters    der     Kundin    angepasst  werden, und die Teile 17 können erst nach  träglich überlappend mit den Teilen 16     defini-          tiv    verbunden werden, wobei ihre     innern    Sei  tenkanten auf die entsprechende der Masslinien  18 zu liegen kommen.  



  An Stelle der bisher     beschriebenen    Art der       t@berlappung    der durch eine provisorische  Naht miteinander     verbundenen    Teile     kann     auch die in     Fig.    8, 9     und    10 gezeigte Mach  art verwendet werden.

   Aus diesen drei Fi  guren ist ersichtlich, dass der     Hinterteil    19  eine Gruppe von Masslinien 20 aufgenäht hat,  und es sind wiederum Grössenbezeichnungen  (nicht eingetragen) an den     untern    Enden die  ser     Linien    angebracht, um die entsprechen  den Hüftmasse anzugeben.     Oben,    beim Treff  punkt der Masslinien, ist     wiederum        das    Taillen  mass (nicht     eingetragen)    des     Korsetts    ange  geben.

   Der zugehörige Teil 21 des Korsetts,  anstatt nur aus einer einzigen Lage zu bestehen,  bat innere und äussere Lagen 22, zwischen  welche der Teil 19 eingelegt werden kann       (Fig.    9 und 10). So wie er anfänglich ein  gefügt wird,     wird    er     mit    einer     provieorischen     Naht 24 gehalten, welche ihn zwischen den  Lagen 22 hält, wobei die äussere     Seitenkante          des    Teils 21 der     mittleren        Masslinie    entlang  läuft.

   Nachdem die Hüftweite der Kundin  festgestellt worden ist, wird die Heftnaht  aufgetrennt, der Teil 19 wird zwischen den  beiden Schichten 22 in die entsprechende Lage  verschoben, wobei diese Teile überlappend lie  gen, und     dann    werden die Teile     definitiv    zu  sammengenäht.  



  Die Tatsache, dass der Teil 19 zwischen  den Lappen 22 liegt, gibt     einen    festeren Zu  sammenhalt; es ist weniger möglich, dass ein       Teil    hängen bleibt und dadurch losgerissen  wird.  



  Bei beiden beschriebenen Ausführungs  arten der     Überlappung    liegen die überlappen  den Teile glatt aufeinander, so dass     eich    keine  Wülste oder     dergleichen    an den Kleidern ab  zeichnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Korsett, dadurch gekennzeichnet, dass es sich überlappende Teile besitzt, wobei der eine Teil mit dem andern Teil durch eine provi sorische Naht verbunden ist, welche längs einer gante des einen und längs einer von mehreren am andern Teil vorgesehenen und nach der Taillenlinie hin zusammenlaufenden Masslinien verläuft, zum Zwecke, die provi sorische Näht leicht entfernen und die beiden Teile längs irgendeiner der Masslinien defini tiv miteinander verbinden zu können. UNTERANSPRÜCHE: 1. Korsett nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Masslinien sich auf der Taillenlinie treffen. 2.
    Korsett nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Masslinien so ange- ordnet sind, dass sie beim Tragen des Kor setts in der Körperlängsrichtung verlaufen und dass am einen Ende der Masslinien An gaben für das jeder Masslinie zugehörige Hüft- mass vorgesehen sind. 3. Korsett nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der eine der sich über lappenden Teile zwei Lagen aufweist, zwi schen welche der andere Teil eingreift. 4.
    Korsett nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Masslinien eine senkrecht zur untern Korsettkante verlaufende Mittellinie bildet, während die übrigen. Mass linien zu beiden Seiten .dieser Mittellinie ver teilt sind, und dass beim Treffpunkt der Mass linien sich eine Bezeichnung für die Taillen weite befindet.
CH256491D 1941-10-14 1946-12-24 Korsett. CH256491A (de)

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