CH256581A - Einstellvorrichtung für die Typenhebel an Rechenmaschinen. - Google Patents
Einstellvorrichtung für die Typenhebel an Rechenmaschinen.Info
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Description
Einstellvorrichtung für die Typenhebel an Rechenmaschinen. Es ist bei gewissen Rechenmaschinen, z. B:: bei bekannten Zehntasten-Reehenma- schinen, üblich, die Typenstangen in bezug auf schwenkbare Hämmer entsprechend der zu druckenden Zahl mittels Zahnrad und Zahnstange zu verstellen und dann die Häm mer zum Anschlag gegen die Druckwalze zu bringen.
Üblicherweise ist dabei die von der Walze abgekehrte Seite des Typenhebels mit einer Zahnstange versehen, die mit einem Zwischenrad zusammenwirkt. Der Antrieb der Hämmer erfolgt dabei von einem mit Steuerkanten versehenen Steuerelement aus und die Rückstellung der Hämmer erfolgt mittels einer besonderen Hammerrückdrück- schiene,.
Wenn nun die Zwischenräder und die Zahnstange der Typenhebel etwas. abgenützt sind oder aus irgendeinem Grunde Spiel aufweisen, kann es vorkommen, dass die gedruckten Zahlen nicht sauber auf einer horizontalen Linie erscheinen, sondern in bezug aufeinander in der Höhe versetzt sind. Es sind bereits umständliche, zusätzliche Mittel vorgeschlagen worden, um diesem Mangel abzuhelfen.
Die Erfindung besteht nun darin, mit der Hammerrückdrückschiene in Verbindung stehende Mittel zur Fein- einstellung der Typenhebel vorzusehen, zum Zwecke, dieselben so auszurichten, dass alle gedruckten Zahlen auf genau derselben Höhe erscheinen. Zweckmässig ist zu diesem Zwecke an der an sich bekannten und üblichen Ham- merrückdrückschierle eine Stehschiene für die Typenhebel angeordnet.
Dies hat den Vorteil, dass keine zusätzlichen Mittel erfor derlich sind. Es ist lediglich nötig, die Rück drückschiene gleichzeitig als Stellsehiene auszubilden, wie dies an Hand eines Aus- führungsbeispiels noch erläutert werden wird. Es ist aber auch möglich, die Stell schiene an schwenkbar an den Gerüstwänden gelagerten Hebeln anzuordnen,
welche ihrer seits durch die Hammerrückdrückschiene verstellt werden und die Stellschiene auf die die Typenhebel betätigenden Zwischenräder wirken lassen. Diese Konstruktion.. ist nicht so einfach wie die oben beschriebene Va riante der Erfindung, aber dennoch bedeu tend einfacher als bisher bekannte Konstruk tionen,.
Diese beiden beispielsweisen Ausfüh rungsformen sollen nun an Hand der bei liegenden Zeichnungen, erläutert werden, von welchen die Fig. i und 2 eine erste Ausführungs form und die Fig.3 und 4 eine zweite Ausführungs form in schematischer Darstellung und bei verschiedenen Stellungen der einzelnen Teile darstellen.
Die Fig.1 und 3 zeigen die beiden Va rianten mit in der Ausgangslage befindlichen Teilen, während die Fig. 2 und 4 die Teile in der Anschlagstellung der Hämmer zeigen. Bei der Därs@tellung sind lediglich die zum Verständnis der Erfindung nötigen Teile gezeigt worden. Die übrigen, an ,sich bekann ten Organe sind nicht näher erläutert.
In: allen Figuren bezeichnet 1. eine Ge rüstwand und 2 eine in den beiden Gerüst wänden angeordnete Welle, 3 eine ebenfalls in diesen Gerüstwänden gelagerte 4uer- schiene, auf welcher die Typenhebel 4 ver- tikal verschiebbar geführt sind. Diese Typen hebel tragen in an sieh bekannter Weise übereinander zehn Druckbolzen 5,
die durch nicht dargestellte Federn in .der in. Fig: 1 bzw. 3 dargestellten Lage gehalten werden. Durch Überwindung der n\cht dargestellten Federn können die Druckbolzen nach vorn bewegt und zum Anschlag gegen die Walze 6 -gebracht werden.
Die von der Walze 6 abgekehrte -Seite .der Typenhebel 4 bildet eine Zahnstange 7, welche mit einem Zwi schenrad 8 zusammenwirkt. Die Zwischen- räder der verschiedenen Zahnstangen 7 sitzen auf einer Querwelle 9, die in den Gerüst- wänden undrehbar gelagert ist.
Die weiteren, an: sich durchaus. bekannten Mittel zur Be- tätigung der Zwischenräder sind in der Zeichnung nicht dargestellt. Es sei lediglich darauf hingewiesen,
dass diese Zwischenräder 8 die Zahnstange .7 : enWprechend der zu drückenden. Zahl vertikal verstellen. Auf einer Querwelle 10 sitzen in an sich bekann ter- die Hämmer 11,
die mit ihrer vor- dern. Seite 12 mit der'Schlagfläche 13 der Druckbolzen 5 zusammenwirken. Dabei ist jedem Hammer 11 eine Feder 14 zugeordnet, deren eines Ende in einem Schenkel 15 des Armes und deren anderes Ende in einem, ab gebogenen Lappen 16 der Gerüstwand 1 ein gehängt ist. Diese Feder hat das Bestreben,
den Hammer 11 im Uhrzeigerdrehsinne zu verdrehen. Gegen die Vorderseite der Häm mer liegt in an sich bekannter Weise- die Rückdrückschiene 17 an, die an einem Hebel 18 befestigt ist.
Dieser Hebel ist um die Querwelle 19 drehbar und ragt mit einem Bolzen 20 in einen Steuerschlitz. 21 des auf der .Welle 2 sitzenden Steuerelementes 22 von an sich bekannter Ausbildung und Funk tion.
Durch Verstellung des Steuerelementes 22- wird der Hebel 18 nach. vorn bewegt und hierauf in an sich bekannter Weise zum Anschlag der Hämmer 11 auf den eingestell ten Druckbolzen 5 freigegeben.
An der Rückdrückschiene 17 ist nun eine - Stell sehiene 23 angeordnet, die beim Ausfüh- rungsbeispiel nach Fg. 1 und 2 aus einem Stück mit der Rückdrückschiene besteht.
Diese' .Stellschiene 23 hat den Zweck, in die Zahnstangen der auf eine bestimmte Zahl eingestellte Typenhebel einzutreten und die- eelben in verbikaler Richtung so einzustellen, dass die gedruckten Ziffern alle auf einer Linie erscheinen.
Die Fig. 2 zeigt die Teile in der Druck- stellung. Unmittelbar vor dem Anschlag des Hammers. 10 hat sich die. Stellschiene 23. in eine Zahnlücke eines jeden Typenhebels 4 bewegt, so dass ällfäll!ig vorhandene Höhen- unterschiede ausgeglichen werden.
Die Fig. 3 und 4 zeigen eine Variante, bei welcher die Stehschiene nicht unmittel bar in die Zahnstangen 7 der Typenhebel 4 eingreift, sondern bei, welchen die Rück- drückscniene 17 finit beidseitig der Typen hebel schwenkbar gelagerten Laschen 24 zu- sammenwirkt. Diese Laschen sind auf ihrer Vorderseite mit einer keilförmigen Auflauf fläche 25 versehen,
gegen welche die Rück- drückschiene, wenn sie gegen die Typenhebel bewegt wird, aufläuft. Dadurch wird die an den Laschen 24 angeordnete Stellschiene 26 in Zahnlücken der Zwischenräder 8 gedrückt und so diese letzteren, aufeinander ausgerich= tet. Dies hat auch eine Ausrichtung der Typenhebel zur Folge,
wobei lediglich das in der Regel geringe Spiel zwischen Zwi- schenrädern und Zahnstangen geringfügige Ungleichheiten zur Folge haben- könnte.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einstellvorrichtung für die Typenhebel an Rechenmaschinen, welche Hebel mittels Zahnstangen in. die bewegbar send und mittels Hämmern betätigbare Druckbolzen tragen,' wobei die Hämmer durch eine Hammerrückdrückschiene in ihre Ausgangslage zurückgeführt werden,da durch gekennzeichnet; dass. mit der Hammer- rückdrückschiene in Verbindung stehende Mittel zur Feineinstellung der Typenhebel vorgesehen sind, zum Zwecke, dieselben so auszurichten, dass alle gedruckten Zahlen auf genau derselben Höhe erscheinen.UNTERANSPRüCHE 1. Einstellvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hammerrückdrückschiene einseitig als, Stell schiene für die Zahnstangen der Typenhebel ausgebildet ist. 2.Einstellvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an beid seitig der Typenhebel schwenkbar gelagerten Laschen eine Stellschiene für mit den Zahn stangen der Typenhebel in Eingriff stehende Zwischenräder vorgesehen ist, wobei die Laschen mit mit der Rückdrücks:chiene zu- sammenwirkenden Auflaufflächen versehen sind, das Ganze derart, dass durch das, Auf laufen der Rückdrückschiene auf diese Flä chen die Stellschiene in. Zahnlücken der Zw schenräder gedrückt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH256581T | 1947-07-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH256581A true CH256581A (de) | 1948-08-31 |
Family
ID=4471753
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH256581D CH256581A (de) | 1947-07-15 | 1947-07-15 | Einstellvorrichtung für die Typenhebel an Rechenmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH256581A (de) |
-
1947
- 1947-07-15 CH CH256581D patent/CH256581A/de unknown
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