CH256583A - Einrichtung zur Beeinflussung der Frequenzcharakteristik von elektroakustischen Wandlern, insbesondere dynamischen Mikrophonen. - Google Patents

Einrichtung zur Beeinflussung der Frequenzcharakteristik von elektroakustischen Wandlern, insbesondere dynamischen Mikrophonen.

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CH256583A
CH256583A CH256583DA CH256583A CH 256583 A CH256583 A CH 256583A CH 256583D A CH256583D A CH 256583DA CH 256583 A CH256583 A CH 256583A
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Rudolf Dr Goerike
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Goerike Rudolf
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    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R9/00—Transducers of moving-coil, moving-strip, or moving-wire type
    • H04R9/02—Details

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Description


  Einrichtung zur Beeinflussung der     Frequenzcharakteristik    von elektroakustischen  Wandlern, insbesondere dynamischen Mikrophonen.    In der Technik der     elektroakustischen     Wandler     spielt    der     akustische    Reibungs  widerstand eine bedeutende Rolle.     Seine     Grösse ist ein Mass für die Dämpfung des  mechanisch     schwingenden        Systems,        meistens,     einer     elastisch    gelagerten Membran.

   Insbe  sondere     beim        elektrodynamischen    (Tauchspu  len-)     Mikrophon    ist der     Schwingungsvorgang     und damit die Empfindlichkeit über einen  bestimmten     Frequenzbereich,        die    sogenannte       Frequenzcharakteristik,    weitgehend von der  Grösse des     akustischen    Reibungswiderstandes  abhängig.  



  Die Beeinflussung der     Frequenzcharak-          te.ristik        gelingt,    wie die Praxis gezeigt hat,  dann am besten, wenn der     akustische        Wider-          stand    unmittelbar an den engen Luftraum  hinter der Membran angeschlossen ist.

   Dabei  wird der akustische Widerstand selbst in ein  facher Weise     dadurch    hergestellt, dass man  an .dieser     Stelle    in den     Strömungsweg    der  Luft     (Verbindungsweg    der engen Membran  luftkammer mit einem im Gerät     vorge@sehe-          nen    Luftraum)     einen    Engpass     einschaltet,    "der  zweckmässig     durch    einen     Schlitz        (Spalt)    ge  bildet wird, der beim Durchgang der Luft  eine entsprechend grosse     Reibung        hervorruft.     



  Es hat sich nun gezeigt,     dass    die     Herstel@          (ung    des günstigsten Widerstandes äusserst       schwierig    ist. Da sich der Widerstand im  Innern des Wandlers: (Mikrophon) befindet.,       müssen    entweder die Abmessungen des    Schlitzes genau eingehalten oder der aku  stische Widerstand     als        Einzelelement    in  einer akustischen Prüfeinrichtung ausserhalb  des Mikrophons     vorgeprüft    werden.

   Die Er  fahrung hat gelehrt, dass     einerseits    die Ein  haltung der Abmessungen nicht mit genü  gender Genauigkeit durchgeführt. werden  kann, da beim Durchströmen von Luft auch  andere Faktoren,     wie        Rauhigkeit    der Begren  zungen des Schlitzes     us.w.,    eine Rolle :spielen.  Die akustische Vorprüfung anderseits     ist     nicht nur     zeitraubend,    sondern ergibt Fehl  werte, weil,     abgesehen,    von möglichen Ver  änderungen beim Einbau in das.

   Mikrophon,       im        Zusammenwirken    mit der Membran     des     Mikrophons     komplizierte    Faktoren . hinzu  treten, die mit den in jedem     akustischen     Widerstand auftretenden     Masseelement    und  elastischen Kräften zusammenhängen.  



  Die Erfindung vermeidet diese     Nachteile     und ermöglicht die genaue     Justierung    des  akustischen     Reibungswiderstandes,    d. h. die       Einstellung    des     Querschnittes    des Durch  gangsweges im     betriebsfertigen    Wandler  durch mechanische     Mittel    von aussen. Der  Vorteil liegt darin, dass während der Bespre  chung oder Beschallung im Falle eines Mi  krophons durch mechanische     Mitten    der aku  stische Reibungswiderstand von aussen ver  ändert werden kann, bis der beste Klang,  d. h. die     beste        Frequenzchaxakteristik,    erzielt  worden ist.

        Die     Zeichnung    veranschaulicht zwei     Aus-          führungsbeispiele        des:        Erfindungsgegenstan-          des,    und zwar zeigen die     Fig:1    und 2 je  einen Längsschnitt derselben.  



       Fig..l    stellt ein     elektrodynamisches    Mi  krophon dar,     das    eine Membran 1 mit Tauch  spule 2 -enthält und sich aus dem permanen  ten Magneten 3     mit    dem zentralen Polstück 4,  der vordern     Polplatte    5 und dem Topf 6       zusammensetzt.    Die Membran 1 ist bei 7  durch     Zwischenschaltung    einer     ringförmigen     elastischen     Membranzane    festeingespannt, so  dass ein     kuppelförmiger,

      starrer     Mittelteil    der  Membran     nach    Art eine Kolbens     Schwin-          gungen        ausführen    kann, wobei sich hinter  der Membran eine enge     Luftkammer        bildet.     Ein Ring 8 (Einstellglied) aus     nichtmagne-          tisschem    Material dient     einerseits.    zur     Zentrie-          rung    des Polstückes 4, anderseits.

   bildet er       mit        seinem        ringförmigen        Ansatz    9 zwischen  sich     und    der     Polplatte    5     einen        engen    Schlitz  10. Die Grösse dieses Schlitzes kann durch  die     Schrauben    11     eingestellt    werden, welche  den Ring 8 entgegen der     Wirkung    der     ela-          stischen        Zwischenlage    12 verschieben.

   Bei  Bewegung der     Membran        strömt    die Luft  durch den Schlitz - 10 und durch die zahl  reichen Öffnungen 13     des        Ringes    8 in den  Raum 14. Ist der Schlitz 10 sehr gross, dann       wird    das Mikrophon die Eigenschwingung  der Membran     hervortreten        lassen.    Bei rich  tiger     Schlitzgrösse        wird    die     Eigenschwingung     der Membran gerade so gedämpft, dass sie  nicht störend     in        Erscheinung        tritt,

          aber    die  Empfindlichkeit des     Mikrophons    noch ge  nügend gross :ist.     Diese        Justierung    kann auf  die     einfachste        Weise    während der     Bespre-          ehüng    des     Mikrophons    oder bei der Messung  mit     Hilfe        eines    Schallsenders und einer An  zeigevorrichtung     vorgenommen    werden:

   Der       elektrische        Anschluss    der Tauchspule 2 er  folgt     unter        Vermittlung    der     Klemmen    15.  



       Fig.    2 stellt     ein    anderes     Ausführungsbei-          spiel    der Erfindung dar: Die     Membran    1     isst     mit einer Tauchspule 2 versehen, die     in    den       .ringförmigeu    Luftspalt     eines        Magnetsystems,          bestehend    aus     dem.ringförmigen    Magneten 3;

    dem     Magnetbolzen    4, der vordern Magnet-    platte 5 und der     rückseitigen    Magnetplatte 6,       eintaucht.    Bei 7 ist die Membran unter     Zwi-          schenschältung    eines     elastischen,,    mit     Wel-          lungere        verselhenen    ringförmigen     Randteils     fest     eingespannt.        Eine    auf dem Magnetbol  zen 4     verschiebbare    Hülse     (Einst-llglie(1)

      8  aus     nichtmagnetischem    Material     bildet    durch  einen     ringförmigen        Vorsprung    9 gegenüber  der vordern     Magnetplatte    je nach der Stellung  einen     mahn    oder     weniger    grossen Spalt 10.

    Die     Spaltgrösse    bildet auch hier wieder ein  Mass für den     akustischen        Reibungswider-          stand.    Die genaue     Einstellung    des Spaltes  erfolgt     mit        Hilfe    von     Bolzen.    2,0, die gegen  über dem     durch        einen    Ring 21     im.    Gehäuse  des     Mikrophons:

          festgehaltenen.    Magnetsystem       unter        Vermittlung    der     elustischen        Scheibe     22,     die    mit     Hilfe    des     Ringes    23     im    Gehäuse  .des Mikrophons unter     Spannung        gehalten     wird, verschiebbar     sind.   <B>Die</B>     elastischE     Scheibe 2,

  2     wird    mit Hilfe eines     Zwischen-          teils    24 durch die     .Spannschraube    25 in     ihrer     Lage verändert. Der     rückwärtige        Teil    des       Mikrophongehäuses    26, durch den die       Schwing4ulenanschlüsse    2-7     durchgeführt     sind,     isst        mit    einem     Steckkontakt    28 versehen.

         Im        Zwischenteil    24 sind zahlreiche     Öffnun-          gen    29     vorgesehen,        die    eine freie     Zirkülatior     der Luft in den     Hohlräumen        im        Innern        de0.     Mikrophons     ermöglichen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Beeinflussung der -Fre- quenzcharakteristik von elektroakustischen Wandlern, insbesondere dynamischen Mi krophonen, welche durch einen in :
    den Strö mungsweg der Luft eingeschalteten, unmit- telbar an die enge Luftkammer hinter der Membran angeschlossenen engen Durchgangs weg dargestellt ist, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Querschnitt im betriebsfertigen Wandler durch mechanische Mittel von aussen veränderbar ist. UNTERANSPRüCHE l,.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Durchgangs weg durch einen Schlitz zwischen der festen Polplatte des magnetischen Systems und einem verschiebbar gelagerten Einstellglied gebildet ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellglied durch Schrauben von aussen bewegbar ist.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2" dadurch gekenn zeichnet, dass das Einstellglied einerseits der Wirkung von Verstellschrauben und ander seits der Wirkung einer elastischen Abstüt zung unterwarfen ist.
CH256583D 1946-03-12 1947-02-28 Einrichtung zur Beeinflussung der Frequenzcharakteristik von elektroakustischen Wandlern, insbesondere dynamischen Mikrophonen. CH256583A (de)

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