CH256600A - Verfahren und Einrichtung zum automatischen Schweissen mit einem einseitig von seiner Umhüllung entblössten Manteldraht. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum automatischen Schweissen mit einem einseitig von seiner Umhüllung entblössten Manteldraht.

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CH256600A
CH256600A CH256600DA CH256600A CH 256600 A CH256600 A CH 256600A CH 256600D A CH256600D A CH 256600DA CH 256600 A CH256600 A CH 256600A
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CH
Switzerland
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wire
workpiece
sheathed wire
welding
sheathed
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English (en)
Inventor
Gmbh Kjellberg Elekt Maschinen
Original Assignee
Kjellberg Elektroden & Maschin
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/02Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by mechanical features, e.g. shape
    • B23K35/0255Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by mechanical features, e.g. shape for use in welding
    • B23K35/0261Rods, electrodes or wires
    • B23K35/0277Rods, electrodes or wires of non-circular cross-section

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zum automatischen Schweissen mit einem einseitig  von seiner Umhüllung entblössten Manteldraht.    Es, ist bekannt, für das     automatische     Schweissen sowohl nackten Draht     a%    auch  Manteldraht zu benutzen, wobei im letzteren  Falle besondere Massnahmen     getroffen    wer  den müssen, um die Stromzufuhr zum Draht  kern zu erlauben. Bei dem Verfahren, wel  ches den     Gegenstand    der Erfindung bildet,  wird zur Vereinfachung der Stromzufuhr ein  einseitig von seiner Umhüllung     entblösster     Manteldraht verwendet.

   In letzterem Fall hat  diese Umhüllung an sich nicht die gute Schutz  wirkung     wie    eine     Ummantelung,    welche den  Kern gänzlich bedeckt. Beim erfindungsge  mässen Verfahren     wird    aber dieser Nachteil  dadurch     wesentlich        vermindert,    dass der Man  teldraht während des Schweissens so gehalten  wird, dass er     einen    spitzen Winkel     mit    dem  Werkstücek bildet und dass die entblösste Seite  des Manteldrahtes gegen das Werkstück ge  richtet     ist.     



  Die Erfindung umfasst auch eine zur  Ausführung des, genannten Verfahrens ge  eignete Einrichtung, welche sich dadurch  auszeichnet, dass die den Draht aus einem  Haspel gegen das Werkstück     vorschiebenden     Teile und die ihm den Schweissstrom zufüh  renden Organe     derart    angeordnet sind, dass  beim Vorschieben der     Manteldraht    einen spit  zen Winkel mit dem Werkstück bildet und  dass die blossgelegte Seite des Manteldrahtes  gegen das Werkstück gerichtet ist und mit    den schweissstromzuführenden Gliedern in  elektrisch leitende     Berührung        kommt.     



  In der beiliegenden Zeichnung ist der Ge  genstand der Erfindung beispielsweise, in  Teilskizzen, dargestellt. Es zeigt:  Fig.1 den zu verwendenden Draht im  Querschnitt,  Fig. 2 die Trommel mit aufgespultem  Schweissdraht in     schematischer    Darstellung,  Fig. 3 die eine Art der Anordnung des  Drahtes zum Werkstück     beim    Schweissen und  Fig. 4 eine zweite Art der Anordnung des  Drahtes zum Werkstück.  



  Wie in Fig. 1 dargestellt, wird der Eisen  kern 1 des verwendeten Schweissdrahtes nicht  in seinem ganzen     Umfang    von der Umhül  lung 2 bedeckt. Die Umhüllung fehlt über  die ganze Länge des Drahtes z. B.     segment-          förmig,    so dass     ein    Teil des Umfanges des       Drahtkernes    1 blossgelegt ist. Durch diese  Form der Umhüllung ist     die    Herstellung     des     Manteldrahtes sehr     einfach,    denn sie kann  mit jeder     Elektrodenpres@se    erfolgen. Die  Form der     Pressdüse    muss nur     entsprechend     gewählt werden.

   Man erhält einen     einseitig     von der     Mantelhülle    entblössten Manteldraht  aber auch, wenn man den Draht     exzentrisch     durch die Ziehdüse zieht, so dass der Draht       mit        einer    Seite     gegen    die Ziehdüse gedrückt       wird.    Ausserdem lässt sich der     Draht    auf ge  eignete Trockenzylinder aufwickeln, ohne      dass die Umhüllung     beschädigt        wird,

      wenn  der     blossgelegte        Teil    des     Eisenkernes    gegen  den .Zylinder     anliegt,        wobei    es unter Um  ständen     zweckmässig    sein kann, ,den Draht  von innen in einen Hohlzylinder (Fig. 2) hin  einzuspulen; so dass der     blossgelegte        gern     nach aussen     gerichtet    ist     und    an der Innen  seite der     Zylinderwandung    6 der     sogenannten     Mantelwand der Trommel anliegt.

   Nach dem       Trocknen    oder     teilweisem    Trocknen kann  dieser Draht in hierfür     geeigneten    Versand  trommeln aufgespult werden, wie in Fig.2  gezeigt;- und zwar derart, dass der Draht     in     diese     Trommel    hineingeschoben     wird        und     durch seine eigene     -Spannkraft    nach aussen  gegen -die     Trommelwand    gedrückt     wird.     Zweckmässig wird der Draht lagenweise     ein-          gespult,

          weil    er sich     dann    beim     Verschweissen          wieder    von innen leichter     herausziehen    lässt.       Durch        diese    Anordnung liegt der Draht  gegen Stoss -und dergleichen geschützt, und  vor allen     Dingen    wird ,

  die empfindliche Um  hüllung     nicht        durch    Verschieben oder Ver  rutschen des -Drahtes beim Versand beschä  digt Unter Umständen kann das Einspulen  sogar mit     Vorteil        im        halbtrockenen        Zustand     erfolgen, solange die     -Umhüllung    noch ge  schmeidig ist, und dann das endgültige  Trocknen durch     Erwärmen        in    der Versand  trommel     geschehen..        Ausserdem    empfiehlt es  sich,

   dass der     Durchmesser    der Versandtrom  mel und derjenige des Trockenzylinders auf  einander     abgestimmt        sind,    damit     ein        unnöti-          ges    -Verbiegen     des        Drahtes    beim Einspulen  vermieden wird.     Beim        Verschweissen    wird  der Draht durch zwei Vorschubrollen aus  der oben beschriebenen Trommel herausge  zogen, wobei zu empfehlen ist, dass wenig  stens die Rolle, die an der     Umhüllung    an  sitzt, aus einem hartgummiähnlichen, wei  cheren Werkstoff besteht.

   Dagegen- kann die  andere Vorschubrolle, die an dem blossgeleg  ten     Eisenkern    liegt; aus Stahl bestehen     und     geriffelt     sein,    Die Stromzufuhr     geschieht    so;  dass der Draht durch eine Rolle, die auch  zweckmässig aus weicherem .Werkstoff be  steht, mit der blossgelegten Seite gegen Kon  taktbacken gedrückt wird.

   Es ist verständ-    lich, dass die Ummantelung, wenn sie nicht  den ganzen Umfang des     Drahtes    bedeckt,  unter Uniständen nicht die gute Schutzwir  kung haben kann wie eine Ummantelung, die  den     gern    gänzlich bedeckt, weil an der     nicht     bedeckten Seite     Sauerstoff        und        Stickstoff     der Luft zum Schmelzbad Zugang finden  können.

   Daher muss, wie in Fig. 3 dargestellt,  der Draht so gegen das:     Werkstück        geneigt     werden,     dass,        wenn        die        Schweissrichtung    ent  sprechend dem eingezeichneten Pfeil ist, der  Draht     einen        spitzen        Winkel    mit dem Werk  stück 5 bildet und- die blossgelegte Seite des       Drahtkernes    1 dem Werkstück 5 zugewandt  ist. Die     Masse    der     Umhüllung    2     wird    dann  an der Aussenseite des     Lichtbogens    liegen.

    und die dem Schmelzbad auf der Schweiss  raupe 4 folgende Schlacke 3     wird    von der  andern Seite eine     gewisse        Schutzwirkung     übernehmen.  



  Es besteht die Möglichkeit, dass, wie in  Fig.4 gezeigt, die Schweissrichtung auch       umgekehrt        sein,        kann.        Infolgedessen    wird die  auf der Schweissraupe     .liegende    Schlacke, 3  nicht die oben     beschriebene        Schutzwirkung     haben, aber der Lichtbogen kann verhältnis  mässig kurz gehalten werden,     und        wenn.    der  Winkel zwischen     Elektrode    und     Werkstück     genügend .spitz gehalten wird,

       wird    doch die       blossgelegte        Seite    des Drahtes     praktisch    ge  nügend nach     'arten        kommen        und.    die Schutz  wirkung der Umhüllung 2     genügend:    hoch       sein,    was auch durch     Schweissversuche    be  stätigt wurde. -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum automatischen, Schwei ssen mit; einem einseitig von seiner Umhül- i lung entblflssten Manteldraht;
    dadurch ge- kennzeichnet, dass der Manteldraht während des Schweissens= so gehalten wird, düss er einen spitzen Winkel mit dem Werkstück bildet und dass die entblösste Seite des Man- , teldrahtes gegen das. Werkstück gerichtet ist.
    II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die den Draht aus einem $äs.pel gegen das Werkstück vorschiebenden , Teile und die ihm den Schweissstrom zu führenden Organe derart angeordnet sind,
    dass beim Vorschieben der Manteldraht einen spitzen Winkel mit dem Werkstück bildet und dass die blossgelegte Seite des Mantel- drahtes gegen das Werksstück gerichtet ist und mit den schweissstromzuführenden Orga nen in elektrisch leitende Berührung kommt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Manteldraht von einem Haspel, in welchem der Drallt ringförmig aufgewickelt ist, abgenommen und dem Werkstück zugeführt wird. 2. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Haspel eine Trommel mit eingespultem Manteldraht ist.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich- net, dass die Trommel einen mit der bloss- ; gelegten ,Seite gegen die Mantelwand der Trommel eingespulten Manteldraht enthält.
CH256600D 1943-12-04 1945-02-06 Verfahren und Einrichtung zum automatischen Schweissen mit einem einseitig von seiner Umhüllung entblössten Manteldraht. CH256600A (de)

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