CH256643A - Fruchtpresse. - Google Patents

Fruchtpresse.

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CH256643A
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Stossier Hans
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Stossier Hans
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/04Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams
    • B30B9/042Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams co-operating with casings mounted on a movable carrier, e.g. turntable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description


      Fruchtpresse.       Die Erfindung bezweckt, eine Frucht  presse, insbesondere zur Verarbeitung von  Obst, Trauben und Beeren, zu schaffen, die  das     zugeführte        Pressgut    in einem ununterbro  chenen Arbeitsgang     verpresst    und dadurch  eine Einsparung an Arbeitskräften ermög  licht.  



  Am gebräuchlichsten sind zwei Arten  von Fruchtpressen, und zwar die Korbpres  sen und die Packpressen.  



  Bei den Korbpressen     wird    das     Pressgut    in       einen        runden    Korb, der aus Hartholz besteht,  eingefüllt. Zwischen den Stäben ist ein klei  ner Zwischenraum von 2,3 bis: 5 mm, durch  welchen der Saft abfliessen kann. Bei diesen  Korbpressen bildet das eingefüllte     Pressgut     eine ziemlich dicke Schicht,     und,der    Saft kann  besonders aus der Mitte     dieser    Schicht sehr  schlecht abfliessen. Die Folge davon     ist,    dass  auch bei Anwendung starken Druckes und  bei grossem Zeitaufwand keine befriedigende  Ausbeute erzielt werden kann.  



       Bei    den Packpressen wird das     Pressgut        in     dünne Schichten von     etwa    5 cm     zwischen    Fil  tertüchern und Holzeinlagen eingefüllt. Die       Presseinlagen    sind so gebaut,     dass    der     Saft-          abfluss    auch aus der     l1itte    des Stapels un  gehindert vor sich gehen kann. Es werden bei  einer solchen Presse 20 bis 30 solcher Schich  ten     übereinandergelegt    und auf einmal aus  gepresst.

   Wenngleich bei Packpressen die  Ausbeute     eine    fast vollständige ist, wird es       (,1s        Nachteil        empfunden,    dass das     Einfüllen       des     Pressgutes    in die     Presstücher    und die  Herstellung bzw. das Entfernen des Stapels  viel Zeit beansprucht. Ausserdem ist das stän  dige Reinigen der     Presseinlagen    und     Press-          tücher        sowie    der schnelle Verschleiss dersel  ben ein     Nachteil.     



  Um das     Arbeiten    mit     Packpressen    zu be  schleunigen, hat man auch vorgeschlagen, in  der Bewegungsbahn     einer    ringförmigen Dreh  scheibe eine     kleinere    oder grössere Anzahl  von Packpressen     kreissektorartig    zur oder  rings     um    die     Mittelachse    der Drehscheibe  ortsfest anzuordnen.

   Dies     bedängte    aller  dings, dass die     Drehscheibe    für die Dauer  des     Pressvo:rganges    jedes-mal stillgesetzt und  gleichzeitig die Zufuhr des     Pressgutes    unter  brochen werden musste, während welcher  Zeit auch ausserhalb des     Bereiches    der Pres  sen nach     Entfernung    der     Pressrückstände    das  in Tücher geschlagene     Pressgut    auf     be-          stimmte    Stellen der Drehscheibe gebracht  wurde.

   Um dies zu ermöglichen, besass einer  seits die     allenfalls    in Form eines geschlossenen  Troges ausgestattete Drehscheibe zwecks Auf  nahme des     Pressgutes    eine doppelte Anzahl  von     Pressbetten,    als Pressen vorgesehen sind,  anderseits mussten die einzelnen Pressen zwi  schen sich einen beträchtlichen     Abstand    be  sitzen, wobei die Drehscheibe nach jedem       Pressvorgang    eine der     Teilung    der     Pressbet-          ten    entsprechende Teildrehung vollführte.

    Da, wie bereits.     erwähnt,    der eigentliche       Pressvorgang,    das     Füllen    der     Pressbetten        reit              Pressgut    und das     Einschlagen    desselben in  Tücher, sowie die     Entnahme    der     Pressrück-          stände    während des.

   Stillstandes der Dreh  scheibe     vorgenommen    werden musste, brachte  selbstverständlich auch dieser     intermittie-          rende    Betrieb     grosse        Zeitverluste        mit    sich.  



       Es    gibt auch ausser     diesen.    Korb- und  Packpressen eine sogenannte     kontinuierliche     Presse, bei     welcher    das     Pressgut    durch eine       umlaufende    Schnecke in einen Zylinder     hin-          eingepresst        wird.    Der Zylinder hat einen sieb  artigen Mantel, aus welchem der Saft aus  treten kann. Das     ausgepresste        Pressgut        wird     dann vorn durch     eine-    kleine Öffnung hin  ausgedrückt.

   Diese Pressen haben sich jedoch  ,in keiner Weise     bewährt,    da sie keinen kla  ren Saft liefern und besonders bei     Verarbei-          tung    von     Äpfeln-und        Birnen    in keiner Weise       befriedigen.     



  Den Gegenstand der Erfindung bildet       nun    eine     Fruchtpresse,    welche den Mängeln       der        voraufgezählten        Fruchtpressen    unter Ver  einigung deren Vorteile dadurch aus dem  Wege geht,     .dass    längs einer in sich ,geschlos  senen     Pressrinne    für das     Pr.essgut,        ummittel=     bar     nebeneinanderlie.gend,    eine Anzahl von       Presskolben    angeordnet sind, die samt der  Rinne in dauernden Umlauf setzbar sind und  während jedes Umlaufes:

   aufeinanderfolgend  auf dass     Pressgut    zur     Einwirkung    gelangen.  Da weiter das     Pressgut    der     Pressrinne    im  endlosen Strom     selbsttätig        zugeführt        wird     und auch die Entnahme des     Tresters    fort  laufend erfolgt,

       wird    das     Pressgut    ohne be  sondere Mitwirkung     menschlicher        Arbeitb-          kräfte        in    einem     kontinuierlich    fortschreiten  den Arbeitsgang bei     ständigem    Abfliessen  des Saftes verarbeitet. Da keine     Presseinla-          gen    und     Presstücher    erforderlich sind, lässt  sich der     Pressvorgang    in     hygienischer    Hin  sicht     vollkommener        durchführen.     



  Auf der Zeichnung     ist    eine beispielsweise       Ausführungsform    des     ErfindungsgegenStan-          des    zur     Darstellung    gebracht, und zwar zeigt       Fig.    1 die     Fruchtpresse    in Draufsicht und       Fig.    2 im     aufrechten        Längsschnitt.    Die     Fig.    3       veranschaulicht        schematisch    den Verlauf des       Pressvorganges,

         Die Fruchtpresse besitzt eine nach einer       Kreislinie    oder einem Vieleck verlaufende       Pressrinne    1 von etwa 3 m Durchmesser und  ungefähr '50 cm Breite, die der gleichmässi  gen     Aufnahme-        des        Pressgutee    in einer  Schichthöhe von etwa 5 cm     dient,    Mit dieser  Rinne 1 arbeitet nun eine Vielzahl von     Press-          stempeln    2, und zwar derart zusammen,

   dass  Stempel     _    an Stempel zu     liegen    kommt und       derart    das     Pressgut    lückenlos erfasst     wird.     Um dies zu erreichen,     sind    längs des Innen  randes der     Pressrinne    1     ummittelbar        aneinan-          derschliessend        Vertikalpressen    (in     Fig.    1 nur  fünf dargestellt) mit     ihren    ausladenden Stän  dern 5 vorgesehen,

   die je in oberhalb der       Pressrinne    1 befindlichen     Vertikalzylindern    4  die durch ein geeignetes     Treibmittel,    z. B.  01, betätigten Kolben 3 der     Pressstempel    2       aufnehmen.    An Stelle, einzelner Ständer 5       könnten    die Zylinder 4 auch in einem ein  heitlichen,     kreisförmig    gestalteten Ständer  block untergebracht sein.

   Diese Ständer 5  stehen mit der     Pressrinne    1 in     starrer    Verbin  dung und     können    sich gemeinsam mit ihr  um eine aufrechte     Mittelsäule    12 im     greise     drehen, zu welchem     Behuf4    unterhalb der       Ständer    5 bzw.     Pressrinne    1 Räder 6 in einem  der Übersichtlichkeit halber ,     nicht    veran  schaulichten Trag- und     Fahrgestell    gelagert  sind. -Letzteres     wird    beispielsweise durch  einen ortsfest angeordneten Motor, der auf  einen konzentrisch zur Mittelsäule 12 gele  genen Zahnkranz des.

   Fahr- und Traggestel  les wirkt,     in    Bewegung gesetzt. Die Versor  gung der     umlaufenden:        Zylinder    4 mit dem       T'reibmi-Hel    kann beispielsweise von der Mit  telsäule 12 aus erfolgen, indem auf der     un-          mittelbar    als     Treibmittelbehälter    ausgebilde  ten     Mittelsäule    12     ein        Verteilerring    13 dreh  bar sitzt,

   der     einerseits        mit    dem     Treibmittel-          behälter    in der     Mittelsäule    12, anderseits  über     Rohrleitungsstücke    8 mit den     einzelnen     Zylindern 4 in     Verbindung    steht.

   Die sich aus  der Drehung des Verteilerringes 13 um die  Mittelsäule 12     ergebende    Relativbewegung  zwischen diesen beiden Teilen kann in ein  facher Weise zur     Steuerung    der Kolben 3       ausgenützt    werden,     wenn.        im.    Mantel der Mit-           telsäule    12 entsprechend bemessene Schlitze  für die Zuführung des Treibmittels zu den  einzelnen Zylindern 4 bzw.

   zum Abfluss des  Treibmittels aus ihnen     derart    angeordnet  werden, dass die Kolben 3 der     Pressstempel    2  bei der Drehung der     Pressanlage    im Pfeil  sinn sich vor Erreichen einer Zuführungs  rinne 9 für das     Pressgut    heben, hinter der  selben jedoch wieder abgesenkt werden.  



  Das     Pressgut    fliesst daher der Frucht  presse im ununterbrochenen Strome mit Hilfe  der geeigneten     Einfüllrinne    9 zu, die an der  jenigen Stelle der Fruchtpresse ortsfest an  gebracht     ist,    an welcher die Kolben 3 der  bei ihrer Drehung     vorbeiwandernden    Verti  kalpressen vollständig angehoben     .sind.    Da  mit beim Einfüllen selbsttätig eine gleich  mässige Ausbreitung des -     Pressgutes    stattfin  det, ist das. vordere Stirnende der     Einfüll-          rinne    9 schräg abgeschnitten. Selbstverständ  lich könnte die     Einfüllrinne    9 auch durch  ein endloses Förderband ersetzt sein.

   Für den  Abfluss des, ausgequetschten     Fruchtsaftes          stnlit    eine unterhalb der     Pressrinne    1 befind  liche, ebenfalls ortsfeste Auffangrinne 10  zur Verfügung, wobei gleichmässig     verteilte     Öffnungen 11 im Boden der     P'ress.rinne    1 das  Abfliessen des Saftes in die     Auffangrinne    10  ermöglichen. Durch eine weitere, knapp vor  der Zuführungsrinne 9 vorgesehene     Abführ-          rinne    (nicht dargestellt)     wird    der     Trester     selbsttätig aus der     Pressrinne    1 entfernt.  



  Die Wirkungsweise der Fruchtpresse ist  folgende:  Das laufende Nachfüllen der auszupres  senden Früchte     wird    durch die     Einfüllrinne     9, und zwar dort bewerkstelligt, wo die mit  der     Pressrinne    1 an der     Einfüllrinne    9 im       Gregenuhrzeigersinn    sich     vorbeibewegenden     Kolben 3 bzw.     Pressstempel    2 sich in     ihrer     Höchstlage befinden (Stellung     a)    und daher  für die     Einfüllrinne    9 kein Hindernis dar  stellen.

   Jeder Kolben 3     beginnt,    sobald er  die     Einfüllrinne    9     passiert    hat, ,sich unmit  telbar hinter derselben abzusenken, um etwa  in der Stellung b auf die Fruchtschicht zur  Einwirkung zu gelangen. Mit     anfänglicher     Verstärkung dauert     .sodann    der Kolben-    druck bis zur Stellung c an,     uni    dort erst  infolge     des    sich wieder zurückziehenden  Kolbens 3 aufzuhören.

   Etwa im Bereiche d  hat sich der Kolben 3 so weit von der     Press-          rinne    1 entfernt, dass die Abfuhr der     Press-          rückstände    aus der     P'ressrinne    1 an dieser  Stelle laufend erfolgen kann,.

   Da sich der  nur für einen Kolben 3 bzw.     Pressstempel    2       durchbesprochene        Pressvorgang    für die an  dern Kolben 3 bzw.     Pressstempel    2 in voll  kommen     übereinstimmender    Weise abspielt,  werden im Bereiche b     bis.    c     eine    Anzahl von       Pressstempeln    2 gleichzeitig und gleichmässig  auf das     Pressgut    wirksam sein, wodurch ein  seitliches Ausweichen des Saftes verhindert  und somit ein praktisch     restloses    Auspressen  der Früchte ermöglicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fruchtpresse zum Auspressen von rirucht- saft, insbesondere aus Obst, Trauben und Beeren, dadurch gekennzeichnet, dass längs einer in sich geschlossenen, das Pressgut ohne Presseinlagen und Presstücher aufnehmenden Pressrinneeine Anzahl von Presskolben un mittelbar nebeneinanderliegend angeordnet sind, die samt der Rinne in dauernden Um lauf setzbar sind und während jedes Umlau fes aufeinanderfolgend auf das Pressgut zur Einwirkung gelangen,
    wobei dessen Zubrin- gung in die Pressrinne und die Entnahme des Rückstandes aus ihr in je einem ununterbro chenen Strome selbsttätig an derjenigen Stelle erfolgt, an welcher die Kolben wäh rend ihres Umlaufes angehoben sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Fruchtpresse nach Patentansprueh, ge kennzeichnet durch ein das Pressgut im end losen Strom in einer der Pressrinne entspre chenden Breite ihr zuführendes Zubringer organ.
    2. Fruchtpresse nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Zubringer organ .eine Zuleitungsrinne vorgesehen ist, deren vorderes Stirnende zwecks gleichmässi ger Ausbreitung des Pressgutes in der Press- rinne schräg abgeschnitten ist, 3.
    Fruchtpresse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Prösskolben während ihres gemeinsam mit der Rinne er folgenden Umlaufes, über einen Bereich von sieben Achtel jedler Umdrehung auf das Pressgut wirksam sind. 4.
    Fruchtpresse nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufen den Zylinder der Presskolben über je eine Rohrleitung mit einer feststehenden, das Treibmittel enthaltenden- Mittelsäule verbun den sind. 5.
    Fruchtpresse nach Unteranspiuch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Treibmittelzufuhr zu den einzelnen Zy- lindern durch einen mit den Zylindern um laufenden Verteilerring der Mittelsäule er folgt, der mit entsprechenden Steuerschlit zen in letzterer zusammenwirkt. 6.
    Fruchtpresse nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Treib mittelzufuhr aus den einzelnen Zylindern durch den mit Steuerschlitzen der Mittel- säule zusammenarbeitenden Verteilerring er folgt.
    7. Fruchtpresse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass unterhalb der mit Bodenöffnungen. versehenen umlaufenden Pressrinne eine ortsfeste Auffangrinne vor gesehen ist.
CH256643D 1946-07-22 1947-06-23 Fruchtpresse. CH256643A (de)

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