CH256682A - Elektrische Entladungsröhre mit einem Leuchtschirm. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre mit einem Leuchtschirm.

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CH256682A
CH256682A CH256682DA CH256682A CH 256682 A CH256682 A CH 256682A CH 256682D A CH256682D A CH 256682DA CH 256682 A CH256682 A CH 256682A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/02Electrodes; Screens; Mounting, supporting, spacing or insulating thereof
    • H01J29/10Screens on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted or stored
    • H01J29/18Luminescent screens
    • H01J29/187Luminescent screens screens with more than one luminescent material (as mixtures for the treatment of the screens)

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  • Luminescent Compositions (AREA)

Description


  Elektrische Entladungsröhre     mit    einem Leuchtschirm    Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich  .auf eine     elektrische        FnK:adü@ngs:röhre,    ,die mit  einer     Elektronenquelle    und     einem;    Leucht  schirm versehen ist.  



  Für manche Zwecke ist es     erwünscht,    in  einer elektrischen     Entladunb        röbrre    die Ener  gie von     sich    bewegenden Elektronen in eine       Lichterscheinung        umzuwandeln.    Einer der  wichtigsten Vertreter auf diesem Gebiet ist  die     B;ra-unsche    Röhre, in der ein von einer  Kathode     emittierter        Elektronenstrom    zu einem  sehr     schmalen    Bündel     zusammengedrängt     wird, :das in einiger     Entfernung    von -der  <B>Ei</B>     lektronen:

  quellle    auf einem     Leuchtschirm     auftrifft.     Zwischen:    der Kathode und dem  Leuchtschirm befindet     sich    eine Anzahl Elek  troden, welche das     Zusammendrängen    des  Elektronenbündels: herbeiführen, und ferner  eine oder mehrere Elektroden, durch welche  die Stelle bestimmt wird; an :der das Elektro  nenbündel     ssehliesslRich    auf :dem     Leuchtschirm     auftrifft.

   Letztere Elektroden werden im Al  gemeinen     Ahlenkelektroden    genannt, und die  Stelle     @dess        Elektronenbündels.        wird,        durch    die  Spannung dieser Elektroden. bedingt. Auf  diese     Weise    kann auf dem Leuchtschirm ein  Bilddes Verlaufes dieser Spannung entwor  fen werden.

   Eine Röhre dieser Art ist :daher  besonders     geeignet    zum     Sichtbarmazhen    der       Form    von     Wechselspannungen.    Es     sind    eine  sehr     grosse-    Zahl von Ausführungsformen sol  cher Braunsehen     Räteren    für     Oszil@lographie-          zwecke    bekannt.

      Die     Anmelderin    hat festgestellt,-     dass'diese     Röhren noch nicht völlig sämtlichen Anfor  derungen     entsprechen.        Ein:    grosser     Nachteil     besteht darin,     daZ    die     Lichtintensität    :des     ent-          worfenen    Bildes noch     vethältnismässrg        gering     ist, so dass .die Wahrnehmung noch     Sehwie-          rigkeiten    bietet, z.     B..    in hell     beleuchteten     Räumen.

   Auch eine Projektion     ,des        Bildes    ist  wegen der geringen     Lichtintensität    häufig  nicht möglich. Zur     Beseitigung    dieses     Na,,6h-          teils    wurde bereits     vorgesehlagen,        -die    Elek  tronen einer sog.

       NachIfbes-ehleunibgung,        d.lh.     dem     Einfluss    eines elektrischen     Feldes    in     der     Röhre, zu     unterwerfen,    so     @dass    die     Elektro-          nen    mit einer grösseren     Geschwindigkeit    auf  dem Schirm auftreffen und :

  daher     ein        inten-          siveres    Bild     aufzeichnen.    Die damit     verbun=     .denen Nachteile sind die     gefährlich    hohe  Spannung und die     erforderaiehe        zusätzliche          Apparatur.     



  Nach einem     weiteren        bereits    bekannten  Verfahren zur Verbesserung der     Intensität     wird .ein     Leuchtstoff        verwendet,    .der aus mit  Mangan     aktiviertem    Zink- oder     1VIagnesium-          germanat        besteht,    dem Stoffe     zugesetzt    sind,  z.

   B.     Molybdän,    Wolfram,     Thorium,    Zink,  Platin oder ihre     Verbindungen,    die bei einer       Bestrahlung        mit    Elektronen     RönIgenstrah-          len        aussenden,    die ebenso wie     :die:        Elektronen     den     eigentlichen    Leuchtstoff     zum    Aufleuch  ten bringen.  



  Ferner ist     eine        Braunsche    Röhre bekannt  mit einem Schirm, :der aus zwei Leucht-           schichten        besteht.    Die an     der    Kathodenseite       angebmachte        SCHdht    sendet Licht aus, das ,die  von der Kathode     abgekehrte        Schicht    zum       Aufleuchten        bringt.     



       Ein        weiterem    an     Braunsehen    Röhren     für          Os.zillographiezweak-        anhaftender    Nachteil  ist;

       dass    man beim     Aufzeichnen        sehr        echnel-          Zer        Wechselspannungen        :durch    die Trägheit  des Auges-     beschränkt    ist, welche     ,die        Wahr-          nebmung        sehr        kurzzeitiger        Büder    auf :

  dem  Schirm unmöglich     macht.        meinem        solchen          Falle    kann     .die        Photographie    zu     Hilfe    genom  men werden, da     die        photographische        Platte          Erscheinungen,    die für die Wahrnehmung       mit,dem    Auge zu schnell sind,     festlegen    kann.

    Nachher kann dann     das        photographierte        Bild          ruhig        beobachtet        und,        nötigenfalls,    ausge  messen -werden.     Dieses    Verfahren ist aber       verwickolt,    da :das     photograrphäsche        Bild:

          zu-          näclhet        entwickelt        werden    muss,     und    ausser  dem     kostapieJig    wegen     der    Verwendung von       photographischem    Material.

   Um nun solche       sehneue        Erscheinungen    :ohne     ,die        Verwendung     von     cp'hotographiechem        Material    wahrzuneh  men, wurde bereits     vorgeschlagen,    für- den       Leuelitschirm    einen Stoff     zu    verwenden, der       naehfeuchtet,     &  h. der auch nach -dem Auf  hören der     Bestrahlung    mit Elektronen noch  Licht von den     -von    Elektronen     getroffenen          Stellten!    aussendet.

   Eid     ge        dieser        Leuchtstoffe     weisen die     Eigenkhaft    auf; :dass, sie sowohl  von     Elektronen        als    auch     ,durch        Ultraviolett-          etrablung;    insbesondere     von        langwellhgem          Ultraviolett,    zum     Nachleuchten        gebracht        wer-          den:    können;

   dabei     ist,    bei gleicher Lichtaus  beute     während    der     Bestrahlung,        im        letzteren     Fälle das     Nachleuchten        intensiver    und von       längerer    Zeitdauer.  



       Eine        elektrische        Entladungsröhre        nach     der     -Erfindung        :besitzt        eine    Elektronenquelle  und einen     Leucbybs:chirm,    in     .dem    sieh Stoffe       befinden,    unter denen wenigstens einer ist,  :

  der     durch    die     Elektronen        zum        Aussenden          einer        Ultraviolettstrahlung        gebraucht    wird,       und        wenigstens.        ein    anderer, der beim Auf  treffen dieser     Ultraviolettstrahlen    auf leuchtet.  



       In:    einer     erfin:dungsgemäss,en    Röhre wird  die     Energjie    von sich     bewegenden        Elektronen       in     Ultraviolettstrahlen    umgesetzt, die     ihrer-          seits.    vom zweiten Stoff in vom Auge wahr  nehmbares Licht umgesetzt werden.     Auf    diese  Weise ist     eine    grössere     Intensität    des Bildes  erzielbar,     ausserdem        :

  ergibt    sich     bei        Verwen-          dung        eines     Stoffes der     Vor-          te21,        dass        ,das        Na-ch7:euchten        intensiver    und von       lämg-eTer    Zeitdauer ist als     b6i    Bestrahlung       ,dieses.        Stoffes    nur mit     Elektronen.     



  Der Leuchtschirm     wird        vorzugsweise    aus  zwei     S.cbichten        bestehen,        wobei    in     eine          Scbkht        ausschliessllioh    die Stoffe     aufgenom-          anen        werden,    welche die Energie von sich     be-          wegenden    Elektronen in     Ultraviol#ettstrah-          lung        umsehen,

          und        in        :die        andere,S.chicht        aus-          schlvesslich    .die Stoffe, welche durch die       Ultraviolettstrahlen        zum        Aufleuehten    ge  bracht werden.

   Diese     Schichten    werden       (dann        derart        angeordnet,        dass    ,die     Schicht,          welche        die    Energie der     Elektronen    in       Ultraviolettstrah!len        umsefizt,        :sich        -auf    der  der     gatho:

  de        zugekehrten        Saite    des     Leucht-          ,schirmes        befindet.    Es ist     aber        nicht    aus  -     -gesohlossen,    die beiden     S=toffe        miteinander     zu     vermischen        und    daher einen     @Scherm        anzu-          fert@gen,    der nur aus einer einzigen Schicht       besteht,

          die        jedoch        mehrere        .Stoffe    enthält.  



  Es ist     bereitse    bekannt, in     Entäadungs-          röhren,        dieeneUltraviollettstrahlenquelle:ent-          halten,    zwei oder mehr als zwei     Leuchtschich-          ten        anzubringen        zwecks        Erhaltung        einer        be-          stimmten    Färbe     des.        ausgestrahlten        Liehtes:

  .          Dabei    wird der     von,der.,Strahlung        mit    einer  grösseren     Wellenlänge        erregte    Stoff an der  von der     Entladung    abgekehrten     ;Saite:    ange  bracht,  Es ist     ferner    bekannt, in     einer        Ent-          ladungsröbre,    :

  die     Ultraviolettstrahlen    aus  sendet, einen     -Stoff    zu     verwenden,        der        die          Ulltraviolettstrablen    in Licht umsetzt, das  durch     :die        Glaswand    :der Röhre 'hindurch auf       einem    zweiten     Leuchtstoff        auftrifft,    der     dieses     Licht wieder in Licht einer     verschiedenen         Wellenlänge    umsetzt.  



  In keinem der     obenerwähnten    bekannten       Leuülite:chirme    wird die     Energie    von sich be  wegenden     Elektronen    in Ultraviolcits:tra@h-           lung    umgesetzt, die ihrerseits     wieder    in Licht  umgesetzt wird.  



  In .einem     Leuchtschirm,    der in einer Röhre  nach der Erfindung verwendbar     ist,    kann als  Stoff, der     unter    der Einwirkung der Elek  tronen     Ultraviolettstrahlen    aussendet, z. B.       Calciumogyd,    aktiviert mit Mangan; Eisen,  Kupfer, Zink, Silber oder     Wiemut,    oder     mit          Cerium        aktiviertes        Calciumphosphat,    oder mit  Titan     aktiviertes        Zinksfikat    verwendet wer  den. Als.

   Stoff, der durch die Ultraviolett  strahlen zum     Ausseniden,    von. sichtbaren  Strahlen gebracht wird, ist z. B. mit Kupfer       aktiviertes        Zinksulfid,        Zink-Cadmiumsullid     mit Mangan, oder Zinksulfid mit Mangan       verwendbar.    Es     isst    klar, dass auch     mehrere     Stoffe zusammen in einem Leuchtschirm ver  wendet werden     können.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Entladünb röhre mit einer Elektronenquelle und einem Leuchtschirm, dadurch gekennzeichnet, dass der Leucht- ssehirm Stoffe enthält, unter :denen wenigstens,, einer ist, der durch die Elektronen zum Aus- senden einer Ultraviolettstrahlung gebracht wird, und wenigstens ein anderer, :
    der beim Auftreffen dieser Ultraviolettstrahlen auf leuchtet. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Elektrische Entladungsröhre nach Pa- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daU der Leuchtschirm aus zwei Schichten besteht, von .denen die an der Seite der Elektronen- quelle angebrachte Schicht den Stoff enthält,
    der durch die Elektronen zum Aussenden von Ultraviolettstrahlen gebracht wird, während ,die von -der Elektronenquelle abgekehrte Schicht den Stoff enthält, der unter der Ein wirkung der Ultraviollettstrahlen zum Auf leuchten .gebracht wird. 2.
    Elektrische Entladungsröhme nach Pa- tentanspruch und Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, d@a,ss der von .den Ultraviolett strahlen zum Aufleuchten gebrachte Stoff ein nachleuchtender Stoff ist.
    3. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2; dadurch gekennzeichnet; dass: der Stoff, der unter der Einwirkung der Elektronen Ultravioiettstrahlen aussendet, aus, mit Man gan aktiviertem Calciumogyd fbesteht. 4.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch. und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass,der Stoff, der unter der Einwirkung der Elektronen Ultra- violettstrahlen aussendet, aus ,mit Eisen akti viertem Calciumogyd besteht. 5.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa- tentanspTuch und den Unteranspritehen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet"dass der Stoff, der unter der Einwirkung der Elektronen Ultra- violettstrahlen. aussendet, aus mit Kupfer aktiviertem CaIciumogyd besteht.
    G. Elektrische Entladungsröhre nach Pa- tentanspruch und den Unteransprüchen h und 2, dadurch, gekennzeichnet, dass .der Stoff, der unter der Einwirkung der Elektronen Ultraviolettstrahlen aussendet, aus mit Zink aktiviertem Calciumogyd besteht.
    7. Elektrische Entladungsröhre nach Pa- tentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass, der Stoff, der unter -der Einwirkung der Elektronen Ultra violettstrahlen aussendet, aus mit Silber akti- viertem Calciumogyd besteht. B.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa- tentanspruell und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass.der Stoff, der unter der Einwirkung der Elektronen Ultra= violettstrahlen aussendet, aus. -mit Wiemut aktiviertem Cadciumogyd besteht.
    9. Elektrische Entladunb röhre nach Pa- tentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, .dadurch gekennzeichnet, ,dass der Stoff, der unter der Einwirkung der Elektronen Ultra violettstrahlen aussendet, aus. mit Cerium aktiviertem Cadciumphosphat besteht. 10.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und 4en Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, da, der Stoff, der unter der Einwirkung der Elektronen Ultra violettstrahlen aussendet, aus, mit Titan akti viertem Zinksilikat besteht. 11.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und den Unteransprüchen 1 und .2, .dadurch gekennzeichnet; 'dass Zder Stoff, der ,durch die ljltraviolettstra;
    hlung zum Auf leuchten. gebracht wird, aus mit Kupfer akti- viertem Zinksulfid besteht. 12. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und ,den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, :
    dass der Stoff, der durch @d'ie Udtraviolettstrahlung zum - Auf- I.euchten gebracht wird, aus mit Mangan akti viertem Zink-Cadmiumsulfid besteht. 13.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa- tentanepruch und,den: Unteransprüchen l und 2, @dä,duröh g,kennzeicb-net, @dass: ,der Stoff, der durch ,die Uiltraviolettstrahlung zlüin_ Auf leuchten gebracht wird, aus mit Mangan akü- viertem Zinkeulfid besteht.
CH256682D 1944-08-08 1946-08-30 Elektrische Entladungsröhre mit einem Leuchtschirm. CH256682A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009730B (de) * 1953-07-01 1957-06-06 Lorenz C Ag Leuchtschirm zur Bildkontrastverbesserung fuer Kathodenstrahlroehren, vorzugsweise fuer Bildroehren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009730B (de) * 1953-07-01 1957-06-06 Lorenz C Ag Leuchtschirm zur Bildkontrastverbesserung fuer Kathodenstrahlroehren, vorzugsweise fuer Bildroehren

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