CH256818A - Verfahren zum Weben eines zum Teil aus Gummifäden bestehenden Bandes mit figürlichen Rapporten. - Google Patents

Verfahren zum Weben eines zum Teil aus Gummifäden bestehenden Bandes mit figürlichen Rapporten.

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CH256818A
CH256818A CH256818DA CH256818A CH 256818 A CH256818 A CH 256818A CH 256818D A CH256818D A CH 256818DA CH 256818 A CH256818 A CH 256818A
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CH
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weaving
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Handels-Ag Excelsior
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Excelsior Handels Ag
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D03—WEAVING
    • D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D15/00—Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used
    • D03D15/50—Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used characterised by the properties of the yarns or threads
    • D03D15/56—Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used characterised by the properties of the yarns or threads elastic

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Description


  Verfahren zum Weben eines zum Teil aus Gummifäden bestehenden  Bandes mit figürlichen Rapporten.    Gummibänder bzw. zum Teil aus Gummi  fäden bestehende Bänder mit figürlichen  Rapporten     haben    als Eigenart ihrer Bindung,       dass    infolge des Längszuges des Bandes. keine  langen     Kettfadenplattierungen.    vorhanden  sein dürfen.

   Dieser Umstand erschwert     e:.          langrapportige,        figürliche    Effekte     heraus-          zubringen.    Wohl konnte     man,    durch figuren  bildende     Kettfäden    in grösseren Abständen  Effekte     herausholen;        :die        figurenbildenden          Ketpfäden    mussten aber nach der     Figuren-          bildung    mit freien Enden im Innern des  Bandes zum Verschwinden .gebracht werden.  



  Vorliegende Erfindung     'betrifft    ein     Ver-          f    ehren zum Weben eines zum Teil     aus    Gummi  fäden bestehenden Bandes mit     figümlichsn     Rapporten,     das        gestattet,    an.     solchen,    Bändern  Effekte hervorzubringen durch einen langen       Musterrapport    von     ununterbrochen    im Band  durchlaufenden Ober- und     Unterkettfäden.     



  Gemäss dem Verfahren nach der Erfin  dung werden -die jeweils als     Unterkettfäden     auf der Bandunterseite Figuren bildenden       Keafäden,    bevor     sie    als     Oberkssttfäden    zur       Effektbildung    auf die Bandoberseite geführt  werden,     während:        zwei        Schüssen    als Binde:       kettfäden    verwendet.  



  Die Zeichnung zeigt in:       Fig.    1 ein     Ausführungsbeispiel    eines ela  stischen Bandes nach dem Verfahren gemäss  der Erfindung     hergestellt        und    in       Fig.    2 einen     Längsschnitt    durch ein Stück  eines elastischen     Bandes,    in stark vergrösser-         tem    Massstab,     wobei    auf die     Figürlichkeit     des     Rapportes    nach     Fig.    1 nicht     Rücksicht     genommen ist;

   an Hand     dieser        Figur    wird  ein     Ausführungsbeispiel        des    Verfahrens nach  der Erfindung     erläutert.     



  Bei     dem    in Fing. 1     dargestellten    Beispiel  handelt es     sich    um einen     -langen,    mit     R    an  gegebenen figürlichen     Musterrapport.    Der       eigentliche    figürliche Effekt ist mit fünf  Schaftgruppen 1. 2, 3, 4, 5     erzeugt,    welche  im .Spitz     einbezogen.        .sind.    Die Zahl der Schaft  gruppen kann natürlich     entsprechend:

      dem  gewünschten     Muster    eine andere sein wie  auch deren     Anordnung.    Die Figuren werden  durch zwei Gruppen von sich     voneinander          untersehesdenden        Kettfäden,    etwa verschie  dener Farbe,     gegengleich,-    auf beiden Band  seiten gebildet. Für -die sogenannten Unter  kettfäden     kann,        beispielsweiseeine    leuchtende.  .deckend wirkende Farbe, wie rot, blau, gelb  usw., und für die     0'b:erkettfädien:einestumpfe,     .dunkle Farbe     Verwen@dhng    finden.  



  In     Fig.    2 ist a     ein        Gummifaden,        .der    als       Keafaden    in     einer    der Breite des     zu        erstellen-          .den        Bandes    entsprechenden Anzahl vorhan  den ist.

   c     bedeutet        die        Oberseite,    d     die    Unter  seite des     Bandes.    Beidseitig .der Gummifäden  a kommen die     Schüsse    1-3'0 zu liegen, und  zwar die     gradzahligen        2'--3'0    auf die Ober  seite und .die     ungradza:l        illgem    1-29- auf die       Unterseite.        Bindekettfäden    b,     welch,-    mit den       Schüssen    2 :

   2 arbeiten, geben dem Band die       nötige        Festigkeit.    Quer durch das Band gehen           Absclmittedarstellende        Rippen   <B>Ä,</B> P,  <I>C, D,</I>     E.     



       Die        Oberkettfäden        (D:eckkettfäden)    sind  mit f bezeichnet     tundtdieUnterkettfädenmitg.     Beide     Bettfade        bgruppen        gehören.    zu einer       Schaftgruppe    und     treten    gegengleich     figur-          bildend    auf der     Oberseite    c     wie    der     Unter-          Geite    d des zu     erstellenden        Bandes    auf.

   Jede  der oben     erwähnten    Rippen     erstreckt    sieb  über     sechs    Schüsse, nämlich drei     Oberschüsse     2, 4, 6 bzw. 8, 10, 12. usw. und drei     Unter-          sGhüsse    1, 3, 5 bzw.

   7, 9, 11 usw., wobei in  der Rippe A der     Oberkettfaden.    f an der       Oberseite    c     über        alle    drei Oberschüsse     D,    4,  6 geführt     ist    und unter .dem     ersten        Unter-          schuss    1     dieser    Rippe A sowie     unter    dem  ersten     Unterschoss    7 der Rippe B zur Ab  bindung liegt.

   Genau     gemenbleich        bindet    in  der Rippe<B>_A</B> der     Unterkettfaden    g, der unter       den    drei     Untervchüssen    1, 3, 5 an der     Unter-          seite    d     hindurchgeführt    und über den     -dritten          ObeTechuss    6 zur     Abbindung        geführt    ist.

   In  der Rippe B ist die     Führung        des        ObeT-    und  des     Unterkettfadens        f-und    g gleich wie in  der Rippe 9.  



  In der Rippe C haben die figurenbilden  den     Bettfäden    ihre Lage     gewechselt,    indem  .der     Oberkettfaden    f auf der Unterseite d des       Bandes    unter den     -drei        Untarschüselen    13, 15,  17     hindurch    und nur zur Bindung     über    den       Obexschuss    18, an -,der     Bandoberseite    c     ge-          führt    ist, während der     Unfierke@ttfaden    g über  die drei     Oberschüsse    14, 1-6,

   18     figurbildend     über die Bandoberseite c     geführt    ist. Das       gleiche    wiederholt sich in der Rippe D. In  Rippe E ist wieder der     Oberkettfadeu    f     figur-          b.ibdend    über .die     Oberschüsse   <B>26,</B> 28, 30 an  der     Bandoberseite    c     geführt    und am     Unter-          schuss-        2'5    auf     d-eT        Bandrückseite    d abgebun  den,

   wogegen der     Umterkettfaden    g um alle         dreintergclrüsse    25,     2:'l,    29     gelegt        und    nur  am     Oberschuss    30 abgebunden ist. Die ganze       beschriebene        Bindung    der     Bettfäden    g und f  hat     einen        Rhythmus,    der fachlich mit 5 : 1  benannt wird.     An,    den     Wechselstellen    der  Ober- und     Unterkettfäden    f, g, also z. B.

    beim Übergang von der Rippe B auf     dit;     Rippe C beim 1'2. auf     den    13.     Schuss,        arbeitet     der     Unterkettfaden    g während zwei Schüssen       als        Bindekettfaden    und     -tritt        erst    beim 14.  Schoss wieder f     bgur-enbild#end    an     der        Band-          oberseite    c auf.  



  Die geschilderte Bindung bei der Erstel  lung     eines    zum Teil aus     Gummif    ädere beste  henden     Bandes        ermöglicht    zu erreichen,     dass     1.     alle        Flottierunigen        der        figuTenbildenden          Bettfäden    gleich sind,     was    ein     schönes,    sau  beres Aussehen des Bandes ergibt,  2.

   der Wechsel     der        beiden.        figurenbilJen-          den        Bettfäden    nach jeder     beliebigen    Rippe  erfolgen kann     und.        diese    Bettfäden     naeh    einer  ebenso beliebig     gewählten    Anzahl     Rippen    in  die Au     b uugslage        zurückweehseln    können       und          B.    beliebig lange     figüTliche        Rapporte    her  gestellt  <RTI  

   ID="0002.0140">   werden    können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Webe n eines zum Teil aus Gummifäden bestehenden Bandes- mit gegen gleich auf der Ober- und Unterseite des Ban- .des figurenb,1ldenden Ober- un' Unterkea fäden, dadurch gekennzeichnet, dass die<B>je-</B> weils als Unterkettfädlen ,auf der Bandunter seite figurenbildenden Bettfäden,
    bevor sie als Oberkettfäden zur Effektbildung auf die Bandoberseite geführt werden, während zwei Schüssen.@als Bindekettfäden verwendet wer den, zum Zwecke, beliebig lange figürliche Rapporte erzielen zu können.
CH256818D 1947-01-06 1947-01-06 Verfahren zum Weben eines zum Teil aus Gummifäden bestehenden Bandes mit figürlichen Rapporten. CH256818A (de)

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