CH256823A - Anlage zum Appretieren von Textilgut aus nativen oder regenerierten zellulosehaltigen Fasern mit Zellulosehydrat. - Google Patents

Anlage zum Appretieren von Textilgut aus nativen oder regenerierten zellulosehaltigen Fasern mit Zellulosehydrat.

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CH256823A
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Weber Aktiengesellschaft Carl
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Carl Weber Ag
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Description


  Anlage zum Appretieren von Textilgut aus nativen oder     regenerierten          zellulosehaltigen    Fasern mit     Zellulosehydrat.       Die Erfindung betrifft eine Anlage zum  Appretieren von Textilgut aus nativen oder  regenerierten     zellulosehaltigen    Fasern mit       Zellulosehydrat.        Verfahrenstechnisch    liegt  dieser Anlage ein Verfahren zum Appretie  ren von Textilgut aus     nativen    oder regene  rierten     ze@l1ulosehalt_gen    Fasern     mit        Zellu-          losehydsrat    zugrunde,

       bei    welchem das Tex  tilgut zunächst .mit einer     zellulosefreien    Lö  sung von     Kupferoxydammoniak    bei niedriger  Temperatur, vorzugsweise bei     0     C oder     @dar-          unter,        angelöst,    gelatiniert und erweicht wird  und sodann mit einer     Kupferoxydammoniak-          zelluloseläsung    appretiert wird', worauf .die  übliche Fällung der Zellulose erfolgt.

   Die  Erfindung bezweckt nun, eine für -die Aus  führung dieses Verfahrens geeignete     Appre-          tierunigsanlage    zu schaffen, die sich durch  einfache Bauart und grosse     Betriebssicher-          heit    auszeichnet und die     wirtschaftlich    arbei  tet, indem sie die Wiedergewinnung der wert  vollen     Behandlungsmittel    auf einfache Weise  ermöglicht.  



  Der Erfindung     gemässe    besteht die Anlage  aus einer mit. einer Kühleinrichtung ausge  statteten Apparatur,     t    in     welcher        das,        Textilgut     mit der     zellulosefreien    Lösung von Kupfer  oxyd-ammoniak bei niederer Temperatur     an-          gelöst,    gelatiniert und     erweicht    wird, einer       nachgeschalteten    Apparatur zum Appretie  ren des Gutes mit einer     Kupferoxydammo-          niakzelluioselösung    und einer Apparatur,

   in  welcher die Zellulose auf der Faser aUsge-    fällt     wird,    wobei     F'ülhrungsmittel    für das       Textilgut    angeordnet sind', welche     dieses    Gut  der Reihe nach durch     die    erwähnten Appa  rate hindurchführen.  



  Nach einer     bevorzugten    Ausbildung des  Erfindungsgegenstandes ist     zwischen    der  Apparatur, in welcher das Textilgut mit der       zellulosefreien    Lösung von     Kupferoxydammo-          niak    behandelt     wird        (Imprägnierungsapparat)     und der Apparatur, in welcher das Textilgut  mit einer Lösung von Zellulose in     Kupfer-          oxydammoniakappretiert    wird, ein Apparat  zum Entfernen des Ammoniaks aus dem  Textilgut durch gelinde Erwärmung dessel  ben und zum Sammeln und Ableiten .der       Ammoniakdämpfe    angeordnet.  



  Der Apparat zur     Behandillung    des Textil  gutes mit der     zellulosefreien    Lösung von       Kupferoxydam@moniak    besteht vorteilhaft aus  einem     -durch        einen;

          abhebbaren    Deckel     a'bge-          schlossenen    kastenförmigen     Behälter,    der teil  weise mit einer     Kupferoxydammoniaklösüng          gefüllt    ist, der     Führungsrollen    zum wieder  holten Eintauchen des     Textilgutes    in die Lö  sung aufweist und der     durch    eine die Lösung       umwälzende        Vo-rriehtung    mit der Kühl  einrichtung für die     Kupferoxydammoniak-          lösung    verbunden ist.  



  Der Apparat zum     Appretieren    des Textil  gutes mit der     Kupferoxydammoniakzellulose-          lösung    ist bei einer     bevorzugten        Ausführungs-          form    der Anlage in einem Gehäuse     eingekap-          selt,        Ja        mit        Mitte        21n        zum        Sammeln        und    Ab-      leiten der     Ammoniakgase        ausgestattet    ist.

    Auch .der Apparat zur Fällung der Zellulose,  .der     zwe@ckmä;ss!ig    aus einer     Tro,eknungs,einrich=          tung,    z. B, einer     Zylindertrotkenmaschine,     besteht, ist     vorteilhaft    in einem     Gehläuse    zum  Sammeln und Ableiten der     Ammoniakdämpfe     angeordnet.

   Die Ableitungen der     versohie-          denen    die     Ammoniakdämpfe        sammelnden     Gehäuse .der Anlage sind zweckmässig zu       einer        Sammelleitung    zusammengeführt,

   um  das an verschiedenen     Stellen    der Anlage in       Form        von          anfallende     Ammoniak in einer einzigen Einrichtung       zurückzugewinnen.    Die erfindungsgemässe  Anlage weist zweckmässig noch ein     Aggregat     zum     -Entkupfern    des Gutes     mittels    wässriger  Säure auf,

   das im     Durchlaufweg        .des        Textil-          g        utes-    dem Apparat zur Fällung der Zellulose       nachgesehadtet    ist und das     Mittel    zum     kolori=     metrischen     Bestimmen        -desi    Kupfergehaltes der  Säure und zum Ableiten und Sammeln der       gesättigten        Kupferlösung    besitzt.  



  Als Apparat zum     Appretieren    des     Textil-          gutes    mit einer     Kupferoxydammoniakze11u-          loselösuno,eignet    sich mit Vorteil eine     Streich-          maschine,    die mit zwei aus je einer Walze,  einer     Walzenabstreiohrakel        und'teiner        Gewebe-          abstrei:chrakel:

          bestehenden        S'treichein!heiten          ausgestattet    ist, wobei     diese        Streioheinhieiten     und     Führungsmittel    für das     Textilgut    derart  mit     Bezug    zueinander angeordnet sind,     .d@ass     das     Textilgut    zunächst durch die eine  Streicheinheit     auf    der     einen,

      Seite und dann       durch.    die andere     Streicheinheit    auf     dFr          anclerri.    Seite     appretiert        wird.        Hierbei    ist jeder       Streicheinheit    eine Reizfläche     nachgeschaltet,

            weloh-e-    das Ammoniak vergast und die kle  bende Wirkung     des    Gewebes     ausssohaltet.    Die       Heizflächen        bestehen    zweckmässig aus     Heiz-          trommeln.    Ferner können     seitlich    ,des     Appre-          tierunb        apparates.    Bedienungspodeste vorge  sehen sein;

   welche die Regelung des     Appre-          ibierunbs,apparates,    vor     a11em    die     Einstellung     der     StreiehrakeIn,        erleichtern.      In der Zeichnung ist     -die    Anlage - zum       Appretieren    von     Textilgut        gemass    .der     Erfin-          Jung        schematisch    in     einem    Ausführungsbei-,  spiel     darg"llt,

         Die Anlage besteht aus einer     Zuführung-s-          einrichtung    a für .die Rohware, einem Im  prägnierungsapparat b zum     Anlo-sen,    Gelati  nieren und     Erweichen    des     Textilgutes    mit  einer     zellulosefreien    Lösung von Kupferoxyd  ammoniak, einem Apparat c zum     Entfernen     .des Ammoniaks aus dem     Textilgut    durch ge  linde Erwärmung desselben-, aus einem Appa  rat d zum Appretieren des Gutes mit einer       Kirpferoxydammoniakzelluloselösung,    einem  Apparat e zur     Fällung    der     Zellulose,

      einem  Aggregat f zum     Entk#pf@rn    des     Gutes    mit  ,     pell        wässriger    Säure und einer     Einrichtung        g     zum Sammeln des     fertig        appretierten    und     be-          handelten        Textilgutes.    Der Apparat d und       ider        Applaratkomplex    e, f, g sind zwar     in    der  Zeichnung übereinander und getrennt vonein  ander     sowie    von -dem     Appäratkomplex    ä, b,

   c  getrennt dargestellt,     doch        schliessen    sich bei  .der Ausführung der Anlage .der Apparat     d     an den     Apparatekomplex        a,   <I>b; c</I> und ,der     Appa-          ratekompleg    e;

   f,<I>g</I> an     .dien    Apparat d in .der  horizontalen Richtung an, so dass! .das     Textil-          hut    im     wesentlichen    in     horizontaler    Bahn von  -der     Aufgabeeinrichtung    a ausgehend die  Apparate     a    bis<I>f</I> der Reihe nach     durehläuft     und in -der Sammeleinrichtung     g    abgelegt  wird.  



  Die Zuführungseinrichtung     a    besteht aus  einem     Gerüst    1 mit     Führungsstäben    2, über  die das     Textilgut    x von dem in     Meterlagen          gefachten        Rohmaterialstapel    3 geführt wird.  Der Stapel 3 ist. auf einem Wagen 4 angeord  net, der die Zuführung .der Rohware vom  Webstuhl erleichtert.

   Die Rohware 3 kann  vor der Einführung in die     Einrichtung        a          einer,Sengung    und     En@schliohtung    unterwor  fen werden,     -,dooh    ist .diese     Vorbehandlung     nicht     unbedingt        erfordlerliüh.    Die Rohware 3  kann vielmehr ohne weiteres die übliche       Stärkeschlichte    enthalten.

   Die     Textilbahn    .r  durchläuft, von den     Einführungsstäben    2  kommend, ein     Zugwalzenpaar    5, und     gelangt     von :diesem in den     Imprägnierungsapparat    b,       ,der        ungefähr        zur        Hälfte        -des     7 mit     einerLösung    von     Kupferoxydammoniak     gefüllt ist.

       Dier    Raum 7     i.st    durch einen  Deckel 8     abedeckt,        welchler        durch        eineu         Flaschenzug oder eine andere geeignete Ein  richtung abgehoben werden kann.

   Das in den  Raum 7     eintretende        Textilgut    läuft in     Zick-          zaek-FoTm        abwechselnd    über die Rollen 10  eines obern und die Rollen 11     eines    untern       Rollensatzes.    Zwecks     Spannungsausgleiches          dei@Gewebebahn    können die,     F'üh'rungs\valzen.     insbesondere der obern     Reihe,    als.     Kompen-          sationseinriehtung    ausgebildet, z. B. federnd  gelagert sein.  



  Der Apparat b ist mit einer Kühleinrich  tung     li,    in Verbindung, welche die     zellulose-          freie    Lösung von     Kupferoxydammoniak    auf  0  C oder darunter kühlt. Die Kühleinrich  tung h ist beidem gezeichneten Ausführungs  beispiel an .den Boden des Raumes 7     angesetzt          und,    besteht aus einem Behälter 14, über des  sen Boden eine     Kühlschlange    15 zum Durch  leiten     eines    geeigneten     Kühlmittels    verlegt  ist. In den Behälter 14 mündet ein am einen  Ende des Raumes 7 vorgesehener Ablauf 16,  der durch einen Hahn 16' eingestellt werden  kann.

   An das andere Ende des Raumes 7 ist  eine     Leitung    17 angeschlossen, in der eine       Pumpe    18 eingebaut ist. Der Ablauf 16 und  die Zuleitung 17 mit der Pumpe 18 sind so  an den Raum 7 angeschlossen, dass die Lö  sung und das Gut den Raum 7 im Gleich  strom durchlaufen. Vor der     Herausführung     des Gutes aus dem Raum 7 passiert dasselbe  ein     lauetschwadzenpaar    19' aus Gummi oder       dergleichen,    das die überschüssige     Kup-          feroxydammoniaklösung    auf     mechanischem     Wege     aus    dem     Gutentfernt.     



  Der Apparat c zum Entfernen .des Ammo  niaks     besteht    aus einer Kammer 20, deren  Wandungen aus Holz,     Bleoh    oder derglei  chen     bestehen-    können. Das     Textilgut    durch  wandert diese Kammer     wiederum    in     Zick-          zack-Form,    wobei obere Walzen 21 und un  tere Walzen 22 die Führung der Textilbahn  bilden. Einige dieser Führung walzen kön  nen zu einer Kompensationseinrichtung aus  gebildet, z. B,     federnd    gelagert sein, um den       Spannungsausgleich    der     Gewebehahn    zu ge  währleisten.

   Am Baden der Kammer 20 ist  eine aus glatten oder     gerippten    Rohren 23       bestehende        11,eizvorriehtung    vorgesehen. In    der obern     Abschlusswand    der     Kammer    20  oder knapp unterhalb derselben ist die Kam  mer     210-    mit einer Leitung '24     ausgestattet,    in  der sich ein motorisch angetriebener Venti  lator 25 befindet, um die in .der Kammer 20       hochsteigenden    und sich unter deren Deckel  sammelnden     A.mmoniakdämpfe        abzusaugen.     



  Vom Apparat c     läuft    das     Textilgut    über  Führungswalzen 27, 28 in den     Aapparat    d  ein:, der zum Appretieren des Textilgutes mit  einer verhältnismässig     konzentrierten    Lösung  von     Zellulose    in     Kupfemoxydammoniak    dient.  Diese Lösung wird auf     beiden    Seiten .der     Ge-          webeba1in    mittels der Streicheinheiten 30, 30'  aufgetragen, wobei jeder dieser     Streichern-          heiten    eine geheizte Zylindertrommel 3.1 bzw.

         3;1         nachgeisehalt@et    ist,     weltehe    Ammoniak  vergast und hierdurch das     Kleben    der     Zellu-          Ioseappretur    vermeidet. Jede     Streicheinheit     besteht aus einem Trog 32 bzw. 32', die zum  Teil z. B. mit     einer    Lösung von Zellulose in       Kupfemoxydammoniak,    die     61%    bis 8% oder  mehr Zellulose enthält,     gefüllt    ist.

   In diese  Lösung taucht eine polierte Stahlwalze 33  bzw. 33' ein,     der    eine     Walzenabstreielirakel     34 bzw.     3,4'    zugeordnet ist.     3,5    bzw. 35' sind  in der Laufrichtung des Gewebes den Wal  zen 3,3     bzw.    33'     nachgeschaltete    Gewebe  abstreiehrakel.

   Für .die Führung des Gewebes  von der der     Streicheinheit   <B>30</B>     nachgeschalte-          ten    Trommel     3'1    zur Streicheinheit 30'     sind          Führungswalzen    3'6,     3'l,    3,8, 39, 40, 41 vor  gesehen, und zwar     derart,        Jass    die Gewebe  bahn die Streicheinheit 30' in der     entgegen-          gesetzten        Richtung    als die     Streicheinheit    30       durchläuft,

      so     @dass    in der     Streicheinheit    30'  die Rückseite der     Gewebebahn    mit der     Kup-          fe@roxydammoniakzelilu'lüselösung        appretiert     wird. Von der Trockentrommel 31'     verläuft     ,das     Textilgut    über     Führungswalzen    42, 43  und dann aus dem Apparat d heraus. Der  ganze Apparat d ist von einem     Gehäuse    45  abgeschlossen, das an der höchsten     Stelle    eine  mit einem Ventilator 46     versehene    Ableitung  47 besitzt, Diese dient dazu, die Ammoniak  -dämpfe abzusaugen.

   Zu beiden Seiten des  Apparates d sind Podeste     4 & ,    49     vorgesehen,          um:        d@urch        ,g@eegnt@e@di@nun@öfnunex@    in      dem Gehäuse 45 die     Einstellungen        des.    Appa  rates d, z. B. die     Einstellungen    der     Rakel,     die Einstellung des Zulaufes der Appretur  lösung zu den Trögen. 32; 32'     ünd    -damit die       Einstellung    des,     Flüssigkeitespi:egels    in den  Trögen und     dergleiehen        durchführen    zu  können.  



  Der     dem    Apparat d     nachiges.chaltete          Trocknungsapparat    e besteht aus     einer        Zylin-          dertockenmas@chine        mit        mehreren    Trocken  zylindern 50,     die    bei .dem gezeichneten     Aus-          führungsbeispig    in zwei Reihen angeordnet  sind,

   so     @dass    das Textilgut in abwechselnd  nach oben und unten gerichteten     Schleifen     über die     Trommeln    50     verläuft.    Die     Trok-          kenmas.chine    ist von einem     Gehäuse    52 um  schlossen, .das mit einer Ableitung 53 mit  Exhaustor 54 zum Absaugen der Ammoniak  dämpfe     .aus-gestattet    ist. In -dem Apparat e  findet die Fällung der     Zellulose    am Gewebe  statt. '  Aus dem     Trocknungsapparat    e gelangt  die Gewebebahn in .das Aggregat f zum     Ent-          kupfern    des Gutes.

   Dieses Aggregat besteht  aus     einem        Säureka=sten    60, der teilweise ;je  nach der     Gewebeschwere        mit        wässmiger        Schwe-          fe@äure    von 4 bis 6      B6,    die durch etwa       30     C     angewärmt    ist, gefüllt ist.

   Zur     Erwär-          mung    der     Schwefelsäuredienen-    die Heizrohre  61,     zur        Führung    der Gewebebahn durch den  Säurekasten 60 sind     Führungswalzen        6,3,    64,  65, 66, 6.7, -68, 69 vorgesehen, wobei die letzt  genannten zwei Walzen ein.     Abquetschwal-          zenpaär    zum     mechäniechen    Entfernen von       überschüssiger    Säure bilden.  



  In dem'     Entkupferungsaggregat    f findet  .die     Entkupferuug    der Gewebebahn statt. In       seitlieher    Anordnung von dem     Säurekasten     60.     wird    der jeweilige     gupfergehaltbes@timmt.          Die        gesättigte     wird durch       -den.    Hahn 70 in ein. Holzgefäss 71     abge#lassen,     das auf     einer    Dezimalwaage     7'2    steht. Nach  dem     Auswaschen    des z.

   B. mit     Na2C03        aus-          gefäll'ten        bäsisclhen        CuS0,    wird .dieses zur       Bereitung    einer frischen Lösung von     Kupfer-          ogydaminoniak    wiederverwendet.  



  Im     Fa12,e,        @        ,d@ass@    .eine     Rückggevvinnuna        voü          Ammoniak        angestrebt        wird,        werden    die Ab-         zugrrohre    24, 47, 53 zu einer gemeinsamen       Abzügleitung    für     die        Ammoniakgasabfuhr          vereinigt.     



  Von dem Walzenpaar 6-8,<B>619,</B> läuft das       Textilgut    zu dem     Abtafler    76, 7-6 und wird  in ,der nach     Art    eines Wagens     ausgebildeten          Mulde    77 abgelegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ansage zum Appretieren von Textilgut aus nativen oder regenerierten z4llulo -ehalti- gen Fasern mit Zallulosehydrat, dadurch ge- kennzeichnet, dass sie aus einem Apparat zum Anlösen, Gelatinieren und Erwevehen des Textilgute in einer zellulo-sefreien Lösung von gupferoxydammoniak,
    einer diesem Appaarat zugeordneten, dieKupferogydaTnmo- niaklösung kühlenden Einrichtung, einem Apparat zum Appretieren des Gutes mit einer Lösung von Zellulose in Kupferoxydammo- niak und einem Apparat zur Fällung der Zellulose besteht und Führungsmittel für .das Textilgut besitzt;
    welche dieses Gut durch die erwähnten Apparate der Reihe nach hin durchführen. UNTERANSPRÜCHE 1. Anlage naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,
    dass zwischen .dem Apparat zur Tränkung des Textilgutes mit -der zellu- losiefreien Lösung von gupferoxydammaniaii und .dem .Apparat zum Appretieren des Tex- tilgutes mit der Lösung von Zellulose - in gupferoxydammoniak ein Apparat zum Ent fernen des Ammoniaks aus dem Textilgut durch gelinde Erwärmung desselben ange ordnet ist,
    -dem Mittel zum Sammeln und <B>Ab-</B> leitender Ammoniakdämpfe zugeordnet sind. 2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Apparat zum Behau- -deln 'des. Textilgutes mit .der @zellulosefreien Lösung von gupferoxydammonnak .durch einen,
    mit einem abhebbaren Deckel versehe- nen -Behälter .gebildet ist, in welchem Füh- rungsrollen zum wiederholten Eintauchen des Textilgutes in die Lösung -angeordnet sind und. der durch eine die Lesung umwälzende Vorrichtung mit der Xühleinrichtung für die Kupferoxydammoniaklösuzg verbunden ist. B.
    Anlage nach Patentan6pruch und Unteranspruch 2, .dadurch .gekennzeichnet, da.ss die Kühleinrichtung aus :einem Behälter mit eingebauter Leitung für ein Kühlmittel besteht, .der .durch Leitungen an die beiden Enden des Imprägnierbehälters angeschlossen ist, wobei eine dieser Verbindungsleitungen eine Pumpe aufweist, die den Umlauf der Kupferoxydammoniaklösung in einer erwähl ten Richtung zur Durchlaufrichtung des Textilgutes bewirkt. 4.
    Anlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 und 8, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kühleinmiehtung au den Boden,des Imprägnierbehälters angesetzt ist. 5.
    Anlage nach; Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet; dass im Imprägnierbehälter Mittel zum me- chaniechen Entfernen. des Überschusses, von Kupferoxydammoniak vom 'Textilgut, beste hend aus einem über den Lösungsspiegel aas geordneten Quetschwalzenpaar, vorgesehen sind. 6.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet"dass, der Apparat zum Appre tieren des Textilgutes mit einer Kupferoxyd- ammoniakzel@luloselöeung .aus einer Streich maschine mit nachgeschalteter Heizfläche zum Vergasen des Ammoniaks besteht. 7.
    Anlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, ,dass die Streichmaschine zwei aus je einer Auftragwalze, einer Walzenab-streichrakel und einer Gewebeabetreichrakel bestehende Streicheinheiten. aufweist,
    wobei jeder dieser Streicheinheiten eine Heizfläche nachgeschal- tet ist und die -Streicheinheiten sowie h''üh- rungsmittel für .das Textilgut derart mit Be zug zueinander angeordnet sind, dass nach der Appretierung Ües Gutes durch ,die eine Streicheinheit die Appretierung ,des Gutes auf der andern Seite durch .die zweite Streich einheit erfolgt.
    B. Anlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekenn zeichnet, dass der Apparat zum Appretieren des Textilgutes mit der Kupferoxydammo- niakzelluloselösung in einem Gehäuse einge kapselt ist, das mit Mitteln zum Sammeln und Ableitendes vergasten Ammoniaks aus- .gestattet ist. 9.
    Anlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6 bis 8, dadurch gekenn zeichnet, dass ,seitlich des Appretierungsappa- rates Bedienungspodeste vorgesehen sind. 10. Anlage nach Patentanspruch, -dadurch gekennzeichnet, .dass der Apparat zur Fällung der Zellulose aus einer Trocknungseinrich- tung besteht, die in einem Gehäuse zum Sam meln und Ableiten der Ammoniakdämpfe an geordnet ist. 1,1.
    Anlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 6, 7, 8 und 10, .dadurch gekennzeichnet, dass, die Ableitung für die Ammoniakdämpfe zu einer Sammelleitung zusammengeführt sind. 12.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Apparat zur Fäl lung der Zellulose ein Aggregat zum Ent- kupfern des Gutes mittels wässriger :Säure nachgeschaltet ist, dem Mittel zum Bestim men des Kupfergehaltes der Säure und zum Ableiten und Sammeln !der gesättigten Kup fersalzlösung zugeordnet sind.
CH256823D 1947-05-30 1947-05-30 Anlage zum Appretieren von Textilgut aus nativen oder regenerierten zellulosehaltigen Fasern mit Zellulosehydrat. CH256823A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN115025641A (zh) * 2022-08-09 2022-09-09 杭州科百特过滤器材有限公司 一种除病毒纤维素滤膜及其制备工艺

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