CH256932A - Verfahren zum Betrieb einer Krafterzeugungsanlage. - Google Patents

Verfahren zum Betrieb einer Krafterzeugungsanlage.

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CH256932A
CH256932A CH256932DA CH256932A CH 256932 A CH256932 A CH 256932A CH 256932D A CH256932D A CH 256932DA CH 256932 A CH256932 A CH 256932A
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Nettel Frederick
Kreitner John
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Nettel Frederick
Kreitner John
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C1/00Gas-turbine plants characterised by the use of hot gases or unheated pressurised gases, as the working fluid
    • F02C1/04Gas-turbine plants characterised by the use of hot gases or unheated pressurised gases, as the working fluid the working fluid being heated indirectly
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G1/00Steam superheating characterised by heating method
    • F22G1/02Steam superheating characterised by heating method with heat supply by hot flue gases from the furnace of the steam boiler
    • F22G1/04Steam superheating characterised by heating method with heat supply by hot flue gases from the furnace of the steam boiler by diverting flow or hot flue gases to separate superheaters operating in reheating cycle, e.g. for reheating steam between a high-pressure turbine stage and an intermediate turbine stage

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Description


  Verfahren zum Betrieb einer Krafterzeugungsanlage.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zum Betrieb einer     Krafterzeu-          guugsanlage.     



  Es sind mit Luft betriebene Kraftanlagen  bekannt, in denen Kraft durch Expansion von  verdichteter und erhitzter Lufterzeugt wird.  In solchen Anlagen, wie au sich bekannt,  wird verdichtete Luft vor Eintritt in eine  Expansionsmaschine durch     Oberflächen-          wärmeübertraguug    erhitzt, darauf entspannt,  und verlässt die Expansionsmaschine in noch  recht heissem Zustande. Es wurde bereits vor  geschlagen, diese heisse Luft ganz oder teil  weise zum Vorwärmen der vom Kompressor  kommenden Luft oder als Brennluft in der  Brennkammer des Oberflächen-Lufterhitzers  zu verwerten.  



  Solche     Luftkraftanlagen,    zum Unterschied  von Kraftanlagen, in denen verdichtete Luft  durch     direkte        Verbrennung    von     Brennstoff     in derselben erhitzt wird, eignen sich beson  ders gut zur Ausnutzung von festen Brenn  stoffen, wie Kohle, Koks. Braunkohle, Torf  und     dergleichen,    oder such von     minderwerti-          gen    flüssigen Brennstoffen, wie Heizöl, Teer,  Pech und Asphalt.  



  Als Folge     neuerer    Entwicklungen von  Luftkraftanlagen, insbesondere Luftturbinen  anlagen, und der damit erfolgten Erhöhung  der Lufttemperaturen am Turbineneintritt,  ergaben sich auch höhere Austrittstempera  turen der die Turbinen verlassenden ent  spannten Luft. Diese ist heute im allgemeinen  zu heiss, um direkt als Brennluft für Roste,    Stoker oder dergleichen zu dienen aus Grün  den mechanischer, metallurgischer. und be  trieblicher     Art.    Selbst in Anlagen, in     denen     der Brennstoff in Staubform verbrannt wird,  ist so heisse Luft wegen der Explosionsgefahr  nicht immer zulässig.  



  Der Hauptzweck dieser     Erfindung    liegt  in der Vermeidung dieser Nachteile, und das  erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass ein Teil der entspannten  und durch Oberflächen-Wärmeübertragung  an die verdichtete Luft     abgekühlten    Luft als  Brennluft für die obgenannte Verbrennung  in für aschenhaltige Brennstoffe gebauten  Feuerung anlagen verwendet     wird,    und die  Verbrennungsgase aus dieser Verbrennung  nach Abgabe eines Teils ihrer Wärme in  einem Erhitzer im selben Wärmeaustauscher,  wo die verdichtete Luft durch entspannte       Lufterwärmt    wird,

   durch     Wärmeabgabe    an  die verdichtete Luft weiter     abgekühlt    und  hierauf mindestens zum Teil in die Umge  bungsluft ausgestossen werden. '  Die beigefügte     schematische        Zeichnung     zeigt Ausführungsbeispiele der Erfindung.  Mg. 1 ist eine Anordnung für     Verwertung          vom.    Kohle auf     Wanderrosten        in        zwei        Brenn-          kammern.     



       Fig.    2     zeigt    eine andere     Anordnung    für  Verwendung von     Staubkohle    in einer     Brenn.-          kam.mer,    wobei eine     Luft-Abgasmischung        dlie     Verbrennung aufrecht erhält.  



       Fig.    3     zeigt    eine     abgeänderte        Anordnung     mit zweimaliger     Lufterhitzung    und Abzwei-      gung der Turbinenabluft zur Brennkammer  innerhalb des Lüftvorwärmers.  



  Fig. 4 zeigt eine Anordnung für Verwer  tung von Staubkohle, wobei die Brennluft  in     Teilströmen    verschiedener Temperatur zu  geführt wird.  



  Fig. 5 stellt eine weitere Variante dar mit       Verwendung    von Brennstoff     teils    auf einem  Rost und teils in Staubform und Zuführung  der Brennluft ebenfalls in Teilströmen ver  schiedener Temperatur.  



  In dem in Fix. 1 dargestellten Beispiel  tritt Luft bei 11 in den Kompressor 12, wird  nach Verdichtung in dem Zwischenkühler 13  gekühlt. dann im zweiten Kompressor 14  weiter verdichtet und gelängt dann in den  Wärmeaustausscher 15. Die vorgewärmte Luft  strömt anschliessend über Rohr 16 in das Heiz  rohrsystem 17, das in der Brennkammer 18  angeordnet ist; hiernach strömt die     verdick-          tete    Luft durch Rohr 19 in die Luftturbine  20.

   Nach teilweiser Expansion in letzterer  strömt die Luft durch ein zweites Heizrohr  system 17', das in einer zweiten     Brennkam-     mer 18' angeordnet ist, und weiter zu einer  zweiten Luftturbine 20', in welcher sie bis  zu einem niedrigeren Druck entspannt wird,  der im allgemeinen nur wenig vom Atmo  sphärendruck der Umgebungsluft abweicht.  Die entspannte Luft verlässt die Turbine 20'  noch recht heiss durch Rohr 22, um durch die  Heizseite 15' des Wärmeaustauschers 15 zu  strömen, wie durch punktierte Linie ange  deutet, und hernach bei 23 in die Umgebungs  luft Vor dem Austritt in die Atmosphäre ist  das Rohr 25 mit Drosselklappe 24 abgezweigt,  von welchem die unter den Wanderrosten 26  und 26' endenden. Rohre 25' und 25'' abge  zweigt sind. Diese Roste werden aus den Bun  kern 27 und 27' mik Kohle versorgt.

   Die  Brennkammern 18 und 18' haben eine ge  meinsame Auslassleitung 28 für die Verbren  nungsgase, die zu dem Wärmeaustauscher 15  führt, und zwar zu dessen oberer Heizseite  15'' wie durch punktierte Linie angedeutet.  Die Verbrennungsgase verlassen die obere  Heizseite 15'' durch Rohr 29 und werden  durch den Sauglüfter 29' in den Schornstein    30 geblasen. Wie aus der Zeichnung er sicht  lich, ist die Luftturbine 20 mit dem elek  trischen Generator gekuppelt, während die  Kompressoren 12 und 14 zusammen mit Luft  turbine 20' auf einer getrennten Wedle     ange-          ordnot    sind.  



  Offensichtlich wird die durch Rohr 25 ab  gezweigte Luft im Wärmeaustauscher 15  durch     Wärmeabgabe    an die vom Kompressor  14 kommende verdichtete Luft stark abge  kühlt. Sie kann also als primäre Brennluft  unter den Rosten verwendet werden. Die in  den Brennkammern 18 und 18' aufwärtsströ  menden     Verbrennungsgase    geben zuerst  Wärme an die Rohrsysteme 17 und 17' ab,  und werden nachher im Wärmeaustauscher  15 weiter nutzbar abgekühlt. Es ist nahelie  gend, die Brennkammer 18' und das Heiz  rohrsystem 17' wegzulassen, das heisst ohne  Zwischenerhitzung der Luft, zu arbeiten.  



  In dem Beispiel nasch Fig. 2 verläuft der  Prozess der Arbeitsluft grundsätzlich in glei  cher Weisse wie in Fig. 1 mit dem Unter  schied, dass auf der Heizseite des     Wärmeaus-          tausclhens    31 keine Scheidewand vorgesehen  ist. Der Durchfluss der Heizgase ist mit  punktierter Linie angedeutet. Die gashaltige  Brennluft wird hinter Wärmeaustauscher 31  .durch Rohr 32 abgezweigt und über Regel  klappe 33, Gebläse 34     zuUn        Brenner    35 ge  leitet.

   Ein Teil der     Brennluft        wird    über Re  gelklappe 38' und Rohr 38     unmittelbar    in     dlie          Brennkammer    18     eingeblasen.    Der-     Brenner          erhält    Kohlenstaub von einer verfügbaren  Quelle durch Rohr<B>36</B>     mit        Ventil    37.

   Die     gas-          haltige,        durch    Rohr 32     abgezweigte    Brenn  luft     enthält        ausreichend    Sauerstoff zur Ver  brennung :des zugeführten Kohlenstaubes.  



  Ein     weiteres    besonderes Merkmal des     Bei-          sp!iels        nach        Fig.    2 ist     :die    zusätzliche     Brenn-          kammer    39, -die in das Rohr 19     eingeschaltet     ist, geeignet zur Verbrennung von zusätz  lichem flüssigem Brennstoff. Solcher wird aus  dem Behälter 40 über     Brennstoffpumpe    41,  Rohr 42 und Ventil 43 in die     .Kammer    39  gespeist.

   In     dieser        Welise    kann ein Teil der  Wärme durch festen Brennstoff, der Rest  durch flüssigen Brennstoff     geliefert        werden..         E in solcher Betrieb ist bei Überlast günstig,  um hohe Arbeitstemperaturen vor der Tur  bine 20 zu erzielen. Kammer 39 kann auch  zum Anlassen der Anlage benützt werden  sowie für sehr kleine Lasten.  



  Der Prozess in dem Beispiel naeh Fig. 3 ist  derselbe wie der in Fig. 1. An Stelle des  Rostes     send    Staubbrenner 44 und 44' vorge  sehen. Da solche Brenner im allgemeinen hö  here Brennlufttemperaturen vertragen als  Roste oder Stoker, wird diese Luft aus dem  Primärlufterhitzer 15 an einer Stelle 45     zwi-          sohen    dem Ein- und Auslass der entspannten  Luft abgezweigt und durch Gebläse 46 in die  Brennkammern, teilweise über die Brenner,  und teilweise unmittelbar oberhalb der Bren  ner eingeblasen. Die Leitungen 47, 48 und  49 mit Klappen 48' und 49' und die Leitun  gen 50 und 51 mit Klappen 50' und 51' die  nen diesem Zwecke. Der Wärmeaustauscher  15 ist identisch mit dem in Fig. 1 gezeigten.  Die Brenner erhalten Kohlenstaub durch  Rohre 52 und 53 mit Ventilen 52' und 53'.

    



  Fig. 4 zeigt ein Beispiel mit     Brennluft-          versorgung    in mehreren Teilströmen verschie  dener Temperaturen, die an einer Mehrzahl  von     Stellen    entlang dem Pfad der entspann  ten Luft vom Austritt aus ebner Luftturbine  zum Austritt aus dem Wärmeaustauscher ab  gezweigt werden.  



  Der Prozess ist wie folgt: Luft wird bei 11  in den Kompressor 12 gesaugt, strömt dureh  Zwischenkühler 13 mit Kühlsystem 13', von  da in einen zweiten Kompressor 14 und in  den Wärmeaustauscher 15. Eine Scheidewand  15a dient auch hier zur Trennung des     Luft-          und    des Gasstronies. Die verdichtete Luft  verlässt den Wärmeaustauscher 15 durch Rohr  16 und strömt durch das Rohrsystem 17, das  in Brennkammer 18 angeordnet ist; hierauf  durch Rohr 19 zur Luftturbine 20, in der die  Luft unter Arbeitsleistung entspannt wird,  so dass sie die Kompressoren und den elek  trischen Generator 21 antreiben kann. Die  Niederdruckseite der linken Abteilung des  Wärmeaustauschers 15 ist mit dem Austritt  aus der Luftturbine 20 verbunden.

   Die ent  spannte Luft strömt im Wärmeaustauscher 15    aufwärts und kann durch zwei Auslässe aus  treten, nämlich durch das Rohr 54 und durch  das Rohr 23 zur Atmosphäre. Die Rohre 23  und 54     sind    durch ein Rohr 55 mit einem  Ventil 55' verbunden; Rohr 54 ist über Ventil  54' mit der Saugseite des Gebläses 56' ver  bunden, welches Luft in das Rohr 56, mit Ven  til 56'', liefert. Das Rohr 56 mündet bei 65  am untern Ende der Brennkammer 18. Ein  Rohr 57 zweigt vom Rohr 56 ab und führt  über Ventil 57' zur Kohlenmühle 58. Ferner  ist eine     Verbindung    hergestellt mischenden  Rohren 22 und 57 durch Rohr 59, mit Ventil  59'.

   Eine vom Rohr 22 abzweigende Leitung  60 ermöglicht je nach der Stellung der Klap  pen 61' und 62' Primärluft zum Brenner 63  für Staubbrenuatoff und Sekundärluft zu den  Auslässen 61 zu leiten. Mit 28 ist der Aus  lasskanal der Brennkammer für die Ver  brennungsgase bezeichnet, der wie ersichtlich  mit der rechten Abteilung des     Wärmeaus-          tauschers    verbunden ist. Die abgekühlten  Verbrennungsgase gelangen über Austritts  kanal 29. Gebläse 29' zum Schornstein 30.  Rohr 64 mit Ventil 64' dient zum Transpört  der Brennstaub-Luftmischung zum Brenner  63.  



  Wenn Kohle einer bestimmten Beschaffen  heit verbrannt wird, arbeitet die Anlage wie  folgt:  Ventile 55' und 59' sind geschlossen. Heisse  Luft strömt vom Turbinenauslass 22 über Lei  tung 60 zu den Luftauslässen 61. Etwas käl  tere Luft wird aus dem Wärmeaustausaher  15 über Rohr 54 entnommen. Ein Teil dieser  Luft gelangt zu dem Auslass 65, um die  Achse- und Schlaekenteilehen zu kühlen, be  vor sie den Aschentrichter     erreichen,    während  der     Rest,der    Kohlenmühle 58 über Rohr 57  zugeführt wird. Diese Luft dient zur     Kohle-          troleknung    !in -der Mühle     und,    wie     erwähnt,     als: Trägerluft.

   Durch geeignete Wahl der Ab- ,       zwesgstelle    kann die Temperatur dieser Luft  so     gewählt    werden, dass     sie    zum Trocknen  warm genug ist, aber     nicht    zu     warm,    um       Explosionsgefahr    im     .Staubsystem        .auszu-          s@chliess,en.    - Wenn unter     gewissen        Lastb-e-    ,       dingungen,    oder bei     Änderung    der Kohlen-      sorte (Feuchtigkeit usw.) die Temperatur im  Rohr 57 zu hoch wird,

   so kann Ventil 55'  geöffnet werden und kältere Luft vom Rohr  23 mit der im Rohr 54 gemischt werden, mit  dem Ergebnis, dass die Mühle kühlere Luft  erhält. Es ist natürlich auch möglich, Ventil  54' völlig zu schliessen und die Trockenluft  ganz aus dem Rohr 23 zu beziehen. - Bei  sehr nasser     Kohle    kann es wünschenswert  sein, heissere Trockenluft zu benützen. In  diesem Falle wird Ventil 59' geöffnet und  heissere Luft aus der Turbinenauslassleitung  22 mit der Luft im Rohr 54 gemischt; in ex  tremen Fällen kann Ventil 57' völlig ge  schlossen werden und alle Trockenluft aus der  Türbinenauslassleitung 22 bezogen werden.  



  Fig. 5 zeigt eine Alternativanordnung mit  einem Prozess ähnlich Feig. 1, doch mit Rost  feuerung in der     ersten    Brennkammer und  Staubfeuerung in der zweiten Brennkammer.  Der Wärmeaustauscher 45 ist hier ebenfalls  mit einer Scheidewand 15a, wie beschrieben,  ausgerüstet. Von der Turbinenauslassleitung  22 ist Rohr 65 mit Ventil 65' abgezweigt und  mit der ersten Zonenkammer 66 des Wander  rostes 67 verbunden; ein anderes Abzweig  rohr 68 führt zum Gebläse 69, von welchem  ein Rohr 70 mit Ventil 70' zur Brennkammer  18 über dem Rost führt. Ein drittes Abzweig  rohr 71 führt über Ventil 71' zum Staubbren  ner 72 und über Klappe 73' zu den     Sekun-          därluftauslässen    73 der zweiten Brennkammer  18'.

   Rohre 74 und 75 mit Ventilen 74' und 75'  entsprechen den gleichwertigen Teilen 54, 55,  54', 55' in Fig. 4 und dienen demselben  Zwecke. Rohr 74 führt zur Saugseite des  Gebläses 76, welches Luft in das Rohr 77 lie  fert, von wo über Rohre 78 und 79 mit Ven  tilen 78' und 79' Luft zu den Zonenkammern  80 und 81 des Rostes 67 gelangt.  



  Die Verbrennungsgase der     Brennkammern     18 und 18' treten über Leitung 28 in den  Wärmeaustauscher 15 über, strömen durch  die rechte Abteilung, wie in Fig. 4, verlassen  diese über Kanal 29 und gelangen über Lüf  ter 29' in den Schornstein 30. Rohr 82 mit  Ventil 82' bildet eine Querverbindung     zwe-          schen    den Turbinenzufuhrleitungen 19, 19',    wodurch Turbine 20 und Rohrsystem 17' um  gangen werden können, wenn Ventil 82' ge  öffnet wird. Das ist vorteilhaft während des  An' assens und bei kleinen Teillasten, in wel  chem Falle Brenner 72 ausser Betrieb gesetzt  wird. Der Rost 67 erhält Kohle von Bunker  83, während der     Brenner    72 mit     Staub    durch  Rohr 84 mit Ventil 84' versorgt wird.

   Die  Quelle der Staubkohle kann eine Mühle wie  in Fig. 4 sein, für welche eine ähnliche     An-          omdnung    gewählt werden kann wie in Fig. 4.  85 ist ein Anlassmotor, welcher, wie bekannt,  dazu dient, das Aggregat 12, 14, 20' wäh  rend des Anlassens in Umdrehung zu ver  setzen.  



  Die Brennluft wird wie folgt geliefert:  Die erste Rost-Zonenkammer 66 erhält sehr  heisse Luft aus Rohr 65. Die zweite und die  dritte Zonenkammer 80 und 81 erhalten käl  tere Luft entweder aus Leitung 75 oder Rohr  23, oder eine Mischung beider. Über denn  Rost wird durch Leitung 70 sehr heisse Se  kundärluft zugeführt. Staubbrenner und     Se-          kunrdärlufteinlass    für die zweite Brennkammex  erhalten heisse Luft durch Leitung 71, das  heisst sehr heisse Luft.  



  Während, wie vorstehend auseinanderge  setzt, Anordnungen möglich sind, in denen die       Brennluft    von den Abgasen     getrennt        oder     gemischt mit denselben durch den     Wärme-          austauscher    geschickt werden kann, ist die  erste Methode vorzuziehen, weil die reine Ab  luft aus dem Wärmeaustauscher für andere  Zwecke ausserhalb der Kraftanlage wie für  Raumheizung, Kohletrocknung, Wasserdestil  lation usw. nutzbar verwendet werden kann.  



  Es isst für die Zwecke der vorliegenden  Erfindung gleichgültig, was für Bauarten  von Kompressoren, Expansionsmaschinen oder  Kühlern     verwendet        werden    und -wieder Pro  zess der     Arbeitsluft        im        einzelnen        gerführt     wird, :ob Zwischenkühlung und/oder mehr  fache     Lufterhitzung        gewählt    wird.     Es;

          ist          ferner        gleichgvlttig,    ob -die Nutzleistung ab  gebende Maschine     einen    Generator oder eine       Arbeitsmazchine,        wie    z. B.     einen    Kompressor  zur     Erzeugung        von    Druckluft     oder        Druck-          gasen,        antreibt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Betrieb von Krafterzeu gungsanlagen, in denen Luft verdichtet, dann in einem Wärmeaustauscher durch Ober flächen-Wärmeaustausch mit der entspann ten Luft erwärmt, darauf in einem Erhitzer durch Oberflächen-Wärmeaustausch mit Ver brennungsgasen aus einer bei ungefähr atmo sphärischem Druck stattfindenden Verbren nung weiter erhitzt und schliesslich die ver dichtete und erhitzte Luft unter Arbeitslei stung auf ungefähr atmosphärischen Druck entspannt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der entspannten und abgekühlten Luft als Brennduft für die obergenannte Ver brennung in für aschenhaltige Brennstoffe gebauten Feuerungsanlagen verwendet wird,
    und dass die Verbrennungsgase aus dieser Ver brennung nach Abgabe eines Teils ihrer Wärme im Erhitzer im selben Wärmeaustau- scher, wo die verdichtete Luft durch die entspannte Luft erwärmt wird, durch Wärme abgabe an die verdichtete Luft weiter abge kühlt und hierauf mindestens zum Teil in die Umgebungsluft ausgestossen werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die verdichtete Luft nach Erwärmung durch Oberflächen- Wärmeaustausch mit den Verbrennungsgasen im Erhitzer durch unmittelbare Verbrennung von Brennstoff in derselben weiter erwärmt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die verdichtete Luft nach Erwärmung durch Oberflächen- Wärmeaustausch mit aus feisten Brennstoffen entstandenen Verbrennungsgasen durch un mittelbare Verbrennung von Brennstoff in derselben weiter erwärmt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Luft in Stu fen mit Zwischenkühlung verdichtet wird, dass die Luft nach Teilentspannung unter Ar beitsleistung mindestens einmal durch Ober- flächen-Wärmeaustausch mit Verbrennungs gasen wiedererhitzt wird, worauf die wieder- erhitzte Luft unter weiterer Arbeitsleistung auf ungefähr atmosphärischen Druck weiter entspannt wird, dass ein Teil der entspannten und abgekühlten Luft als Brennluft für die Verbrennung zum Zweck der Erwärmung als auch für die Verbrennung zum Zweck der Wiedererhitzung der Luft verwendet wird. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Brennstoff und die Brennluftzufuhr bei der Verbrennung zum Zweck der Erhitzung als auch bei der Verbrennung zum Zweck der Wiedererhit zung der Luft unabhängig voneinander ein gestellt werden. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Erwärmung der verdichteten Luft durch Oberflächen- Wärmeaustausch mit der entspannten Luft und mit den Verbrennungsgasen derart er folgt, dass sich entspannte Luft und Verbren nungsgase während der Wärmeübertragung nicht mischen. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Erwärmung der verdichteten Luft durch Oberflächen Wärmeaustausch mit der entspannten Luft und mit den Verbrennungsgasen derart er folgt, dass sich entspannte Luft und Ver brennungsgase, während der Wärmeübertra gung mischen. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die entspannte Luft durch Oberflälchen-Wärm:eaustaus,cb. mit der verdichteten Luft derart abgekühlt wird, dass Teilmengen derselben in verschiedenem Masse Wärme abgeben, um wahlweise den verschiedenen Stellen der Feuerungsanlage Brennluft mit verschiedener Temperatur zu führen zu können. B.
    Verfahren nach Unteranspruch 7, -da durch gekennzeichnet, @dass ausserdem ein vor dem Wärmeaustausicher abgezweigter Teil der entspannten Luft verschiedenen Stellen der Feuerungsanlage zugeführt wird.
CH256932D 1945-07-14 1945-07-14 Verfahren zum Betrieb einer Krafterzeugungsanlage. CH256932A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3148927A1 (de) * 1981-12-10 1983-06-23 Anno von Dr. 4790 Paderborn Reth Gasturbine nach dem offenen prozess mit indirekter waermezufuhr an das hochdruckgas

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3148927A1 (de) * 1981-12-10 1983-06-23 Anno von Dr. 4790 Paderborn Reth Gasturbine nach dem offenen prozess mit indirekter waermezufuhr an das hochdruckgas

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