CH256954A - Vakuum- oder druckdichte Verbindung zwischen einem keramischen Körper und einer Metallarmatur. - Google Patents
Vakuum- oder druckdichte Verbindung zwischen einem keramischen Körper und einer Metallarmatur.Info
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Description
Vakuum- oder druckdichte Verbindung zwischen einem keramischen Körper und einer Metallarmatur. Es ist bekannt, eine Schmelzverbindung zwischen einem keramischen Körper und einer Metallarmatur mit Hilfe eines Glas- oder Emailschmelzflusses herzustellen.
Zur Bil dung des Schmelzflusses dient beispielsweise ein Ring aus Glas, der in einen Spalt ein g o elegt wird, der an der Verbindung s stelle von Flächen der einander übergreifenden Teile be grenzt ist und der sich durch Ineinander- schieben der letzteren verkleinert, wodurch heim Sehmelzprozess der Glasring zerdrückt wird,
so dass er breite Haftflächen am kerami schen Körper und an der Metallarmatur be deckt. Die Haftflächen sind vielfach Kegel flächen, die durch eine Ausweitung der Me tallarmatur und eine entsprechende kegel förmige Schulter am keramischen Körper dar gestellt sind.
Zur Erzielung einer vakuüm- oder druckdichten Verbindung dieser Art ist es vorteilhaft, für die Armatur ein. Metall mit gegenüber dem keramischen Körper grösserer @Ärärmedehnung zu wählen,, _um eine Schrumpf wirkung zu erzielen und das Glas bei der Abkühlung unter Druck zu setzen.
Ist dabei die Metallarmatur gemäss Fig. 1 an ihrem Rande mit einer kegelförmigen Ausweitung versehen und mit dieser auf eine entspre chende Schulter am keramischen Körper auf gesetzt, so wird beim Schmelzprozess Glas in den an den kegelförmigen Spalt zwischen den beiden Teilen anschliessenden zylindri schen Spalt hineingedrückt.
Beim darauf folgenden Abkühlen wird dann wegen der zufolge der bei grösserer Wärmedehnung des Metalles gegenüber dem keramischen Körper stärkeren Zusammenziehung in der Längs ausdehnung :der Armatur entstehenden Kräfte eine Zugkraft auf den kegelförmigen Rand der Armatur übertragen, :die ihn vom kerami schen Teil abzureissen versucht.. Die ÜbeT- tragung von Zugkräften auf die Verbindungs stelle ist aber zu vermeiden, weil Glas auf Zug weniger widerstandsfähig ist als auf Druck.
Durch die Zugkräfte können Rissbil- dungen entstehen, die zu Undichtigkeiten fuh ren, so dass die Verbindung unbrauchbar wird. Dieser Nachteil kann behoben werden, wenn gemäss Fig. 2 an der Verbindungsstelle zwi schen keramischem Körper und Metallarma tur die Haftflächen so ausgebildet sind, dass an die kegelförmigen Haftflächen auf der Seite .des grösseren Durchmessers des Kegels sich praktisch zylindrische Haftflächen an schliessen.
Bei der Abkühlung der Metall armatur erzeugen dann die durch Zusammen ziehung in Richtung der Längsausdehnung der Armatur erzeugten Kräfte einen Druck auf das Glas, was für die Güte der Verbin dung wichtig ist.
Gegenstand der Erfindung ist eine vakuum- oder druckdichte Verbindung zwi schen einem keramischen Körper und einer Metallarmatur, welche an der Verbindungs- stelle eine Glas- oder Emailmasse aufweist, die kegelförmige Haftflächen mit .den ver bundenen Teilen bildet, bei welcher erfin- dungsgemäss an die kegelförmigen Haft flächen auf der Seite des grösseren Durch messers .des Kegels praktisch zylindrische Haftflächen sich anschliessen.
In Fig. 3 der Zeichnung ist als Au3fülh- rungsbeispiel der Erfindung eine Isolierein- führung eines Leiters in ein metallisches Va kuumgefäss schematisch im Längsschnitt, unter Weglassung der für das Verständnis der Er findung entbehrlichen Teile, dargestellt.
Mit 1 ist das Metallgefäss, z. B. eines Ruecksilberdampfstromrichters bezeichnet, in das mit Hilfe des Stützisolators 2 und des Leiters 3 eine nicht gezeichnete Anode ein geführt werden soll. Der Isolator 2 ist an seinen beiden Stirnenden mit Metallarmaturen 4a, 4b versehen, .die mit dem Isolator teils zylindrische, teils kegelförmige Haftflächen aufweisen.
Zur vakuumdichten Verbindung der Metallkappen mit dem Isolator dienen die Glassehmelzflüsse 5-a; 5b, welche die von einem zylindrischen in einen konischen Teil übergehenden Spalte ausfüllen. Die Metall kappe 4cc ist mit dem Leiter 3 und die Me tallkappe 4b mit dem Gehäuse 1 durch Schweissung - oder Lötung vereinigt. Beim Beispiel ist -die Metallarmatur 4b zwecks ela stischer Verbindung mit dem Gehäuse 1 als flache Scheibe bzw. Membrane ausgebildet.
Um die Schmelzverbindungen von der T1ber- tragung mechanischer Kräfte zu entlasten, ist einerseits der Isolator gegen :das Gehäuse und anderseits der Leiter gegen den Isolator ab gestützt.
Um bei der Herstellung der Schmelzver bindung zu verhindern, dass der Schmelzfluss zu einem zu breiten Band zerdrückt wird und insbesondere, dass er in den zylindrischen Spalt hineingedrückt wird, der auf der andern Seite des Kegels sich anschliesst, können Auf fangräume für das überflüssige Glas vor gesehen werden.. Diese Auffangräume können entweder durch Aussparungen im Isolator oder durch Ausbuchtungen in der Metall armatur gebildet sein.
Der gleiche Zweck kann auch durch I3egrenzüng der Bewegung der Metallarmatur gegen den Isolator erreicht werden. Schliesslich kann auch durch beson dere Formgebung der den kegelförmigen Spalt begrenzenden Flächen dafür gesorgt werden, dass das Glas zur Hauptsache nach aussen gedrängt wird, indem z. B. :die Kegel fläche am Isolator steiler gemacht wird als an der Metallarmatur.
Die kegelförmigen Haftflächen können so geformt sein, dass ihre Mantellinien nicht absolut gradlinig sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vakuum- oder druckdichte Verbindung zwischen einem keramischen Körper und einer Metallarmatur, welche an der Verbindungs stelle eine Glas- oder Emailmasse aufweist, die kegelförmige Haftflächen mit den verbun- denen-Teilen bildet, dadurch gekennzeichnet, dass an die kegelförmigen Haftflächen auf der Seite des grösseren Durchmessers des Kegels praktisch zylindrische Haftflächen sich an - schliessen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH256954T | 1947-06-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH256954A true CH256954A (de) | 1948-09-15 |
Family
ID=4471951
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH256954D CH256954A (de) | 1947-06-06 | 1947-06-06 | Vakuum- oder druckdichte Verbindung zwischen einem keramischen Körper und einer Metallarmatur. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH256954A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3017452A (en) * | 1958-12-23 | 1962-01-16 | Bell Telephone Labor Inc | High pressure seals for lead-in conductors |
-
1947
- 1947-06-06 CH CH256954D patent/CH256954A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3017452A (en) * | 1958-12-23 | 1962-01-16 | Bell Telephone Labor Inc | High pressure seals for lead-in conductors |
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