CH256954A - Vakuum- oder druckdichte Verbindung zwischen einem keramischen Körper und einer Metallarmatur. - Google Patents

Vakuum- oder druckdichte Verbindung zwischen einem keramischen Körper und einer Metallarmatur.

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CH256954A
CH256954A CH256954DA CH256954A CH 256954 A CH256954 A CH 256954A CH 256954D A CH256954D A CH 256954DA CH 256954 A CH256954 A CH 256954A
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CH
Switzerland
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ceramic body
metal fitting
vacuum
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • H01J5/00—Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J5/20—Seals between parts of vessels
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    • H01J5/26—Vacuum-tight joints between parts of vessel between insulating and conductive parts of vessel
    • H—ELECTRICITY
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    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0033—Vacuum connection techniques applicable to discharge tubes and lamps
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    • H01J2893/0041—Direct connection between insulating and metal elements, in particular via glass material

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Description


  Vakuum- oder druckdichte Verbindung     zwischen    einem keramischen Körper  und einer Metallarmatur.    Es ist bekannt, eine Schmelzverbindung  zwischen einem keramischen     Körper    und einer       Metallarmatur    mit Hilfe eines Glas- oder       Emailschmelzflusses    herzustellen.

   Zur Bil  dung des Schmelzflusses dient beispielsweise  ein Ring aus Glas, der in einen Spalt ein  g     o        elegt        wird,        der        an        der        Verbindung        s        stelle        von     Flächen der einander übergreifenden Teile be  grenzt ist und der sich durch     Ineinander-          schieben    der letzteren verkleinert, wodurch  heim     Sehmelzprozess    der Glasring zerdrückt  wird,

   so dass er breite Haftflächen am kerami  schen     Körper    und an der Metallarmatur be  deckt. Die Haftflächen     sind    vielfach Kegel  flächen, die durch eine Ausweitung der Me  tallarmatur und eine entsprechende kegel  förmige Schulter am keramischen Körper dar  gestellt sind.

   Zur Erzielung einer     vakuüm-          oder    druckdichten Verbindung dieser Art ist  es vorteilhaft, für die Armatur     ein.    Metall mit  gegenüber dem keramischen     Körper    grösserer       @Ärärmedehnung    zu     wählen,,        _um    eine Schrumpf  wirkung zu erzielen und das     Glas    bei der  Abkühlung unter     Druck    zu setzen.

   Ist dabei  die Metallarmatur gemäss     Fig.    1 an ihrem  Rande mit einer kegelförmigen     Ausweitung     versehen und mit dieser auf eine entspre  chende Schulter am keramischen Körper auf  gesetzt, so wird beim     Schmelzprozess    Glas  in den an den kegelförmigen Spalt zwischen  den beiden Teilen anschliessenden zylindri  schen Spalt hineingedrückt.

   Beim darauf  folgenden     Abkühlen    wird dann wegen der    zufolge der bei grösserer Wärmedehnung des       Metalles        gegenüber    dem keramischen     Körper     stärkeren Zusammenziehung in der Längs  ausdehnung :der Armatur     entstehenden    Kräfte  eine Zugkraft auf den     kegelförmigen    Rand  der Armatur übertragen, :die ihn vom kerami  schen Teil abzureissen versucht.. Die     ÜbeT-          tragung    von Zugkräften auf die Verbindungs  stelle ist aber zu     vermeiden,    weil Glas auf  Zug weniger widerstandsfähig ist als auf  Druck.

   Durch die Zugkräfte können     Rissbil-          dungen    entstehen, die zu     Undichtigkeiten    fuh  ren, so     dass    die Verbindung unbrauchbar wird.  Dieser Nachteil kann     behoben    werden, wenn  gemäss     Fig.    2 an der Verbindungsstelle zwi  schen keramischem Körper und Metallarma  tur die Haftflächen so ausgebildet sind, dass  an die kegelförmigen Haftflächen auf der  Seite .des grösseren Durchmessers des Kegels  sich praktisch zylindrische Haftflächen an  schliessen.

   Bei der Abkühlung der Metall  armatur erzeugen dann die durch Zusammen  ziehung in Richtung der Längsausdehnung  der Armatur erzeugten Kräfte     einen        Druck     auf das Glas, was für die Güte der Verbin  dung     wichtig    ist.  



       Gegenstand    der     Erfindung    ist eine       vakuum-    oder druckdichte Verbindung zwi  schen     einem    keramischen     Körper    und einer       Metallarmatur,    welche an der     Verbindungs-          stelle    eine Glas- oder Emailmasse aufweist,  die kegelförmige Haftflächen     mit    .den ver  bundenen Teilen bildet, bei welcher erfin-           dungsgemäss    an die kegelförmigen Haft  flächen auf der Seite des grösseren Durch  messers .des Kegels praktisch zylindrische  Haftflächen sich anschliessen.  



  In     Fig.    3 der     Zeichnung    ist als     Au3fülh-          rungsbeispiel    der     Erfindung    eine     Isolierein-          führung        eines    Leiters in ein metallisches Va  kuumgefäss schematisch im     Längsschnitt,        unter          Weglassung    der für das Verständnis der Er  findung entbehrlichen Teile, dargestellt.  



  Mit 1 ist das     Metallgefäss,    z. B. eines       Ruecksilberdampfstromrichters    bezeichnet, in  das mit     Hilfe    des     Stützisolators    2 und des  Leiters 3     eine    nicht gezeichnete Anode ein  geführt werden soll. Der Isolator 2 ist an       seinen    beiden Stirnenden mit Metallarmaturen  4a, 4b versehen, .die mit dem Isolator     teils     zylindrische, teils kegelförmige Haftflächen  aufweisen.

   Zur vakuumdichten     Verbindung     der Metallkappen mit dem Isolator dienen die       Glassehmelzflüsse    5-a; 5b, welche die von  einem zylindrischen in     einen    konischen Teil  übergehenden Spalte ausfüllen. Die Metall  kappe     4cc    ist mit dem Leiter 3 und die Me  tallkappe 4b     mit    dem Gehäuse 1 durch       Schweissung    - oder     Lötung        vereinigt.    Beim  Beispiel ist -die     Metallarmatur    4b zwecks ela  stischer Verbindung mit dem Gehäuse 1 als  flache Scheibe bzw. Membrane ausgebildet.

         Um    die Schmelzverbindungen von der     T1ber-          tragung        mechanischer    Kräfte zu     entlasten,    ist  einerseits der Isolator gegen :das Gehäuse und  anderseits der Leiter gegen den Isolator ab  gestützt.

      Um bei der Herstellung der Schmelzver  bindung zu verhindern, dass der     Schmelzfluss     zu     einem    zu breiten Band zerdrückt wird     und     insbesondere,     dass    er in den zylindrischen Spalt       hineingedrückt    wird, der auf der     andern     Seite des Kegels sich anschliesst, können Auf  fangräume für das überflüssige Glas vor  gesehen werden.. Diese Auffangräume können  entweder durch     Aussparungen    im Isolator  oder durch     Ausbuchtungen    in der Metall  armatur gebildet sein.

   Der gleiche Zweck  kann auch     durch        I3egrenzüng    der Bewegung  der Metallarmatur gegen den Isolator erreicht  werden. Schliesslich kann auch durch beson  dere     Formgebung    der den kegelförmigen  Spalt begrenzenden Flächen dafür gesorgt  werden, dass das Glas zur Hauptsache nach       aussen    gedrängt wird, indem z. B. :die Kegel  fläche am Isolator steiler gemacht     wird    als  an der     Metallarmatur.     



  Die kegelförmigen Haftflächen können so  geformt     sein,    dass ihre Mantellinien     nicht     absolut     gradlinig    sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vakuum- oder druckdichte Verbindung zwischen einem keramischen Körper und einer Metallarmatur, welche an der Verbindungs stelle eine Glas- oder Emailmasse aufweist, die kegelförmige Haftflächen mit den verbun- denen-Teilen bildet, dadurch gekennzeichnet, dass an die kegelförmigen Haftflächen auf der Seite des grösseren Durchmessers des Kegels praktisch zylindrische Haftflächen sich an - schliessen.
CH256954D 1947-06-06 1947-06-06 Vakuum- oder druckdichte Verbindung zwischen einem keramischen Körper und einer Metallarmatur. CH256954A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3017452A (en) * 1958-12-23 1962-01-16 Bell Telephone Labor Inc High pressure seals for lead-in conductors

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3017452A (en) * 1958-12-23 1962-01-16 Bell Telephone Labor Inc High pressure seals for lead-in conductors

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