CH257213A - Gasturbinenanlage. - Google Patents
Gasturbinenanlage.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
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Description
Gasturbinenanlage. Die Erfindung bezieht sich auf eine Gas turbinenanlage, bei der ein Teil des Arbeits mittels unter Verdichtung in mindestens einem Verdichter und Entspannung in minde stens einer Turbine, in einem Kreislauf um strömt, aus welchem ständig eine Teilmenge entnommen und in mindestens einer Turbine entspannt wird und in welchen als Ersatz für die Entnahme duroh mindestens einen Verdichter Luft wieder eingeführt wird, ins besondere zum Antrieb von Schiffen. Die Er findung ist dadurch gekennzeichnet, dass min destens ein Kreislaufverdichter durch eine Turbine allein angetrieben wird, welche durch den aus dem Kreislauf entnommenen Teil des Arbeitsmittels beaufschlagt ist. Die den Kreislaufverdichter treibende, durch den entnommenen Teil des Arbeits mittels beaufschlagte Turbine kann einer Turbine vorgeschaltet sein, welche die Nutz leistung erzeugt. Der Kreislaufverdichter kann auch unmittelbar durch eine Turbine getrieben werden, welche die Nutzleistung ganz oder teilweise erzeugt. Im ersten Fall kann in der Leitung zwischen den beiden hintereinander geschalteten Turbinen ein Gaserhitzer angeordnet sein. Im letzteren Fäll kann die zugleich den Kreislaufverdichter treibende Nutzleistungsturbine in zwei Ent spannungsabschnitte aufgeteilt sein, zwi schen denen das Arbeitsmittel in einem Gas erhitzer erhitzt wird. Hierbei können die bei den Entspannungsabschnitte der Nutzlei stungsturbine in separaten Gehäusen unter- gebracht sein, in deren Verbindungsleitung ein Gaserhitzer angeordnet ist. Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgegenstandes sind auf der Zeichnung in Fig. 1 und 2 dargestellt. Die durch die Verdichter 1 und 2 (Fig. 1 und 2) unter Zwischenkühlung im Kühler 3 verdichtete Luft wird durch die Leitung 4 zum einen Teil dem Wärmeaustauscher 5 und zum andern Teil dem Wärmeaustauseher 6 zugeführt. Die beiden parallel im Luft strom liegenden Wärmeaustauscher kommen als Vorwärmer zur Wirkung. Die Verteilung der Luft auf die, beiden Wärmeaustausoher wird durch nicht gezeichnete Durchfluss organe den Betriebserfordernissen angepasst. Die beulen Teilmengen vereinigen sieh in vorgewärmtem Zustand in der Leitung 7, umerneut an der Stelle 8 in zwei Teile auf geteilt zu werden. Der eine Teil strömt durch die Leitung 9 in den die Rohre 10 des Luft- erhitzers 11 umgebenden Raum. Im erhitz tem Zustand gelangt dann die verdichtete Luft durch die Leitung 12 in die Turbine 13, wo sie unter Entspannung und Abküh lung einen wesentlichen Tei1 ihrer Energie an den Läufer abgibt. Die entspannte Luft strömt durch die Leitung 14 in den Wärme- austauscher 5, in welchem sie beim Durch strömen der Rohre 15 den durch den Wärme- austaus eher 5 strömenden Teil der verdichte- ten Luft vorwärmt. Nach Austritt aus dem Wärmeaustauscber 5 gelangt die Luft durch eine Leitung <B>10</B> in den !Cith ler 17, in wel- chem ein weiterer Teil ihrer Restwärme ent zogen wird. Anschliessend strömt die Luft durch die Leitung 18 in den Verdichter 1 zurück, um hier den beschriebenen Kreis lauf von neuem zu beginnen. Dem Luftkreislauf wird an der Stelle 8 ständig eine Teilmenge entnommen und durch die Leitung 19 in den Brennraum 20 des Lufterhitzers 11 geführt. Hier dient sie zur Verbrennung des durch den Brenner 21 zer stäubten Brennstoffes. Das Gemisch aus Luft und Verbrennungsgas, strömt alsdann durch die Wärmeaustauschrohre 10, wobei die im Kreislauf umströmende Luft erhitzt wird. Nach dem Austausch eines Teils seiner Wärme strömt das Gasgemisch durch die Leitung 22 zur Erzeugung mechanischer Leistung in mindestes eine Turbine. Her nach gelangt das Gemisch in entspanntem Zustand durch die Leitung 23 in den Wärme- austauscher 6, wo beim Durchströmen durch dessen Rohre 24 ein Teil seiner Restwärme an den dem Wärmeaustauscher 6 zugeführ ten Teil der verdichteten Luft des Kreislau fes überfragen wird. Durch die Leitung 25 strömt, das Gasgemisch schliesslich an weitere nicht gezeichnete Verbrauchsstellen, zum Bei spiel in Abwärmeverwerter oder unmittelbar ins Freie. Zum Ersatz für den dem Kreislauf an der Stelle 8 ,entnommenen Teil der Luft wird durch den Verdichter 26 aus der Atmosphäre Luft entnommen, verdichtet und durch die Leitung 27 in die Leitung 16 des Kreislau fes eingeführt. Beim Betrieb mit normaler Last wird durch den Verdichter 26 die Luft etwa auf 3 atü verdichtet, mit welchem Druck sie dem Niederdruekverdichter 1 zu strömt. Am Austritt aus dem Hochdruck verdichter 2 ist die Luft des Kreislaufes auf einen Enddruck von ungefähr 12 atü ver dichtet Mit diesem Druck strömt die Luft in die Turbine 13, um unter Arbeitsleistung wieder auf den ursprünglichen Druck von ungefähr 3 atü entspannt zu werden. Zur Veränderung der Leistung wird beispiels weise durch Verändern der Drehzah1 des Verdicktere 26 oder durch Einstellen seines Leitapparates oder einer Drosseleiurichtung der Verdichtungsenddruck in der Leitung 27 verändert. Bei Leerlauf wird der Verdich ter 26 die Luft ungefähr auf 0,2 atü verdich ten, bei höchster Überlast ungefähr auf 3,5 atü. Die Höchsbdrücke im Kreislauf stel len sich am Austritt des Verdichters 2 auf 3 bzw. 16 atü. Das Verdichtungsverhältnis im Kreislauf wird somit bei Veränderung der Leistung ebenfalls verändert, und zwar ist es bei niedriger Leistung wesentlich kleiner als bei grosser Leistung. Durch die Verände rung des Verdichtungsverhältnisses im Kreis lauf lässt sich der Regelbereich ohne Inkauf nahme wirtschaftlicher Nachteile bedeutend erweitern. Kann auf besonders hohe Wir kungsgrade verzichtet werden, so kann die Leistung der Anlage noch weiter erhöht wer den, indem der Druck der Ersatzluft schon bei Normallast zum Beispiel auf 4-5 atü erhöht wird. Der höchste Druck im Kreis lauf bei Normallast wird dann ebenso über 12 atü zum Beispiel auf 20 atü oder noch höher ansteigen. Die durch die Luft des Kreislaufes be aufschlagte Turbine 13 treibt den Kreis laufverdichter 1 und den die Ersatzluft in den Kreislauf einführenden Verdichter 26. Mit der aus den Maschinen 1, 13 und 26 bu- stehenden Gruppe kann noch eine elektrische Hilfsmaschine 28 gekuppelt Nein, welche nach Bedarf als Motor oder als Generator zur Wirkung kommen und so zum Anlassen der Anlage und zum Ausgleich eines Leistungs mangels oder eines Leistungsüberschusses an der Turbine 13 herangezogen werden kann. Der Kreislaufverdichter 2 (Fig. 1 und 2) wird durch eine Turbine getrieben, welche dureh den aus dem Kreislauf entnommenen Teil des Arbeitsmittels beaufschlagt ist. Bei der in Fig. 1 gezeigten Gasturbinenanlage strömt das Gasgemisch des Lufterhitzers 11 durch die Leitung 22 in eine Hochdruck- tur'bine 29, welche mit. dem Verdichter 2 mec'hanie.c:h gekuppelt ist. Nach teilweiser Entspannung d,es Gasgemisches in dieser Turbine,erfol;gt in einem Gaserhitzer 30 eine Zwischenerhntzuug. Das Gasgemisch enthält noch genügend Sauerstoff, um den durch den Brenner 31 zerstäubten Brennstoff vollstän dig zu verbrennen und dadurch die Tempe ratur des Gasgemisches unmittelbar zu er höhen. Das so erhitzte Gasgemisch gelangt dann in die Turbine 32 weiter, in welcher es auf den Enddruck entspannt wird. Die Tur bine 32 erzeugt die Nutzleistung, sie treibt über das Getriebe 33 und die Welle 34 eine als Verstellpropeller ausgebildete Schiffs schraube 35. Bei der Gasturbinenanlage nach Fig. 2 strömt das Gasgemisch aus dem Gaserhitzer 11 in eine Turbine 36, die einerseits mit dem Kreislaufverdichter 2 und anderseits mit der als Wendepropeller ausgebildeten Schiffs- chraübe 35 über das Getriebe 33 und die Welle 34 mechanisch gekuppelt ist. Nach Entspannung in der Turbine 36 gelangt das Gasgemisch in die Leitung 23. Die Turbine 36 könnte gegebenenfalls in zwei Entspannungsabschnitte aufgeteilt sein, zwischen denen das Gasgemisch in einem Gaserhitzer nochmals erhitzt wird. Hierbei könnten die beiden Entspannungsabschnitte in separaten Gehäusen untergebracht sein, wobei die Rotoren mechanisch miteinander gekuppelt sind. In der Verbindungsleitung der beiden Gehäuse wäre dann ein Gaserhitzer eingebaut. Die Turbine 36 erzeugt zweck mässig die volle Nutzleistung. Im Ausnähme fällen könnte aber auch eine weitere Nutz leistungsturbine zum Beispiel in den Kreis lauf eingeschaltet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gasturbinenanlage, bei der ein Teil des Arbeitsmittels unter Verdichtung in minde stens einem Verdichter und Entspannung in mindestens einer Turbine in einem Kreislauf umströmt, aus welchem ständig eine Teil.- menge entnommen und in mindestens einer Turbine entspannt wird und in welchen als Ersatz für die Entnahme durch mindestens einen Verdichter Luft wieder eingeführt wird, insbesondere zum Antrieb von Schif- fen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Kreislaufverdichter durch eine Turbine allein angetrieben wird, welche durch den aus dem Kreislauf entnommenen Teil des Arbeitsmittels beaufschlagt ist, UNTERANSPRÜCHE: 1.Gasturbinenanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass minde- :stens ein Kreislaufverdichter mechanisch un abhängig vom übrigen Teil der Anlage durch eine Turbine angetrieben wird, welche durch den aus dem Kreislauf entnommenen Teil des Arbeitsmittels beaufschlagt ist, 2. Gasturbinenanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den Kreislaufverdichter treibende, durch den ent nommenen Teil des Arbeitsmittels beauf schlagte Turbine einer Turbine vorgeschaltet ist, welche die Nutzleistung erzeugt. 3.Gasaurbinenanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kreislaufverdichter durch eine Turbine ge trieben wird, welche gleichzeitig die Nutz- 1eistung erzeugt. 4. Gasturbinenanlage nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Leitung für das entnommene Arbeitsmittel zwischen der den Kreislaufverdichter trei benden, vorgeschalteten Turbine und der Nutzleistungsturbine ein Gaserhitzer ange ordnet ist, in welchem das Arbeitsmittel er hitzt wird. 5.Gasturbinenanlage nach Unteran- sprueh 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zugleich den Kreislaufverdichter treibende Nutzleistungsturbine in zwei Entspa.nnungs- abs:ehnitte aufgeteilt ist. zwischen denen das A4rbeitsmittel in einem Gaserhitzer erhitzt wird.6. Gasturbinenanlage nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Entspannungsabschnitte der Nutz,eistungs- turbine in separaten Gehäusen untergebracht; sind, in deren Verbindungsleitung ein Gas erhitzer a.n.geordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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1946
- 1946-08-22 CH CH257213D patent/CH257213A/de unknown
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