CH257354A - Zum Eintauchen in Heisswasser geeignetes Gerät für die Zubereitung von Tee. - Google Patents

Zum Eintauchen in Heisswasser geeignetes Gerät für die Zubereitung von Tee.

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CH257354A
CH257354A CH257354DA CH257354A CH 257354 A CH257354 A CH 257354A CH 257354D A CH257354D A CH 257354DA CH 257354 A CH257354 A CH 257354A
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CH
Switzerland
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container
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hot water
free end
tea
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Application number
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English (en)
Inventor
Blaesi Ferd
Original Assignee
Blaesi Ferd
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Publication date
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Publication of CH257354A publication Critical patent/CH257354A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G19/00Table service
    • A47G19/12Vessels or pots for table use
    • A47G19/16Tea infusers, e.g. infusing bags, egg-shaped infuses

Landscapes

  • Tea And Coffee (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description


  Zum Eintauchen in Heisswasser geeignetes Gerät für die Zubereitung von Tee.    Es sind verschiedene, zum Eintauchen in  Heisswasser geeignete Geräte für die     Zube-          reittung    von Tee bekannt, z. B. in Löffel-,  Ei- oder Bettelformen gehaltene,     verschliess-          hare    Behälter aus peirforiertem oder     wasser-          dlurechlässigem    Stoff, ein welche das Teekraut  bzw. Teeblätter und -blüten gefüllt sind und  die dann in das Heisswasser getaucht werden.

    Das Heisswasser dringt zwar in das Innere  dieser Behälter ein, laugt jedoch das Teekraut  nur ungenügend aus, und diese Auslaugung  mischt sieh nur langsam und unzureichend  mit dem den Behälter umgebenden Heissw as     -          ser.    Man sieht dies bereits daran, dass das  Heisswasser sieh nur sehr langsam färbt. Es  kann zwar durch Umrühren des in Heiss  wasser eingetauchten Gerätes eine gewisse       Verbesserung    erzielt werden, jedoch nicht in  dlern Ausmasse, wie dies etwa beim Anbrühen  von Teekraut mit Heisswasser ohne Benüt  zung eines Eintauchgerätes möglich ist. In  letzterem Falle muss jedoch das Teekraut  nacträ glich ausgesiebt werden.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt nun  die Vorteile des eben genannten blossen An  brühens hinsichttlieh der schnellen und aus  reichenden Auslaugung sowie des sparsamen  Verbrauches an Teekraut ohne die Nachteile  des nachträglichen Aussiebens zu erzielen.  Die Erfindung betrifft ein zum Eintauchen  in Heisswasser geeignetes Gerät für die Zube  reitung von Tee, bestehend aus     einem    am  Ende eines Stiels sitzenden und zur Auf  nahme des Teekrautes bestimmten, verschliess-    baren Behälters mit perforierter Wandung,  dadurch gekennzeichnet, dass dem Behälter  eine von Hand     betätigbare    Einrichtung zur  zwangläufigen Durchströmung des Behälters  mit dem ihn umgebenden Heisswasser zuge  ordnet ist.

   Vermöge dieser künstlichen Durch  strömung des das Teekraut enthaltenden Be  hälters mit dem diesen umgebenden Heisswas  ser lässt sich in     kürzester    Zeit und genau  dosierbar mit einem Minimum an Aufwand  von Teekraut eine Auslaugung durch Heiss  wasser in dem jeweils gewünschten Ausmass  erreichen, worauf der Vorgang sofort durch  Herausziehen des Gerätes     aus    dem     Helisswa.s-          ser    beendet werden kann.  



  Der Erfindungsgegenstand     ist    in der  Zeichnung     beispielsweise        dargestellt.     



  Die Zeichnung zeigt einen     Längsmittel-          ,schnitt    eines     zum    Eintauchen ,in ein Teeglas  oder dergleichen bestimmten Gerätes.  



  An dem hohlen Stiel 1 ist unten :der  Deckel 2 eines. in     seinem        obern    Teil     zyllin-          drischen    Behälters 3 befestigt. Die Verbin  dung     zwischen    dem Deckel und der Behälter  wandung erfolgt durch zwei     Kugelschnepper,     wobei die in einer radialen Bohrung des  Deckels. 2 unter     Federdruck    stehenden Ku  geln 4     geben    eine     Ring@xtut    in der     Behälter-          innenwaadung    gedrückt werden. Auf diese  Weise kann der Behälterteil 3 nach Bedarf  vom Deckel 2 abgezogen und so der Behälter  geöffnet werden.

   Zum Schliessen braucht der  Behälterteil 3 lediglich auf den Deckel auf  geschoben zu werden.      Die Behälterwandung ist im untern Teil  mit Perforationen 5 versehen.  



  Im hohlen Stiel 1 ist eine Schubstange 6  längsverschiebbar gelagert, die an ihrem obern,  aus dem Stiel herausragenden freien Ende  mit einem zum Daumenaufsetzen geeigneten  Knopf 7 und am untern, in den Behälterteil  hineinragenden Ende mit einem Kolben 8  versehen ist, der im zylindrischen Behälter  teil eingepasst ist.  



  Am obern Ende des Stiels 1 ist ein Wi  derlager 9 befestigt, in dessen hohlem Hals 10  eine Druckfeder 11 untergebracht ist, die zwi  schen dem nabenförmigen Ansatz des Knop  fes 7 und dem obern Ende des Stiels 1 ge  klemmt ist und infolgedessen die Schubstange  6 in die in der Zeichnung dargestellte obere  Endlage presst.  



  Zum Gebrauch wird der Behälterteil 8  vom Deckel 2 abgezogen und mit dem erfor  derlichen Quantum Teekraut versehen, wie  der auf den Deckel aufgeschoben, bis die  Kugeln 4 in die Ringnut einschnappen und  so den Verschluss des Behälters sichern. Hier  auf wird das Gerät mit dem Behälter in ein  mit heissem Wasser gefülltes Glas oder der  gleichen eingetaucht, wobei das zur Hand  habung mit zwei Fingern geeignete Wider  lager 9 mit Zeig- und Mittelfinger von unten  und der Knopf 7 durch Daumendruck von  oben erfasst wird. Durch Ausübung eines ent  sprechenden Druckes mittels des Daumens  wird der Knopf 7 um einen gewissen Hub  unter Zusammendrückung der Feder 11 ein  geschoben, was einen entsprechenden Ab  wärtshub des     Kolbens    8 im zylindrischen  Teil des Behälters zur Folge hat.

   Hierdurch  wird das durch die Öffnungen 5 in den Be  hälter sofort nach dem Eintauchen einge  drungene Heisswasser durch die Öffnungen 5  in entsprechendem Ausmasse herausgedrückt,  wobei das im Behälter befindliche Teekraut  im Behälterinnern in eine wirbelartige Be  wegung     versetzt    und dabei ausgiebig ausge  laugt wird. Durch Nachlassen des Daumens  wird durch den Druck der Feder 11 der  Knopf 7 und damit über die Schubstange 6  der Kolben 8 nach oben bewegt, wodurch im    Behälterinnern ein Unterdruck entsteht, der  das Zurückströmen von     Heisswasser    durch die  Öffnungen 5 in den Behälter herbeiführt,  unter erneutem Durchwirbeln des Teekrautes  und entsprechendem Auslaugen.

   Der Vorgang  kann nun durch wiederholtes Eindrücken des  Knopfes 7 in beliebigem Ausmasse wieder  holt werden, bis der Tee nach Massgabe seiner  Färbung den gewünschten Stärkegrad erhal  ten hat, worauf das Gerät herausgehoben  wird.  



  Statt des Kolbens 8 kann auch im Behäl  ter eine andere zur zwangläufigen Durchströ  mung des Behälters mit dem ihn umgebenden  Heisswasser geeignete Einrichtung vorgese  hen werden, z. B. eine Flügelschraube. die  auf einer längsverschiebbar und drehbar im  Stiel gelagerten Welle sitzt, welche mittels  eines steilgängigen Gewindes mit dem Stiel  in Eingriff steht und deren freies Ende aus  dem Stiel herausragt, so dass durch .dessen  Hin- und Herbewegen die Flügelschraube zu  gleich verschoben und gedreht wird.     Auch          in    diesem Falle kann für die     Erzeugung    des  Antriebes des Strömungserzeugers:

   ein Knopf  benützt werden, der auf der Welle analog     an-          ZD          g        o        eordnet        ist        wie        der        in        der        Zeichnung        auf        .der     Schubstange 6 angebrachte Knopf 7, jedoch       zweckmässig    mit dem Unterschied, dass der  Knopf drehbar auf der Welle gelagert wird.

    Auch die     Rückstellfe@der    kann ebenso ange  ordnet sein, wie in der Zeichnung für     die          Druckfeder    11 dargestellt.     Durch.    Daumen  druck -auf den Knopf 7 wird dann beim Her  unterdrücken der Welle diese vermöge des       steilgängigen    Gewindes zugleich     im    Drehung  versetzt, so dass die unten an der Welle     be-          festigte    Flügels     hraube    im Behälterinnern  sowohl     vorgeschoben    als auch gedreht wird  und dadurch die gewünschte Strömung er  zeugt.

   Zweckmässig     wirdin    diesem Falle auch  der     zylindrische    Behälterteil mit Perforatio  nen versehen, so dass. das     Heisswasser    z. B.  oben in den     Behälter    einströmt und unten aus  diesem heraustritt bzw.     umgekehrt,    je nach  der     Richtung    des Hubes.  



  Es     kaiin    auch irgendein anderer Strö  mungserzeuger mit durch den hohl ausgebil-      deten Stiel gefurter Antriebseinrichtung  vorgeselhen werden, der geeignet ist, eine  zwangläufige, intensive Durchströmung des  Behäilterinnern durch das den Behälter     umge-          hernde    Heisswasser zu erzielen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: lunm Eintauchen in Heisswasser gecignetes Gerit für die Zubereitung von Tee, bestehend aus einem am Ende eines Stiels sitzenden und zur Aufna hme des Teekrautes bestimm ten. verschliessbaren Behälters mit perforier tet Wandung, dadurch gekenuzeichnet, dass demu Behälter eine von Hand betätigbare Ein- rielhtung zur zwangläufigen Durchströmung des Behälters mit dem ihn umbebenden Heiss wasser zugeordnet ist. UNTERAN SPRÜCHE 1. Gerät naclh Patentanspruch, dadurch gekenüzeichnet, dass im Behälter ein Strö- mangserzeuger angeordnet ist, dessen An triebsvorrichtung durch den hohl ausgebilde ten Stiel eführt ist, 2. Gerät naeh.
    Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der all den Stiel anschliessende Teil des Behäl ters als Zylinder ausgebildet ist, in welchem ein am Ende einer Schubstange sitzender Kol ben läuft, wobei die Schubstange längsver schiebbar im Stiel belagert ist und mit dem frien Ende aus diesem herausragt. 3. Gerät nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Behälter eine Flügelschraube angeordnet ist, die auf einer längsverschiebbar und drehbar im Stiel gelagerten Welle sitzt, welche mit tels eines steilgängigen Gewindes mit dem Stiel in Eingriff steht und deren freies Ende aus dem Stiel herausragt, so dass durch des sen Hin- und Herbewegungen die Flügel schraube zugleich verschoben und gedreht wird, 4.
    Gerät naeh Patentanspruch und Unter- anusprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des Stiels ein zur Hand habung mit zwei Fingern geeignetes Wider- n und das freie Ende der unter dem Ein fluss einer Rückstellfeder stehenden Schub staube einen zum Daumenaufsetzen geeig neten Knopf aufweisen. 5. Gerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 3, dadurch gekenuzeichnet, dass auf dem freien Ende der unter dem Ein fluss einer Rückstellfeder stehenden Welle drehbar ein zur Handbedienung geeigneter Knopf gelabert ist. 6.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stiel am Behälter deckel befestigt ist, mit dem die Behälter- wandunb- abnehmbar verbunden ist.
CH257354D 1947-06-12 1947-06-12 Zum Eintauchen in Heisswasser geeignetes Gerät für die Zubereitung von Tee. CH257354A (de)

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CH (1) CH257354A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE852284C (de) * 1949-12-08 1952-10-13 Friedrich Ludwig Grauvogl Teeauslaugvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE852284C (de) * 1949-12-08 1952-10-13 Friedrich Ludwig Grauvogl Teeauslaugvorrichtung

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