Vorrichtung zur Anfertigung von stereoskopischen Röntgenaufnahmen, die stereophotogrammetrische Messungen an ZÏhnen und Kiefern erm¯glichen.
Die gewohnliche R¯ntgenphotographie gibt an und für sich keine Anhaltspunkte iiber die Tiefenlage der Gegenstände. Einzig eine grosse Routine und die topographische Ortskenntnis setzen uns in den Stand, uns eine volumetrische Vorstellung davon zu rekonstruieren.
Beim Betrachten einer Reihe voneinander leieh weit abstehender Gegenstände, die auf einer sieh von uns entfernenden Geraden an- geordnet sind, werden die Konvergenzände- rungen beim Übergang von einem Gegenstand zum andern um so kleiner, je entfern @er diese GegenstÏnde sein werden. Von einer gewissen Entfernung an werden diese Ände- rungen so klein, dass unsere Wahrnehmung des Reliefs gÏnzlich aufh¯rt. Es ist daher von Vorteil, die Gegenstände mögliehst nah von uns anzubringen, um den Wert dieser Konvergenz-Änderungen zu erhohen.
Der Aufnahmewinkel, der in der Folge dem durchschnittlichen Eonvergenzwinkel entspricht, bestimmt die Entfernung, in wel cher wir die Gegenstände im Stereoskop zu sehen glauben. Die Wahl dies, es Winkels steht uns vollkommen frei. vorausgesetzt, dass 15@ nicht berschritten werden ; wird haben uns f r einen Winkel von 12¯ entschieden, der fiir Augen in einem Abstand von 65 mm einer Entfernung von etwa 32 2 cm entspricht.
Dies ist die normalp Entfernung der Nah- Akkomodation, wobe@ der Winkel von 12¯ ebenfalls einer normalen Konvergenz entspricht, die lange ohne Ermüdung beibehalten werden kann.
In den beiliegenden Zeichnungen ist durch die Fig. 1-4 das an sich bekannte Verfahren veranschaulicht, welches der Verwen dung der erfindungsgemässen Vorrichtung zugrunde liegt. Fig. 1 stellt in a und b zwei Röntgenaufnahmen der GegenstÏnde A, B, C und R dar, wobei die Filme 1 und 2 gegen- über den Gegenständen die gleiche Lage ein- nehmen. Da die Einfallwinkel der Lichtstrahlen auf die beiden Filme verschieden sind, ist die Verteilung der Projektionspunkte auf den Filmen 1 und 2 ebenàlls verschieden.
Zur Erzielung einer grosseren Übersicht- lichkeit der Zeiehnungen ist ein gröBerer Winkel als 12¯ gewÏhlt.
Fig. 2 zeigt die Filme 1 und 2 in einein Stereoskop montiert, wobei sie gleichzeitig durch das linke und rechte Auge betrachtet werden.
Der Blickwinkel der Augen ist beim Durchgang durch A'und A"gröBer als durch B'und B"und kleiner als durch R' und R". Diese Konvergenzabweichungen rufen den Eindruck des Reliefs hervor, und wir erblicken in Av, Sv, Cv und Xv das virtuelle Bild der in den Raum ge-stellten Gegenstände.
Fig. 3 zeigt zwei Röntgenaufnahmen unter einem Winkel von 12 , unter Einhaltung der in der Zahnheilkunde blichen VerhÏltnisse.
Die Entfernung L der Robre ist so grogs im Verhältnis zur Entfernung zwischen den Gegenständen und dem Film sowie auch zur Filmfläche Fl selbst, daB die Gera, den AA' BB'und AA"BB"als unter sich parallel betrachtet werden d rfen. Dies um so mehr, als das Strahlenausgangszentrum nicht ein Punkt, sondern eine Fläche ist.
Dieser Parallelismus ergibt in A A'A" und B B'B" Ïhnliche Dreiecke.
Fig. 4 zeigt die Filme 1 und 2 der Fig. 1. übereina. ndergelegt bzw. die Teilfig. la und 1b vereinigt. Jeder Gegenstandspunkt wird zweimal sichtbar : A in A'und A", B in B' und B". Die Abstände A'A", B'B"-sogenannte ¸parallaktische AbstÏnde¯ - sind proportional der Entfernung zwischen den Gegenstandspunkten und dem Film. Diese Entfernungen, nachfolgend mit AF, BF, RF usw. bezeichnet, sind eben die gesuchten Ent fernungen. Durch Aufstellung dieser Verhältnisse finden wir :
AF/A'A" = RF/R'R" oder AF = RF/R'R".A'A" -L == oderBF==--.B'B"
Bei.
Untersuchung dieser zwei Formeln finden wir, da. ? die H¯hen AF und BF sich als Produkte aus dem konstanten Faktor ---, und dem parallaktischen Abstand R'R" - - @@@@ von A oder B darstellen.
Dieser Faktor kann im voraus berechnet werden, wenn im Apparat der Punkt R einem festen Merkzeiger entspricht, der z. B. in einer Entfernung von 60 mm vom Film angebracht ist, und auf dem Bild mit aufgenommen wird. Bei einer Entfernung von 60 mm und einem Winkel von 12 ist der parallaktische Abstand dieses Merkzeigers etwa 12, 5 mm.
RF/R'R" = 60/12,5 = 4,8
Um die Entfernung zwischen den Gegen- stÏnden und dem Film zu bestimmen, genügt es demnach, die gemessenen parallaktischen Abstände mit 4, 8 zu multiplizieren, so da? beispielsweise der Abstand AF bei einer Entfernung der Punkte A'A"von 4 mm, 4 X 4, 8 = 19, 2 mm beträgt.
Es wurde bereits vorgeschlagen, zur Er leichterung der röntgenstereophotogrammetri- schen Messungen einen äussern Merkzeiger anzubringen. Die zur Be, rechnung der Ent- fernungen vorgeschlagene Formel ist jedoch kompliziert und zeitraubend.
Ferner wurde vorgeschlagen, einen innern Merkzeige. r an der Schleimhaut zu befesti- gen. Dies geschieht in der Weise, daB ein Bleikörnchen mittels eines Blättchens angeklemmt wird. Durch Messung des Tiefenunterschiedes zwischen dem Merkzeiger und dem gesuchten Gegenstand wird dessen Tiefe unter der Schleimhaut bestimmt.
Die Aufnahme von stereoskopischen Rönt genbildern, die gleichzeitig eine gute optische Rekonstruktion und genaue stereogramme- lrische Messungen ermöglichen sollen, erfor- dert naturgemaB äusserste Genauigkeit. Zur Erreichung dieses Ziels müssen folgende Bedingungen erfüllt werden :
1. Die Filme sollen flach bleiben, um Spannungen und Verformungen zu vermeiden.
2. Der zweite Film soll im Mund genau dieselbe Lage einnehmen wie der erste.
3. Der Visierwinkel soll 12"betragen.
4. Die Linie, die diesen Winkel in zwei gleiche Hälften schneidet, soll senkrecht zum Film verlaufen.
5. Die zwei Anvisierungen sollen in der gleichen Ebene erfolgen, zwecks Ermög- lichung des binokularen tibereinanderlegens.
6. Der Filmrand soll mit der Visierebene parallel verlaufen, zwecks Erleichterung des Einsetzens in das Stereoskop.
Diese Bedingungen können nur bei Verwendung eines Spezialapparates ermöglicht werden, mitbels welchem der zweite Film in derselben Lage wie der erste Film befestigt werden kann, wobei das Anvisieren von den Bewegungen des Patienten zwischen den beiden Belichtungen unabhängig sein soll.
Durch vorliegende Erfindung soll ein Apparat geschaffen werden, der erm¯glicht, diese technischen Bedingungen zu erfüllen.
Die. Erfindung besteht darin, dass ein Trag- organ einen FilmtrÏger, ein Merkzeiehen und einen Strahlrichter aufweist, und mit einem Arm gelenkig verbunden ist, welcher mit 'inemimMund zu befestigenden Organ kuppelbar ist.
In beiliegender Zeichnung ist ein Ausf hrungsbeispiel der erfindungsgemässen Vor- richtung veranschaulicht ; es zeigt :
Fig. 5 das Befestigungsorgan, das im Mund befestigt wird, im Schnitt,
Fig. 6 dasselbe in der Draufsicht,
Fig. 7 den Verbindungsarm im Längs- se hnitt,
Fig. 8 einen Filmträger in Ansicht,
Fig. 9 einen Schnitt nach Linie Il in Fig. 8.
Fig. 10 eine Variante des FilmtrÏgers,
Fig. 11 einen Schnitt nach Linie II-II in Fig. 10,
Fig. 12 die Vorrichtung beim Einstellen des Belichtungsstrahls.
Der Sattel 10 (Fig. 5) wird mit plastischer Abdruckmasse oder mit Abdruckgips ausgefüllt und auf der dem zu photographierenden Zahn gegen berliegenden Kieferseite In dem Sattel 10 ist eine Biichse 11 gelagert, die auf der Innenseite des Sattels ''inen Vierkant 12 aufweist. In die B chse J l ist ein Vierkantbolzen 13 mit Bund so e illgesehraubl-dass sieh die Büehse 11 im Sattel drehen aber zur Reinigtmg nach Abschrauben des Bolzens aus dem Sattel entfernen lÏ?t.
Solange der Gips in dem Sattel noch weich ist, kann der Bolzen 12, der in der B chse festgeschraubt ist, mit dieser gedreht werden; nach Hartwerden des Gipses verhindert der Vierkant 12 der Büchse ein Verdrehen des Bolzens. Der Verbindungsarm 14 (Fig. 7) ist an seinem vierkantigen Teil 15 mit Vierkantl¯chrn 16 versehen, die ber den Bolzen 13 des Sattels 10 greifen. Die Lucher 16 sind entsprechend der gewünsch- ten Länge der Verbindung zwischen dem Tragb gel 19 und dem Sattel'10 angeordnet.
Die Klemmh lse 17 hat eine Vierkantbasis und ist daher nicht drehbar. Sie wird durch die Überwurfmutter 18 zusammengepresst. In die Elemmhülse greift eine an dem Trag- b gel 19 befestigte Kugel 20 (Fig. 12). wodurch der Tragbügel 19 in jeder Lage mit dem Verbindungsarm 14 verbindbar ist. Der Tragbügel 19 dient als Träger des Filmträgers 21, des Merkzeigers 23 sowie des Strahl richters 27. An einem Ende des Tragb gels 19, das an dem Verbindungsarm 14 gelenkig befestigt ist, ist der Filmträger 21 aufgesteckt, während auf das andere Ende ein Schieber 22 aufgesteckt ist, der den Merkzeiger 23 trägt.
An dem Schieber 22 ist, um den Zapfen 24 schwenkbar, ein winklig ge- bogener Arm 25 angelenkt, auf dessen abge- bogenem Teil 26, der einen quadratischen Querschnitt aufweist, der Strahlrichter 27 aufgesteckt ist. Der Strahlrichter 27 kann dadurch liegend oder aufreehtstehend auf dem Vierkant @ 26 befestigt werden. Zweck- mÏ?ig weist der Strahlrichter eine federnde Vierkantöse 28 auf. die sich beim Auf- stecken auf den Vierkant 26 festklemmt. Der Strahlrichter 27 besteht aus einer Platte mit zwei in einem Winkel von 12¯ zueinander verlaufenden Rändern 29 und 30.
Der Trag- bügel 19 ist zweckmÏ?ig durch den Schlitz 31 aufgesehlitzt, so dass der aufgesteckte Schieber 22 spiellos auf dem Bügel 19 sitzen kann. Der Bügel 19 ist an beiden Enden mit @ AnsÏtzen 32 und 33 versehen, damit der aufgesteckte Filmhalter und der Strahlrichter gegen Versehieben in Aehsrichtung der Bii- gelenden und gegen Verdrehen gesichert sind, so dass die Mittellinie des Strahlrichters in seiner liegenden Stellung auf die Mité des Films zeigt, dessen Flache senkrecht zur Winkelhalbierenden zwischen den beiden durch die Kanten des Strahlriehters bestimm- ten Aufnahmeriehtungen steht.
Die Schwen- kung des Armes 25 dient dazu, beim Belich- ten des Films den Strahlrichter aus dem Bereich der Belichtungsstrahlen zu bringen.
Durch die Feder 34 wird der Arm 25 in beiden Stellungen festgehalten. An dem Schieber 22 ist der sogenannte Beyelensche Merkzeiger 23 im Abstand von 60 mm von der Filmebene angeordnet. Dieser Merkzeiger weist eine Spitze von etwa 1 mm Durchmesser auf, welche sich auf dem Film markiert und als Anhaltspunkt für die stereo- photogrammetrisch, e Auswertung dient. Es ist eine Verstellbarkeit des Strahlrichters aus der Horizontalebene in die Vertikalebene vorgesehen, um auch zwei Aufnahmen in der Vertikalebene zu machen, wie in Fig. 12 strichpunktiert angedeutet, was durch die Vierkantöse 28 und den Vierkantdorn 26 des Armes 25 ermöglicht wird.
Die Fil'mträger sind in versehiedenen Typen vorgesehen, um sich den anatomischen Bedingungen anpassen zu können.
Fig. 8 zeigt beispielsweise einen Filmträger für den Standardfilm. Die Filmkassette wird in eine Nute 36 eingelassen, die an drei Seiten des Rahmens angeordnet ist. Je zwei parallele Filmränder sind in je einer Stellung des Strahlrichters parallel zur Ebene desselben.
Fig. 10 und 11 zeigen den Filmträger für kleine Filme, dessen Rahmen 39 mittels des Halters 37 auf dem Bügel 19 verschiebbar sitzt, derart, daB der Rahmen 39, dank des Schlitzes 38, nach Gaumenhöhe oder Mundhöhe verstellt und mittels der Mutter 41 festgestellt werden kann, wobei stets je zwei parallele Filmränder mit der Ebene des in die horizontale oder vertikale Lage eingestellten Strahlrichters parallel bleiben. Soll der Rahmen auch schräg einstellbar sein, dann fÏllt die Führung 40 fort.
Zur Einstellung des Strahls des Röntgenapparats ist auf den Tonus. 42 des Strahlers 43 eine Richtnadel 44 aufgesetzt, mittels welcher der Strahler 43 in die Richtung einer gante des Strahlrichiers 27 eingestellt wird. Diese Richtnadel 44 ist an einer Haube 45 befestigt, welche über den Konus des Strahlers gestülpt wird und mit einem nicht näher gezeichneten entsprechenden Bindemittel, beispielsweise einem Gummiband, be festigt ist.
Die Fig. 12 zeigt die Anwendung der Vorrichtung bei der Aufnahme von Stereo- Röntgenbildern im Mund. In dem dargestell- ten Beispiel ist der Sattel auf den Zähnen links unten durch Aufgipsen befestigt, da die Stelle, welche aufgenommen werden soll, sich rechts befindet. Zunächst wird die günstigste Lage f r die Befestigung des Sattels 10 gesucht und das zu beniitzende Vierliant- loch 16 des Verbindungsstückes 14 bestimmt.
Hierauf wird die Schraubenmutter 18 zum Kugelgelenk des Verbindungsstückes 14 leicht angezogen, der Sattel 10 mit Gips aufgefüllt und an der ausgesuchten Stelle auf die Zähne bzw. den Kiefer aufgesetzt. Sodann wird das Verbindungsstück 14 mit dem Tragbügel 19 auf den Vierkantbolzen 13 aufgesetzt, worauf je nach Bedarf gegenüber dem Strahlrichter ein Film für horizontale oder vertikale Aufnahme in den Filmträger eingesetzt wird, dessen Fläche durch die Lage des Filmträgers immer senkrecht zur Winkelhalbierenden zwischen den beiden, durch den Strahlrichter bestimmten Auf nahmerichtungen steht.
Nun wird abgewar- tet, bis der Gips hart ist, während welcher Zoit sich der Patient nicht bewegen darf.
Nach Hartwerden des Gipses wird die Lage des Films überprüft und hernach die Schraubenmutter 18 fest angezogen, worauf der Röntgenstrahler durch Anvisieren mit der VisiernadeI 44 in die richtige Lage gebracht wird.
Fig. 12 stellt den Apparat dar während des Anvisierens, wobei auf den bonus 42 des Röntgenstrahlers 43 eine Visiernadel 44 aufgesetzt ist. Die genaue Einstellung des Strahlers durch Anvisierung hat eine sehr gro?e Bedeutung. Mit den gebrÏuchlichen Röntgenapparaten, die einen breiten abgerundeten Konus aufweisen, lässt sich ohne Visiernadel nur eine annähernde Einstellung erzielen.
Diese Visiernadel kann aus einer me tallenen vulkanisierten Stange bestehen, die auf einer Haube 45 befestigt ist und mit einem Gummiband an dem Konus 42 befestigt werden. Diese Stange muss jedoeh wÏhrend der Belichtung entfernt und bei jerlem Einvisieren wieder neu eingesetztwer- den. Es ist daher zweckmÏ?iger, in die Haubenspitze eine Zelluloidstricknadel einzusetzen, die dann ständig eingesetzt bleiben kann. weil diese Nadel den Röntgenstrahlen keinen. Widerstand entgegensetzt.
Während der Belichtung wird, wie in Fig. 12 strichpunktiert gezeichnet, der Strahlrichter 27 nach oben geklappt und die metallische Visierstange des Rontgenappa- rates entfernt. Der Beyelen, sehe blerkzeiger wird bei einer Entfernung von 60 mm und einem Winkel des Strahlriehters von 12 auf den Film etwa 6 mm rechts oder links von der Mittellinie projiziert.
Zum Auswechseln des Films wird durch Abziehen des Verbindungsarmes 14 vom Vierkantbolzen 13 ein Teil der Vorrichtung entfernt, während der andere Teil im Mund verbleibt. Nach Einsetzen eines neuen Films in den Rahmen kann der abgehobene Teil der Vorrichtung durch Aufstecken auf den Vierkantbolzen 13 wieder genau in die vor heriae Lage gebracht werden. Für die zweite Röntgenaufnahme wird der Röntgenstrahler 43 nach der a. ndern Kante des Strahlrichters 27 eingestellt, so dass die beiden Aufnahmen in einem Winkel von 12 zueinander erfol- gon.
Es empfiehlt sich, stets vier Aufnahmen zu machen, wovon zwei in der Horizontalebene und zwei in der Vertikalebene. Zum Auseinanderhalten dieser Aufnahmen k¯nnen im Handel erhÏltliche, kleine metallische Buchstaben vor der Belichtung am Filmrand werden, was die nachherige Mon tage zur stereophotogrammetrischen Auswer- tungderAufnahmeerleichtertund Verwechslungen verhindert.
Device for the production of stereoscopic X-rays, which allow stereophotogrammetric measurements on teeth and jaws.
The usual X-ray photography does not give any indications of the depth of the objects. Only a big routine and the topographical local knowledge enable us to reconstruct a volumetric idea of it.
When looking at a series of objects that are far apart from one another and are arranged on a straight line that is far away from us, the changes in convergence on the transition from one object to another become smaller, the further these objects are. From a certain distance on, these changes become so small that our perception of the relief ceases entirely. It is therefore an advantage to place the objects as close as possible to us in order to increase the value of these changes in convergence.
The angle of view, which then corresponds to the average eonvergence angle, determines the distance at which we believe we can see the objects in the stereoscope. The choice of this angle is entirely up to us. provided that 15 @ are not exceeded; We have decided on an angle of 12¯, which corresponds to a distance of about 32 2 cm for eyes at a distance of 65 mm.
This is the normalp distance of near accommodation, where @ the angle of 12¯ also corresponds to a normal convergence that can be maintained for a long time without fatigue.
In the accompanying drawings, the method known per se is illustrated by FIGS. 1-4, which is based on the use of the device according to the invention. In a and b, FIG. 1 shows two X-ray recordings of the objects A, B, C and R, with the films 1 and 2 occupying the same position with respect to the objects. Since the angles of incidence of the light rays on the two films are different, the distribution of the projection points on films 1 and 2 is also different.
An angle greater than 12¯ has been chosen to provide a better overview of the drawings.
Figure 2 shows films 1 and 2 mounted in a stereoscope while being viewed through the left and right eyes simultaneously.
When passing through A 'and A, the viewing angle of the eyes is "larger than through B' and B" and smaller than through R 'and R ". These deviations in convergence give the impression of relief, and we see Av, Sv, Cv and Xv the virtual image of the objects placed in the room.
Fig. 3 shows two X-ray recordings at an angle of 12, while observing the ratios customary in dentistry.
The distance L of the robre is so great in relation to the distance between the objects and the film as well as to the film surface F1 itself that the devices, the AA 'BB' and AA "BB" can be regarded as parallel to each other. All the more so as the beam exit center is not a point but a surface.
This parallelism results in similar triangles in A A'A "and B B'B".
Fig. 4 shows films 1 and 2 of Fig. 1 together. changed or the Teilfig. la and 1b combined. Each object point is visible twice: A in A 'and A ", B in B' and B". The distances A'A ", B'B" - so-called "parallactic distances" - are proportional to the distance between the object points and the film. These distances, hereinafter referred to as AF, BF, RF, etc., are the distances we are looking for. By listing these relationships we find:
AF / A'A "= RF / R'R" or AF = RF / R'R ".A'A" -L == orBF == -. B'B "
At.
Examining these two formulas we find there. ? the heights AF and BF are represented as products of the constant factor --- and the equatorial distance R'R "- - @@@@ from A or B.
This factor can be calculated in advance if the point R in the device corresponds to a fixed marker pointer which z. B. is mounted at a distance of 60 mm from the film, and is included in the picture. At a distance of 60 mm and an angle of 12, the parallactic distance of this marker pointer is about 12.5 mm.
RF / R'R "= 60 / 12.5 = 4.8
In order to determine the distance between the objects and the film, it is sufficient to multiply the measured parallactic distances by 4, 8, so that? for example the distance AF at a distance of the points A'A "of 4 mm, 4 X 4, 8 = 19.2 mm.
It has already been proposed to attach an external marker to facilitate the x-ray stereophotogrammetric measurements. The formula proposed for calculating the distances is, however, complicated and time-consuming.
It was also proposed to have an internal notice. r to be attached to the mucous membrane. This is done in such a way that a lead granule is clamped on by means of a leaf. By measuring the depth difference between the marker pointer and the searched object, its depth under the mucous membrane is determined.
The recording of stereoscopic x-ray images, which are intended to enable good optical reconstruction and precise stereogrammetric measurements at the same time, naturally requires extreme accuracy. To achieve this goal, the following conditions must be met:
1. The films should remain flat to avoid tension and deformation.
2. The second film should occupy exactly the same position in the mouth as the first.
3. The sight angle should be 12 ".
4. The line that cuts this angle in two equal halves should be perpendicular to the film.
5. The two sights should take place in the same plane, in order to enable binocular overlapping.
6. The edge of the film should run parallel to the plane of the sight to make it easier to insert into the stereoscope.
These conditions can only be made possible with the use of a special apparatus by means of which the second film can be attached in the same position as the first film, the sighting being independent of the patient's movements between the two exposures.
The present invention is intended to create an apparatus which makes it possible to meet these technical conditions.
The. The invention consists in that a support element has a film carrier, a marker and a beam director, and is connected in an articulated manner to an arm which can be coupled to the organ to be fastened in the mouth.
In the accompanying drawing, an exemplary embodiment of the device according to the invention is illustrated; it shows :
5 shows the fastening element which is fastened in the mouth, in section,
6 the same in plan view,
7 shows the connecting arm in longitudinal section,
8 shows a film carrier in view,
FIG. 9 shows a section along line II in FIG. 8.
10 shows a variant of the film carrier,
11 shows a section along line II-II in FIG. 10,
12 shows the device when adjusting the exposure beam.
The saddle 10 (Fig. 5) is filled with plastic impression material or with plaster of paris and on the jaw side opposite the tooth to be photographed.In the saddle 10, a cage 11 is mounted, which has a square 12 on the inside of the saddle. In the socket J l is a square bolt 13 with a collar so that you can turn the socket 11 in the saddle but remove it from the saddle for cleaning after unscrewing the bolt.
As long as the plaster of paris in the saddle is still soft, the bolt 12, which is screwed into the bushing, can be rotated with this; after the plaster of paris has hardened, the square 12 of the bushing prevents the bolt from twisting. The connecting arm 14 (FIG. 7) is provided on its square part 15 with square bars 16 which grip over the bolt 13 of the saddle 10. The lugs 16 are arranged according to the desired length of the connection between the support bracket 19 and the saddle 10.
The clamping sleeve 17 has a square base and therefore cannot be rotated. It is pressed together by the union nut 18. A ball 20 fastened to the support bracket 19 engages in the clamping sleeve (FIG. 12). whereby the support bracket 19 can be connected to the connecting arm 14 in any position. The support bracket 19 serves as a carrier for the film carrier 21, the marker pointer 23 and the beam judge 27.At one end of the support bracket 19, which is hinged to the connecting arm 14, the film carrier 21 is attached, while a slide 22 is attached to the other end is attached, which carries the pointer 23.
An angled bent arm 25 is articulated on the slide 22, pivotable about the pin 24, and the jet straightener 27 is pushed onto the bent part 26 of this arm, which has a square cross section. The jet straightener 27 can thereby be fastened lying or standing upright on the square 26. The jet straightener expediently has a resilient square eyelet 28. which clamps when it is pushed onto the square 26. The beam straightener 27 consists of a plate with two edges 29 and 30 running at an angle of 12¯ to one another.
The support bracket 19 is expediently seated through the slot 31 so that the slider 22 that has been attached can sit on the bracket 19 without play. The bracket 19 is provided with lugs 32 and 33 at both ends so that the attached film holder and the jet straightener are secured against displacement in the direction of the bracket ends and against twisting, so that the center line of the jet straightener in its lying position on the center of the Film shows the surface of which is perpendicular to the bisector between the two directions of exposure determined by the edges of the beam guide.
The pivoting of the arm 25 serves to move the beam director out of the area of the exposure beams when the film is exposed.
The arm 25 is held in both positions by the spring 34. The so-called Beyele's marker pointer 23 is arranged on the slide 22 at a distance of 60 mm from the plane of the film. This marker has a tip about 1 mm in diameter, which is marked on the film and serves as a reference point for the stereophotogrammetric evaluation. An adjustability of the beam director from the horizontal plane into the vertical plane is provided in order to also make two recordings in the vertical plane, as indicated in phantom in FIG. 12, which is made possible by the square eyelet 28 and the square mandrel 26 of the arm 25.
The film carriers are provided in different types in order to be able to adapt to the anatomical conditions.
For example, Fig. 8 shows a film carrier for the standard film. The film cassette is inserted into a groove 36 which is arranged on three sides of the frame. In each case two parallel film edges are in one position of the beam director parallel to the plane of the same.
10 and 11 show the film carrier for small films, the frame 39 of which is slidably seated on the bracket 19 by means of the holder 37, in such a way that the frame 39, thanks to the slot 38, is adjusted according to the height of the palate or mouth and is fixed by means of the nut 41 can, whereby always two parallel film edges remain parallel to the plane of the beam director set in the horizontal or vertical position. If the frame is also to be adjustable at an angle, then the guide 40 is omitted.
To adjust the beam of the X-ray machine is on the tone. 42 of the radiator 43 is a straightening needle 44, by means of which the radiator 43 is set in the direction of a whole of the jet straightener 27. This aiming needle 44 is attached to a hood 45, which is placed over the cone of the radiator and is fastened with a corresponding binder, not shown in detail, such as a rubber band, be.
FIG. 12 shows the use of the device for recording stereo x-ray images in the mouth. In the example shown, the saddle is attached to the teeth at the bottom left by means of plastering, since the point to be recorded is on the right. First, the most favorable position for fastening the saddle 10 is sought and the quadrant hole 16 of the connecting piece 14 to be used is determined.
Then the screw nut 18 to the ball joint of the connecting piece 14 is slightly tightened, the saddle 10 is filled with plaster of paris and placed on the teeth or the jaw at the selected point. Then the connecting piece 14 with the support bracket 19 is placed on the square bolt 13, whereupon a film for horizontal or vertical recording is inserted into the film carrier opposite the beam director, the surface of which is always perpendicular to the bisector between the two, due to the position of the film carrier. by the beam straightener certain recording directions.
Now it is waited until the plaster of paris is hard, during which time the patient is not allowed to move.
After the plaster of paris has hardened, the position of the film is checked and the screw nut 18 is then tightened firmly, whereupon the X-ray tube is brought into the correct position by aiming at it with the visor needle 44.
12 shows the apparatus during sighting, a sighting needle 44 being placed on the bonus 42 of the x-ray emitter 43. The exact setting of the spotlight by sighting is very important. With the usual X-ray machines, which have a wide rounded cone, only an approximate setting can be achieved without a sighting needle.
This sighting needle can consist of a me-tallenen vulcanized rod which is attached to a hood 45 and attached to the cone 42 with a rubber band. However, this rod must be removed during the exposure and reinserted every time you aim. It is therefore more useful to insert a celluloid knitting needle into the tip of the hood, which can then remain permanently inserted. because this needle doesn't get X-rays. Opposes resistance.
During the exposure, as shown in phantom in FIG. 12, the beam director 27 is folded up and the metallic sighting rod of the X-ray apparatus is removed. The Beyelen, see blerkzeiger is projected on the film about 6 mm to the right or left of the center line at a distance of 60 mm and a beam angle of 12.
To change the film, part of the device is removed by pulling the connecting arm 14 from the square bolt 13, while the other part remains in the mouth. After inserting a new film into the frame, the lifted part of the device can be brought back exactly into the position before heriae by plugging it onto the square bolt 13. For the second X-ray exposure, the X-ray source 43 is used according to a. Change the edge of the beam director 27 so that the two recordings are made at an angle of 12 to one another.
It is advisable to always take four pictures, two of which in the horizontal plane and two in the vertical plane. To keep these recordings apart, small metallic letters that are available in the shops can be placed on the edge of the film before exposure, which facilitates the subsequent assembly for stereophotogrammetric evaluation of the recordings and prevents mix-ups.