CH257885A - Zentriereinrichtung an einem Drehwähler. - Google Patents
Zentriereinrichtung an einem Drehwähler.Info
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H63/00—Details of electrically-operated selector switches
- H01H63/16—Driving arrangements for multi-position wipers
- H01H63/18—Driving arrangements for multi-position wipers with step-by-step motion of wiper to a selector position
- H01H63/20—Driving arrangements for multi-position wipers with step-by-step motion of wiper to a selector position using stepping magnet and ratchet
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Description
Zentriereinrichtung an einem DrehwäMer. Die vorliegende Erfindung bezieht sieh auf eine Zentriereinrichtung an einem Dreh wähler. In Schaltern dieser Art ist es öfters wünschenswert, dass die Bürsten, das heisst die Kontaktglieder des Bürstenwagens, in bezug auf ;den Kontaktbogen zentriert, werden, -wenn der Bürstenwigen angehalten wird, ob dieser Vorgang nun auf normale Weise oder anlässlich einer vorzeitigen Auslösung des Stromkreises, in welchem der Schalter ge braucht wird, geschehe. Die Zentrierung kann auf mechanische oder elektrische Wei-se erfol gen.
In bekannten Zentriereinrichtungen s#ind zusätzliche Kontakte vorgesehen, um sicher zustellen, dass der Elektromagonet, welclier den Schalter anhält, nicht betätigt werden kann, 'bis die Bürsten in bezug auf die in Frage stehenden Kontakte am richtigen Platze sich befinden.
Unter den verschiedenen mechanischen Zentriereinrichtungen mag diejenige erwähnt werden, in welcher eine Schaltklinke, die mit einer Rolle versehen sein kann, auf einen ge- zahnten Se#ktor in solcher Weise wirkt, dass der Bürstenwagen zentriert ist, wenn die Klinke gegen eine Seite eines Zahnes, des Sekters stösst.
Der Zweek der Erfindung ist, eine Zen- triereinrichtung zu schaffen, welche, mit einem, Magneten zusammenarbeitet der für die Bewegung der Klinke verwendet wird. In Übereinstimmung mit der Erfindung wird eine scheibenförmige gezähute Platte mit dem Bürstenwagen drehfest verbunden.
Dabei ist eine elektromagonetisch gesteuerte Klinke vorhanden-, welehe auf die gezähnte Platte so einwirkt, dass am Ende der Bewe gung des Bürstenwagens diese Klinke mit der ',#eZähnten Platte in Eingriff gebracht wird und die gezähnte Platte so einstellt, dass, die richtige Zentrierung des Bürstenwagens ge sichert wird.
In einer vorteilhaften Au-,s±ührungsforin des Erfindungsgegenstandes wird der Bür stenwagen mit der gezähnt-en Platte zwischen zwei Reibungsscli-eiben eingebaut (z. B. aus Filz), welche unterder Einwirkung einer Fe- der einem durch eine axia.1 bewegliche, Scheibe verursachten axialen Druck in, solalier Weise unterliegen, dass während,
der Zentrierung des Bürstenwa-gens der letztere zusammen mit der Platte in bezug auf die Reibung8,sicheiben eine Gleitbewegung ausfülirt.
Die Erfindung wird in folgendem an Hand einer Zeichnung, welche ein einfaches Aus führungsbeispiel derselben zeigt, erklärt.
F ig. <B>1</B> stellt eine perspektivis,che An sieht dieses Beispiels, dar. Die FinG. 2 zeigt einen vertikalen Schnitt, während die Fig. <B>3,</B> 4 und<B>5</B> drei Lagen der Zentrierklinke dar stellen.
Der Bürstenwagen, der hier schematieth durch<B>1</B> dargestellt ist, weist eine, Anzahl von Kontaktrollen<B>2</B> auf, welche die Verbin- dung zwischen den Kontaktstreifen<B>2</B> und 4 des Kontaktbogens herstellen. In diesem An wendungsbeispiel dreht die Achse<B>5</B> dauernd. An dieser Achse ist eine Buchse<B>7</B> mittels eines Stiftes<B>6</B> oder eines andern Gliedes be festigt, wobei die Buchse eine axiale Nut, die in Üer Fig. 2. linkssichtbar ist, aufweist.
Diese Buchse<B>7</B> trägt an ihrem untern Ende einen Flansch, an welchem eine Sühra.-LLben- feder a;bgestützt wird, wubei,clie genannte Ye- deT mit dem obern, Ende um einen Kranz einer schalenförmigen Seheibe <B>9</B> liegt, welche in die genannte Nut eingreift und dazu b-e- fähfigt ist, unter der Einwirkung der Feder eine Aufwärtsbewegung auszuführen.
An der obern Seite ist eine äänliche Scheibe<B>10</B> vor handen, #die in die erwähnte Nut eingreift, während das Ganze durch eine gegabelte Blattfeder <B>11</B> abgeschlossen wird, welche in einer ringförmigen Nut der Buchse gleiten kann und. so Aden Zusammenbau abschliesst. Auf der Buchse<B>7</B> ist der Bürstenwagen.<B>1,</B> der am untern Ende die gezähnte Platte 12 aufweist, mit dieseT zusammen frei drehbar.
Das Ganze ist an der obern und untern Seite durch Scheiben<B>13</B> und 14 aus Reibungs- ma,t,eria,1 (beispielsweise Filz) zusammenge halten. Eine Drehung der gezähnten Platte 12 in bezug auf den Bürstenwagen wird durch zwei oder mehr vorstellende Teile<B>15</B> am Bürstenwagen verhindert, welehe in ent sprechende Bohrungen der gezähnten Platte 12 passen.
Diese gezähnte Scheibe 12 -,arbeitet als Za;hnrad für die Klinke<B>16,</B> weilche am Punkte,<B>17</B> des Hssbels <B>18</B> gelenkig angeglie dert ist, der den Anker des Maggeten <B>19</B> mit dem Polstück 20 bildet. Diese Klinke<B>16</B> wird ebenfalls, durch eine Feder 21 betätigt, so dass sie immer bestrebt ist, eine Bewegung, die gegen den Uhrzeigersinn verläuft, aus zuführen. Der Anker des Magneten liegt unter !der Spannung einer enggewundenen Schraubenfeder 22.
Die Arbeitsweise der Einrichtung ist fol gende: Normalerweise ist der Magnet nicht er regt und die Klinke<B>16</B> stellt mit der gezähn ten Platte 12 in Eingriff, so dass,d-er Bürsten- wagen sicli nicht bewegt. Ünferdeesen Idreilt die Achse<B>5</B> zusammen mit den Scheiben<B>9</B> und<B>10,</B> so dass zwischen den Filzrinoen <B>13</B> und 14 und den rotierenden Teilen ein Schlufpf besteht.
Es, hängt nur vom Grade der Po- lierung der Metall-oberflächen ab, ob die Filz scheiben ebenfalls mitrotieren. Sobald der Magnet erregt ist, wird<B>jedoch</B> der Anker und die angegliederte Klinke nach rechts (Fig. <B>3</B> bis<B>5)</B> gedrüokt, so dass die Klinke nicht län ger mit der gezähnten Platte 12 in Eingriff steht. Diese Lage mit dem erregten Magne ten ist in Fig. <B>3</B> gezeigt.
Infolge der Reibung zwischen den Filzringen<B>13</B> und 14 und der obern Fläühe des Bürstenwagens<B>1</B> bzw. der untern Fläche der Scheibe 12 wird der Bür stenwagen und die gezähnte Platte ebenfalls gedreht. Sobald am En-de einer gewünschten Bowegung des, Schalters der Magnet aberregt wird, wird clasi Ende des Ankers nach links gedrückt und die Klinke kommt nun mit den Zähnen in Eingriff. Diese Lagge wird in Fig-. 4 dargestellt.
Unter dem Einflu3 der Feder<B>52</B> kann jedech die, gezähnt, & Platte über eine Strecke<B>d</B> rückwärts bewegt wer den, womitdie richtige Zentrierung erreicht ist.
Fig. <B>5</B> zeigt die Lage, in welche die Klinke die gezähnte Platte 12 rückwäxts über .die Strecke<B>d</B> bewegt hat. Ein Endstüük 23 des gegabelten Endes der Klinke drückt,dann ge <B>-</B> gen die rechte Seite des Ankers, wie es die Fig. <B>5</B> zeigt.
Grundsätzlich ist es möglieh, die Achse<B>5</B> nicht drehen zu lassen, wenn-4er Schalter nicht in Gebrauch steht, und sie mit der dauernd drehend-en Welle zu kuppeln, wenn i ihre Bewegung erwünscht ist.
Für diese Kupplung kann ein, getrennter Elektromagnet über angepasste Glieder verwendet werden, obschan erkenntlich ist, dass der Magnet<B>19</B> für diesen Zweck gebraucht werden kann. i Das Hauptmerkmal dieser Zentriereln- richtung ist, edass die beweglichen Kontakte längs eines maximalen Weg-es, in bezug auf die festen Kontakte beweglich sind und' dass ihre Zurückführung über die richtige Distanz i gesichert ist.
Claims (1)
1?ATP,N#tA--KSPlttCll: Zentriereinrichtung an einem Dreliwä,111,er, ,dadurch gekennzeichnet, Uass eine solleiben- förmige gezähnte Platte mit dem Bürsten wagen drehfest verbunden ist und dass eine elektromagnetisch gesteuert & Klinke vorhan den ist, weIche auf diese gezähnte Platte so einwirkt,
dass am Ende der Bewegung des Bürstenwagens diese Klinke mit der gezäUn- ten Platte in Eingriff gebracht wird und die gezähnte Platte so einstellt, dass die richtige Zentrierung des Bürstenwagensi gesichert ZD wird.
UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Zentriereinrichtung nacli dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Bürstenwagen<B>(1)</B> mit ;der gezähnten Platte (I.e.) zwischen zwei Reibungss,cli#eit,en <B>(13</B> und 14) angeordnet ist, welche unter der Einwir kung einer Feder<B>(8)</B> durch eine axial, beweg liche Scheibe<B>(9)</B> in axia-ler Richtung ge- drü-okt -,
verd'en. so dass während der Zentrie rung- des Bürstenwagens der letztere zusam men mit der grezähnten Platte, in bezug auf die Reibung'sseheiben eine Sohleifbewegung ausführt.
2. Zentriereinrichtung nach dem Patent- ans,pruch und,dem Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet" dass. am Ende des Ankers eines Ellektromagneten <B>(19)</B> eine Zentrier- klinke <B>(16)</B> mit gega-beltein Ende beweglich angegliedert ist, wobei die genannte Klinke bei der Erregung des, Elektromagneten von der gezä.hnten Platte abgehoben wird-, so, dass der Bürstenwagen durch Reibung angetrieben wird, und wobei beim.
Wegfallen der Erre gung des Elektromagneten am Endeder Be- weguiig des Bürstenwagens, die Klinke unter der Einwirkung einer Feder (22) mit der ge- zällnten Platte in Eingriff gebracht wird und danach diese Platte zwecks Zentrierung des Bürstenwagens rückwärts bewegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL257885X | 1946-04-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH257885A true CH257885A (de) | 1948-10-31 |
Family
ID=19781390
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH257885D CH257885A (de) | 1946-04-18 | 1947-04-17 | Zentriereinrichtung an einem Drehwähler. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH257885A (de) |
-
1947
- 1947-04-17 CH CH257885D patent/CH257885A/de unknown
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