CH257897A - Fernsehprojektor. - Google Patents

Fernsehprojektor.

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CH257897A
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/74Projection arrangements for image reproduction, e.g. using eidophor
    • H04N5/7416Projection arrangements for image reproduction, e.g. using eidophor involving the use of a spatial light modulator, e.g. a light valve, controlled by a video signal
    • H04N5/7425Projection arrangements for image reproduction, e.g. using eidophor involving the use of a spatial light modulator, e.g. a light valve, controlled by a video signal the modulator being a dielectric deformable layer controlled by an electron beam, e.g. eidophor projector

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Description


  Fernsehprojektor.    Es sind     Fernsehprojektoren    bekannt, die  die punktweise     Steuerung    eines von einer  Lichtquelle     stammenden    Lichtstromes mit  Hilfe einer im     optischen    Strahlengang be  findlichen Schicht eines     deformierbaren,    Me  diums und einer     Schlierenop:tik    vornehmen.

    Die dazu notwendige punktweise Deformie  rung der Schicht des     Mediums    kann bekannt  lich durch     elektrostatische        Kräfte    erfolgen,  die von     elektrischen    Ladungen herrühren,  welche von einer oder     mehreTen    Kathoden  strahlen auf der Oberfläche der Schicht ab  gelagert werden. In diesem Falle     muss    sich  die Schicht notwendigerweise im Hoch  vakuum befinden.

   Die Deformation der  Oberfläche dieser Schicht an einer bestimm  ten     Stelle        stel'l't    bekanntlich im     schlierenopti-          schen    Strahlengang eine     Inhomogenität    dar,  die sich auf dem     Projektionssehirm    durch  einen hellen Punkt bemerkbar macht.  



  Es ist weiter bekannt, dass einerseits die  Helligkeit     eines,    derart     projizierten    Bildpunk  tes der Stärke der Deformation an der dazu  gehörigen.     Stelle    der Schicht des Mediums ent  spricht und     anderseits    die Deformation     min-          destens    so lange     andauert,    als die elektrische  Ladung an der betreffenden Stelle liegen  bleibt.

   Sorgt man dafür, dass die Ladungen  erst kurz vor der Projektion des nächsten  Bildes verschwinden, so ist es möglich, sehr  helle Bilder     herzustellen,    indem der Licht  strom der Lichtquelle in jedem Bildpunkt       Si"4hren.d    der ganzen     zwischen    zwei aufein-         anderfolgenden    Bildern vorhandenen Zeit  spanne     ausgenützt        wird.     



  Das Wegschaffen der für die Projektion       eines        bestimmten    Bildes auf der Schicht des       Mediums    abgelagerten elektrischen Ladun  gen kann auf verschiedene Arten erfolgen.  Die einfachste Methode besteht darin, dem  Medium eine     elektrische        Leitfähigkeit    von  solcher Grösse zu     erteilen,    dass die Ladungen  in der zur     Verfügung    stehenden Zeit durch  elektrische Leitung verschwinden.

       Eine    an  dere     Methode    besteht darin, mit Hilfe eines       besonderen    Kathodenstrahls, eines,     sogenann-          ten        Löschstrahls,    die Oberfläche des     Mediums     vor der Projektion des folgenden Bildes zu  bestrahlen und     diesem        Kathodenstrahl    eine  solche     Beschleunigungsspannung    zu     erteilen,     dass der     Sekundär-Emissionsfaktor    des Me  diums.     wenigstens,    zeitweise grösser als Eins  ist.

   In diesem Falle. werden die vom ersten  Kathodenstrahl für die Bildprojektion abge  lagerten Ladungen durch den vom Lösch  strahl ausgelösten Effekt der     S.elzundäremis.-          sion        weggeschafft.     



  Dieses soeben     beschriebene    elektrische  Verfahren der     Bildprojektion    besitzt grosse  Vorteile. Bei     richtiger    Wahl der mechani  schen     Eigenschaften    .des Mediums kann er  reicht werden,     da.ss    ein Kathodenstrahl mit  einer     Stromstärke    von nur 10 bis 20 Mikro  ampere genügt, um eine für eine     maximale          Deformation    notwendige Ladung abzulagern.  Eine grosse Empfindlichkeit der Bilderzeu-           gung        ist    somit die Folge.

   Da nun ein Katho  denstrahl von solch geringer Stärke ausser  dem .sehr     fein        fokussiert    werden kann, er  laubt     dieses    Verfahren nicht nur die Erzeu  gung von sehr hellen, sondern auch von sehr  scharfgezeichneten Bildern. Die Bildschärfe  ist     mindestens    so gut wie bei der Bildpro  jektion mit     Hilfe    der normalen,     mit    einem       Fluoreszenzschirm        ausgerüsteten    Kathoden  strahlröhre, die     Bildhelligkeit    jedoch bedeu  tend     grösser.     



  Die grosse Empfindlichkeit des Verfah  rens hat jedoch zur Folge, dass zum Beispiel  ungewollte,     kleine,    nicht durch die elektri  schen     .Signale        hervorgerufene        Inhomogeni-          täten    in der Schicht     dies        Mediums,    und ins  besondere auf dessen Oberfläche als helle       Punkte    und Flecken auf dem Projektions  schirm sichtbar werden.

   Die Schicht des Me  diums muss     somit    eine weitgehende Homo  genität und vor     allem    bei     Abwesenheit    der       elektrischen        Signale    eine     vollkommen.        glatte     Oberfläche     hufweissen.     



  Die vorliegende Erfindung bezweckt,  durch     Behebung    solcher Störungen und  durch Erhöhung des     Kontrastes    die Bild  qualität zu verbessern. Sie betrifft einen       schlierenoptischen    Fernsehprojektor mit se  parater Lichtquelle,     Projektionsschirm    und  einem     deformierbaren        Medium    im Strahlen  gang dieser Lichtquelle, ferner mit einem  System von unter sich parallelen Spalten       zwischen    Lichtquelle und Medium, einem  System von unter sich parallelen Barren       zwischen    Medium und Projektionsschirm,  einem in der Nähe des     Mediums    befindlichen  Objektiv,

   das bei nicht     deformierter    Ober  fläclie des Mediums     die        Spalte    genau auf die  Barren     abbildet,    einem Objektiv, das die  Oberfläche des.     Mediums    auf den     Projektions-          schirm.        abbildet,    und einer Kathodenstrahl  röhre mit einem von den elektrischen Bild  signalen     gesteuerten,    fein fokussierten Ka  thodenstrahl,

   wobei     dass        Medium    auf einer  langsam rotierenden     Glasplatte    ruht und von       einer        Kühlplatte        gekühlt    wird.  



  Der Projektor nach der Erfindung zeich  net     eich        --dadurch        aw,        dess    zur Erzielung         einer'möglichst    weitgehenden     Dunkelheit    auf  dem Projektionsschirm bei Abwesenheit von  elektrischen Bildsignalen das Medium aus  einer     zähen,    durchsichtigen, unter betriebs  mässigen Verhältnissen einen     Dampfdruck     von weniger als 10-5 mm     Hg    aufweisenden  Flüssigkeit besteht und dass ein die Flüssig  keit     glattstreichendes        Rakel    vorhanden ist,

    wobei zwischen diesem     Rakel    und der Kühl  platte ein offener Kanal     vorhanden    ist, in  welchem die überschüssige Flüssigkeit     hoch-          steiigen    kann, dass ferner eine genaue Füh  rung der     Glasplatte    bewerkstelligende Lager  vorrichtungen für die Glasplatte vorhanden  sind, dass weiter die Glasplatte auf der obern  Seite mit einer durchsichtigen, elektrisch lei  tenden Schicht überzogen ist und elektrische       Isolierungen    vorhanden sind, die gestatten,  diese Schicht auf ein     elektrisches    Potential  gegenüber dem     Projektorgehäusie    zu bringen,

    dass     weiter    die optischen Glasflächen zwi  schen     dem        .System    von     Spalten    und dem Sy  stem von Barren mit Schichten überzogen  sind, die die     Lichtreflexion    bis auf einen  kleinen Rest unterdrücken, dass     Mittel    vor  handen     sind,    um die     Randstörungen    des vom       Kathodenstrahl        bestrichenen    Gebietes:

   vom  projizierten Bild fernzuhalten, und dass  schliesslich die     Glasplatte    zwecks rascher  Auswechslung der Flüssigkeit in einem  leicht und schnell demontierbaren Teil des       Vakuumgefässes    untergebracht ist, wobei       Einrichtungen    vorhanden sind, die das Ein  bringen der     neuen    Flüssigkeit     unter    Luft  abschluss     gestatten.     



  Die     Fig.    1     bis,    8 der     beilie=genden    Zeich  nung     betreffen    drei     Ausführungsformen    des  Pro     jektora        nach    der Erfindung, die in der       folgenden:    Beschreibung näher     erlräutert    wer  den:

   Dabei stellt     Fig.    1 einen zentralen  Schnitt durch einen mit zwei Kathoden  strahlröhren     ausgerüsteten    Projektor dar,  wovon     das    eine Kathodenstrahlrohr     als        Lösch-          rohr        dient.        Fig.    2 und 3 dienen zur näheren       Erläuterung    von Teilen des     optischen    Sy  stems der     Fig.    1 und     Fig.4        bis    6 zur ge  nauen     Darstellung    der Einrichtungen, die  das langsame     Transportieren,

          das        Kühlen,         und das Glätten, der     Flüssigkeit    zu besorgen       haben.    In der     Fig.    7 ist ein     zentraler    Schnitt  durch einen Projektor ohne Löschrohr auf  ,(\(,zeichnet, der mit einer besonderen     Einfüll-          vorrichtung    für die Flüssigkeit ausgerüstet  ist. Auch die Lagerung der langsam     rotie-          renden    Glasscheibe weicht in     dieser    Figur  von der Ausführungsform nach     Fig.1    ab.

    Schliesslich ist in     F'ig.    8 als Einzelheit einer  dritten Ausführungsform die Lagerung der  die     Flüssgkeit    tragenden     Glasplatte        veraxi-          ehaulicht.    Die     Fig.    9 bis 15 betreffen Ein  zelheiten, die mit der Behebung der Rand  störungen     zusammenhängen.     



  Von der     F'ig.1.    sei zunächst das optische       System    erläutert. Es     besteht    aus der einen       Hohlspiegel,    1 aufweisenden und im Gehäuse  untergebrachten Bogenlampe 3, einem Spie  gel 4, einem System von parallelen     optischen     Spalten und Barren 5, einem so-genannten       Sehlierenobjektiv    6, einem zweiten     System     optischer Spalte und Barren 7, dem     Projek-          tionsobjektiv    8, dem     Spiegel    9 und dem auf  der Figur     weggelassenen    Projektionsschirm.

    Im optischen .Strahlengang     befindet    sich eine       l@reisi-znde    Glasscheibe 10, auf deren oberer  Fläche eine dünne Schicht 11 einer zähen,  durchsichtigen Flüssigkeit ausgebreitet     ist.     Das System der untern     und        obern    Spalte und  Barren     ä    bzw. 7 ist in den     Fig.    2 und 3     im     Grundriss     dargestellt.    Das System 5 weist im  betrachteten     Beispiel    drei Spalte 12 auf,  während beim .System 7 an den Stellen, wo  das System fünf Spalte besitzt, die Barren  13 eingesetzt sind.

   Die ganze optische An  ordnung     ist    derart getroffen,     da.ss    bei     voll-          kommen    ebener     Oberfläche,    der     Flüssigkeits-          schieht    11 eine genaue Abbildung der Spalte  1.2 durch das     Schlierenobjektiv    6 auf die  Barren 13 erfolgt und     demzufolge    kein Licht  auf den Projektionsschirm fällt.

   Der Projek  tionsschirm bleibt     @so    lange dunkel, bis durch  das Kathodenstrahlrohr an irgendeiner     Stelle     der Flüssigkeitsoberfläche eine     bestimmte          elektrische    Ladung abgelagert wird und da  durch an     dieser    Stelle eine kleine Einbuch  tung der     Flüssigkeitsoberfläche    eintritt. Die       r_lamit,    verursachte optische,     Inhomogenität       hat zur Folge, dass die durch diese Stelle  hindurchtretenden Lichtstrahlen     abgelenkt     werden.

   Die Richtung, in der die Strahlen  eine Ablenkung erfahren, hängt nach be  kannten     optischen    Gesetzen von der Rich  tung der Neigung der Flanken der Einbuch  tung auf der Flüssigkeitsoberfläche ab. Eine  kreisrunde     Einbuchtung    zum     Beispiel    besitzt  nach allen Seiten hin geneigte     Flanken.,    so  dass die Lichtstrahlen     .sowohl,    in Richtung  der Barren 13 als auch senkrecht zu ihnen  abgelenkt     werden.    Während die     parallel    zu  den Barren 13 abgelenkten Lichtstrahlen       weiterhin    von -den Barren am Durchtritt ver  hindert werden,

   so gelangen die dazu senk  recht abgelenkten     Lichtstrahlen    durch die       Zwischenräume    zwischen den 'Barren 13 hin  durch zum Projektionsobjektiv 8, das diese  Strahlen auf den     Projektionsschirm    fokus  siert. Das Projektionsobjektiv 8 bildet somit  die Oberfläche -der     Flüssigkeit    11 auf den  Projektionsschirm ab, und die Aufhellungen  auf dem Projektionsschirm entsprechen dem       Deformationsbild,    auf der Flüssigkeitsober  fläche.

   Die Anordnung von parallelen .Schlit  zen und Barren 12 bzw. 13 im     schlierenopti-          schen    Strahlengang und     die    damit zusam  menhängende Abhängigkeit der Aufhellung  von der Richtung der     Deformationsflanken     wird dazu benützt, bestimmte     mögliche,,    un  gewollte Deformationen auf der Flüssigkeits  oberfläche unsichtbar     -und    damit     unschädlich     zu machen.

   Es handelt sich     nämlich    um De  formationen der     Flüs,szgkeitsoberfläche,    die  infolge der Rotation der     Glasplatte    10     ent-          sIehen    können. Wie später     näher    gezeigt  wird, rotiert die     Glasplatte    10 langsam     um     ihre zentrale senkrechte Achse, und dabei  wird die     unter    der     Kühlplatte    15     heraustre-          tendie        Flüssigkeit    11 vom     Rakel    16 glatt  gestrichen.

   Aus der perspektivischen Darstel  lung der     Fig.    4 geht hervor,     dass    bei der in  Pfeilrichtung     erfolgenden    Rotation der Glas  platte 10 ungewollte     kreisförmige    Deforma  tionen 17 der     Flüssigkeitsoberfläche    entste  hen können. In diesem Figur ist die von dem  aus dem     Kathodenstrahlrohr    14 stammenden       Kathodenstrahl    96     bestrichene        I3ildfl@@h@e,        1.8         durch eine     punktierte    Linie 19 gekennzeich  net.

   Es     ist    leicht     verständlich,    dass durch  einen     Deformationswulst    17 innerhalb der  Bildfläche 18 die     Lichtstrahlen        praktisch     nur in Ebenen abgelenkt werden,     die    par  allel zur senkrechten Achse     der        Glasscheibe     10 und     der    mit 20     bezeichneten    Achse sind.

    Zum näheren Verständnis des     Gesagten        sind     zwei auf     diese        Weise        abgelenkte    Lichtstrah  len 21     punktiert    dargestellt, während mit 22  der     urabgelenkte    Lichtstrahl bezeichnet ist.  Ferner ist in     dieser    Figur das obere System  von     Spalten    und Barren 7 gezeichnet.

   Aus  dieser Darstellung geht     deutlich    hervor, dass  sich die     abgelenkten,        Strahlen    21 parallel zu  den Barren<B>13</B> bewegen, diese nicht verlas  sen und somit     nicht    durch     die    Spalte zwi  schen den Barren     hindurchtreten    können und       damit    den     Projektionsschirm    aufhellen kör  nen.

   Damit die erwähnten kreisförmigen, mit  der     :elektrischen    Bilderzeugung nicht im Zu  sammenhang     stehenden    Deformationen auf  dem     Projektionsschirm    weniger     sichtbar    wer  den, steht die     Geschwindigkeitsrichtung    der       Flüssigkeit    im     Bildfenster    im wesentlichen  senkrecht zu den     Barren-    bzw. Spaltasen.  



       Eine        weitere    Möglichkeit einer     störenden          Aufhiellung    des     Projektionsschirmes,    besteht       darin,    dass im     optischen    Strahlengang zuviel  Streulicht auftritt.

   Der     Hauptanteil    an die  sem     Streulicht        stammt    bekanntlich von der       Eigenschaft    der Glasoberflächen her, etwa  5 % des durch sie hindurchtretenden Licht  flusses zu     reflektieren.    Beim     Vorhandensein     mehrerer     Gliasflächen        zwischen    dem untern  und obern Spalt- und Barrensystem 5 bzw.

   7       entsteht    leicht eine beträchtliche Menge       Streulicht.        Ein        Teil        .dieses        Streulichtes    ge  langt     zwischen    den     obern    Barren 7 hindurch  auf den Projektionsschirm und erteilt diesem  eine     bestimmte,    mehr oder weniger gleich  mässig über die ganze Fläche     verteilte    Grund  aufhellung, welche die Qualität des     projizier-          ten        Bildes     Die projizierten  Bilder erscheinen flau.

   Zur     Unterdrückung     dieser nachteiligen     Erscheinung    sind beim       dargestellten    Projektor die     optischen    Flächen  zwischen dem System von     ,Spalten    und     dem       System von Barren mit einer dünnen     .Schicht     eines Stoffes bedeckt, z.

   B.     Kalziumfluorid.     Bei     richtig        gewählter    Dicke und Zusammen  setzung dieser Schichten     wird    bekanntlich  eine fast vollständige     Unterdrückung    des       Streulichtes    erreicht, was, im     Falle    des dar  gestellten Projektors einen weitgehenden  Wegfall der störenden     Grundaufhellung    des  Projektionsschirmes zur     Folge    hat.

   Zur     Ver-          vollständigung    der     Beschreibung    des opti  schen Teils     sei    noch erwähnt, dass die Spalt  und     Barrensysteme    5 bzw. 7 zwecks Vermei  dung von     tempematurbedingten    Deformatio  nen mit einem     Kühlmittel        gekühlt    sind. Im  betrachteten     F',11    wird bei den     .Systemen     durch die Rohranschlüsse 23 Kühlflüssig  keit zugeführt.

      Nach dieser Betrachtung des     optischen     Systems seien     die        weiteren        Teile    des Projek  tors     aufgezählt.    Das     Kathodenstrahlrohr    14  besitzt eine     Fokussierspule    24,     die,        Ablenk-          spulen    25 und das     Ablenkplattenpaar    91,     und     es ist samt diesen Elementen an das     Netz-          anschluss.gerät    26, das Kippgerät 27 und den       Bildsignalmodulator    28 angeschlossen.

   Auf  der rechten     Seite    des     Projektors    befindet sich  ein Löschrohr 29, das je nach Ausführung  ebenfalls     F'okussierspulen    und     Abdenkspulen          aufweisen    kann und mit     Netzans--hlussgerä-          ten,    Kippgeräten oder andern Steuergeräten,  nicht aber mit     Bäldsignalmodulatoren    ver  bunden ist.  



  Die     beiden        Kathodenstrahlröhren    sind  mit den     gedichtaten    Hilfsflanschen 30 in die  Haube 3,1, an welcher das evakuierte Gefäss  32 befestigt ist. Diese Haube weist Pratzen  33 auf, die auf den Armen und     Säulllen    34  aufliegen. Die obere Öffnung der Haube 31  ist     mit    einer gedichteten Glasscheibe 35 ab  geschlossen. Unten an der Haube     ist    das. aus  dem     Flanschring    36, dem obern und     untern     Deckel 37 bzw. 38     bestehenden    Gefäss 32 auf  geschraubt. Dieses Gefäss     mithält    die Glas  scheibe 10 mit allen zugehörigen Einrichtun  gen.

   Es ist     unten    mit der     gedichteten    Glas  scheibe 39 abgeschlossen und besitzt oben die       Öffnung    40,     welche    durch den     J)eckel,    41     mit.         Hilfe eines     Mechanismus    von aussen ver  schlossen     -,verden    kann.

   Dieser Mechanismus       besteht    zur Hauptsache aus einer im Deckel  41     eingeschraubten        Schraubenspindel    42, die  unter     Zwischenschaltung    des     Kegelradgetrie-          bes    43 von aussen mit Hilfe des .gedichteten       Antriebes    44 in Drehung versetzt werden       kann.    Je nach dem Drehsinn der Spindel be  wegt sich der Deckel 41 nach links oder nach  rechts.

   In der     Figur    ist     @er    in der     äussersten     Lage links gezeichnet, wo er durch die schrä  gen     Keilflächen    45 nach unten auf die Öff  nung 40 gedrückt     wird    und infolge des Vor  handenseins der Dichtung 46 das Gefäss 32  abdichtet. In :dieser verschlossenen Stellung  des Deckels 41     wird    das Gefäss 32 für die  Montage an der Haube 31 angeliefert.

   Das  Innere des, Gefässes     ist    evakuiert, und die  Flüssigkeit 11 ist auf der     Glasplatte    10     aus-          gebreitet.    Nach dem Anschrauben des Ge  fässes an die Haube 31 wird der von der  Haube und dem obern Deckel. 37 -des Ge  fässes begrenzte Raum mit Hilfe von in der  Zeichnung nicht     näher        dargestellten    Hoch  vakuumpumpen von bekannter     Bauart    leer  gepumpt.

   Nun kann der Deckel 41 mit Hilfe  des     Betätigungsmechanismus    gelöst und nach  rechts auf die Seite geschoben werden, wo  mit der Hohlraum     des    Gefässes 32 mit dem       darüherlie:genden,    von den Vakuumpumpen  evakuierten Hohlraum in Verbindung kommt.  Durch diese Einrichtung wird die Montage  und     damit    die rasche Auswechslung des Ge  fässes 32 gegen ein in Reserve gehaltenes  Gefäss ermöglicht, ohne     :dass    man in .das neue  Gefäss mit der     frischen        Flüssigkeit    Luft     ein-          strömen        Sässen    muss.  



  Schliesslich sind die im Gefäss 32 enthal  tenen     Einrichtungen    zu beschreiben. Das  Vorhandensein der     Glasplatte.    10, auf der die  Flüssigkeit 11     ausgebreitet    ist, bedarf kei  ner besonderen Erwähnung mehr. Über der  Glasplatte befindet sich .die :ebenfalls bereits       erwähnte        Kühlplatte    15     und        das        Rakel    16.  Die     Kühlplatte    15 besitzt nach beiden Sei  ten     Fortsetzungen    47 und 48, welche nach  oben ragende Zapfen 49 aufweisen.

   Unter       Zwischenschaltung    von Isolatoren 50 sind    diese Zapfen an entsprechenden Augen des  Deckels 37 befestigt. An den     Fortsetzungen     47 und 48 ist die     Tragplatte    51 geschraubt,  auf der drei auf einem Kreis angeordnete,  die Glasplatte 10 tragende,     gefederte    Rollen  montiert sind, von denen zwei mit 52 und  eine     mit    53 bezeichnet sind.

       Die        Tragplatte     51 dient ferner als Lager     für    die Führungs  rollen 54, welche den     Metallring    55,     mit    dem  die     Glasplatte    10     esngefasst    ist, seitlich füh  ren. Der     Metallring    55     weist        an.    seinem Um  fang einen Zahnkranz auf, in den     das    Zahn  ritzel 56 greift und das über das Kegelrad  getriebe 57 von der Welle 58 aus angetrie  ben wird.

   Die Welle 58 wird ihrerseits über  eine isolierte Kupplung 59 und die     gedichtet     durch die Gefässwand     hindurchgeführte          Wedle    60     von,        einem    ausserhalb des Gefässes  liegenden Motor in langsame Drehung ver  setzt.  



  Es muss nun erläutert werden, auf welche  Weise die in langsame Rotation versetzte  Glasplatte eine exakte Führung erhält. Zwi  schen der Glasplatte 10 und der     Kühlplatte     15 befindet sich     :eine    bestimmte     Flüssigkeits-          menge.    Trotz des Druckes der Druckrollen  52 und 53 auf die     Glasplatte        wird    diese Flüs  sigkeit nicht weggedrückt,

   weil infolge der  Rotation der     Glasplatte    die zwischen Glas  und     Kühlplatte    austretende     Flüssigkeit     immer wieder durch     Flüssigkeit        ersetzt        wird,     die     infolge:    Flüssigkeitsreibung von der     Glas-          platte        mitgenommen    unter die Kühlplatte  gelangt.

   Das     zwischen    Glas-     und    Kühlplatte  befindliche Flüssigkeitspolster besitzt im Be  triebe eine von der Rotationsgeschwindigkeit  der     Glasplaltte    und der Druckkraft der  Druckrollen 52 und 53 abhängige konstante  Dicke und dieses     Flüssigkeitspolster    dient  der     Glasplatte        als        Flüssigkeitslager.    Die da  mit erreichte Führung der     Glasplatte    hat  sich als äusserst präzis erwiesen.

   Um     Insta-          bilitäten    dieser     Plattenführung    zu vermei  den, müssen     freilich    die Drücke und die Fe  derkonstanten der Druckrollen     bestimmte          Werte    besitzen.  



  Es hat sich ergeben, dass bei einem Plat  tendurchmesser von 400 mm und einer Rota-           tionsgeschwindgkeit    von etwa,     i/3        Touren     pro     Minute    die Federkonstante der beiden  vorn, das heisst bei der     Stirnfläche    der Kühl  platte 15 liegenden Druckrollen 52 etwa  
EMI0006.0006  
       mm    pro kg     betragen    russ, während die       entsprechende        Konstante    der hintern Druck  rolle 53 etwa 2 mm pro kg sein soll.

   Die  Druckrollen erhalten ferner bestimmte Vor  spannungen, welche den vom Gewicht der       Platte        herrührenden        Kräften        das    Gleich  gewicht halten müssen. Damit im ruhenden  Zustand der     Glasplatte    die Flüssigkeit nicht       zwischen    Glas- und     Kühlplatte    herausge  drückt wird, besitzt der     Hebelmechanismus     61 der Rollen     Anschläge    62, welche den Hub  der Rollen; nach oben begrenzen.

   Die Dicke  des     Flüssigkeitspolsters    zwischen     Glas-    und       Kühlplatte    beträgt im     Betrieb    einige     Zehn-          telmillimeter,    während die Dicke der Flüs  sigkeitsschicht ausserhalb der     Kühlplatte    we  niger     al's.        die    Hälfte davon     beträgt.    Die  äusserst genaue     Führung    der     Glasplatte        ist     jedoch nur     eine    notwendige,

   aber noch nicht  hinreichende Bedingung zur Erzielung einer  ebenen     Flüssigkeitsoberfläche    ausserhalb der       Kühlplatte    und     insbesondere    im     Bildfenster.     Es     ist    dazu eine weitere     Einrichtung    not  wendig, - von der     dass        Rakel.    16 der Haupt  bestandteil     ist.    Zur besseren     Übersicht    über  diese     Einrichtung    sind ihre     wichtigsten    Be  standteile in den     Fig.    4,

   5 und 6 näher     dar-          gestellt.    Die bereits     besprochenen:    Bestand  teile sind dabei mit ,den gleichen Ziffern wie  in der     Fig.    1     verseben.    Die mit der     Kühl-          platte        verbundene    Fortsetzung 48,     die,    Zap  fen 49     usW.    sind in der     F'ig.    4 nicht gezeich  net.

   Hingegen     ist    die     Lage    der beiden     vor-          dern    Druckrollen 52     und    der     hintern        Druck-          rolle.    53 mit gestrichelten Kreisen angedeu  tet.     In.    der     Fig.    5 ist ein .Schnitt durch das       Rakel    16 und den     vordern        Teil    der Kühl  platte 15 gezeichnet.     Zwischen    der     Kühl-          platte    15     und:

      dem     Rakel    16 ist     ein    Spalt  von der     Bireite        a    vorhanden, während der       Zwischenraum        zwischen        Kühlplatte    15 und  der Glasscheibe 10 die Höhe z besitzt. Die  Glasscheibe 10, die sich     in-der        Pfeilrichtung       bewegt,     transl)örtiert    die zwischen ihr und  der     Kühlplatte    befindliche     Flüssigkeit    nach  links.

   Vor dem     Rakel    16 staut sich ein Teil  der Flüssigkeit, weil der , Abstand 2y des       Rakels    16 von der Glasscheibe kleiner     ist     als der     Zwischenraum    z zwischen Glasscheibe  10 und     Kühhlplatte    15, und somit nicht die  ganze von der     Glasscheibe        transportierte     Flüssigkeit unter dem     Rakel        hindurchtreten     kann.

   Der     überflüssige    Anteil der Flüssig  keit     steigt        im    Spalt a zwischen     Rakel    und       Kühlplatte    bis zur Höhe h hoch und fällt  hier in den     Kanal    63. In diesen Kanal greift  ein Rechen 64,. der von der Welle 58     (Fig.    1  und 4)     mit    Hilfe einer an einem Ende des  Rechens angreifenden Kurbel 65 in eine so  wohl,     hin    und her als auch auf und ab ge  hende Bewegung versetzt wird. Das andere       Ende    des Rechens ist dabei auf die Rolle 66  abgestützt.

   Durch die Bewegung des     Rechen,,     wird die Flüssigkeit im Kanal 63 von     rechts     nach     links        (Fig.4)        transportiert.    Auf der  linken Seite der     Kühlplatte    ist der Kanal 63  nach vorn offen;

   es befindet     sich    hier kein       Räkel,    so dass die Flüssigkeit über die Vor  derkante der Kühlplatte strömen kann, um  sich mit der Flüssigkeit zu vereinigen, die  auf     diese    Seite von der Glasscheibe 10 (nach  erfolgter Benützung zur     Bildprojektion    im  Bildfenster 18) wieder unter die     Kühlplatte     15 transportiert     wird.    In der     F'ig.    6 ist zur  Erhöhung des Verständnisses.

   für     .d-as    soeben  Gesagte noch ein Schnitt durch     die    vordere  rechte Seite der     Kühlplatte    15, den Kanal  63 und den Rechen 64 dargestellt, aus wel  chem deutlich hervorgeht, wie hier die Flüs  sigkeit aus dem Kanal ausströmt.

   Diese für  die Erzeugung einer glatten Flüssigkeits  oberfläche notwendige zusätzliche Einrich  tung sorgt dafür, dass der auf der Stauseite  des     Rakels    16 (rechte     Seite    des     Rakels    16 in       Fig.    5) befindliche     senkrechte    Spalt     a    stets  bis zur Höhe     la    mit     Flüssigkeit    gefüllt ist  und auf     dieser    Seite des     Rakels    somit stets  ein     konstanter,    dieser Höhe h entsprechender  Flüssigkeitsdruck vorhanden ist.

   Durch     den     Zwischenraum 2y zwischen     Rakel    16 und       Glasplatte    10 gelangt     damit    in der Zeitein-           feit    stets     gleichviel        Flüssigkeit,    so dass die  Dicke der freien Flüssigkeitsschicht auf der  Glasplatte konstant bleibt. Diese Dicke be  trägt erfahrungsgemäss ungefähr die Hälfte  des genannten Zwischenraumes     zwischen    Ra  kel 16 und Glasplatte 10, also etwa y.  



  Das soeben     Gesagte        gilt    aber nur bei ma  thematisch exakter Führung und     vollkom-          tnen    konstanter     Drehges.chwind:igkeit    der  Glasplatte 10. Beide Bedingungen können  selbstverständlich auch bei der Anwendung  der     geschilderten    Führung der Glasplatte 10       vermittels    eines     Flüssigkeitspolsters    zwischen  Glasplatte und Kühlplatte und Beachtung  aller Vorsichtsmassnahmen beim Antrieb der  Glasplatte nie in mathematisch vollkom  menem Sinne erfüllt sein.

   Es treten im     Be-          trieb    ganz geringe Schwankungen der Dreh  geschwindigkeit der Glasplatte 10 und auch  des Abstandes z der Glasplatte 10 von der       Kühlplatte    15 auf. Das hat zur Folge,     d.ass     das Quantum dem überschüssigen Flüssigkeit  auf der Stauseite des     Rakels    16 kleinen Ver  änderungen unterworfen ist und dadurch die  überschüssige Flüssigkeit im Spalt a zwi  schen     Rakel    16 und Vorderkante der     Kühl-          platte    15 mit etwas schwankender Geschwin  digkeit nach oben gedrückt wird.

   Der Druck  auf der     Stauseite    des     Rakels    16 wird demzu  folge geringen     Schwankungen    unterworfen       ,sein.    Um zu verhindern, dass sich diese Druck  schwankungen in der unangenehmen Weise  bemerkbar machen, dass     durch    den Zwischen  raum 2y zwischen     Rakel    16 und     Glasplatte     10 den Druckschwankungen entsprechend in  der Zeiteinheit mehr oder weniger Flüssig  keit     gedrückt    wird, besitzt die untere Fläche  des     Rakels    eine     bestimmte    Breite. b.

   Der       Zwischenraum    2y weist dadurch einen be  stimmten Widerstand für die hindurchströ  mende Flüssigkeit auf, und es werden da  durch die genannten     unerwünschten        Druck-          schwankungen    auf der Stauseite des     Rakels          unschädlich,    gemacht.

   Für     die        verschiedenen     in der     F'ig.5        mit    Buchstaben bezeichneten  geometrischen Grössen haben sich beim .er  wähnten Plattendurchmesser von 400 mm  und einer     Rotationsgeschwindigkeit    von    etwa     1/s        t/min.    folgende Werte als vorteilhaft  erwiesen:

    
EMI0007.0044     
  
    a <SEP> = <SEP> 2 <SEP> min <SEP> b <SEP> = <SEP> 2 <SEP> mm
<tb>  <I>h <SEP> =</I> <SEP> 20 <SEP> mm <SEP> <I>2y <SEP> = <SEP> 0,2 <SEP> mm</I>
<tb>  z <SEP> > <SEP> 2y       Schliesslich ist noch etwas über die     TempeTa-          tur    der     Kühlplatte    auszusagen.     Diese    Tem  peratur     wird    derart gewählt, dass die Vis  kosität der durch sie gekühlten Flüssigkeit  den für die     Bildprojektion        günstigsten    Be  trag erreicht.

   Um eine Kondensation der  Flüssigkeitsdämpfe an den Wänden     des.    Ge  fässes und insbesondere auch auf den Glas  platten 35 und 39 zu     vermeiden,    muss die  Temperatur der Flüssigkeit unterhalb der       Umgebungstemperatur    liegen.  



  Die     entsprechende    Temperatur .der Kühl  platte 15     wird    am besten durch eine in sie       gebettete        Kühlschlange    festgehalten, durch  die ein Kühlmittel von der gewünschten Tem  peratur fliesst. In der     Fig.    1 und 4 sind die  mit 67 bezeichneten Enden der Kühlschlange  zu sehen.

   Diese Enden. werden     mittels    des  Isolators 68     elektrisch        isoliert    und     hoch-          vakuumdicht    durch die Gefässwand hindurch  geführt, so dass von aussen das Kühlmittel  durch die     Kühlschlange    der Kühlplatte 15  gepumpt werden kann.  



       Infolge    der vollständigen     elektrischen     Isolation der Glasplatte 10 und ihrer Stütz  und Antrieb     mechanismen    mittels der Isola  toren 50, 59     und    68 kann die Glasplatte,  welche, wie     bereits.    erwähnt, auf der obern  Seite eine     dünne,    durchsichtige Schicht     eines     leitenden Stoffes, z. B. eine sehr     dünne    und  deshalb .durchsichtige Schicht von aufge  dämpftem     Platin,    aufweist, von .aussen her  auf ein elektrisches Potential gegenüber dem  Gehäuse gebracht werden.

   Der für die Bild  erzeugung     günstigste    Wert dieses Potentials  wird, je nachdem mit einer elektrisch leiten  den oder elektrisch isolierenden Flüssigkeit  gearbeitet     wird,    verschieden hoch liegen.  



  Eine weitere Möglichkeit, die Glasplatte  zu isolieren,     besteht        darin,    die Druckrollen  52 und 53, die     Führungsrollen    54 und das       Zahnritzel    56 aus einem isolierenden 1VIate-           rial        herzustellen.    In diesem Falle muss     dier     auf der     Glasplatte    befindlichen leitenden  Schicht     mit    Hilfe eines .Schleifkontaktes, der  beispielsweise am Metallring 55 schleift, die       gewünschte    elektrische Spannung     zugeführt          werden:

       Was schliesslich die Flüssigkeit selbst be  trifft, so     können    verschiedene Substanzen in  Frage     kommen.    Ein geeigneter Stoff ist     bei-          spiel.sweise    Mineralöl, von dem alle Bestand  teile, die bei Betriebstemperatur einen höhe  ren Dampfdruck als 10-5 mm     Quecksilber     aufweisen, durch     Destillation    im Hoch  vakuum, entfernt worden sind. Eine solche       Flüssigkeit    leitet elektrisch sehr schlecht,  und sie eignet sich zum     Betriebe    des beschrie  benen     Projektors    nur dann, wenn der Projek  tor ein Löschrohr 29     (Fig.    1) aufweist.

    Durch Zusetzen von     kleinen    Mengen von Me  tallseifen und Weichmachern, z. B.     Magne-          siumoleat        mit        Trykresylphosphat,    kann der  genannten Flüssigkeit eine für den     Betrieb     des Projektors ohne     Löschrohr    genügende  elektrische Leitfähigkeit erteilt werden.  



  Das zweite Ausführungsbeispiel nach       Fig.    7 unterscheidet sich vom ersten nur  durch eine andere Art der Lagerung und  Führung der Glasplatte 10 und einer beson  deren     Einfüllvorrichtung    69, die dem Einfül  len der Flüssigkeit     unter    Vakuum unter Ver  ineidung jeglichen     Gaszutrittes    zur Flüssig  keit dient.

   Es sind deshalb in der     Fig.    7 nur  die für das     Verständnis        dieser    gegenüber der       Fig.    1 neuen     Einrichtungen    notwendigen  Teile aufgezeichnet worden, indem alle übri  gen     Teile        mit    denen der     Fig.    1     übereinGtim-          men    oder     mindestens    im Aufbau und in der       Wirkungsweise    sehr     ähnlich    sind.

   Auch sind  alle Teile der     Fig.    7, die mit den entspre  chenden Teilen der     Fig.l    übereinstimmen,  mit den gleichen Ziffern bezeichnet     worden.     



  Der um die     Glasplatte    10 gelegte Metall  ring 55 ist     mit    einem     starken    konzentrischen  Ring 70     verbunden,        dessen    untere, fein be  arbeitete,     ringförmige    Fläche auf     einer        eben-          faalls    sehr fein     bearbeiteten    entsprechenden       ringförmigen    Fläche der     Tragplatte    51 glei  tet.

   Durch radiale Nuten 71, die sowohl in    der untern Fläche des Gleitringes 70 als  auch in der entsprechenden Fläche der Trag  platte 51 eingeschnitten sein können, gelangt  ein     Schmiermittel    72 zwischen die beiden  Gleitflächen, so dass eine einwandfreie und  exakte     Führung    der Glasplatte bei der lang  samen Rotation     gewährleistet    ist. Durch den  ringförmigen Wulst 73 wird das Schmier  mittel 72 vom Wegfliessen verhindert.  



  Wie aus der     Fig.    7 ersichtlich ist, weist  das Gefäss 32 keinen Deckel auf, der im Va  kuum geöffnet bzw. verschlossen     @verden     kann. Beim     Auswechseln    des Gefässes wird       jeweils    ein neues Gefäss eingesetzt, dessen       Glasplatte    10 trocken ist und noch keine  Flüssigkeitsschicht aufweist. Die Flüssigkeit       u-ird        erst    nach der Montage und Evakuierung  des Gefässes mit     Hilfe    der     Einfüllvorrichtung     69 eingefüllt.

   Diese Einrichtung besteht aus  einem     Gehäuse    74, dessen Hohlraum 75  gegen den Hohlraum des Projektors vermit  tels des     Venrtils    76 vakuumdicht abgetrennt  werden kann. Zum Einfüllen der Flüssigkeit  ist     dieses        Ventil    vorerst geschlossen, das heisst  der     Ventilteller    77 ruht auf dem Ventilsitz  78. In dieser     .Stellung    .dies Ventils wird in  dem senkrecht nach oben stehenden Teil der       Einfüllvorrichtung    eine die Flüssigkeit va  kuumdicht     umschliessende    Ampulle 79 ein  gesetzt.

   Diese Ampulle ist an einem Stössel  80 befestigt, der     hochvakuumdicht    durch den       Flansch    81     geführt    ist. Die     Hoehvakuum,-          dichtung    kann beispielsweise mit Hilfe eines  elastischen Federrohres 82 bewerkstelligt  werden. Unter der Ampulle 79 befindet sich  eine     mit    den     radialen    Armen 83     zentral    im  Gehäuse     befestigte    Spitze 84.  



  Nachdem der Flansch 81 mit der daran  befestigten     Ampulle    79 auf das Gehäuse 74  montiert worden ist, wird der Hohlraum 75  über den     Rohranschluss    85 evakuiert und  hierauf das Ventil 76 geöffnet. Nun kann       durch    Pressen auf den Stössel 80 die Am  pulle 79 auf die Spitze 84 gedrückt werden,  wodurch in der untern Gefässwand der bei  spielsweise aus Metallblech bestehenden Am  pulle ein     kleines    Loch     entsteht.    Die durch  dieses Loch herauströpfelnde Flüssigkeit      fällt in den     Trichter    86 und     gelangt    von  hier auf die Glasscheibe 10.

   Nach dem Aus  fliessen der     Flüssigkeit    wird das     Ventil    76  wieder     geschlossen,    und es können je nach  Belieben weitere Ampullen nach dem be  schriebenen Verfahren eingesetzt werden.  



  Bei der     Ausführungsform    nach Mg. 7     ist     noch zu erwähnen, dass die Haube 31 des  Projektors nur einen einzigen Flansch 87 zur  Aufnahme     eines:        Kathodenstrahlrohres    auf  weist. In der     Fig.    7 fällt somit das     Lösch-          rohr    weg, und es muss daher eine     elektrisch     leitende     Flüssigkeit    zur Anwendung kom  men.

   Es ist jedoch selbstverständlich, dass  auch bei dieser Ausführungsform, genau wie  bei der Ausführungsform nach     Fig.1,    ein  Löschrohr vorgesehen     werden,        kann,    das den       Betrieb    des     Projektors,    mit einer elektrisch  schlecht     leitenden    bzw. isolierenden Flüssig  keit     gestattet.     



  Schliesslich ist in     Fig.    8 eine weitere Mög  lichkeit für die Lagerung und Führung der  Glasscheibe 10 dargestellt. Die Lagerung er  folgt hier in einem präzis gearbeiteten     Ko-          nuslager    88, welches bei kräftiger Konstruk  tion     ebenfalls,    für eine     exakte    Führung der       Glasplatte    10 geeignet ist.  



  Am Rande der durch     den(Kathodenstrahl     bestrichenen Fläche treten schädliche     Defor-          rrationen    auf. In .der     Fig.    4 ist diese Fläche  mit 18     und    seine Umrandung     mit    19 bezeich  net. Innerhalb     dieser    Ränder wird auf der  ganzen Fläche durch den Kathodenstrahl eine  elektrische Ladungsverteilung mit konstan  tem Mittelwert erzeugt.

   Das ankommende       Fernsehsignal    moduliert nämlich     eine    Trä  gerfrequenz, wobei der Träger unterdrückt  wird, und steuert den Kathodenstrahl der  art, dass     er        eine    dem modulierten Signal ent  sprechende     Ladungsverteilung    auf die     Me-          diumoberfläche    aufbringt.

   Dies geschieht im  vorliegenden Falle bei konstanter     Intensität          des    Kathodenstrahls durch Modulation der  durch die Spulen 25 erzeugten     Ablenk-          geschwindigkeit        mittels    der     Ablenkplatten     91     (Ablenkgeschwindigkeitsmodulation)

  .    Bei  dunklem Bilde entsteht somit     eine        örtlich     konstante Ladungsverteilung und bei aufge-    hellten Bildpartien eine örtlich     veränderliche          Ladungsverteilung.    Dem     konstanten    örtlichen  Mittelwert der Ladung entspricht     ein.    örtlich  konstanter     mittlerer    Druck der     elektrostati-          schen    Kräfte auf die Flüssigkeit. Ausserhalb  des     Gebietes    18 ist kein Druck auf die Flüs  sigkeit vorhanden.

   Es ist nun     deicht    verständ  lich dass bei den Rändern 19, wo der Über  gang von     der    Druckzone auf die druckfreie  Zone stattfindet, eine Deformation der Flüs  sigkeit eintreten muss. Bei     stillstehender    Flüs  sigkeit würde diese Deformation von den       Rändern    ausgehend langsam ins Innere der  Bildfläche     vordringen.        Im.    vorliegenden Fall  wird die Flüssigkeit jedoch langsam bewegt;  und     diese    Deformationen machen sich auf  eine Art bemerkbar, wie sie in der     Fig.9     dargestellt ist.

   In dieser Figur .stellt 10 die  langsam in der angegebenen Pfeilrichtung  rotierende Glasplatte dar, auf -der     die    Flüs  sigkeit ausgebreitet ist. Mit 18 ist wiederum       das    vom Kathodenstrahl bestrichene Gebiet  und mit 19 die Umrandung dieses Gebietes  bezeichnet.

   Es hat sich nun gezeigt, dass un  gefähr     senkrecht    zur     Bewegungsrichtung    lie  gende Begrenzungslinien des unter dem  Druck der elektrostatischen Kräfte stehenden  Gebietes keinen Anlass zu ungewollten Defor  mationen geben, weil in der kurzen Zeit,  während der sich ein bestimmter kleiner Teil  dem Flüssigkeitsoberfläche in dieser kriti  schen     Zone    befindet, keine sichtbare Defor  mation entstehen kann.

       Steht    jedoch eine     Bie-          grenzungslinie        tangential    zur Bewegungs  Tichtung, so     verweilt    die Flüssigkeit lange  genug in der kritischen Zone,     und    es ent  steht eine     gut    sichtbare Deformation.

   Von  der obern und der     untern        Begrenzungslinie     19 gehen deshalb keine     Deformationen    aus,  wohl aber von den beiden in der     Fig.    9 senk  recht     stehenden        Begrenzungslinien    19 in  Form von kreisförmigen, gut sichtbaren     De-          formationswulsten    92. Es gehen ferner sehr  starke Deformationen 93 von den vier Ecken  des beladenen Gebietes 18 aus.

   Da     ein.    Teil  dieser Deformationen infolge der drehenden  Bewegung der     Glasplatte    in :die beladene  Fläche 18 hineingelangen, so würden sie auf      dem     Projektionsschirm    sichtbar, wenn die  ganze Fläche 18 zur Projektion käme. Es ist  deshalb notwendig, von der Fläche 18 nur  das     strichpunktierte    umrandete Gebiet 94 zur  Projektion zu bringen. Dadurch entsteht aber  ein verhältnismässig grosser Verlust an Bild  fläche, was zum Beispiel bei der Übertra  gung von     Fernsehbildern    sehr unerwünscht  ist, weil damit eine entsprechende Vergrö  sserung des für die     Übertragung    des Fernseh  signals notwendigen Frequenzbandes verbun  den ist.  



  Man ist mit andern Worten     ,gezwungen,     den Kathodenstrahl     beträchtlich    über die für  die Aufzeichnung des Fernsehbildes notwen  dige     Fläche        hinaustreten    zu lassen, was grosse  Pausen     zwischen        aufeinanderfolgenden    Bil  dern bzw. Zeilen zur Folge hat. Man kann  diesen Verlust wesentlich verkleinern, wenn  man die     rechte    obere Ecke des Ladungs  gebietes abrundet. Es geht dann von dieser  Ecke keine     Deformation    mehr aus, wie durch  Versuche festgestellt worden ist.

   In der       Fig.    10     ist    ein     solches    Ladungsgebiet     mit    ab  gerundetem Ecke durch die     punktierte    Linie  95 dargestellt. Es entstehen nur noch an den       drei    übrigen Ecken und in der Mitte der       senkrechten    Seiten .die mit 92 und 93 be  zeichneten     Deformationen,    von     denen    sich  noch eine in die Ladungsfläche hineinschiebt.

    Durch     Schrägstellen    der Ladungsfläche kann  auch diese Deformation von der Ladungs  fläche ferngehalten werden bzw. am Entste  hen verhindert werden, wie das in der     Fig.    11       dargestellt    ist.  



  Das     Abrunden    der kritischen Ecke des       Ladungsgebietes    kann auf verschiedene       Weise    erfolgen. Es kann zum Beispiel der  Kathodenstrahl     beim    Schreiben des Zeilen  rasters in der Weise     elektrisch    gesteuert  werden, dass eine abgerundete Ecke entsteht,  oder es kann durch     Einfügen,    einer elektro  nenoptischen     Blende    in das elektronen  optische System des     gathodensitrahls    die Ab  rundung der kritischen Ecke herbeigeführt  werden.

   Diese Blende wird vorzugsweise  dicht über der Flüssigkeitsoberfläche     ange-          crdnet.        Im    Falle der     Fig.l    kann beispiels,-    weise der über der     Flüssigkeitsoberfl@äcbe    be  findlichen Öffnung der     Fortsetzung    47 der  Kühlplatte 15 die gewünschte     Blendenform     gegeben werden. Bei Anwendung einer  Blende zwecks Abrundung der     kritischen.     Ecke des Ladungsgebietes kann es, zweck  mässig sein, gleich alle Ecken der Blende  abzurunden, indem die elektronenoptische  Blende in diesem Falle zugleich als licht  optische Blende für den optischen Strahlen  gang benützt werden kann.

   In der     F'ig.    12  ist eine solche Blende abgebildet.  



  Es muss nun noch näher     erläutert    werden,  wie, die Abrundung der     kritischen    Ecke des       Ladungsgebiete,,        _    durch elektrische     Steuerung     des     Kathodenstrahls    erfolgen kann. Man be  nötigt dazu eine elektrische     Schaltung,    die  mit .der     ,Steuerelektrode        des    Kathodenstrahls       verbunden    ist und     dieser    Steuerelektrode im  richtigen Momenteinen negativen., den     Ka-          thodenstrahl    sperrenden und wieder frei  gebenden Spannungsimpuls erteilt.

   In der       Fig.    13 ist eine solche Schaltung     damgestellt.     Dabei stellt 97 den     obern    Teil des Kathoden  strahlrohres mit der Anode 98, der Steuer  elektrode 99 und der mit dem Netzanschluss  gerät 26 verbundenen Kathode 100 dar.. Die  Steuerelektrode bezieht einerseits die kon  stante     mittlere        Vorspannung    über den Wider  stand 101 aus dem ,gleichen     Netzanschluss-          gerät,    und sie     ist    anderseits über den     Kopp-          lungskondensator    102 mit der Anode der       Verstärkerröhre    103 verbunden.

   Als     Be-          la.stungswiderstand    dieser     Verstärkerröhre     dient der Widerstand 104 und der Konden  sator 105. Zu diesem     Kondensator    parallel  geschaltet     ist    eine     Verstärkerröhre    106, die  als variabler     Entladewid@erstand    des Konden  sators 105 dient.

   Bekanntlich ist der Wider  stand einer     Verstärkerröhre    abhängig von  der     Gittervorspannung.    Bei dieser Röhre       wird    die     Gittervorspannung    durch den Trans  formator 107 und den Gleichrichter 108 er  zeugt, der den     Kondensator    109 aufladet.  Der Widerstand 110 dient als     Entladewider-          stand    des     ]Kondensators    109.  



  Die ganze Schaltung ist in der Lage, an  der     Steuerelektrode    99 des Kathodenstrahl-           rohres    bzw. an der Anode der Verstärker  röhre 103 bei jedem Zeilenrücklauf des Ka  thodenstrahls.     Spannungsimpulse    nach der  Kurve 111 der     Fig.    14 zu erzeugen. Zu die  sem Zwecke müssen bei jedem Zeilenrücklauf  des Kathodenstrahls an die     Anschlussklemme     112 des Steuergitters dem     Veretärkerröhre    108  Spannungsimpulse nach der Kurve 118 der       Fig.    14 gelegt werden. Jeder dieser Impulse  besitzt die Dauer des Zeilenrücklaufes.

   An  der Anode der     Verstärkerröhre    108 tritt beim  Erscheinen eines     solchen.    Impulses infolge des       Spannungsabfalles    am Widerstand 104 ein  scharfer     Spannungsabfall    ein (siehe Kurven  abschnitt     a-b    des ersten Impulses der Kurve  1.11).     Anschliessend    daran ladet sich der Kon  densator 105, was zu einer weiteren Span  nungssenkung     b-6    der gleichen Kurve führt.

    Verschwindet nun der Steuerimpuls am  Steuergitter der Röhre 103 nach abgelaufe  nem Zeilenrücklauf, so tritt vorerst die  scharfe     Spannungserhöhung        c-d    ein, verur  sacht durch das Verschwinden des Span  nungsabfalles am Widerstand 104. Der     letzte     Teil der Kurve stellt nun die Entladung des  Kondensators 105 über die Röhre 106 dar.  Je nach dem Widerstand dieser Röhre er  folgt die Entladung langsamer oder rascher,  wie dies durch die andern     Impulse    der Kurve  111 dargestellt ist. Der Widerstand der  Röhre 106 wird nun wie folgt gesteuert: Bei  jedem Bildrücklauf des Kathodenstrahls  wird dem Transformator<B>107</B> an den Klem  men 114 ein starker Spannungsstoss aufge  drückt.

   Dadurch ladet sich der     Kondensator     109 über den Gleichrichter 108 negativ auf,  und die     Gitterspannung    der Röhre 106 ist  stark negativ. Die Röhre 106 stellt in diesem  Falle einen grossen Widerstand dar, und der  Spannungsanstieg     d-e    der Impulse der  Kurve 111     ist    langsam. Das hat aber zur  Folge, dass der     Kathodenstrahl    mit einer     be-          stimmten        Verspätung    freigegeben wird.

   Da  sich im     weiteren    Verlauf der Bildaufzeich  nung der Kondensator 109 über den Wider  stand 110 entladet und damit der Wider  stand der Röhre 106 immer kleiner wird, so  erfolgt der Spannungsanstieg     d-e    der Im-    pulse der Kurve 111 immer rascher. In der       Fig.    14, Kurve<B>111,</B> ist     das    von Impuls zu  Impuls schneller werdende Ansteigen des       Abschnittes        d-e    der Impulse übertrieben  stark zum Ausdruck gebracht worden, indem  in dieser Figur die Dauer dieses Spannungs  anstieges schon nach dem vierten Impuls auf  den     normalen,    kleinen     Wert        gesunken    ist.

   Die  Verspätung, mit der der Kathodenstrahl frei  gegeben wird, wird immer kleiner, um  schliesslich nach Ablauf     einer    bestimmten  Anzahl von Bildzeilen praktisch ganz zu ver  schwinden. Bei richtiger Wahl der Grösse der  Schaltelemente in der besprochenen Schal  tung kann erreicht werden, dass die kritische  Ecke des mit elektrischen Ladungen belegten  Gebietes der     Flüssigkeitsoberfläche    abgerun  det     wird,    so wie es in der     Fig.    15 dargestellt  ist. In dieser Figur stellen die horizontalen  Striche die     einzelnen    Bildzeilen dar.

   Aus der  Figur geht deutlich     hervor,        wie    die Abrun  dung der linken     obern    Ecke des Z     eilenrasters     durch eine langsam kleiner werdende Verspä  tung in der Freigabe     des    Kathodenstrahls  erreicht wird.  



  Damit sind alle am vorliegenden elektri  schen     Bildprojektor    vorgesehenen Massnah  men und     Einrichtungen    beschrieben., die dazu  dienen, alle Deformationen der Flüssigkeits  oberfläche zu vermeiden, die nicht durch die  elektrischen Bildsignale zum Zwecke der  Bildprojektion hervorgerufen werden sollen.  



  Der vorliegende Projektor ist dadurch in  der Lage, nicht nur Bilder von grosser     Ilel-          ligkeit    und Schärfe zu erzeugen, sondern  auch alle ungewollten     Aufhellungen    zu ver  meiden und damit den     projizierten    Bildern  einen ausreichenden Kontrast zu verleihen..  



  Die Beschreibung des     Projektors    wäre je  doch nicht vollständig, wenn sie keine An  gaben über die physikalischen Daten ent  hielte, die die Flüssigkeit 11 zwecks Erzie  lung einer grossen Bildhelligkeit und eines  scharfen Bildes aufzuweisen. hat. Bei der Be  urteilung der Flüssigkeit spielen zwei cha  rakteristische Quotienten     q,    und     qm    von ver  schiedenen     Konstanten    eine     ausschlaggebende     Rolle,     nämlich:       
EMI0012.0001     
    und  
EMI0012.0002     
    In diesen Formeln bedeuten:

         K        elektrl    ehe     Leitfähigkeit    der     Flüssigkeit   
EMI0012.0007  
    (5 relative     Dielektrizitätskonstante    der Flüssigkeit  a     Kapillaritätskonstante    der Flüssigkeit
EMI0012.0010  
    k Zähigkeit der Flüssigkeit
EMI0012.0011  
    c Schreibgeschwindigkeit des     Kathodenstrahls    auf der Flüssigkeitsoberfläche
EMI0012.0013  
         fo        Modulationsfrequenz    der     Ablenkgeschwindigkeit    des     Kathodenstrahls     in der Zeilenrichtung     (see-1).     



  N Zahl der in der Sekunde projizierten Bilder     (sec-1).       Bei leitender Flüssigkeit haben die     cha-          rakteristischen    Quotienten     q,    und     q.    in fol  genden Grenzen zu liegen:  
EMI0012.0024     
    Im Falle einer isolierenden     Flüssigkeit     ist     q8        mindestens        zehnmal    kleiner zu wäh  len als die für den     leitenden        Eidophor     angegebene     untere    Grenze, also kleiner als  
EMI0012.0032  
   während     q.    in den glei  chen Grenzen liegt.

   Es hat sich nämlich als  vorteilhaft     eTwiesen,    die isolierende Flüssig  keit nicht als vollkommener Isolator auszu  bilden, was übrigens physikalisch gar nicht  möglich ist, sondern     ihrebenfalls    eine, wenn  auch nur ganz     geringe,    Leitfähigkeit zu er  teilen, .so dass die .Flüssigkeit aber immer  noch als     praktisch    isolierend bezeichnet wer  den kann.  



       Als    Beispiel     einer        elektrisch    leitenden  Flüssigkeit sei Mineralöl mit einem     Leit-          fähigkeitszusatz        in    Form von Magnesium-         naphthenat    genannt.

   Für eine solche Flüs  sigkeit gilt bei einer     Betriebstemperatur    von  0  C und     bei,   
EMI0012.0047  
       fo=2#107        sec-1     und N =     2'5    sec-'  
EMI0012.0051     
    Der     Dampfdruck    beträgt dabei etwa  5 . 10-6 mm     Hg.    Um eine sehr schlecht lei  tende     Flüssigkeit    zu erhalten, genügt     ies,    dem  Mineralöl nur ,sehr wenig von dem Leitfähig  keitszusatz beizufügen. Man erhält zum Bei  spiel bei gleichen     Werten    von c,     fo    und  N :
EMI0012.0058  
   und     q.    =1.

   Der  Dampfdruck ist derselbe     wie-    oben..

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schlierenoptischer Fernsehprojektor mit separater Lichtquelle, Projektionsschirm und einem defarmierbaren Medium im Strahlen gang dieser Lichtquelle, ferner mit einem System von unter sich parallelen Spalten zwischen Lichtquelle und Medium, einem Sy- stem von unter sich parallelen Barren zwi schen Medium und Projektionsschirm, einem in der Nähe des Mediums.
    befindlichen Ob jektiv, das bei nicht deformierter Oberfläche des Mediums die Spalte genau auf die Bar ren abbildet, einem Objektiv, das die Ober fläche des Mediums auf den Projektions schirm abbildet und einer Kathodenstrahl röhre mit einem von den elektrisehen Bild signalen gesteuerten, fein fokussierten Ka thodenstrahl, wobei das Medium auf einer langsam rotierenden Glasplatte ruht und von einer Kühlplatte gekühlt wird, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Erzielung einer mög lichst weitgehenden Dunkelheit auf dem Projektionsschirm bei Abwesenheit von elek trischen Bildsignalen das Medi<U>um</U> aus einer zähen, durchsichtigen,
    unter betriebsmässigen Verhältnissen einen Dampfdruck von weni ger als 10-5 mm lIg aufweisenden Flüssig keit besteht und dass ein die Flüssigkeit glattstreichendes Rakel vorhanden ist, wobei zwischen diesem Rakel und der Kühlplatte ein offener Kanal vorhanden ist, in welchem die überschüssige Flüssigkeit hochsteigen kann, dass ferner eine genaue Führung der Glasplatte bewerkstelligende Lagervorrich tungen für die Glasplatte vorhanden sind,
    cla.ss weiter die Glasplatte auf der obern Seite mit einer durchsichtigen, elektrisch leitenden Schicht überzogen ist und elektrische Isolie rungen vorhanden sind, die gestatten, diese Schicht auf ein elektrisches Potential gegen über dem Projektorgehäuse zu bringen, dass weiter die optischen Glasflächen. zwischen dem System von Spalten und dem System.
    von Barren mit Schichten überzogen sind, die die Lichtreflexion bis auf einen kleinen Rest unterdrücken, dass Mittel vorhanden sind, um die Randstörungen .des vom Kathodenstrahl bestrichenen Gebietes vom projizierenden Bild fernzuhalten, und dass schliesslich die Glasplatte zwecks rascher Auswechslung der Flüssigkeit in .einem leicht und schnell de- montierbaren Teil des Vakuumgefässes unter gebracht ist, wobei Einrichtungen vorhanden sind, ,
    die das Einbringen der neuen Flüssig keit unter Luftabschluss gestatten. UNTERANSPRÜCHE: 1. Projektor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung vorhanden ist, die die Einfüllung der Flüs sigkeit aus Ampullen. im Vakuum gestattet. 2. Projektor nach Patentanspruch, da durch ,gekennzeichnet, dass der schnell demon tierbare und die Glasplatte bergende Teil des Vakuumgefässes einen Deckel aufweist, der nach erfolgter Montage dieses Teils unter Vakuum geöffnet werden kann.
    Projektor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit elektrisch leitet, wobei sich die physikaIi- schen Konstanten der Flüssigkeit in solchen Grenzen bewegen, dass für die charakteristi schen Quotienten q, und qm gilt: EMI0013.0048 4.
    Projektor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit sehr schlecht leitet, so dass der charakteristi sche Quotient q, kleiner als 4 . 10-15 Amp. <U>sec</U> Volt cm ist. ä_ Projektor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Abmessungen des Kanals zwischen Kühlplatte und Rakel mindestens angenähert folgende Grösse auf weisen EMI0013.0056 a <SEP> = <SEP> 2 <SEP> mm <tb> h=2,Omm wobei<I>a</I> die Breite und lt die Höhe des Ka nals bedeutet. 6. Projektor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das.
    Makel eine kurze, parallel zur Glasfläche liegende F'lä,- che aufweist, wobei die Breite b dieser Flä che und ihre Distanz 2y von der Glasfläche mindestens angenähert folgende Grössen auf weisen EMI0013.0064 b <SEP> = <SEP> 2 <SEP> mm <tb> 2y <SEP> = <SEP> 0,2 <SEP> mm. 7.
    Projektor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Glasplatte auf gefederten Rollen gelagert ist, die die Glas platte in Richtung gegen die Kühlplatte drücken, wobei zwei Rollen eine harte und mindestens eine Rolle eine weiche Federung aufweisen und der Weg der Rollen nach oben zwecks Verhinderung der Berührung der Glasplatte mit der Kühlplatte begrenzt ist. B.
    Projektor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Glasplatte auf einem geschmierten Ring gelagert ist. 9. Projektor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Glasplatte auf einem Konuslager gelagert ist. 10.
    Projektor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwecks Erteilung eines bestimmten Potentials an die durchsich tige, elektrisch leitende Schicht auf der Glas platte die ganze Haltevorrichtung der Glas platte mit der Kühlplatte und der Antriebs vorrichtung isoliert im Vakuumgefäss be- festigt ist. 11. Projektor nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch isolierte Führungsrollen und, Antriebsräder für die Glasplatte. 12.
    Projektor nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch aus einem Isoliermaterial bestehende Führungsrollen und Antriebs räder für die Glasplatte. 18.
    Projektor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das vom Katho- denstrahl bestrichene Gebiet auf der Flüssig- k .eitsoberfläche grösser ist als das für die Erzeugung des projizierten Bildes notwen dige Gebiet. 14. Projektor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das vom Katho denstrahl bestrichene Gebiet mindestens eine abgerundete Ecke aufweist. 15.
    Projektor nach Patentanspruch und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine Blende mit mindestens einer gerun deten Ecke über der Flüssigkeit angeordnet ist. 16. Projektor nach Patentanspruch und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass zur Abrundung der Ecke eine denn Ka- thodenstrahl entsprechend steuernde Schal tung vorhanden: ist. 17.
    Projektor nach Patentanspruch und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das, vom Kathodenstrahl bestrichene Ge biet schief zur Bewegungsrichtung der Flüs sigkeit im Bildfenster gestellt ist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE962264C (de) * 1956-01-27 1957-04-18 Telefunken Gmbh Anordnung zur Speicherung und Umwandlung von elektrischen Signalen
DE1130468B (de) * 1958-01-13 1962-05-30 Gen Electric Fernsehprojektionsgeraet
DE1269641B (de) * 1963-10-18 1968-06-06 Gen Electric System zur Projektion von Bildern, insbesondere Fernsehbildern

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