CH257988A - Spulmaschine mit Revolver-Fadenknüpf-Vorrichtung. - Google Patents

Spulmaschine mit Revolver-Fadenknüpf-Vorrichtung.

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CH257988A
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Inventor
Ag Maschinenfabrik Schweiter
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Schweiter Ag Maschf
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Description


      Spulmaschine    mit     Revolver-Fadenknüpf-Vorrichtung.       Die Erfindung betrifft eine     Spulmaschine     mit     Revolverfadenknüpfvorrichtung,    auf de  ren Revolver mehrere     Vorratsspulen    aufge  steckt werden können, und sie bezweckt die  abgelaufenen Spulen, beispielsweise     Kopse,     durch     vorgesteckte        Vorratsspulen        selbsttätig     zu ersetzen und deren Fäden mit dem Faden  der jeweils abgelaufenen Spule zusammen  zuknüpfen, damit der     Spulvorgang    selbst  tätig weitergehen kann.  



  Die     erfindungsgemässe        Spulmaschine    mit       Revolverfadenknüpfvo.rrichtung    zeichnet sich       dadurch    aus,     dass    -der Revolver     Fadenleiter     aufweist,     dureh    welche die Fäden .der     Spu-          ien    hindurchzuziehen sind, um dann von  Hand über der vorhergehenden Spule festge  legt zu werden,     während,der    Faden der jeweils  ablaufenden Spule direkt zum     Spulapparat     läuft,

   und     dass    beim     Spulenweehsel    ein     Fad'en-          fanbhaken    den     Faden:    der jeweils abgelau  fenen Spule in eine s     oIche    Lage zum Faden  anfang der nächsten Spule legt, dass das  Knüpfen .der beiden Fäden mit einem Knüpf  apparat möglich wird, dass ferner der Revol  ver, der Knüpfapparat und der     Spulapparat     mit einem gemeinsamen     S@chal.tmeehanis.mus     verbunden sind, welcher zum     Spulenwechsel     durch einen die ablaufende Spule abtastenden  Fühler eingeschaltet wird und dann den       Spulapparat        stillsetzt,

      den Revolver um einen       Spulenabatand    dreht, den     Fadenknüpfer    ge  gen die zu knüpfenden Fäden führt und ihn  betätigt, den     Spulapparat    wieder     einschaltet,          wonaü'h    der     Schalimechanismusr    sich     selbs    t         abstellt,    bis ihn .der Fühler     na@eh    Ablauf der  nächsten Spule erneut einschaltet.  



  In der     Zeichnung    ist ein     Ausführungsbei-          spieldargestellt,    und zwar zeigen:       Fig.    1 die Seitenansicht der     Revolver-          fadenknüpfvorriohtung,          Fig.    2 die     Vorderansicht    hierzu teilweise  im Schnitt,       Fig.    3 die     Draufsicht    hierzu,       Fig.    4 den Getriebekasten im Schnitt,       Fig.    5 die Draufsicht auf den Getriebe  kasten bei abgenommenem Revolver,

         Fig.    G die Seitenansicht von     links    auf .den       Getriebekasten,          Fig.    7 die     Seitenansieht    von links auf den  Getriebekasten, im     Schnitt,          Fig.    8 und 9 die     Darstellung    de Knüpf  vorganges,       Fig.    10 die beispielsweise     Ausführung-          einer        mechanischen:        Fühlervorriehtung,          Fig.    11 den     beispielsweisen    Einbau der       Revolverfadenknüpfvo:

  rrichtung    in eine Spul  maschine.  



  Im Getriebekasten 1 ist drehbar die.  Steuerwelle 2 gelagert, auf welcher die Kur  ventrommel 3 und die beiden.     Kurvensichei-          ben    4 und 5 befestigt     sind.    Auf der Steuer  welle 2 ist ferner drehbar der mit Zähnen 0  versehene     Mitnehmerkolben    7 gelagert, der  mit seinem     Rohrstück    8 aus dem Getriebe  kasten 1 herausragt, auf welchem die     An-          triebsscheibe    9     befestigt    ist.

   Seitlich -an der  Kurventrommel 3 ist ein Stift 10, befestigt       (Fig.    7), um den eine     Mitnehmerklinke    11      schwingbar gelagert ist und der mit dem       Mitnehmerkolben    7 zusammenarbeitet und  von der Feder 12     stets        nach    innen gedrückt  wird.

   Die     Sperrklinke        13"    die auf der im  Getriebekasten 1 drehbar gelagerten Welle  14 befestigt ist, hebt während des     normalen          Spulvo-rganges        die        Mitnehmerklinke    11 aus  dem Eingriff mit dem     Mitnehmerkolben    7       heraus.     



  Im Deckel 15, der oben am     Getriebekasten     1 festgeschraubt ist, ist eine Säule 16     einge-          schraubt,    deren     unterer    in den Getriebekasten  1     h..ineinragender    Zapfen 17 als,     Lagerung    für  -den Hebel 18 ,dient, der     -durch    den Stellring  19 in seiner Lage gehalten ist.

   Am Hebel 18  ist ein Stift 20 befestigt,     um    den eine Füh  rungsrolle     9,11    drehbar gelagert ist, die in der       Nute    2,2 .der Kurventrommel 3     geführt    ist  und bei deren Drehung um den Winkel a  hin- und     hersthwenkt.    Der Hebel 18 ragt  aus .dem Deckel 15- heraus, in welchem eine       entsTrechende        Öffnung   <B>213</B>     vorgesehen    ist:. Im  Hebel 18 ist ferner ein     Mitnehmerstift    24     ein.-          gesetzt,    .der unter dem Einfluss der Feder 25  stets nach oben gedrückt wird.

   Im Deckel 15  ist ein Sperrstift 26 eingelegt, der unter     ,dem     Einfluss der Feder 2.7 ebenfalls'     sstet's    nach  oben gedrückt wird und verhindert, dass -der       Revolverteller    2:9     sich    rückwärts drehen  kann.  



       Lm    die Säule 16 ist ein Rohr     28drehbar          gelagert,    an welchem unten. der Revolver  teller 2'9 und oben ein     Fadenleiter        all        befestigt     ist. Die     Kombination    des Rohres 2\8 mit     denn          Revolverteller    2'9 und den Fadenleitern 30)  wird im nachstehenden -mit  Revolver  be  zeichnet.

   Am     Revolverteller    2'.9 sind auf Sei  ner     un-iern    Fläche Zähne 38 vorhanden, die  mit .dem     Mitnehmerstift        2'4    und dem Sperr  h Stift 26 zusammenarbeiten, und auf der Ober  seite sind mehrere konische     Aufsteckdorne     31 in regelmässigen Abständen befestigt, auf  denen die     abzuwickelnden    Spulen 32 aufge  steckt werden. Die Fadenleiter 30 sind mit  Schlitzen 33 versehen, .durch welche der Fa  den 34 jeder Spule     zuerst    hindurchgezogen  wird.

   Ferner     .sind    mit Sehrauben 3,5 über  dem Fadenleiter 30 die     Klemmfedern    36 und    unter diesen     Leitdrähte    37 befestigt. Die  Leitdrähte 37 erleichtern das Einfädeln und  verhindern, dass der eingelegte Faden 34 wie  der aus dem .Schlitz 33 herausspringen kann.

    Der Faden     34a    jedes     Kopses    wird, nachdem  er durch den Schlitz 33 eingezogen worden  ist, unter der in der Drehrichtung des Revol  vers vorangehenden     Klemmfeder   <B>36</B> (im Sinne  der Drehrichtung,     Fig.    3) hindurchgezogen  und dort festgeklemmt und hierauf an der  scharfen Kante     ,der    Klemmfeder 36 abge  rissen. Über dem Fadenleiter     3'V'    ist auf der       Säule    16 ein     Stellring    39 befestigt, der mit  einem     Fadenfanghaken    40 versehen ist.  



  Im Getriebekasten 1 ist eine Welle 41       sichwenkbar    gelagert, auf welcher innerhalb  des     Getriebekastens    1 ein Hebel 42 befestigt  ist, der auf der Kurvenscheibe 4     aufliegt,    und  ausserhalb     des        Getriebekastens    1 sitzt auf der  Welle 41 ein. Bügel 43, der     mit    einem nach  oben ragenden Arm 44 versehen ist. Am  obern Ende des: Armes 44 ist ein an sich be  kannter     Fadenknüpfapparat    45     befestigt.     



  Der hier     dargestellte        Fadenkuüpfappa.rat          besteht    aus einem Gehäuse 46, in welchem  der zum Knüpfen     erforderliche        Bewegungs-          mechanismus        untergebracht    ist.

       Zwischen     zwei daran angebrachten     Fadenleitern    47 und  48 befindet sich     der        eigentliche        Knüpfer    49  und auf     zder        Hinterseite,des        'Gehäuses   <B>46</B> der       Betätigungshebel    50.

   Zuoberst     am.    Arm 44 ist  der     Balzen    51     befestigt,    um den :der Hebel 52  schwingbar     gelagert        ist.    Am einen Arm die  ses     Hebels    52 ist     das,        Stängchen        53t        angelenkt,     das     unten    mit dem Hebel 54 gelenkig verbun  den ist.  



  An der     Hinterseite    des     Getriebekastens    1       is't    eine Achse 5,5,     Fig.    4 und 5,     schwenkbar     gelagert, auf welcher     aussen,der    Hebel 54 und  innen ein Hebel 5:6 befestigt ist, in     welchem     ein Stift 57 eingesetzt ist, um den eine     F'üh-          run,arolle    58 drehbar gelagert ist, die eben  falls in der Nute 92 der Kurventrommel 3  geführt ist.

   Am untern Teil des Armes 44  ist ein Fühler 59 auf der Achse     f0        ,schwingbar     gelagert, der die Spute 65,     die    jeweils abge  spult wird, abtastet. Auf .dessen     Achse        60,    ist  ein     Kontakthebel    61 befestigt, der mit     einem              Stromleiter    F 2 verbunden ist, der zu zwei  Elektromagneten 63     (Fig.    5 und 6) und 6,4,       (_Fig.    11), führt. Die Zuleitung     erfolgt,dureh          die    isoliert befestigte     Kontaktsehraube    66.

    die mit dem     Stromzuleiter    67 verbunden     ist.     Auf der Welle 14 ist     ausserhalb    des Ge  triebekastens 1 der Hebel 68     befestigt,    der  mit dem Elektromagnet 63     (Fig.    6) zusam  menarbeitet     zweeks    Freigabe der     Mitnehmer-          klinke    11.

   Wenn .der Elektromagnet 63 nicht  unter Strom steht, so bewirkt das     Eigen-          #ewieht    des Hebels 68,     .dass    die Sperrklinke  13, die auch auf der Welle 14 festsitzt, nach  einwärts     geschwenkt    wird und     durch    An  schlag gegen die Nase<B>69</B> der     Mit:nehmer-          klinke    11, diese in     ausgekuppelter    Stellung  festhält, so dass sich der     Mitne'hmerkolben    7  leer dreht     und,die        Steuerwelle    2 mit     ,den:

      dar  auf befestigten Steuerorganen.     ,stillsteht.    Dies  ist der normale Zustand, während der Zeit,  da, die Spule 65 abgespult, wird.  



  Seitlich am Getriebekasten 1 ist der Bol  zen 70     (Fig.    5), befestigt, um den der Ein  21  71     -schwingbar    gelagert ist, der  eine um den Bolzen 72 drehbar gelagerte  Laufrolle 73     (Fig.    2) trägt, de mit der Kur  venscheibe 5     zusammenarbeitet.    Am Ein  schalthebel 71 ist die Einsah     altstange    74 an  gelenkt, welche den     Spulappara.t    einschaltet.  



       Fig.    11     zeigt    eine beispielsweise Verbin  dung der     Revolverfad-enknüpfvorri@chtung    mit  einer     Spulmasühine.    Am     Untemtei,l    .des.     Ma-          sehinenrahmens    75 sind Tragschienen 76 be  festigt, auf     welchen    die     Revolverfadenknüp.f-          vorrichtungen    nebeneinander befestigt sind,  und am Oberteil sind Tragschienen 77     be-          festig-t,    :

  auf welchen die     Spulapparate    7 8       nebeneinander        befestigt        sind.     



  Der     Spulapparat    78, der in bekannter  Weise durch Reibräder 79 und, 810 von der       Hauptwelle    81 aus angetrieben wird,     besitzt     eine angetriebene Walze 82, welche die sich  bildende     Aufwicke-lspule    83 in Drehung ver  setzt, während der hin- und hergehende     Fa.          denführer    84 die     zweckmässige        Fadenle-ung     bewirkt.

   Der     Spulapparat    78     wird    durch den       Anlasshebel    8'5 ein- oder ausgerückt, wobei die  Zugfeder 86 die     Ausrückung    des     Anlassliebels       85     bewirkt,    und eine Sperrvorrichtung ihn  in der eingerückten     Stellung    festhält.

   Diese  Sperrvorrichtung     besteht    aus dem am     An-          la.Uhebel    85 befestigten Haken 87 der mit  einem, einen Gegenhaken 88 aufweisenden  Sperrhebel 89 zusammenarbeitet, der um den  an der Seitenwand     des        S'pulapparates    78 be  festigten     Bolzen    94     schwingbar        gelagert    ist.

    Der Sperrhebel     8'9        wird    während dem Spul  vorgangdurch den an ihn befestigten     Faden-          wä@chtüer    9'0, der unter der Zugwirkung des  Fadens 91 steht, festgehalten und fällt her  unter, wenn dieser Zug     aufhört,    also bei       Fadenbruch,    wodurch der     Anlasshebel    85  freigegeben wird und durch den Zug der  Feder 86     in,die        Ausrückstel,lung    springt. Der  Sperrhebel 819 fällt ebenfalls herunter, wenn       der    Elektromagnet 64 unter Strom     steht,    in  dem dieser den Arm 92 des Sperrhebels 89  anzieht.

   Diese Sperrvorrichtung erfüllt somit  die doppelte Aufgabe der     Abstellung    des       Spulapparates    bei     Fadenbruch    und bei     Spu-          lenwechsel.    Der untere Ansatz 93 am Sperr  hebel 89 dient dazu, diesen beim     Wieder-          anlassen,des        Spulapparates    in     die    Sperrstel  lung zu heben, indem der Haken 87 am An  lasshebel 8,5 den Ansatz 9'3 nach unten     drückt.     Am Haken 8,7 ist ,die     Einschaltstange    74 an  gelenkt,

   die     mit    dem     Einschalthebel    71       d)er        Revolverfadenknüpfvflrrichtung    verbun  den ist.  



  Die     RevolverfadenknüV.fvorrichtung    wird  von der Welle 9'5     aus        angetrieben,    durch die  auf ihr befestigte     Antriebsstheibe    96 und den  Keilriemen 9'7, der     um,die    Antriebsscheibe 9       (Fig.    2 und 5) der     Revolverfadenknüpfvor-          richtung    läuft.  



  Die beschriebene Vorrichtung arbeitet wie       folgt:    Die abzuwickelnden Spulen     32.    werden  auf den Aufsteckdornen 3,1     des        Revolver-          tellers    2'9     aufgesteckt    und ihre Fäden 34 in  der bereits beschriebenen Weise durch die       Sehlitze    3,

  3 im Fadenleiter 30     hindurthge-          zogen    und unter der     vorgängigen    Klemm  feder 36     festgeklemmt.    Der     Faden    98 der in       Arbeitsstellung    sich befindenden Spule 65  wird hingegen nur durch den     entsprechenden     Schlitz 33 im Fadenleiter 30 hindurrhge-      zogen, dann gerade nach     oben:    geführt und  über den     Fadenleiter    919, Fadenwächter 90  und Fadenführer 84 auf die     Aufwickelspule          8S    aufgewickelt.

   Der     Spulapparat    78 muss  zuerst sowie     ,später    nach jedem Fadenbruch  von Hand mit dem     Anlasshebel    8,5 eingekup  pelt werden,     woranzf    die     Spulmasehinedann     selbsttätig weiter arbeitet. Zuerst wickelt  sich die     Spule    65 ab, bis nur noch ein kleiner       Fadenring    100     (Fig.    8) auf der Hülse 101  vorhanden ist.

   Dann bewirkt. der Fühler 59       (Fig.    1)     Kontakt    zwischen dem Kontakt       hebed    61 und -der     Kontaktschraube    66, wo  durch die     Elektromagneten.    68 und 64 unter  Strom     stehen        undin    Funktion treten.

   Durch  den     Elektromagneten    64 wird,     wie        bereits    be  schrieben, der     S'pulapparat    78 entkuppelt und  die     Aufwickelspule    83 zum     Stillstand    ge  bracht, und durch den Elektromagneten 63  wird die     Steuerwelle    2 der     Revolverfaden-          knüpfvorriclhtruug        in,    Drehung     versetzt.    Die  darauf     befestigten    Exzenter bewirken ver  schiedene Operationen. in folgender Reihen  folge:

   Zuerst     wird    der Hebel. 18 durch die       Kurvennute    22 in der     Kurventrommel;    3 um  den Winkel a     (Fig.    5)     verschwenkt    und wie,  der zurück. Dadurch wird der Revolver um  eine     Teilung    weiter geschaltet, und die       nächste    volle Spule 65a gelangt unter die  Arbeitsstellung     (Fig.    8).

   Der von der bei  nahe abgewickelten Hülse 101 kommende  Faden     l'02:    wurde vom     Fa,dcufanghaken    40       zurückgehalten,    so     da,ss    dieser Faden     1,02    in  eine zum Knüpfen günstige Lage neben den  Faden 103     der    frischen Spule 65a zu liegen  kommt.

   Hierauf wird durch die Kurven  scheibe 4 und über den Hebel 42 der     Arm    44  mit ,dem     Fa-deuknüpfapparat    45 zwischen  .den beiden Armen 104 und 105     (Fig.    3 und  8), des Fadenleiters     310,        gegen    die Drehachse  des Revolvers     verschwenkt.    Dabei werden die  Fäden 102 und 103 von den     Fadenleitern    47  und 48 des-     .Fadenknüpfapparates    45 erfasst  und so geführt, dass sie von dem     hierauf    eben  falls von der     Kurvennute        2'2    über Hebel 56  und 54,     Stängchen    53,

   Hebel 52 und     Betäti-          g-ungshebel   <B>5,0</B> betätigten     guüpfer        4'9    ergrif  fen und     zusammengeknüpft    werden können.    Der     Knüpfer    49     schneidet    auch     die    Faden  reste nach dem     Knoten,    l'06 ab, wie     Fig.    9  zeigt.

   Hierauf schwingt der     Knüpfapparat    45  wieder zurück, und der Einschalthebel 71       wird        durch        die     5 nach unten  gedrückt, so     dass    über die     Eins,chadtstange     74 und den     Anlasslhebel    8-5 der     Spulapparat     78 wieder eingekuppelt wird und, der     Spul-          vorgang    selbsttätig     weitergeht.    Die Kurven  scheibe 5 dreht     sich    noch etwas weiter, bis  sie den Einschalthebel 71 frei gibt,

   damit  dieser beim     nächsten        Spulenwechsel    oder bei       Fadenbruch    ungehindert mit dem     Anlasshebel     8-5 nach     oben.    springen     kann.    Da inzwischen  .der Strom zu den     Elektromagneten        6-3,    und 64  durch den Fühler     5,9,    der nun wieder auf  einer     vollen    Spule 65 ansteht, unterbrochen       wurde,    ist die Sperrklinke     13,    nach. einwärts       geschwenkt,    so     dass        durch;

          Aufschlagen    der       hTase    6,9     (Fig.    7) auf die Sperrklinke 13 die       1VIitnehmerklinke    1-1 ausgerückt wird und die  Steuerwelle 2 mit den     .Steuerorganen    zum  Stillstand kommt.

   Der     Spulvorgang    geht wei  ter, bis die sich in     Arbeitsstellung        befindende     Spule 65 wieder fast abgelaufen ist, und dann       wiederholen        sich    die     beschriebenen    Operatio  nen,     biss    der     Vorrat    an Spulen     312    aufgebraucht  ist. Soll der     Spulvorgang        ununterbrochen          weitergehen,    so muss dafür     gesorgt    werden.  dass, bevor dieser Vorrat ganz erschöpft ist.,  wieder frische Spulen     3,2    aufgesteckt werden.

         Es.    können natürlich auch anders     geformte     Spulen als     gezeichnet    auf die     Dorne    des Re  volvers aufgesteckt und     abgespult    werden.  



  Statt einem Fühler 5'9, der durch elektri  schen     Kontakt    den     Spulenwechs,el    auslöst.       kann    .auch irgendein anders     wirkender    Füh  ler angebracht     werden.        Fig.    10 zeigt als Bei  ,spiel einen     mechanisch        wirkenden.    Fühler.  Hier     isst    der Fühler 59a mit einer Sperrklinke  <B>107</B> versehen.

   Ein Sperrhebel 108,     der          s@ch,v#,ngbar    in einem Halter     109'        gelagert        ist,          steht    an     dieser    Sperrklinke     11017    an,     solange     ,der Fühler 59a durch     den:

          ablaufenden        Kops          6f5    daran gehindert ist,     herunterzufallen.    Am       untern    Arm 110 des Sperrhebels 108     ist,    ein  Stift 111 angebracht, -der in     einen    Schlitz  112 des auf der     Welle        1-4a        befestigten    He-           bels    1,13 greift.

   Am Hebel 113 ist ein     Stäng-          chen        1114        angelenkt,    das mit dem Arm     9'2        -des     Sperrhebels     8'9    (Fix. 11) gelenkig verbunden  ist.     Sobald    die ablaufende Spule 65 so weit  abgespult     isst,    dass;

   der Fühler     5,9a        nachgeben     kann und der Sperrhebel     10,8        freigegeben     wird, fällt der Hebel 113 nach unten, bringt  über das     Stängchen    114 .den     S'pulapparat    78  zum Stillstand und hebt die Sperrklinke 13  im Getriebekasten 1 ab,     so-        dass    die Steuer  welle 2' eingekuppelt wird. Darauf folgen  sich ,die bereits beschriebenen Vorgänge, die  den     .Spulenwechsel    ergeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spulmaschine mit Revolverfadenknüpf- vorrichtung, auf d@eren Revolver mehrere Vor ratsspulen aufgesteckt werden können, da durch gekennzeichnet, dass der Revolver Fa- denleiter aufweist, durch welche die Fäden;
    der Spulen hindurchzuziehen sind, um dann von Hand über der vorhergehenden Spule fest gelegt zu werden, während der Faden der jeweils ablaufenden Spule direkt zum Spul- appa.rat läuft, und ,dass beim Spulenwechsel ein Fadenfangh-aken den Faden der jeweils abgelaufenen Spule in eine solche Lage zum Fadenanfang der nächsten Spule legt, dass das Knüpfen der beiden Fäden mit einem Knüpfapparat möglich wird, dass ferner der Revolver,
    der Knüpfapparat und der Spul apparat mit einem gemeinsamen Schaltmecha- nismus verbunden sind, welcher zum Spulen, Wechsel durch einen. die ablaufende Spule abtastenden Fühler eingeschaltet wird und dann den Spulapparat stillsetzt, den Revolver um einen Spulenabstanddreht, den Faden knüpfer gegen die zu knüpfenden Fäden führt und ihn betätigt, den;
    Spulapparat wie der einschaltet, wonach ,der Schaltmechanis mus sich selbst abstellt, bis ihn .der Fühler nach Ablauf der nächsten Spule erneut ein schaltet. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Spulmaschine nach:
    Patentanspruch, iladurcll gekennzeichnet, @diass der Schalt- mechanismus eine Antriebsscheibe aufweist, ,die dauernd angetrieben wird und beim Spulenwechsel über eine vom Fühler ge steuerte Kupplung einer Steuerwelle eine Um drehung übermittelt, welche Steuerwelle Glie der aufweist, die über Verbindungsorgane die erforderlichen Bewegungen zum Abstellen des Spulapparates,
    zum: Schalten des Revol vers, zum Knüpfen der Fäden und zum Wie dereinechalten des Spulapparates bewirken. 2. Spulmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass am Getriebekasten ein nach oben ragender Arm, an welchem ,der Knüpfapparat befestigt ist, schwenkbar gelagert ist, .der von einem, auf der Steuerwelle sitzenden Exzenter aus gesteuert wird, derart,
    dass nach der Vorwärtsschaltung des Revolvertellers um eine Teilung, der Knüpfapparat gegen die vorgelegten Fäden geschwenkt wird, diese erfasst und zusammenknüpft, während zur Betätigung des Knüpfapparates, eine auf der Steuerwelle befestigte Kurventrommel und Übertragungsorgane dienen.
    3. Spulmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge- kennzelchnet, dass auf .dem Deckel des Ge- triebekastens eine Säule befestigt ist, um welche der Revolverteller und der Faden- leiterdrehbar gelagert sind, und, dass beim Spulenwechsel ein aus dem Deckel ragender,
    von der auf der Steuerwelle sitzenden Kur ventrommel hin- und hergeschwenkter und mit einem federnden Mitnehmerstifft versehe- ner Hebel,den Revolverteller jeweils um, eine Teilung vorwärtsschaltet. 4. S'pulmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeich- net"dass,der Fadenleiter radiale Arme besitzt, die je mit einem Fadenführerschlitz versehen ;
    sind, ferner je mit einem Leitdraht, der das Einfädeln. :des Fadens erleichtert und, sein Herausspringen verhindert, sowie je mit einer Klemmfeder zum Festklemmen des, Fadens der im Ablauf fdl:genden Spule.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1034079B (de) * 1950-05-22 1958-07-10 Reiners Walter Dr Ing Vorrichtung zur UEberwachung der Arbeitsleistung an selbsttaetigen Spulmaschinen
DE1103829B (de) * 1952-02-06 1961-03-30 Reiners Walter Dr Ing Ablaufspulenmagazin-Anordnung an automatischen Spulmaschinen

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