CH258002A - Verfahren und Einrichtung zum Trocknen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Trocknen.

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CH258002A
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Bernstein Rudolf Dr Ing Dipl
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Bernstein Rudolf Dr Ing Dipl
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/16Evaporating by spraying
    • B01D1/18Evaporating by spraying to obtain dry solids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


  



  Verfahren und Einrichtung zum Trocknen.



   Bekannt sind Trockenverfahren, bei denen   , das    zu trocknende Gut   m feinter    Verteilung meist innerhalb. eines zylindrischen Raumes in eine heisse Atmosphäre von niederem Sät  tigungsgrad geschleudert oder geblasen wird,    so da¯ teils infolge der feinen Verteilung bzw. der grossen OberflÏche des Gutes, teils infolge seiner grossen   Geschwindigkeit, gegen-     ber dem gasförmigen Wärmeträger der Trockenproze¯ sehr rasch verlÏuft.



   Bei diesen bekannten Verfahren erfolgte jedoch die   Zufiihrung    des Wärmeträgers in unzweckmϯiger Weise, so da¯ dabei starke lokale Wirbelungen entstanden, durch die das zu trocknende Gut unnötig lange in der   Schwebeerhaltenund.seineTrennung    vom Wärmeträger erschwert wurde, ohne dass dies f r den TrockenprozeB erforderlich war. Infolgedessen musste man dem Trockenraum   sehr grosse Abmessungen geben, während zu-    gleich eine   verhältnismässig hohe Tempera-    tur des Wärmeträgers erforderlich war und bei der Trocknung   unausgemutzt blieb.   



   Die vorliegende Erfindung bezweckt, den gasförmigen Wärmeträger so zu führen, dass einerseits die Trocknung und anderseits die Trennung des getrockneten Gutes vom WÏrmetrÏger gegen ber den erwÏhnten, be kannten Verfahren erleichtert und beschleunigt und damit eine WÏrmeersparnis m¯glich wird.



   Das Trocknungsverfahren nach der Erfindung ist dadurch   gekennzeichnet, dass mit-    tels einer   Sehleudervorrichiung das    zu   trocs-    nende Gut in feiner Verteilung in den ein  wärtsströmendenTeil    eines von einem zen  tralen    GeblÏse unterhaltenen Ringwirbels des gasf¯rmigen WÏrmetrÏgers geschleudert wird.



   Die ebenfalls Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens bei der innerhalb eines GehÏuses eine Schleudervorrichtung rotiert, die dazu dient, das zu trocknende Gut in feiner Verteilung nach au¯en zu werfen, weist ein koa-xial zur Schleudervorrichtung   angeord-    netes Gebläserad auf, das den   gasformigen    Wärmeträger   aIs      Ringwirbel durch eine ring-    förmig   angeordneteWärmequelleunddurch    eine ringförmige Düse gegen das   ausgeschleu-    derte zu trocknende Gut treibt.



   Zweckmϯigerweise grenzt man innerhalb des Gehäuses einen koaxialen, relativ engen Raum ab, in dem zu   trocknendes    Gut und Wärmeträger aufeinander treffen, und zwar r mit einem Maximum an   Geschwindigkeitsdif-    ferenz, so dlaB die Trocknung beschleunigt wird,   wä. hrend der umgebende Ringraum    vorzugsweise möglichst weit gemacht wird und der Trennung des getrockneten Gutes vom Wärmeträger dient.



   Die gemeinsame Achse beider RÏume stellt man zweckmässigerweise senkrecht und den Gasstrom lϯt man innen abwärts und aussen zwecks   besserer Abscheidung des ge-    trockneten Gutes aufwÏrts flie¯en. Die Umlenkung nach innen erfolgt dann oben vor  teilhafterweise in einem relativ    engen Kanal, der eine hohe   ZustromgeschwTndigkeit    zum    Trockenraum und gegen das zu trocknende    Gut ergibt,   währenfd) die Umlenkung nach    aussen von dem unten sitzenden Gebläserad bewirkt wird, und zwar zweckmϯig in solcher Weise, da¯ das getrocknete Gut gegen    diePeripheriederAussenwandgeschleudert    wird, der Gasstrom aber unter starker Ab  nahme    seiner   Geschwindigkeit, nach. oben    abbiegt.

   Man kann den Gasstrom dann noch einen Filter passieren lassen, an dem etwa   mitgerissenes Trockengut hängen Neibt,    um nach unten abgeschüttelt zu werden.



     Einter    dem Filter wird man am besten denjenigen Teilstrom ableiten, der erforder  lie,    ist, um das verdampfte Wasser aus dem    Ereislauf auszuseheiden und gegebenenfalls    die Kondensationswärme zurückzugewinnen.



   Fig.   1    und   2    zeigen   schematisch im Auf-    und Grundriss ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung nach der Erfindung.



   Zu trocknendes Gut,   z.    B. Kondensmilch fÏllt durch das Rohr a auf die raschrotierende Schleuderscheibe b, von der es mit grosser Geschwindigkeit nach aussen oben in den Raum c geschleudert wird. Ihm   wird. der       gasformige Wärmeträger von der ringför-    migen, ein- und abwärts gerichteten Düse d au   entgegengeblasen.    Es ergibt sich dabei von selbst, da¯ das rascher trocknende Gut infolge Abnahme seines Gewichtes rascher    ads das Jangsamer trocknende in das. Gebläse- Rad@ e gesaugt und von diesem gegen die    Peripherie des Koaxialen weiten Au¯enrau  mes f gesehleudert    wird, wo es in die Abfangrinne g gelangt.

   Der nach oben steigende Gasstrom passiert dann mit kleinerer Geschwindigkeit das vielfach gefaltete Filter h, an dem mitgerissenes Trockengut zurückbleibt. Nachdem dem Gasstrom bei k ein Teilstrom in erforderlicher Grosse entnommen worden   ist, durchströmt er die ringförmige      Wärmequelle i, um    dann unter Wiederzunahme seiner Gesohwindigkeit in die ringf¯rmige D se d und den   Trockenraum zu-       rückzugelangen. Der gasförmige Wärmeträ- ger wird somit als Ringwirbel umgewälzt.   



   Der Motor m treibt gemeinschaftlich das Gebläserad e und die Schleuderscheibe b an.



  Streichleisten l bef¯rdern das auf dem Boden liegende Trockengut in den Auslauf   g.   



   PATENTANSPR¯CHE :
I. Verfahren zum Trocknen, dadurch ge   kennzeichnet,dassmittelseinerSchleuder-    vorrichtung das zu trocknende Gut in feiner Verteilung in den einwÏrtsstr¯menden Teil eines von einem zentralen. GeblÏse unterhaltenen Ringwirbels des gasf¯rmigen WÏrmetrÏgers geschleudert wird.

Claims (1)

  1. II. Einrichtung zur Durchführung des Veràhrens nach Patentanspruch I, bei der innerhalb eines Gehäuses eine Schleudervor riehtung rotiert, die dazu dient, das zu trocknende Gut in feiner Verteilung nach aussen zu werfen, gekennzeichnet durch ein koasial zur Schleudervorrichtung angeordnetes GeblÏserad, das den gasf¯rmigen WÏrmetrÏger als Ringwirbel durch eine ringf¯rmig angeordnete Wärmequelle und durch eine ringförmige Düse gegen das ausgeschleuderte za trocknende Gut treibt.
    UNTEBANSPRÜCHE : 1. Einrichtung nach Patentanspsruch II, dadurch gekennzeichnet, dass innerha. l'b des Gehäuses einmnererRaumabgetrenntist, in dem das zu trocknende Gut und der WärmetrÏger aufeinandertreffen, wÏhrend in dem ringförmigen AuBenraum des GehÏuses die Trennung des getrockneten Gutes, vom WÏrmetrÏger erfolgt.
    2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Bäume eine gemeinsame Aohse besitzen.
    3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da¯ die gemeinsame Achse senkrecht steht.
    4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Gasstrom im innem Raum abwärts und im Ïu¯ern Raum nach aufwÏrts gerichtet ist, wobei semeAufwärtsgesohwindigkeitkleineristals seme Abwärtsgeschwindigkeit.
    5. Einrichtung nach Patentanspurch II, dadurch gekenmzeichnet, da¯ die Mündung der oben liegenden ringf¯rmigen D se einwärbs und abwärts gerichtet ist.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkung des Wärmleträgers nach au¯en durch das un ten koaxial zum Gehäuse angeordnete Gebläserad bewirkt wird.
    7. Einrichtung nach Unteranspruch 1. dxdureh gekennzeichnet, dass im Aussenraum ein vielfach gefaltetes Filter angeordnet ist.
    8. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, da¯ Schleudervorrichtung und GeblÏserad auf einer gemeinsamen Welle sitzen und von einem gemein- samen Motor angetrieben werden.
CH258002D 1943-07-06 1943-07-06 Verfahren und Einrichtung zum Trocknen. CH258002A (de)

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