CH258009A - Verfahren zur Herstellung eines Imidazolonderivates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Imidazolonderivates.

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CH258009A
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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  Verfahren zur Herstellung eines     Imidazolonderivates.       Die     vorliegende    Erfindung betrifft die  Synthese der     Imidazolonverbindung    der For  mel  
EMI0001.0004     
    Diese Verbindung, der     4-Methyl-imidazolon-          (2)-5-E-keto-n-capronsäure-äthyl-ester,        ist    als  Zwischenprodukt für die Herstellung von         physiologisch    aktiven Verbindungen, z. B.       Desthiobiotin,    von Interesse.  



  Gemäss der vorliegenden     Erfindung        wird     das neue     Imidazolonderivat    dadurch gewon  nen, dass     4-Methyl-imidazolon-(2)        in    Gegen  wart     eines        Kondensationsmittels    mit     Adipin-          säure-monoäthylester-chlorid    zum     4-Methyl-          imidazolon-(2)    -     5-E-keto-n-öapronsäur         & -        äthyl-          ester    umgesetzt wird.

   Die Reaktionsfolge  kann durch nachstehende Formeln veran  schaulicht werden:  
EMI0001.0025     
  
    /C0@ <SEP> /C0@
<tb>  HN <SEP> NH <SEP> HN <SEP> NH
<tb>  I <SEP> I <SEP> A1Cls <SEP> I <SEP> I
<tb>  HsC-C <SEP> CH <SEP> + <SEP> C1C0(CHa)4COOC2Hs <SEP> --> <SEP> <B>H9C-C</B> <SEP> C-CO(CHs),,iCOOC2H5
<tb>  4-Methyl-imid- <SEP> Adipinsäure-monoäthyl- <SEP> 4-Methyl-imid@azolon-(2)-5  azolon-(2) <SEP> esterchlorid <SEP> --keto-n-capronsäureäthylester.

         Das als.     Ausgangsmaterial    verwendete     4-          1Iethyl-imid:azolon-(2)    kann     wie    folgt ge  wonnen werden:  34 g     4-Methyl-imidazolon-(2)-5-carbon-          "iure-äthyl-ester        werden    in<B>215</B>     cms        0,93nor-          maler    Natronlauge (1     Mol)    aufgelöst und die  Lösung 68     Stunden    lang bei 50 bis 55  C  aufbewahrt.

   Unter     Kühlung    wird sie darauf  hin durch allmähliche Zufuhr von 37,5 cm'       5normaler        Salzsäure.    auf     pn    7 neutralisiert;  diese Operation ist von einer reichlichen Koh  lendioxydentwicklung     begleitet,    und schliess  lich kristallisiert     das    Reaktionsprodukt aus.       Die    Mischung wird während einer Stunde im    Eisbad gerührt, das     Methylimidazolon    wird       abfiltriert    und mit wenig Eiswasser chlorfrei       gewaschen.    -ach dem Trocknen bei 60  C  schmilzt das     4-Methyl-imidazolon-(2)    bei 184  bis 192  C.  



  Die     Einführung        einer    Seitenkette in     5-          Stellung    mittels einer     Friedel-Crafts-gon-          densation,    die zur     Bildung    der Verbindung     II     führt, ist eine bisher     unbekannte    Reaktion.  Es ist bezeichnend, dass E.     Ochiai        [J.        Pharm.          Soc.,    Japan, 60, 164     (German        Abstract    p. 55)  (1940) ; C.

   A., 34, 5450 (1940) 1 in einer Un  tersuchung über die     Friedel-Crafts-gon.den-          sation        heterozyklischer    Verbindungen, fest-           stellt,    dass     4-Methyl-imidazol    und das     2-Phe-          nyl-4-methyl-imidazol    gehe keine     Reaktion          mit        Acylhalogeniden        ein.     



       Dass        bisher    unbekannte     Verfahrenserzeug-          riis    ist     leine    kristalline     Verbindung    vom  Schmelzpunkt 171,5 bis 173  C; es ist in Al  kohol     und        Essigsäure    löslich, in Wasser und  Äther     dagegen        unlöslich.    Die daraus durch       Verseifung        gewonnene    freie .Säure bildet.

    weisse, bei 210 bis 2l2  C schmelzende     Kri-          4alle.        Durch    Einwirkung von     Essigsäure-          anhydrid    auf das     Verfahrenserzeugnis    erhält  man     dessen        Diacetylderivat    vom Schmelz  punkt 69,5 bis 70,5  C.

      <I>Beispiel:</I>  5,46 g     4-Methyl-imidazolon-(2)    werden in  50     cm'        Nitrobenzol        suspendiert,    worauf 11,1 g  (1,04     Mol)        Adipinsäure-monoäthyles@ter=ch@lo-          rid        zugesetzt    und     die        Mischung    in einem       Dreihalskolben,    der     mit    einem luftdicht     ein-          geführten        Rührer    und einem     Rückflusskühler     versehen ist,

   gut     gerührt    wird. Unter Kühlen  in einem Eisbad werden 15 g (2     Mol)        wasser-          freies        Aluminiumchlorid,    das     unter    Erwär  mung leicht in Lösung geht, zugesetzt. Unter       beständigem        Rühren    wird die Temperatur       langsam    auf 60 bis 65  C erhöht     und    wäh  rend     fünf        Stunden    auf diesem Wert gehal  ten. Nach     dieser        Zeit    wird kein Chlorwasser  toff mehr entwickelt.  



  Die     Reaktionsmischung    ist eine     braune          viskose    Flüssigkeit. Diese wird mit 50 g zer  stossenem     Eis    und<B>100</B>     cm3    Äther behandelt,  wobei     sich    gelbliche     Kristalle,    die     mittels     Wasser und Äther chlor- und     nitrobenzolfrei       gewaschen werden, abscheiden.

   Nach dem  Trocknen im Vakuum bei 100  C erhält man  7,67 g des     4-Methyl-imidazolon-(2)-5-e-keto-          n-caprons.äurle-ä'thyl-@esters    vom Schmelzpunkt  170  C, was einer Ausbeute von 54% des       theoretischen        Wertes    Entspricht. Nach dem       CTmkristallisieren    in 75     cm3    50%igem     Ätha-          nol,    wobei Aktivkohle zugesetzt wird, wer  den 6,73     g    (47,5%)     Kristalle    vom Schmelz  punkt 171,5     bis    173  C gewonnen.  



  Die Verbindung ist in Alkohol und Essig  säure löslich, in Wasser und Äther unlöslich.  Sie     zeigt    mit     Ferrichlorid        deine    sehr schwache  orange Färbung.  



  Aus dem     Ester    kann die freie Säure  durch     Venseifung    mit einem kleinen     Über-          sehuss    siedender     normaler    Natronlauge und  Ansäuern     mittels    Salzsäure erhalten werden.  Die freie     ,Säure        bildet    weisse, bei 210 bis  212  C schmelzende     Kristalle.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Imid- azolonderivatesi, dadurch gekennzeichnet, dass 4-Methyl-imidazollon (2) in Gegenwart eines Kondensationsmittels mit Adipinsäure-mono- äthylesterchlorid zum! 4-Methyl-5-imidazolon- (2)-5-s-k,eto-n-capronsäure-äthyl-:
    ester umge- setzt wird. Das bisher unbekannte Verfahrenserzeug nis ist eine kristalline Verbindung vom Schmelzpunkt 171;5 bis 173 C; es ist in-Al- kohol und Essigsäure löslich, in Wasser und Äther dagegen unlöslich.
CH258009D 1945-07-30 1947-08-01 Verfahren zur Herstellung eines Imidazolonderivates. CH258009A (de)

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