CH258010A - Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.

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CH258010A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B29/00Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling
    • C09B29/10Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from coupling components containing hydroxy as the only directing group
    • C09B29/18Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from coupling components containing hydroxy as the only directing group ortho-Hydroxy carbonamides
    • C09B29/20Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from coupling components containing hydroxy as the only directing group ortho-Hydroxy carbonamides of the naphthalene series

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Description


      Verfahren    zur Herstellung eines     Azofarbstoffes.            Es,    ist bekannt, dass man     wertvolle    Farb  stoffe     in    Substanz oder Färbungen auf     Zellu-          losefa:

  sern    erzeugen kann, wenn man alka  lische Lösungen solcher     Arylide    der     2,3-          Oxynaphthoesäure,    deren     Aryl.idrest    sich  vom     2-Naphthylamin    ableitet, mit     diazotier-          ten    aromatischen Aminen, die keine löslich  machenden Gruppen besitzen, kuppelt (siehe  die     DRP.    Nr. 256999, 293897 und 402623).  



  Es ist     ebenfalls    bekannt, dass man in  gleicher     Weise    wertvolle Farbstoffe und Fär  bungen erhält, wenn man an Stelle des       ss-1        aphthylamids    der     2,3-Oxynaphthoesäure          so'_che        Arylide    dieser Säure verwendet, deren       Arylidrest    sich von einem eine     iMr        ethoxy-          gruppe    enthaltenden     ss-Naphthylamin    ablei  tet     (DRP.    Nr.

   470537,     Arylid        des-        2,3-Me-          thoxynaphthyla.mins,    und     DRP.    Nr. 582966,       .@rylide    des     9,6-Hethoxynaphthylamins).     



  Es wurde nun gefunden,     da_ss    man zu sehr       ,wertvollen        Farbstoffen    gelangen kann,     wenn     man     diazotierte    aromatische     Amine,    wie sie  zur Herstellung von Eisfarben gebräuchlich  sind, in Substanz oder auf einem Substrat  mit solchen 2,3 -     Oxynaphthoesäureuryliden     kuppelt, die als     Arylidrest    den Rest -eines       ?-Na.phthylamins        enthalten,    das     -weiterhin     durch eine     Alkoxygiuppe    und ein Halogen  atom substituiert ist.

   Solche     halogen-    und  gleichzeitig     alkoxysubstituierte        2-Naphthyl-          amine    und ihre     2,3-Oxynaphthoesäurearylide     sind bisher nicht bekannt geworden.  



  Als für die Herstellung von Eisfarben  geeignete     Diazoverbindungen    können belie-         bige,    von     löslichmachenden    Gruppen freie       diazotierte    Amine einschliesslich     tetrazotier-          ter        Diamine    verwendet werden.

   Als     Arylide     der     2,3-Oxynaphthoesäure    kommen beispiels  weise solche in Betracht, die sich von     2-          Amino-5-halogen-6-alkoxynaphthalinen    oder  von     3-Amino-l-halogen-2@alkoxynaphthalinen     ableiten, wobei als, Halogen beispielsweise  Chlor und als.     Alkoxygruppen        beispielsweise          Methoxy-    und     Athoxygruppen    in Betracht  kommen.  



  Die gemäss diesem Verfahren erhaltenen       Farbstoffe    besitzen gegenüber vergleichbaren       bekannten    Farbstoffen, die sich von andern       2-Naphthylamiden    der     2,3-Oxynaphthoesäure     ableiten, verschiedene Vorteile.     Durch    Varia  tion der     Diazokomponente    kann ein bemer  kenswert grosser Bereich von Farbtönen über  deckt werden, wobei hervorzuheben ist, dass  auch wertvolle Brauntöne mit einfachen     Di-          azokomponenten    erhältlich sind.

       Ferner        ist     bei der Herstellung der Farbstoffe auf der  Faser die     starke        Affinität    der verwendeten       Arylide    sehr     vorteilhaft.     



  Die zur     Herstellung    der neuen     Arylide          benötigten        Ilalogenalkoxy-ss-naphthylamine     können nach verschiedenen Methoden und  auf verschiedenen Wegen dargestellt werden.

         Beispielsweise    können solche erhalten werden  durch Nitrieren von     halogenierten        Alkoxy-          naphthalinen,    Abtrennen der     nicht    gewünsch  ten     Isomeren    von den     gewünschten    und Re  duktion der     Nitrobg-ruppe,    oder durch Halo  genieren     alkoxylierter        Acyl-ss-naphthylamine         oder endlich durch     Hofmannschen    Abbau  von     halogenierten        Alkoxynaphtha-lin-f-car-          bonsäuren.     



  Die Herstellung der neuen     Arylide    selbst       erfolgt    nach     bekannten    üblichen Verfahren.  Gegenstand des vorliegenden     Patentes        ist          ein    Verfahren zur     Herstellung    eines     Azofarb-          stoffes=    durch     Vereinigen    von     diazotiertem          4-Chlor-2-amino-l-methylbenzol    mit     2-(2',3'-          Oxynaphthoyl    -     amino)

      -     5-chlor    - 6     -methoxy-          naphthalin.     



  Der neue     Farbstoff    stellt ein     dunkelrotes     Pulver     dar,    das in Wasser und 01 unlöslich  ist. Im graphischen Druck gibt er auf Papier       rotbraune    Töne von sehr guter Echtheit.  



       Beispiel:     Man     diazotiert    in bekannter     Weise    141,5       Teile        4-Chlor-2-amino\1-methylbenzol    in salz  saurer Lösung und lässt     die        filtrierte,    mit       Natriumacetat    abgestumpfte     Diazolösung    in  eine Suspension von 377,5 Teilen 2-(2',3'  Oxynaphthoyl) -     amino        =,    5     -chlor    - 6     -,methoxy-          naphthalin        einlaufen,

      die man     bereitet    hat  durch Lösung von 377,5 Teilen des genann  ten     Arylides    der     2,3-Oxynaphthoesäure    in  200 Teilen     30%iger    Natronlauge, 1200 Tei  len warmem     Wasser,    1200 Teilen Alkohol,  Verdünnen mit kaltem Wasser auf 10 Liter  und Ansäuern     mit    Essigsäure. Es     tritt    unter       Rotfärbung    Kupplung     und        Bildung        des    un  löslichen Farbstoffes ein.

   Nach beendeter  Kupplung wird der Farbstoff     abfiltriert,    gut       gewaschen    und     getrocknet.     



  Das     2-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-5-ahlor-          6-methoxynaphtha.lin    kann     wie    folgt herge  stellt werden:  192,5     Teile        1-Chlor-2-methoxynaphthalin     werden in 250 Teilen     Chlorbenzol    unter Er  wärmen gelöst.

   Bei     etwa    40 bis 60      :lässt    man  langsam 200 Teile 65 %     ige    Salpetersäure zu  tropfen und sorg durch äussere     Kühlung,     dass die Temperatur nicht     wesentlich    höher       steigt.        Wenn    alles     erkaltet    ist, gibt man     etwa     500     Teile    Wasser     hinzu,

      filtriert den kristal-         lisiert        abgeschiedenen        Anteil    der     Nitrierung     ab und wäscht     ihn    mit Wasser neutral. Dann       extrahiert    man ihn noch mit der zehnfachen  Menge     seines        Gewichtes    an     Äthylalkohol    sie  dend heiss und filtriert das     Ungelöste    wieder  ab.     Diese        ungelöste        Verbindung    stellt das  6 -     Nitro    -1-     chlor-2-methoxynaphthalin    dar.

    (Gelbe     Nädelchen    vom     Smp.    181 bis     18ä .)     Zur     Reduktion    trägt man diese Nitroverbin  dung in eine     Reduktionsbrühe    ein, die man  bereitet hat durch Verrühren der gleichen  Menge Eisenpulver in der zehnfachen Menge  Alkohol und einem Zehntel Salzsäure     und     eine     Viertelstunde    langes Kochen unter Rüh  ren und     Rückf        lusskühlung.    Das Eintragen  des Nitrokörpers erfolgt     langsam        innert    etwa  2 bis 3 Stunden,

   und hernach     wird    noch  etwa 12 bis 16 Stunden unter Rühren und       Rückflusskühlung    gekocht. Hierauf gibt man  eine solche Menge     Natriumcarbonat    zu, die       zwei    Dritteln der     Salzsäuremenge    entspricht,  und filtriert nach 10 Minuten bei Siedehitze.       Beim    Eindampfen der alkoholischen Lösung  kristallisiert das     5-Chlor-6-methoxy-2-amino-          naphthalin    in     violettgrauen    bis     weissen        Nä-          delchen    und Prismen vom     Smp.    118 bis 1190.  



  Die     Kondensation    dieses neuen     Chlor-          methoxynaphthylaminss    mit     2,3-Oxynap4tho:e-          säure    erfolgt nach üblichen und bekannten  Verfahren. Das     2-(2',3'-Oxynaphthoy'amino)-          5    - chlor - 6 -     methoxynaphthalin    bildet     fast     weisse, schwach     gelblichgraue,    körnige Kri  stalle vom     Smp.    274     bis    276 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Azo- farbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man diazotiertes 4-Chlor-2-amino-l-methyl- benzol mit 2-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-5- chlor-6-methoxynaphthalin vereinig.
    Der neue Farbstoff stellt ein dunkelrotes Pulver dar, das in Wasser und 01 unlöslich ist. Im graphischen Druck gibt er auf Papier rotbraune Töne von sehr guter Echtheit.
CH258010D 1947-06-17 1947-06-17 Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes. CH258010A (de)

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