CH258059A - Vorrichtung zum Schnellschmieden von Werkstücken mit axial symmetrischer Querschnittsform. - Google Patents

Vorrichtung zum Schnellschmieden von Werkstücken mit axial symmetrischer Querschnittsform.

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CH258059A
CH258059A CH258059DA CH258059A CH 258059 A CH258059 A CH 258059A CH 258059D A CH258059D A CH 258059DA CH 258059 A CH258059 A CH 258059A
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Saxer August
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Saxer August
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/02Special design or construction
    • B21J7/14Forging machines working with several hammers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description


  Vorrichtung     zum    Schnellschmieden von Werkstücken mit axial  symmetrischer Querschnittsform.    Die     Erfindung    bezieht sich auf eine       Vorrichtung    zum Schnellschmieden von  Werkstücken mit axial symmetrischer Quer  schnittsform mittels über den Umfang der  selben verteilter Hammerwerkzeuge. Diese  können in mehrfacher Anordnung in be  stimmten Winkelabständen über einen     Kreis     oder eine Zylinderfläche     verteilt    oder in ge  stuften Sätzen übereinanderliegend ange  ordnet sein und nehmen an der spanlosen  Verformung eines axial symmetrischen  Werkstückes gleichmässig und zwangläufig  teil.  



  Für solche Vorrichtungen sind schon  verschiedene Vorschläge gemacht worden,  welche sich auf die Lagerung des Hammer  kopfes, die als besonders heikel und höchst  beansprucht angesprochen werden muss, be  ziehen. Es ist deshalb wesentlich, dass der  Hammerkopf besonders sorgfältig geführt  und geschmiert ist, wenn die Arbeit ohne  Betriebsstörungen vorgenommen werden soll.  Vor allem sind diejenigen hammerartigen,  nach     Art    eines Kreuzkopfes gelagerten       Werkzeugträger    wegen des geringen Weges  und der hohen spezifischen Flächendrücke  für den vorliegenden Zweck unbrauchbar;  der Werkzeugträger vollführt also lediglich  eine hin- und hergehende Bewegung, und  das vordere Pleuelende im Kreuzkopf führt  eine schwingende Bewegung aus.

   Da der be  kannte Kugelkopf in der Pfanne bei diesen    Vorrichtungen nur ganz geringfügige Bewe  gungen ausführt, die zur Bildung eines  Schmierfilms ungeeignet sind, wird sich  der Kopf in der Pfanne allmählich festfres  sen, so dass das ordnungsgemässe Funktio  nieren der     Vorrichtung    in Frage gestellt ist.  



  Man hat deshalb schon vorgeschlagen,  den Kugelkopf und die Pfanne dadurch zu  vermeiden,     .dass    man den     Pleuel        selbst    als  Träger des     Werkzeuges    ausbildet und diesen       Pleuelkopd    in einem Gleitstein lagert, wobei  der letztere eine solche     Fom    und Ausbil  dung aufweist,     da.ss    der     Pleuelkopf    freies  Bewegungsspiel hat.  



  Der Zweck der vorliegenden Erfindung  besteht nun darin, die Verwendung von  Kreuzköpfen und     Gleitsteinen    zu vermeiden.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist  dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung  der     hammerartigen        Pleuelköpfe    die Schwing  bewegung der     Pleuel        mitmacht.     



  Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise       Ausführungsform    des     Gegenstandes    der Er  findung in einer schematischen Darstellung,  und zwar     zeigt    die     Fig.    1 eine Draufsicht  auf die     Anardnung    und die     Fig.    2 eine Sei  tenansicht derselben.  



  Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist  mit 1 der Exzenter eines jeden     Pleuels    2       bezeichnet,    deren man sich     mehrere,    um     die     Mitte<B>3</B> des Werkstückes 4 angeordnet vor-      stellen kann. Der Eexzenter 1 weist zwei       Zapfen    5 auf, welche in Lagern 6 drehbar  gelagert sind. Diese Zapfen 5 dienen zum  Antrieb des Exzenters 1. Jeder Exzenter ist  nun in einem Exzenterauge 7 vorgesehen,  welches durch eine Schraubkappe 8 mit der  Pleuelstange 2 fest verbunden ist. Der  Pleuelkopf 9 ist z.

   B. zweckmässig als Vier  kant ausgebildet und gleitet als Träger des  Werkzeuges 10 in einer entsprechenden     Aus-          nehmung    11 des scheibenförmigen Trägers  12, der um die Mitte 3 des Werkstückes 4  auf dem Support 14 drehbar gelagert ist.  Wie man aus der Fig. 2 entnehmen kann,  weist der Träger 12 z. B. vier     Ausnehmun-          gen    11 auf, deren jede zur Aufnahme eines  Pleuels dient. Die Halterung ist so ausge  bildet, dass das Werkstück 4 genau wie die  Scheibe die     Bewegungen    im     Umfange    des       Winkels    15 mitmacht, der wenige Grade  umfasst.

   Die Scheibe ist an der Schmiede  maschine lose drehbar gelagert und so aus  gebildet, dass die Pleuel leicht eingesetzt  werden können. Dabei kann das Werkstück  neben der Schwingbewegung auch eine  zusätzliche Axialbewegung oder eine dre  hende oder eine kombinierte Dreh- und  Axialbewegung vollführen.  



  Durch diese Anordnung wird vor allem  erreicht, dass die bisher notwendigen Zwi  schenelemente, wie Gleitsteine, Lagerung der  Pleuel im Gleitstein entfallen. Hierdurch  ergibt sich vor allem der Vorteil, dass weni  ger Fehlerquellen auftreten und eine bedeu  tend erhöhte Arbeitsgenauigkeit erzielt wird,  welche sich in den erreichbaren Werkstück  toleranzen auswirkt. Ferner entfällt durch  die beschriebene Anordnung der einzelnen  Pleuel in der Führung der Schwingscheibe  die relative Schwingbewegung der ersteren  zum Werkstück. Hierdurch wird eine exakte,  Formgebung des Werkstückes entsprechend  der Form der Werkzeuge erzielt.

Claims (1)

  1. PATEN TAN SPRÜCH Vorrichtung zum Schnellschmieden von Werkstücken mit axial symmetrischer Quer schnittsform mittels über den Umfang der selben verteilter Hammerwerkzeuge, da durch gekennzeichnet, dass die Lagerung der hammerartigen Pleuelköpfe die Schwing bewegung der Pleuel mitmacht. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder Pleuelkopf in einer Ausnehmung einer Halterung glei tet, welche ohne Sonderantrieb im Takte der Pleuel schwingt. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung für die Pleuelköpfe als Scheibe ausgebildet ist, welche um die Zen tralachse des Werkstückes lose drehbar vor gesehen ist. 3. Vorrichtung nach Patentausprueh und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Scheibe an der Schmiedemaschine lose drehbar vorgesehen ist.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Werkstück die der Scheibe mitmacht. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass das Werkstück neben der Schwing bewegung auch eine zusätzliche AxiaJbewe- gung vollführt. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück neben der Schwingbewe gung auch eine Drehbewegung vollführt. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet; dass das Werkstück neben der Schwingbewe gung auch eine kombinierte Dreh- und Axialbewegung vollführt.
CH258059D 1947-08-15 1947-08-15 Vorrichtung zum Schnellschmieden von Werkstücken mit axial symmetrischer Querschnittsform. CH258059A (de)

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