CH258095A - Vorrichtung zum Heben von vollen Säcken. - Google Patents

Vorrichtung zum Heben von vollen Säcken.

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CH258095A
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Netzer Anton
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Netzer Anton
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F9/00Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
    • B66F9/02Stationary loaders or unloaders, e.g. for sacks

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description


      Vorrichtung    zum Heben von vollen Säcken.         Da,;    Heben von mit     Schüttgut.,    wie z. B.  Mehl, Getreide, Zucker, Kohle oder     dergl:ei-          ehen,        gefüdäten        -Säcken,    z.

   B. zum Entleeren,       beispielsweise    von     Mehlsäahen,    in eine Mehl  truhe oder -lade, bereitet bekanntlich grosse  Schwierigkeiten und     stellt    an das,     Bedie-          nungspersonal    besonders grosse     Kräfteanfor-          derungen.    Meist sind dazu zwei Personen  nötig, von     welchen    eine Person Hilfe zum  Aufnehmen und Entleeren     des.    Sackes leistet,       während,die    andere als Sackträger     fungiert.     



  Es ist schon ein Sackheber mit einer       Wippe    bekannt, die     leiterartig    ausgebildet ist  und, um eine in einem Gestell     gelagerte    hori  zontale Achse     ;schwingen    kann. An den En  den der Wippe ist je eine Stütze     angelenkt,     die es     ermöglichen,    die Wippe in ihren bei  den Endlagen zu halten. An Odem einen Ende  ;der Wippe ist eine     Saoks.tütze    angebracht.  Mit dieser Vorrichtung ist     e &     möglich, Säcke  zu heben und angehoben zu halten.

   Die  Wippe kann     jedoch        nicht    um eine vertikale  Achse gedreht und nicht     in.        verschiedenen          Sohwenklagen    festgestellt werden, was sie  zu     Verlädearbeiten    nur beschränkt verwend  bar     macht.     



  Die Erfindung vermeidet den ersten     dür     angeführten Mängel und     ermöglicht    bei ent  sprechender Ausbildung, auch den zweiten zu  beheben. Die     erfindungsgemässe        Vorrichtung     weist ein Brett auf, das auf einem Ständer  nicht nur um eine     Horizontalachse    schwenk  bar, sondern auch noch um eine, Vertikal-         achle    drehbar ist.

   Zweckmässig ist unterhalb  eines     Ansatzes,    für die     Sackauflage    an einem  Ende de &  Brettes. eine Stütze     und!    im Be  reich des andern Endes des Brettes eine       zweite    Stütze     vorgesehen,    wobei überdies :die  horizontale     Schwenkachse    in .der Höhe     ver-          stellbar    und:

   die Stützen     a#bhebb        ar    sein kön  nen, so dass das     Wippbrett    auf verschiedene       Höhenlagen        eingestellt    werden kann. Über  dies kann die Vorrichtung mit wahlweise in  oder ausser     Wirksamkeit        bringbaren    Rädern  versehen .sein, um sie im     Bedarfsfalle    fahr  bar     machen    zu können.  



  Auf der     Zeichnung    sind mehrere Aus  führungsbeispiele der Erfindung dargestellt.       Die        Abb.    1 zeigt eine erste Vorrichtung im  Aufriss, die     Abb.2    im     Grundriss    und -die       Abb.    3 in einer andern Arbeitsstellung ge  genüber     Abb.    1 im Aufriss. Die     Abb.        3a,    4  und 5 sind     Einzelheiten    .dieser Ausführungs  form in grösserem Massstab.

   In den     Abb.    6  und 7     ,sind    Aufriss.     und,        Grundriss    einer zwei  ten Vorrichtung     veransjchaulRCht;    die     Abb.    8  9, 10, 11, 12, 13 und 14     zeigen.        vers,chie-          dene        Einzelheiten,    hierzu in .grösserem Mass  stab.

   In     Abb.    15     schliesslieb,    ist     eine    dritte  Vorrichtung     im    Aufriss und in     Abb.    16 deren  Stützkonstruktion im     Grundrissdargestellt.     Die     Abb.    17 zeigt die Lagerung für einen  Schwenkzapfen am     Wipp@brett    auf einer  Stütze ,dieser letzten     Ausführungsform.     



       Die    Vorrichtung zum Heben von vollen  Säcken nach den     Abb.    1     \bis    5 besitzt einen      aus Profileisen verfertigten     rahmenartigen     Ständer 1, der auf einem quer im Ständer  unterteil     angeordneten    Verstärkungssteg 2  ein     vertikal    angeordneten Rohrstück 3 trägt,  in welchem ein     zweites    Rohr drehbar vor  gesehen ist.

   Letzteres trägt eine     oberhalb     des Ständers angeordnete horizontale Lager  achse 5 für ein     Wippbrett    6,     cbie    mit dem  Rohr in     nicht    .gezeichneter     -reise    verschweisst  ist.

   Das am einen Ende mit einer     Konsole    7  für die     Auflage,des    zu hebenden     Sackes    ver  sehene     Wippbrett    6 ist (versgleiche     Abb.4     und 5)     @dureh    Schraubenbolzen 8 mit einem       Flacheisen    9     verbunden,    das in der Mitte  eine Lagerstütze 10 aufweist und dessen beide  Enden zur Bildung von Lagern 12 rechtwink  lig umgebogen und     derart    mit     Ausnehmun-          gen    versehen .sind,     dass    die Achse 5 von der  Stütze 10 und den Lagern 12 etwa nach  Art einer Zange umfasst wird,

   wobei zur  Verhinderung des     Heraus,gleitens    noch eine       Splintsicherung    vorgesehen sein kann. An  dem Verstärkungssteg 2 ist mittels zweier  Scharniere eine rechteckige Platte     2a        (Abb.    1  bis 3)     angelenkt,    die ihren Abmessungen  nach annähernd .dem Verstärkungssteg 2 ent  sprieht und an ihren beiden Enden mit Hilfe       gabelförmiger    Träger 13 je eine     Laufrtille    11       trägt.     



       Die    Platte     2a    kann mit .den Laufrollen 11  aus der in     Abb.1    und 3     gezeigten    aufge  klappten Lage bei     Nichtverwendung    nach un  ten an die     Unterseite    des     -Steges    2 umge  klappt werden, so dass die Laufrollen 11  nach unten gerichtet sind und.     zur    Wirkung  kommen (vergleiche     Abb.3,a).     



  Um die Anordnung der S     h-arniere    besser  ersichtlich zu machen, ist in     Abb.    2, die Roll  lenplatte     2a    nur in die Ebene des Verstär  kungssteges 2 umgeklappt, so dass die       Rollen    1,1 noch nach oben stehen.  



  Bei der Benützung der     Einrichtung    wird  der volle Sack auf die     Konsolie    7 aufgelegt,  worauf das     Wippbrett    aus .der stark geneig  ten Stellung     ,gemäss        Abb.    1     in,die    etwa waag  rechte     Stellung    gemäss     Abb.3        versthwenkt     wird.

   Die     Masslverhältniss@e        'bezüglieh        Wipp-          breit    6 und dessen     Konsole    7, ferner bezüg-    lieh .der     Anordnung    des     Schwenkzapfens    3  und     der    Achse 5 sind zweckmässig s ge  troffen, dass bei Säcken, für die     die    Vor  richtung hauptsächlich zur Anwendung kom  men soll, :

  der     volle    auf die Konsole gestellte  Sack     ,mit    seinem Schwerpunkt     etwa    über die       Achse    5 zu liegen kommt, so     @dass    für das  Anheben keine und für das Drehen des Wipp  brettes     um    die vertikale Achse keine beson  ders grossen     Kräfte        aufzuwenden    sind.

   Um  die Vorrichtung fahrbar zu machen, wird der  Ständer an der einen Seite etwas in die  Höhe .gehoben und ,die     Rollenplatte        2a    nach  unten     durehgeklappt,    wodurch die Rollen 11  nach unten gerichtet sind und der Ständer  auf diese     gesetzt        werden    kann. Es ist so  möglich, die     Vorrichtung    leicht     weiterzufie-          fördern.    Soll die     Vorrichtung    wieder in Tä  tigkeit treten, so wird die Platte 2a samt  den Rollen 11 nach oben geklappt, womit  der Vorrichtung     wiefder    ein fester Stand ge  geben ist.  



  Bei der     Vorrichtung    nach     Abb.    6 und 7  handelt es sieh um eine weitere Ausgestal  tung der vorher besprochenen     Vorrichtung.     In einem wieder aus Profileisen hergestellten  Ständer 14 ist eine vertikale, etwas, höher  als     -der    Ständer sieh     erstreckende    Rohrsäule  1.5     vorgesehen,    in welcher ein     Rohrstück.    16  um die vertikale Achse gedreht und verti  kal verschoben werden kann. Auf diesem  Rohrstück     1,6,    ist oben, wie beim ersten Aus  führungs     eispiel,    eine     horizontale    Achse 17,  z.

   B. aus Rundeisen, zweckmässig aufge  schweisst, wogegen am auf .dieser     Achse          schwenkbaren        Mrippbrett    18     .ein    U-förmiger  Bügel 19 durch Sehrauben 20     befestigt    ist.

    Um ein     leichtes    Entfernen des     Wippbrettes     von der     Aelise    17 zu ermöglichen,     sind    die  zu seiner Lagerung     @dienen@den        S@ahenkel        19t     ,des Bügels 19 mit     Einschnitten    2,1 versehen,       mittels        welcher    das     Wip@pbrett    auf ,der Achse  17 von oben aufgesetzt ist, wobei es durch  in     Laschen    242 geführte Riegel 23 gesichert       ist,        .die    in vorgeschlagener Lage     das,

      offene  Ende der     Einschnitte        abschliessen,    wie dies  aus     Abb.    8,     hervorgeM.    Am einen Ende weist       !das    Wippbrett     wieder    die     Konsole    7 mit der      Abstützung 7a auf. Auf der Unterseite des       gleichen        Wippbrettendes    ist     eine    Stütze an  gelenkt, deren Einzelheiten aus den     Abb.    9       bis    1'3     ersichtlich    sind.

   Diese Stütze setzt       sich    aus zwei ineinander verschiebbaren Tei  len     zusammen,    einem hohlen, im Querschnitt  rechteckigen, der Länge nach mit einem  durchgehenden     Schlitz        2@9        versehenen,    Teil 28,  der mittels     seiner        Querae:

  hse    227 in den La  geraugen     225-    eines am Brett. 18 durch Bolzen  24 befestigten     Lager'boekes,        vers.chwenkbar     gelagert ist, und einem im Teil 28 verschieb  baren Teil     .30    von     T-Querschnitt,    dessen aus  dem     Schlitz    2'9 ragender     Steg    31 mit     einer          Sperrvorrichtung        ausgestattet    ist.

   Eine am  obern Ende des     Stützteiles    218     angebrachte     Nase<B>312</B> gestattet das, Umlegen der Stütze  in Richtung des Pfeils p an die Unterseite  des     Wippbrettes    in die     versorgte    Lage, ver  hindert aber das     Versühwenken    der Stütze  über die zum Brett senkrechte Lage 'hinaus  in .der andern Richtung. Mit der Sperrver  zahnung 31     arbeitet    ein um .den. Zapfen 33  am Teil<B>28</B>     versehwenkba.rer,    doppelarmiger       Sperrbügel    34,     35,    zusammen, ,dessen freies       Bügelende    34 in die     Sperrverzahnung    31.

    des Teils 30 zur Fixierung der jeweiligen       Auszugsstellung,des    'Teils 3'0 gegenüber dem  Teil 218 und damit der     Hölhe    der Stütze selbst  tätig einfällt. Die Auslösung kann entweder  von Hand durch Umlegen des Bügels unter  Benützung seines Handgriffes 35 oder auch  durch eine     Ausilösevorrichtung    37     erfolgen,     die die     Abb.    6, 12 und     114    zeigen.

   Das eine  Ende eines Zugseils 37     ist    an einem den  Handgriff 35 des Bügels untergreifenden,  am     Stützenteil    28 verschiebbaren     Teil    38  befestigt, -der von einer Feder ausser Wir  kung gehalten     wird,    das andere Ende des  Seils. 37 steht mit dem     Auslösehebel    40 am  dem     Wippbrettende    mit     rler    Konsole gegen  überliegenden Ende des     Wip.pbrettes    in Ver  bindung.

   Letzterer ist     mittels    eines     Steges    41  an der     Querleiste    42 am     Wippbrett    befestigt,  durch welche das Zugseil 37     hin@durchge-          führt    ist.

   Die aus den ineinander verschieb  baren Teilen 2'8,     3'0    bestehende Stütze wird  in der an     die        Unterseite    des Brettes 18 ge-    schwenkten Lage durch einen unter Feder  wirkung stehenden Riegel 43     fixiert,    dessen       entgegen    .der Federwirkung erfolgende Aus  lösung zur Freigabe der Stütze ein zu einem       Auslösehebel    45 mit Handgriff führender  Seilzug 44 gestattet. Der     Auslösehebel    findet  seine Lagerung im Steg<B>46</B> an der Querleiste  42 neben dem     Auslösehebel    40.  



  Es ist ferner eine mit. dem Teil des Wipp  brettes 18 beim Bedienungsende des Brettes       zusammenarbeitende    zusätzliche Stütze st,<I>st,</I>  vorgesehen, die ebenfalls zur Anpassung an  die     Wippbrettstellung    in ihrer Länge verän  derbar     ist.    Um das     Rohrstück    16 in. zwei  Auszugsstellungen gegenüber der Säule 15  feststellen zu können, ist eine Feststellvor  richtung     (Abb,    6 und 7) vorgesehen, die zwei  der Höhe nach versetzte und je um einen Ver  tikalzapfen 47     verschwenkbare    Riegel 48 auf  weist.

   Die Riegel 48 greifen je in einen  Schlitz 49 der Säule 15, wobei .sie in dieser  Lage durch eine bei 51 am Gestell 14     be-,     festigte Feder 50 gehalten werden. Das Rohr  16 besitzt eine einzige entsprechende Rille, in  die bei übereinstimmender Lage mit. einem  der Schlitze 49 der betreffende Sperriegel un  ter der Wirkung seiner Feder in Eingriff  kommt.

   Jeder der jeweils in den Rohrschlitz  eingreifenden Riegel 48 kann dadurch ausge  löst     werden,    dass je ein an ihrem andern He  belende angreifendes Draht- oder Seilstück 52  über einen Winkelhebel 53, die bei 54 bzw. 55 ;  am     Stä.nderholm    56 gelagert sind, und ein  weiteres Seil oder Drahtstück 57 zu einem  Pedal 58     bzw.    59 an der Bedienungsseite des  Ständers geführt ist.     Erwähnt    sei noch, dass  am Quersteg 42 des Brettes 18     beiderends    ein  Haken     49a    vorgesehen ist, an welche ein lee  rer Sack zum Einfüllen des Gutes aus dem  angehobenen vollen Sack angehängt werden  kann.  



  Die     Wirkungsweise    der Vorrichtung ist,  nun folgende:  Der volle Sack wird z. B. mittels eines  Sackkarrens zur Vorrichtung gebracht, deren       Wippbrett    eine     Stellung    entsprechend     Abb.    1  einnimmt, wobei die     Stütze        \?8,    30 an die  Unterseite des Brettes 18 geklappt ist.

   Der      volle Sack wird auf der     Konsole    7 abgestellt  und das.     Wippbrett    um die Achse 17 in die  Waagrechte     versohwenkt.    Durch     Betätigung     des     Auslösehebels    45 wird nun der Riegel 43  entgegen der     Federwirkung    aus der     Verriege-          lungsstellung    ausgelöst, wodurch die Stütze  28, 30 herunterklappt und sich in verti  kaler Lage aufrichtet.

   Dieses Aufrichten     ge-          sohieht        selbsttätig,    da der Teil 34 des Bügels  34, 35 über die Verzahnung 31 des sich aus  dem     Stützteil    28 hinausschiebenden Teils 30       wirkungslos    hinweggleitet, bis der Teil 30       auf    dem Boden zur Auflage kommt. Falls  das     Wippbrett    noch nicht die richtige Höhe  hat, kann es nun an seinem freien Bedie  nungsende B angehoben werden, wobei die       Querachse    27 der Stütze 28, 30 als Dreh  achse     wirkt,    um das Rohr 16 aus der Rohr  säule 15 so weit herauszuziehen, bis z.

   B. der  untere Riegel 48 durch den     Schlitz    49 in  die Rille des Rohres 16 eingreift und damit  dieses in der     betrerffenden        Höhenlage    fixiert.  Die Stütze st,     st,    dient nun dazu, den auch       mitb'elasteten,    dem     Bedienungsende    zugekehr  ten Teil des gehobenen     Wippbrettes    festzu  stellen.

   Soll das     Wippbrett    18 samt der Last  noch weiter angehoben werden, so     braucht     man nach     Ausserwirkungbringen    der     Stütze     <I>st,</I>     st"        lediglich        von'der        Stelle   <I>B</I> aus vorerst  das Brett 18 niederzudrücken, um am     andern          Ende    eine     selbsttätige    Verlängerung der  Stütze 28, 30 herbeizuführen, worauf man  durch Betätigung des Pedals 59 den untern  Sperrhebel 48 auslöst und das     Ende    des Bret  tes 18 bei B     soa    weit anhebt,

   bis der obere  Sperriegel 48 in     die    Rille des Rohres 16 ein  fällt. Die     Betätigung    der Vorrichtung kann,  da alle Manipulationen von der Steile B des       Wippbrettes    18 aus bewerkstelligt werden       können,    von 'einer Person     vorgenommen    wer  den. zumal. jede Lastverlagerung unter Aus  nutzung der Hebelwirkung vor sich geht,     wo,-          bei    abwechselnd der Zapfen 17 bzw. 27 als  Hebeldrehachse ausgenützt wird.

   Das Wipp  brett 18 lässt sich samt dem Rohr 16 als verti  kale Drehachse in der     Säule    15 nach     -beiden     Richtungen hin in der Horizontalen     ver-          schwenken,       Die in den     Abb.    15 bis 17 dargestellte  Vorrichtung ermöglicht, einen vollen Sack       unter    Vermeidung des körperlich ausseror  dentlich anstrengenden     Anhebens    auf den  Rücken nehmen zu können.

       Ein        rahmenför-          miger    Ständer 50, der     entsprechend    dem des  zweiten Ausführungsbeispiels ausgebildet ist,  wobei die     Einzelheiten    der Übersicht halber  in der Zeichnung weggelassen sind, weist  ebenfalls 'einen in der Rohrsäule 52 vertikal       verschiebbaren    Rohrteil 51 auf.

   An einer  Ecke des Ständers 50 ist auf einem seitlich  ausladenden,     mit    dessen     Basisrahmen    verbun  denen Fussteil 54, 54a eine aufrechte, durch  eine Leiste 54b mit dem Ständer verstrebte,  mit nicht gezeichneten     Sperrzähnen    versehene  Stütze 53     befestigt,    auf     welcher    wieder     ein          Hülsenteil    55     vertikal    verschiebbar und in  jeder Höhenlage durch einen Sperrhügel 56       feststellbar    ist. Die Ausbildung der Teile 53,  55 und 56 entspricht im wesentlichen der  der in den     Abb.    11, 12 und 13 dargestellten  Teile.

   Der     verschiebbare    Hülsenteil 55 trägt  aber am     obern    Teil ein Rohr 57, in welchem  ein oben zu einer Doppelgabel 59 ausgebil  deter vertikaler Bolzen 58 drehbar angeord  net ist. Diese als Lager für den horizontalen  Lagerzapfen 62, der nahe bei der Konsole 7,  7a für die Sackauflage auf der andern     Seite     am     Wippbrett    63 angeordnet ist, dienende  Doppelgabel 59, beim     Abheben        des,        Brettes     von seiner horizontalen     Wippachse,    weist bei  derseitig um einen Verbindungszapfen 61       versohwenkbare        Sicherungspratzen    60,

   60a in  Form von Bügeln auf, derart, dass beim Ein  legen     d'es.        Lagerzapfens    62 in die Doppel  gabel 59 durch Niederdrücken der einen     Prat-          zensühenkel    60 die andern Schenkel 60a den  Lagerzapfen 62     umfassen    und .gegen Heraus  fallen     sichern.    Durch einen Haken 65 am  Rohr     57,,der    in eine     bse    66 am     Wippbrett    63  eingehängt werden kann, kann die Schräg  stellung des     Brettes,    wie in     Abb.    15 veran  schaulicht, zur Auflage des     Sackes    auf den  Rücken,

   in der angehobenen     Stellung        ge-          sichert    werden.  



  Diese     Vorrichtung    ermöglicht also nach  Anheben des Sackes auf dem     Wippbrett              durch    Schwenken desselben um die     horizon-          tale        Wippachse,    wie an Hand der in     Abb.    6  bis 15 gezeigten Vorrichtung erläutert wurde,  das Brett mit einem Sack in die in     Abb.15     dargestellte Lage zu bringen und damit den  Sack in die zum Übernehmen auf dem Rücken       günstigste    Stellung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFI Vorrichtung zum Heben von vollen Säcken, dadurch gekennzeichnet, da,ss auf einem Stän der ein Brett um eine Vertikalachse drehbar und um eine Horizonta:la@chsie schwenkbar ge lagert ist, das an einem Ende mit einem Ansatz zum Auflegen des Sackes versehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen die horizontale Schwenkachse für das Wippbrett tragenden Zapfen, der in einer vertikalen Führungs hülse drehbar ist,. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1"da- durch gekennzeichnet, dass der vertilmle Zap fen zur Einstellung der Höhenlage der Schwenkachse mit dem Brett vertikal ver stellbar ist.
    a. Vorrichtung nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass für ein Ende des Wippbrettes eine in ihrer Länge einstellbare Stütze vorgesehen ist. 4. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 2 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der vertikale Zapfen rohrförmig und in der Füh rungshülle längsverschiebbar ist, wobei min .desten:s ein Sparriegel vorgesehen ist zum Feststellen de e Zapfens an der Hülse in einer Höhenlage, der unter :
    der Wirkung einer Fe derkraft steht, die ihn in die Sperrstellung zu bringen sucht, und durch Seil- oder Draht zug von der Bedienungsstelle der Vorrichtung aus aus der Sperrstellung bringbar ist. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das Wipphrett von der horizontalen Schwenkachse abhebbar ist.
    6. Vorrichtung nach Untera.nsp-ruch 5, da durch gekennzeichnet, dass das Wippbrett zur lösbaren Verbindung mit der Schwenk- achse einen U-förmigen Bügel besitzt, dessen beide seitlichen Sehenkel mit Einschnitten versehen sind zum Aufsetzen des: Bügels auf die Schwenkachse, und mit Schubriegeln zum Abschliessen der Einschnitte am offenen Ende. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 8, da ,durch gekennzeichnet, dass die Stütze einen hülsenförmigen, längsgeschlitzten Teil und einen in diesem verschiebbaren, mit Sperrzäh nen versehenen Teil aufweist, wobei an dem hülsenförmigen Teil ein mit den Zähnen zu- sammenarbeite@nder Sperr'bügelmitHandgriff vorgesehen ist. B.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Stütze am Wippbrett angel.enkt und an die Unterseite des Wippbrettes klappbar und dort durch einen unter Federwirkung stehenden Riegel sicherbar ist,
    der zur Freigabe der Stütze durch Seilzug und Handgriff entgegen der Federwirkung von d'er dem Ansatz für die Sackauflage abigewendeten Bedienungsseite des Wippbrettes aus der VerriegelungssIel- lung ausgelöst werden kann. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass der Sperrbügel von der Bedienungsseite des Wippbrettes aus aushebbar ist. 10. Vorrichtung nach Unteranspruch 9.
    dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrbügel durch einen den Sperrbügel untergreifenden, mittels Seilzuges entgegen einer ihn ausser Wirkung haltenden Federkraft verstellbaren Teil ausser Eingriff mit den Zähnen bring bar ist. 11.
    Vorrichtung nach Unteransprüchen 8 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze oben an der Gelenkstelle .eine NasA aufweist, welche bewirkt"dass das Verschwen- ken der Stütze aus ihrer versorgten Lage an der Unterseite des Brettes in die aufrechte ,Lage nur bis in ihre senkrechte Lage zum Brett möglich ist. 12.
    Vorrichtung nach den Unteransprä- chen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze ausserhalb des Ständers auf einem mit ihm verbundenen Fussteil fest angeordnet ist, das Ganze derart, dass das Wippbrett nahe dem Ansatz für die Sackauflage auf der Stütze um eine horizontale Achse geschwenkt und um eine vertikale Achse gedreht werden kann, zum Zweck, einen auf das Brett geleg ten vollen Sack in eine angehobene, die Auf nahme des Sackes auf den Rücken erleich- ternde Lage bringen zu können.
    13. Vorrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze einen vertikalen, drehbaren Zapfen trägt. mit einem gabelförmigen Lager, in das ein horizontaler Zapfen am mit dem Ansatz für die Sack auflage versehenen Ende des Brettes einleg- bar und darin gegen Herausfallen sieherbax ist.
    14. Vorrichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass' die Sicherung des Zapfens durch eine beim Einlegen des Zapfens selbsttätig wirksam werdende Sperr vorrichtung erfolgt. 15. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie mit wahlweise in und ausser Wirksamkeit setzbaren Lauf rollen versahen ist.
    <B>16.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass an einem quer in einem rahmenförmigen Unterteil des Stän ders angeordneten Verstärkungssteg eine rechteckige, an ihren Enden je eine Laufrolle tragende Platte angelenkt isst.
CH258095D 1946-01-23 1947-01-24 Vorrichtung zum Heben von vollen Säcken. CH258095A (de)

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