CH258307A - Verfahren zur Herstellung von Kunstschwämmen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Kunstschwämmen.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von 1,i-unstschwämmen. Zur Herstellung vom Kunstschwämmen aus Viskose verfährt man nach bekannten Verfahren in der Weise, da.ss in Gemischen aus Viskose Faee@rstoffen und koagulierend wirkenden porenbildenden Salzen die Koagu lation durch geeignete Mittel bewirkt wird und die Porenbildner nachher ausgewaschen würden.
Beispielsweise ist es bekannt, als Porenbildner neben krista.llwasserhaItigen auch kristalhvas,serarme oder kristallwasser- freie lösliche; Neutrialsa.lze, z. B. Gemische von wasserhaltigem und wass.erfreienr Na triumsulfat zu benutzen.
Bei der Verwen dung solcher Gemische ergibt sich jedoch eine ungünstige SchwammbeschaTfenheit da durch, dass die Salzkürlner des Gemisches der porenbildenden Stoffe zufolge ihres versichie- den hohen Wassergehaltes, die Koagulation der sie umgebenden Viskose verschiedenartig beeinflussen. Auf .diese Weiss ergeben sich Unterschiede in der, Struktur der die, Poren umgebenden Schwammasse,
.s@o ,da.ss .die Kapül- laritätseigenscha.ften der erhaltenen Erzeug nisse ungleichmässig sind.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun .ein Verfahren zur Herstellung von Kunstschwämmen .aus Gemischen von Vis kose, Faserstoffen und porenbildenden, ko- agulierend wirkenden kristallwae!s,e@rhalti@gen Salzen, welches im Wesen darin besteht, dass als Potrenbildner körnige krista.llwasserhal- tige Salze verwendet werden, deren Ober flä.chenschichten, z.
B. durch Verwitterung oder künstliche Austrocknung, aus einem wesentlichen Hydrat in ein wasserarmes Hydrat oder in wa-ss,erfreies Salz umb 'ewan- delt worden sind.
Bei dem Verfahren gemäss der Erfindung isst zu Beginn der Koagulation der kx@istall- wasserreiche Anteil der Porenbildner @durich eine wasserarme oder wasserfreie Salzschicht von den viskoslehaltigen Rahmmoen isoliert, so dass ,der Koa,
gulationsvorgang primär aus- schliesslich durch die Wirkung der wmser- a a rmen oder wasserfreien Salzschicht beidingt ist.
Auf diese Weise werden Porenoberflä chen einheitlicher Struktur ,erzielt und Pro dukte gewonnen, die hinsichtlich der die Poren umgebenden Schwammstruktur ,sehr gleichmässig sind.
Weiter ergibt .sieh der grosse wirts,chaftlicbe Vorteil, @dass im Rah men des, Verfahrens nach der Erfindung mit den billigen wmserreichen Salzen, die bloss oberflächlich in wasserfreie oder, wasserarme Produkte übergeführt sind, gearbeitet wer den kann.
Beispielsweise können beim Aus gehen von Natriumsulfatdekahydrat als Po renbildner Produkte verwendet werden, in welchen durch entsprechende Entwässerung der Oberflächenschichten der Gesamtwasser- geh-alt um etwa 10 bis 20 % z. $. auf an nähernd 45 bis 50% herabgesetzt worden ist. Bei künstlicher Trocknung von kristall wasserreichen Salzen, z.
B. von Natrium- sulfatdekahydrat, sofern die Abnahme des Wassergehaltes innerhalb gewisser Grenzen gehalten wird, so dass sie etwa 25% nicht überschreitet, bilden sich festhaftende was:
serarme Oberflächenechichten auf den Salz körpern, so da.ss die Salzkörper hinsichtlich ihrer goagulationswirkung anfangs sich ähnlich wie wasserfreies. Salz verhalten.
Während aber bei wasserfreien Salzkörnern durch einen zu raschen Reaktionsverlauf ein Verkernen der Porenoberflächen eintreten kann, wird liess bei dem Verfahren gemäss der Erfindung vermieden, da bei Fortschrei ten der Koagulation die ObeTflächen der Salzkörner durch das Viokosewasser gelöst werden und dann der kristallwasserreiche Kern der Salzkörper zur Wirkung kommt.
Bei der Verwendung von oberflächlich ver- witterten Glaub.erG,alzkristallen ergibt sich noch der Vorteil, dass -die porenbildende Sub stanz .durch Temperatursteigerung in ihrem eigenen Kristallwasser zum Schmelzen ge bracht werden und leicht aus dem Fertig- produkt entfernt werden kann.
Ausführungsbeispiel: 4000 Teile einer Vis.kase, .die 5 % Zellu lose, 4 % Natriumhydrogyd und 8,2 % Schwe felkohlenstoff enthält, werden mit 8000 Tei len eines oberflächlich verwitterten, in etwa trbsengrösse vorliegenden Glaubersalzes (Wassergehalt etwa 45 %) und 60 Teilen einer Zellwolle (Baumwolltyp) gut durchge mischt.
Das Gemisch hat, einen Wassergehalt von etwa 59%, während ein in gleichen Ge- wichtsverhältnissen, aber unter Verwendung von nicht verwittertem Glaubensalz herrge- stelltes Reaktionsgemisch .einen Wassewge- halt von etwa<B>67%</B> besitzt. Das Gemisch wird anschliessend durch zweistündiges Er hitzen in einem auf 150
erwärmten Lauft: bade koaguliert. Die koagulierte Schwamm- masse wird mit heissem Wasser gut ausge waschen, zur Entfernung letzter Reste der Alkalien mit einer stark verdünnten Säure (1/2 %@ige Schwefelsäure)
nachbehandelt und mit heissem Wässer säurefrei gewaschen. Das fertige Pradukt wird. anschliessend in entsprechend grosse Stücke geschnitten. Das Material ist weich, schmiegsam und zeig . eine hohe Saugfähigkeit.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Kunst- schwämmen aus Gemischen von Viskose, Faserstoffen und porenbildenden, koagulie- rend wirkenden kristallwasserhaltigen Sal zen, dadurch gekennzeichnet, dass körnige kristallwmiserhaltige@Salzeverwendet werden, deren Oberfläehenis-chichten aus einem was serreiehen Hydrat in ein wasserarmes; Hydrat.oder in wasserfreies Salz umgewandelt wor den sind.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT258307X | 1946-07-18 |
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| CH258307A true CH258307A (de) | 1948-11-30 |
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|---|---|---|---|
| CH258307D CH258307A (de) | 1946-07-18 | 1947-08-29 | Verfahren zur Herstellung von Kunstschwämmen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH258307A (de) |
-
1947
- 1947-08-29 CH CH258307D patent/CH258307A/de unknown
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