CH258307A - Verfahren zur Herstellung von Kunstschwämmen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kunstschwämmen.

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CH258307A
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viscose
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Herbert Maria Dr Phil Ulrich
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Mollnar Maria
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J9/00Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J2301/00Characterised by the use of cellulose, modified cellulose or cellulose derivatives

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     1,i-unstschwämmen.       Zur Herstellung vom     Kunstschwämmen     aus Viskose verfährt     man    nach bekannten  Verfahren in der Weise,     da.ss    in     Gemischen     aus Viskose     Faee@rstoffen        und        koagulierend          wirkenden        porenbildenden    Salzen die Koagu  lation durch     geeignete        Mittel    bewirkt wird  und die Porenbildner nachher ausgewaschen  würden.

       Beispielsweise    ist es bekannt, als  Porenbildner neben     krista.llwasserhaItigen     auch     kristalhvas,serarme    oder     kristallwasser-          freie    lösliche;     Neutrialsa.lze,    z. B. Gemische  von     wasserhaltigem    und     wass.erfreienr    Na  triumsulfat zu benutzen.

   Bei der Verwen  dung solcher Gemische     ergibt    sich jedoch  eine     ungünstige        SchwammbeschaTfenheit    da  durch, dass die     Salzkürlner    des Gemisches der  porenbildenden Stoffe zufolge ihres     versichie-          den    hohen     Wassergehaltes,    die Koagulation  der sie umgebenden Viskose     verschiedenartig          beeinflussen.    Auf     .diese        Weiss        ergeben    sich  Unterschiede in     der,        Struktur    der die, Poren  umgebenden Schwammasse,

       .s@o        ,da.ss    .die     Kapül-          laritätseigenscha.ften    der erhaltenen Erzeug  nisse     ungleichmässig    sind.  



  Den Gegenstand der     Erfindung        bildet     nun .ein Verfahren zur     Herstellung    von  Kunstschwämmen     .aus    Gemischen von Vis  kose,     Faserstoffen        und    porenbildenden,     ko-          agulierend    wirkenden     kristallwae!s,e@rhalti@gen     Salzen,     welches    im Wesen darin besteht, dass    als     Potrenbildner        körnige        krista.llwasserhal-          tige    Salze verwendet werden, deren Ober  flä.chenschichten, z.

   B. durch     Verwitterung     oder künstliche     Austrocknung,    aus einem  wesentlichen Hydrat in ein wasserarmes  Hydrat oder in     wa-ss,erfreies    Salz     umb 'ewan-          delt    worden sind.  



  Bei dem Verfahren gemäss der     Erfindung          isst    zu Beginn der     Koagulation    der     kx@istall-          wasserreiche        Anteil    der     Porenbildner        @durich     eine     wasserarme    oder     wasserfreie    Salzschicht  von den     viskoslehaltigen        Rahmmoen    isoliert,  so dass     ,der        Koa,

  gulationsvorgang    primär     aus-          schliesslich    durch     die    Wirkung     der        wmser-          a        a        rmen        oder        wasserfreien        Salzschicht        beidingt     ist.

   Auf     diese    Weise werden Porenoberflä  chen     einheitlicher    Struktur     ,erzielt        und    Pro  dukte gewonnen, die hinsichtlich     der    die  Poren     umgebenden    Schwammstruktur     ,sehr     gleichmässig sind.

       Weiter        ergibt    .sieh der  grosse     wirts,chaftlicbe    Vorteil,     @dass    im Rah  men     des,        Verfahrens    nach der     Erfindung    mit  den billigen     wmserreichen    Salzen,     die    bloss       oberflächlich    in wasserfreie     oder,        wasserarme     Produkte übergeführt sind, gearbeitet wer  den kann.

       Beispielsweise    können beim Aus  gehen von     Natriumsulfatdekahydrat    als Po  renbildner Produkte     verwendet    werden, in  welchen durch     entsprechende        Entwässerung     der     Oberflächenschichten    der Gesamtwasser-      geh-alt um etwa 10 bis 20 % z. $. auf an  nähernd 45 bis 50% herabgesetzt worden       ist.    Bei     künstlicher        Trocknung    von kristall  wasserreichen Salzen, z.

   B. von     Natrium-          sulfatdekahydrat,        sofern    die Abnahme des       Wassergehaltes    innerhalb     gewisser    Grenzen  gehalten wird, so dass sie etwa     25%    nicht       überschreitet,    bilden sich festhaftende was:

         serarme        Oberflächenechichten    auf den Salz  körpern, so     da.ss    die Salzkörper     hinsichtlich          ihrer        goagulationswirkung        anfangs    sich       ähnlich    wie     wasserfreies.    Salz verhalten.

    Während aber bei     wasserfreien    Salzkörnern  durch einen zu raschen     Reaktionsverlauf    ein       Verkernen    der Porenoberflächen eintreten  kann,     wird        liess    bei dem Verfahren     gemäss     der Erfindung vermieden, da bei Fortschrei  ten der Koagulation die     ObeTflächen    der       Salzkörner    durch das     Viokosewasser    gelöst  werden und dann der     kristallwasserreiche     Kern der     Salzkörper    zur Wirkung kommt.

    Bei der     Verwendung    von oberflächlich     ver-          witterten        Glaub.erG,alzkristallen    ergibt sich  noch der     Vorteil,    dass     -die    porenbildende Sub  stanz .durch     Temperatursteigerung    in     ihrem     eigenen     Kristallwasser    zum Schmelzen ge  bracht werden und leicht aus dem     Fertig-          produkt    entfernt werden     kann.     



       Ausführungsbeispiel:     4000     Teile    einer     Vis.kase,    .die 5 % Zellu  lose, 4 %     Natriumhydrogyd    und 8,2 % Schwe  felkohlenstoff enthält, werden mit 8000 Tei  len     eines        oberflächlich        verwitterten,    in etwa         trbsengrösse    vorliegenden     Glaubersalzes     (Wassergehalt     etwa    45 %)     und    60     Teilen          einer    Zellwolle     (Baumwolltyp)    gut durchge  mischt.

   Das Gemisch hat, einen Wassergehalt  von     etwa    59%, während ein in     gleichen        Ge-          wichtsverhältnissen,        aber    unter Verwendung  von nicht     verwittertem        Glaubensalz        herrge-          stelltes        Reaktionsgemisch    .einen     Wassewge-          halt    von etwa<B>67%</B>     besitzt.    Das Gemisch  wird     anschliessend    durch     zweistündiges    Er  hitzen in einem auf 150      

  erwärmten        Lauft:     bade     koaguliert.    Die koagulierte     Schwamm-          masse    wird mit heissem     Wasser    gut ausge  waschen, zur     Entfernung        letzter    Reste der       Alkalien    mit einer stark verdünnten Säure  (1/2     %@ige    Schwefelsäure)

       nachbehandelt    und  mit heissem Wässer säurefrei     gewaschen.     Das     fertige        Pradukt        wird.    anschliessend in  entsprechend grosse Stücke     geschnitten.    Das       Material    ist weich, schmiegsam und zeig .  eine hohe     Saugfähigkeit.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Kunst- schwämmen aus Gemischen von Viskose, Faserstoffen und porenbildenden, koagulie- rend wirkenden kristallwasserhaltigen Sal zen, dadurch gekennzeichnet, dass körnige kristallwmiserhaltige@Salzeverwendet werden, deren Oberfläehenis-chichten aus einem was serreiehen Hydrat in ein wasserarmes; Hydrat.
    oder in wasserfreies Salz umgewandelt wor den sind.
CH258307D 1946-07-18 1947-08-29 Verfahren zur Herstellung von Kunstschwämmen. CH258307A (de)

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