CH258326A - Verfahren zum Auffrischen von photographischen Bildschichten. - Google Patents

Verfahren zum Auffrischen von photographischen Bildschichten.

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CH258326A
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C11/00Auxiliary processes in photography
    • G03C11/06Smoothing; Renovating; Roughening; Matting; Cleaning; Lubricating; Flame-retardant treatments
    • GPHYSICS
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    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D15/00Apparatus for treating processed material

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Description


  Verfahren     zum    Auffrischen von photographischen Bildschichten.    Gegenstand der Erfindung bildet ein       Verfahren    zum:     Auffrischen    von     photagraphi-          sehen        Bildschichten,    welches darin besteht,       daU    .man auf dieselben     Wasserdampf,    z. B.

    in     gesättigtem    oder in überhitztem Zustande,  zur Einwirkung bringt, und welches so auf  ausserordentlich einfache     Weise,die    Möglich  keit     bietet.,    die     photographischen        BildsehIch-          t:

  en,    sei es nach     mchaniseher    Beschädigung,  längerer Lagerung oder sonstiger, ihren     ur-          prünglichen    Zustand     verändernden        mecha-          nIschen    oder     thermis        ehen    Beeinflussung von       solchen    mit der Zeit eingetretenen, ihren Ge  brauchswert herabsetzenden     Beeinträchti-          bungen    zu befreien und damit gewissermassen  wieder in ihren frischen     Ursprungszustand     zurückzuführen.  



       Nachstehend    werden Durchführungsbei  spiele des erfindungsgemässen     Verfahrens    an  Hand der Figur, die     schematisch    ein hierzu  dienendes. Gerät zeigt, erläutert. A ist eine       Abwicklungsspule    für     Filmstreifen,        B    die  in     bekannter    Weise mit einem Antrieb ver  sehene Aufwicklung.

   Die Behandlung erfolgt  mit dem bei C aus dem beheizten Kessel D  ausströmenden Dampf, wobei eine schnell zu       durehmessende    Strecke von 2- bis 4 Zenti  metern für -die Behandlung     ausreicht,    wäh  rend für die Trocknung -des     geglätteten          Filmstreifens    eine Trockenstrecke von 50     bis     75 Zentimetern auch bei     Zimmoertempemtur          ausreicht.    Der eingetretene Effekt ist     rein.          äusserlioh        an    dem sogleich auftretenden    Hochglanz auch bei vorher tief matten oder  tief rauhen Oberflächen zu erkennen.  



  Photographische     Bildschichten,    die     sich     auf Filmen oder sonstigen Trägern befinden,  und .die     insbesondere    aus einem     Bindemittel          und    dem eigentlichen bildgebenden Körper,  z.

   B. kolloidal verteiltem     Silber,    eingebettet  in Gelatine, bestehen, lassen     ,sich        nämlich     dadurch in ihrer Struktur verändern, dass       man    das Bindemittel durch Wasserdampf als       Lösungs-    und     Quallmittel        oberflächlich    pla  stisch, macht und die     dadurch    verformbar  gemachte Oberfläche dann entweder -dem       Einfluss@    ihrer     eigenen:        Spannungskräfte    über  lässt oder durch zusätzliche Kraft- oder  Wärmeeinwirkung, z.

   B. die mechanische und  thermische Wirkung eines Wasserdampf  strahis, in zweckentsprechender Weise     beein-          flusst..    Der Wasserdampf wird daher nur  kurze Zeit auf die     photographie@chen    Bild  schichten bzw. nur so lange einwirken ge  lassen, bis die angestrebte Wirkung einge  treten ist, also nicht etwa     beliebig    lange oder  gar so lange zur Einwirkung gebracht,     dass     eine unerwünschte oder gar nachteilige Be  einflussung der photographischen Bildschich  ten     eintritt.    Man kann so auf ausserordentlich  schnelle und einfache Weise insbesondere  mechanisch     verletzte,    z.

       B..        mit    Kratzern und  Schrammen behaftete     Bildschiohten    von Fil  men wieder oberflächlich glätten bzw. von       ibren    Verletzungen 'befreien und .so .in einer      allen     Anforderungen    genügenden Weise rege  nerieren.  



  Bei den bisher beschriebenen     und    vorge  schlagenen Verfahren zum     Auffrischen    bzw.  Regenerieren von photographischen Bild  schichten hat man     ausnahmslos    stets flüssige       Quellungs-    und     Lösungsmittel    auf die     Bild-          schichten    zur     Einwirkung    gebracht.

       Hierbei     ist es ganz     unvermeidlich,        dass    die     Bild-          schichten        eine        verhältnismässig        starke        Quel-          lung    mit beträchtlicher     Tiefenwirkung    er  leiden, die     wiederum    nur durch     einen        entspre-          chend    dangen     Trockenprozess.    mit allen damit  verbundenen Nachteilen rückgängig zu ma  chen ist.  



  Bei dem     vorliegenden        Verfahrensbeispiel     ist dagegen,     wie        sich    zeigte, durch die An  wendung von Wasserdampf, der in     al@lerkür-          zes:ter    Zeit das     Bindemittel,    z.

   B.     Gelatine,     zum oberflächlichen Schmelzen bringt, dieser       Quellungs-    und     Lösunge        vorgang    auf die  dünnsten     obern    'Schichtteile begrenzt, -da dabei  ,die im flüssigen     112edium    unvermeidlich so  gleich einsetzenden Diffusionsvorgänge in  folge .der zeitlichen Kürze der Behandlung  gar nicht     erst    eintreten können.

   Die Folge  davon, dass so geringe Schichtdicken von .dem    Prozess erfasst werden, ist denn     auch:    ein     selbst     bei     Zimmertemperatur        überraschend    kurzer  Trockenvorgang, der     nur    wenige Sekunden       beansprucht.    Das     beschriebene    Verfahren  wird daher gegenüber den bekannten     andern     Verfahren     wesentlich    schneller und. dazu mit  einer     apparativ    bedeutend kleiner gehaltenen       Ausrüstung    durchgeführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Auffrischen von photo graphischen Bildschichten, dadurch ,gekenn zeichnet, .dass man auf .dieselben Wasser dampf zur Einwirkung bringt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, daB der Wasserdampf in gesättigtem Zustande auf die photographi- schen Bildschi.ohten zur Einwirkung gebracht wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, .da durch gekennzeichnet, dass der Wasserdampf in überhitztem Zustande auf die photogra- phiGch-en Bildschichten zur Einwirkung ge braucht wird.
CH258326D 1940-10-21 1941-10-07 Verfahren zum Auffrischen von photographischen Bildschichten. CH258326A (de)

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