CH258419A - Luftgekühlter Transformator. - Google Patents

Luftgekühlter Transformator.

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CH258419A
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Description


  Luftgekühlter Transformator.    Die     Erfindung    betrifft einen Transforma  tor, in dem, zwecks.     Erzielung    einer     beträcht-          1'ichen        Stromführungskapazität,    Mittel zur  Luftkühlung der     Leiteroberflächen    vorgesehen  sind.  



  Zweck der Erfindung ist es, einen Trans  formator der angegebenen Art zu schaffen,  in dem ein erheblicher Teil der     Oberfläche     der in mehreren Lagen um einen Kern  gewickelten     Spulenleiter    der Luftkühlung  ausgesetzt ist. Erfindungsgemäss wird dies da  durch erreicht,     dass    wenigstens einige dieser  Lagen aus je einer Wicklung eines flachen  Streifens aus Leitermaterial bestehen, wobei  mit Hilfe von Abstandhaltern, die sich in der       Längsrichtung    der Spule erstrecken, Luftka  näle zwischen benachbarten, aus den genann  ten Streifen bestehenden Lagen gebildet  werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist nachstehend an Hand der  Zeichnung näher beschrieben.  



  In der Zeichnung zeigt die       F'ig.    1 eine Seitenansicht des erfindungs  gemässen Transformators,       Fig.    2 eine     Obenansicht    dieses Trans  formators,       i--.    3 einen Vertikalschnitt durch eine  F<B>C</B>  Wicklung längs er Linie 3-3 der     F'ig.    2,       Fig.    4 einen Vertikalschnitt längs der Linie  4-4 der     Fig.    2 und       Fig.    5 eine vergrösserte Teilansicht des  einen Endes der Spule.

      Die Erfindung wird an Hand eines     drei-          phasigen        Abwärtstransformators    erläutert,  dessen drei Spulen C auf dem Kern A ange  ordnet sind, welcher aus zwei     E-förmigen     Hälften aufgebaut ist, die beispielsweise durch  das metallische Klemmband 10 zusammenge  halten werden, das seinerseits durch Klemmen  11 befestigt ist. Im dargestellten Beispiel sind  vier Stützen 12 vorgesehen, von denen sich  jede längs einer Eckkante des Kernes A er  streckt. Sie bestehen aus Metall, haben einen  winkelförmigen Querschnitt und weisen  zweckmässige     Montierungsansätze    12a- auf,  welche mit den Endteilen jeder Stütze ver  lötet sind.

   Die Stützen 12 werden in ihrer  Lage auf dem Kern A durch das     gespannte     Klemmband 13 festgehalten, welches z. B.  aus Stahl besteht und durch die Klemme 1-1  in seiner Lage festgehalten wird. Das Band  wird vorzugsweise bis zu einem Punkt unter  halb seiner     Elastizitätsgrenze    gestreckt, wo  durch eine Ausdehnung und Zusammen  ziehung     ohne    Deformation oder Spannungs  verlust möglich ist.  



  Jede Stütze 12 weist vorzugsweise sich  nach innen erstreckende Befestigungslappen  12b auf, welche beispielsweise durch Verlöten  an den innern Kanten der Stütze befestigt  und so angeordnet sind,     dass    sie auf benach  barten und entgegengesetzten Flächen des  Kernes A anliegen, um eine Verschiebung der  Stütze zu verhindern.

   Wenn die Stützen aus  Aluminium, einer     Aluminiumverbindung,        wie         beispielsweise     Duraluminium    oder aus einem       andern    Metall bestehen, welches mit dem  Eisen des Kernes eine unerwünschte     Reaktion     haben könnte, so kann eine zweckmässige Iso  lation, beispielsweise eine Schicht aus Glasge  webe 12e zwischen jeder Stütze 12 und dem       anliegenden    Teil des Kernes A eingefügt  werden.  



       Die    Spulen C sind von genau gleichem  Aufbau, so dass nur eine Spule beschrieben       wird.    Sie ist auf     einem    Wicklungsrohr 15  üblicher Art angeordnet, welches in seiner  Lage auf dem Kern A durch die Keile     W          festgehalten.    wird, welche aus Isoliermaterial       bestehen        können.    Die Spule weist     eine    innere  Primärwicklung aus     rechteckförmigem    Kup  ferdraht auf, wobei .die aufeinanderfolgenden  Drahtlagen 16 und die benachbarten     Draht-          windungen    isoliert sind.

   Zu :diesem Zweck  kann der Draht mit Glasgewebe oder einer  andern     Isolation        umhüllt    sein, und     aufeinan-          derfolgende    Lagen der Wicklung können  durch     Isolationsstreifen    aus Drahtgewebe ge  trennt sein, welche     in    :den Teilen der     aufeinan-          derfolgenden    Wicklungslagen angeordnet sind,  welche     aneinander        anliegen.    In den Teilen;  die, wie nachstehend beschrieben, untereinan  der einen Zwischenraum aufweisen, wird diese       Isolation    vorzugsweise weggelassen.

   In der  dargestellten Ausführungsform der     Erfindung     sind fünf Lagen 16 in der Primärwicklung  vorhanden.  



  Die     Sekundärwicklung        besteht    aus einer  Anzahl Windungen, welche aus einem Strei  fen aus     Metallblech        gebildet    sind, welcher ge  wöhnlich gleich breit ist, wie die primären  Lagen 16 und welcher vorzugsweise aus sehr  dünnem Metallblech, beispielsweise aus Kup  fer, besteht; auf diese Weise wird infolge  Verringerung :der Kupferverluste der Wärme  umsatz vermindert und gleichzeitig die Mög  lichkeit der Wärmeabfuhr durch Ausstrah  lung erhöht. In einem praktischen Ausfüh  rungsbeispiel des erfindungsgemässen Trans  formators wurde ein Streifen von 0,55 mm  Dicke und 73     mm    Breite verwendet.

   Die Teile  von aufeinanderfolgenden Windungen 18:  welche     aneinander        anliegen,    sind durch eine    Isolation getrennt, welche     vorteilhaft    aus  Streifen 17 aus     Glasgewebe    besteht. Im :dar  gestellten Ausführungsbeispiel besteht die Se  kundärwicklung aus :sechs Windungen.  



  Der Transformator ist für einen verhält  nismässig grossen Strom bemessen, insbesondere  für die Sekundärwicklung, was notwendiger  weise eine merkliche Neigung zur Erwärmung  in sich schliesst. Um die Wärmeabführung  von den Wicklungen zu verbessern, weisen  deren auf entgegengesetzten     Seiten    des Ker  nes A angeordneten Teile Luftkanäle 20 auf.  welche sich zwischen benachbarten Lagern 16  der Primärwicklung und zwischen den Win  dungen 18 :der Sekundärwicklung erstrecken.

    Jeder Kanal 20 wird durch Einfügung von       Distanzierungsstücken    21 gebildet, welche  sich in Längsrichtung der Spule     erstrecken,     das heisst parallel zur Wicklungsachse ver  laufen und vorzugsweise neben den Enden der  geraden Teile der genannten Lagen und Win  dungen, welche parallel zu den     Seiten    des  Kernes A liegen, angeordnet sind. Die     Di-          stanzierungsstücke    21 bestehen aus einem  Material, welches die notwendigen isolieren  den, mechanischen und     dielektrischen    Eigen  schaften aufweist.

   Für diesen     Zweck    hat sich  ein Material aus aufeinander angeordneten  Lagen aus Glasgewebe als besonders geeignet  erwiesen, welches durch ein Bindemittel ver  steift ist, das Temperaturänderungen einen       grossenoWiderstand    bietet. Das     Distanzierungs-          stück        21a,    welches über dem Anfang der se  kundären Streifenwicklung liegt, und das     Di-          stanzierungsstück        21b,    welches gegen das  äussere Ende des Sekundärstreifens anliegt,  können jedoch aus leitendem Material, vor  zugsweise aus Metall, wie z. B.

   Kupfer, be  stehen und mit den     darunter    liegenden     End-          teilen    :der Sekundärwicklung verlötet sein.  



  Die Anzahl der Luftkanäle 20 für irgend  eine Anzahl von gegebenen Windungen oder  Lagen der Wicklung kann verändert werden,  um die Kühlwirkung gegenüber dem Mehr  ufwand an Material und Arbeit     auszuglei-          i     chen, der sich bei der Schaffung von     zusätz-          iichen    Kanälen ergibt. Im dargestellten Aus  führungsbeispiel ist ein Kanal nach jeder      zweiten Lage 16 der Primärwicklung und  nach jeder dritten Windung 18 der Sekun  därwicklung vorhanden. Diese Anzahl kann  jedoch entsprechend den Anforderungen von  verschiedenen Arten des Aufbaues geändert  werden und jede Windung kann von benach  barten Windungen durch Luftkanäle getrennt  werden, sofern dies erwünscht ist.  



  Um den Zusammenbau der     Distanzierungs-          stücke    für die Kanäle und der auf diesen  befindlichen Leiterwindungen zu erleichtern,  sind Klemmbolzen 22     vorgesehen,    welche sich  durch das Wickelrohr 15 und die ausgerich  teten Enden jedes Satzes von     Distanzierungs-          stüeken    21 erstrecken, welche über die     Wick-          hzng    vorstehen, wobei     Distanzierungsröhrchen     23 auf jedem Bolzen 22 zwischen den Kanal  distanzierungsstücken 21 angeordnet sind, die  dazu dienen, die letzteren in der     richtigen    ge  trennten Lage zu halten.  



  Um zu verhindern, dass die zwischen be  nachbarten Luftkanälen 20 liegenden Teile.  der Sekundärwicklung unter den Beanspru  chungen, die durch die durch sie hindurch  fliessenden Ströme verursacht werden, oder  unter der Wirkung der unter Druck in die ge  rannten Kanäle eindringenden und durch diese  hindurchfliessenden Luft zum Schwingen oder       Flattern    zu kommen, wird die Sekundärwick  lung unter einer verhältnismässig grossen me  chanischen Spannung angebracht, welche viel  grösser als die üblicherweise bei der Wicklung  von Transformatoren verwendete ist, so dass  die Spannung der Teile der Windungen 18  zwischen den     Distanzierungsstücken    21 genü  gend gross ist, um merkliches Flattern oder  Schwingen zu verhindern.

   Eine Kraft von  mehr als 225 kg, beispielsweise eine solche von  ungefähr 320 kg, welche auf einem Sekundär  streifen der oben     angegebenen    Dimensionen  zur Anwendung gelangte, hat sich als zweck  rnässig erwiesen. Diese Kraft erlaubt ebenfalls,  dass Luftkanäle 20, welche in einer Richtung  quer zur     Spulenachse    eine beträchtliche Breite  aufweisen, vorgesehen werden können, wobei  die Oberfläche der Sekundärwicklung 18, wel  che der Kühlluft ausgesetzt werden kann,  wesentlich vergrössert wird.

   Mit einer solchen         Anordnung    sind die Teile der Sekundärwin  dungen auf entgegengesetzten Seiten der Luft  kanäle praktisch flach und zueinander paral  lel und verbleiben auch während des Betriebes  des Transformators in diesem Zustand: Kanäle  der dargestellten Art können sich praktisch  über die ganze Breite auf einer     Seite    der Spule       ausdehnen.     



       Die    Klemmen der Primärwicklung sind  herausgeführt und können in beliebiger Weise  mit einer     Aussenleitung    verbunden werden.  Die Enden der Sekundärwicklung weisen  zweckmässige     Anschlussleiter    auf. In der dar  gestellten Ausführungsform sind .die Enden  jedes     Sekundärwicklungsstreifens    über eine  diagonale Kante nach oben abgebogen, so. dass  sie über die Spule vorstehen und in einfacher  Weise mit den Zuführungsdrähten verbunden  werden können. Im vorliegenden Ausfüh  rungsbeispiel sind sie durch die Sammel  schienen 24 in Dreieck geschaltet.

   Diese Sam  melschienen verlaufen quer zu den Endender  Wicklungen und weisen je einen an ihr be  festigten Klemmstreifen 25 auf, welcher sich  nach aussen in eine für den Anschluss geeig  nete Lage erstreckt.  



  Mit     Vorteil    wird eine Vorrichtung vorge  sehen, um Luft durch die Kanäle 20 mit  einer Geschwindigkeit     hindurchzupressen,     welche hinreichend ist, um die Transformator  wicklungen auf einer zulässigen Temperatur  zu halten, selbst wenn diese sehr hohe Be  lastungsströme führen. Im dargestellten Aus  führungsbeispiel ist der Transformator in  einem Gehäuse 26 eingeschlossen, welche  einen Luftkanal bildet, der sich parallel zu  den Achsen der     Transformatorspulen    aus  dehnt und welches von der äussern Ober  fläche der     Spulen    in einem     kleinen    Abstand  verläuft, welcher praktisch gleich dem Ra  dialdurchmesser der Luftkanäle 20     sein    kann.

    Der     Transformator    ist vorteilhaft mit Schrau  ben 27,     welche        sich    durch Ansätze     12a    er  strecken, am Gehäuse 26 befestigt.  



  Besondere Mittel können vorgesehen wer  den, um die Luft     unter    Druck durch das  Gehäuse 26     hudurchzupressen,    wobei die       Luft        durch,    die     au._ftlar@ä@l    20     und        um.        die         exponierten Flächen der     Trans.formatorspu-          len    fliesst.

   Im Falle, wo der Transformator  in einem Flugzeug     untergebracht        ist,    kann  der Luftdruck dadurch erhalten werden, dass  ein Ende des Gehäuses 26 mit dem Luftstrom  ausserhalb des Flugzeuges. verbunden     ist,    und  zwar vorzugsweise im Luftstrom einer der  Propeller. Selbstverständlich kann das gleiche  Ergebnis erzielt werden, indem eine Luft  druckquelle, beispielsweise ein     Ventilator     oder ein     Gebläse    B, vorgesehen wird.  



  Die einzustellende     Luftgeschwindigkeit     ist von der Lufttemperatur und von der im  Transformator erzeugten Wärme sowie von  der radialen     Breite    der Luftkanäle 20 ab  hängig. Es ist vorteilhaft, in den Luftkanälen  20 einen turbulenten Luftstrom vorzusehen,  wodurch die Kühlwirkung der Luft erhöht  wird. Dies     ist    ein wichtiger Faktor, wo die  radiale Dicke der Kanäle möglichst klein ge  halten werden muss. Es hat sich gezeigt, dass  Turbulenz     auftritt,    wenn die Geschwindig  keit der Luft durch einen Durchgang von der  Art eines Kanals 20 eine kritische Ge  schwindigkeit überschreitet.

      Es hat sich ferner gezeigt,     dass    der Luft  strom, der dadurch erhalten wird, dass     das     Gehäuse 26     mit    dem Luftstrom ausserhalb  eines sich im Fluse befindlichen Flugzeuges       verbunden    wird, für die Kühlung eines  Transformators, der angegebenen Art. hin  reichend ist und dass dabei die     gewünschte     Art der Strömung erzielt wird.

   Tatsächlich  hat sich ergeben, dass bei     einem    Luftdruck  von dieser Art, die Verwendung von ziemlichen  gen Luftkanälen 20 zweckmässig ist, wodurch  ein     verhältnismässig    gedrängter     Transforma-          toraufbau    ermöglicht wird, während gleich  zeitig die     notwendige    Kühlwirkung gewähr  leistet ist.

   Es hat sich beispielsweise als     prak-          tisch        erwiesen,    Luftkanäle mit einem Radial  durchmesser von ungefähr 3 mm zu verwen  den, wobei die Temperatur des Transforma  tors: auf einem     zufriedenstellenden    Wert ge  halten wird, wenn Luft mit einem     Druck    von  ungefähr 2,5     g/mmz    verwendet wird, welcher  eine     Geschwindigkeit        von.        3,$        m/sek    erzeugt.,    wenn in der Sekundärwicklung der oben be  schriebenen Art ein Strom von<B>390</B> Ampere  fliesst.

   Unter diesen Verhältnissen bleibt die  Temperatur der     Sekundärwicklung        unter     55  C.  



  Transformatoren, welche wie der beschrie  bene     ausgebildet        sind,    sind wesentlich leichter       als,    die bisher für ähnliche Zwecke hergestell  ten Transformatoren. Die     Verwendung    von  dünnem     Metallblech    für die Sekundärwick  lung ergibt den doppelten     Vorteil,    dass die       Kupferverluste    bedeutend     verringert    werden  und das Ausmass der     Wärmestrahlung    be  deutend verbessert ist.

       Beispielsweise        weist     ein Transformator der beschriebenen     Art,    der       bei    1000 Hz arbeitet,     in    der     Sekundärssrick-          lung        .einen        gupf        erverlust    von ungefähr 650  Watt auf, während     eine    Wicklung mit der  gleichen     Windungszahl    von     q,uadratisichem     Draht mit dem gleichen Querschnitt und die  in einer Lage angeordnet     ist,

          einen    Kupfer  verlust von 4000     Watt        aufweist.    Was     die     Kühlung     betrifft,    weist ein     Metall'blechstrei-          fen    der oben erwähnten Dimensionen     eine     Oberfläche von 14,7 cm\     pro        Zentimeter    Lei  terlänge auf, während der entsprechende qua  dratische Draht nur eine Oberfläche von  2,6 cm\ aufweist.

   Eine     Spule    mit neun Win  dungen, die eine mittlere     Windungslänge    von  30,5 cm aufweist, wenn sie aus einer Metall  blechwicklung besteht, hat eine strahlende       Oberfläche,        welche        ungefähm        neunmal    so gross  ist, wie     diejenige    einer gleichartigen     Spule     mit quadratischem Draht gleichen Quer  schnittes.

   Zudem ist     praktisch    die ganze  Oberfläche der Metallstreifen auf den Seiten  angeordnet, wo. sie     der        Kühlluft    ausgesetzt  werden kann, während bei quadratischem  Draht nur die Hälfte der Oberfläche auf diese  Weise gekühlt werden kann.  



  Die Konstruktion und Montierung der  Stützen     ist    wesentlich einfacher als frühere  Anordnungen, in welchen die.     Stützen    durch  Bolzen, Schrauben oder dergleichen am Kern  angebracht wurden. In der dargestellten An  ordnung können alle diese Stützen gleichzeitig  auf dem     Kern    montiert werden, wobei die Zahl  der Stützen sowie derer Lage verändert werden      kann, ohne die Kernkonstruktion zu beein  flussen. Dabei wird der Teil des Kernes,  welcher als Pfad für den magnetischen Fluss  dient, nicht durch Bolzen,     Schrauben    oder  andere vorstehende Teile, die aus Metall von  vollständig     verschiedener    Charakteristik be  stehen,     unterbrochen    oder beeinflusst.

   Wenn  die Stützen aus Metall hergestellt sind, wel  ches möglicherweise in chemischer oder ande  rer     Art    mit den Teilen des Kernes, die mit  den Stützen in Berührung     stehen,    in Wechsel  wirkung tritt und dies, insbesondere wenn       Feuchtigkeit    vorhanden ist, so erweist sich  die vorliegende Art der Montierung     weiter     von     Vorteil,    da sie die Verwendung eines  einfachen     isolierenden    Elementes zwischen  jeder Stütze und dem Kern erleichtert, wo  bei dieses isolierende     Element    aus     Material     besteht, welches für die Verhinderung irgend  einer solchen elektrolytischen oder andern  Wirkung geeignet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Luftgekühlter Transformator, der minde stens eine Transformatorspule aufweist, deren Leiter in mehreren Lagen um einen Kern ge wickelt sind, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einige dieser Lagen aus je einer Wicklung eines flachen Streifens aus Leiter material bestehen, \wobei mit Hilfe von Ab standhaltern, die sich in der Längsrichtung dem Spule erstrecken, Luftkanäle zwischen benachbarten, aus den genannten Streifen be stehenden Lagen gebildet werden. UNTERANSPRttCHE l..
    Transformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Streifen bestehenden Lagen auf der Niederspannungs- seite des. Trransformators vorgesehen sind. 2. Transformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Lagen um den Kern eine Wicklung von prak tisch rechteckigem Querschnitt bilden. 3.
    Transformator nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandhal ter in den Ecken des rechteckigen Wicklungs= querschnittes angeordnet sind und sieh über die Wicklung hinaus erstrecken, wobei sie mit Hilfe von radial verlaufenden Klemm bolzen, die .an den vorstehenden Enden an greifen, in ihrer Lage festgehalten werden.
    4. Transfo@rmator nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftkanäle nur an einem Paar einander gegenüberliegen der Seiten des ,rechteckigen Wicklungsquer- schnittes vorgesehen sind. 5. Transformator nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftkanäle an den kürzeren zwei Seiten des. Wicklungs- qnerschnittes vorgesehen sind.
    6. Transformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass alle an einem Luftkanal liegenden Leiterflächen frei von Isoliermaterial sind. 7. Transformator nach Pätentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Strei fen bestehenden Lagen unter genügender mechanischer Spannung sind, um eine merk liche Ablenkung des Leiters in den Kanal während des Betriebszustandes des Transfor mators zu verhindern. B.
    Transformator nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbol zen in einem Wicklungsrohr verankert sind, das konzentrisch innerhalb der Spule ange ordnet ist und den Kern umgibt. 9. Transformator nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen weiteren Luft kanal, der zwischen :der äussersten Lage und einem die Spule umgebenden Gehäuse gebil det ist. 10.
    Transformator nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern mit Hilfe von auf ihm lastenden Stützen gegen das Gehäuse abgestützt ist. 11. Transformator nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Stützen durch ein Halteband auf dem Kern festgehalten werden, wobei sich das Halte band normal zu den Stützen erstreckt und in der Kernebene liegt. 12.
    Transformator nach Unter anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteband ein flacher Metallstreifen ist, der unter einer seine Plastizit:ätsgrenze unterschreitenden mechanischen Spannung steht. 13. Transformator nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die genann ten Stützen aus Nichteisenmetall bestehen und vom gern isoliert sind. 14. Transformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Strei fen bestehenden Lagen eine Dicke von weni ger als 1 mm haben.
    15. Transformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Luft kanäle in der Bahn einer von einem Luft stromerzeuger hervorgerufenen Luftströ mung angeordnet sind, wobei der Luftstrom erzeuger so beschaffen ist, dass die Luft auf einer Turbulenz erzeugenden Geschwindig keit gehalten wird.
CH258419D 1943-04-10 1946-02-28 Luftgekühlter Transformator. CH258419A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0049382A1 (de) * 1980-09-25 1982-04-14 Transformatoren Union Aktiengesellschaft Wicklungsanordnung für Transformatoren mit quadratischem Kernquerschnitt

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