CH258429A - Vorrichtung zur Herstellung kurzzeitiger Aufnahmen mittels Röntgenstrahlen. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung kurzzeitiger Aufnahmen mittels Röntgenstrahlen.

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CH258429A
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    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
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Description


  Vorrichtung zur Herstellung kurzzeitiger Aufnahmen     mittels        Röntgenstrählen.       Bei der Herstellung kurzzeitiger Aufnah  men mittels Röntgenstrahlen wird die     Rönt-          genröhre    stossweise belastet. Die für die Auf  nahme erforderliche Energie kann einer Quelle  konstanter Spannung     entnommen    werden.  Derartige Aufnahmen erfordern eine hohe  Stromstärke.

   Um sicher zu sein,     .dass    die Span  nung an -der Röntgenröhre während der Auf  nahme nahezu konstant bleibt, müssen die  Vorrichtungen zur Umwandlung von Wech  selstrom in Gleichstrom grosse Abmessungen  haben, um die Spannungsschwankungen, die  beider Belastung infolge des in den Ventilen  und Kondensatoren auftretenden Spannungs  verlustes auftreten, innerhalb der zulässigen  Grenzen zu halten.  



  Bei .der Anwendung von pulsierendem  Gleichstrom für den kurzzeitigen Betrieb der  Röntgenröhre ist die Röhre nur während eines  Teils jeder Halbperiode der gleichgerichteten  Spannung voll     belastet.    Ausserdem sind die  Ergebnisse der Röntgenaufnahme zu einem  wesentlichen Teil abhängig von dem Verlauf  der während der Belastung an der Röhre  auftretenden Spannung, welche die Kon  trastwirkung im     photographischen    Material  bestimmt. Ist die Spannung übermässig hoch,       ,so    sind die Strahlen zu hart und die     Kontrast-          "virkung    ungenügend.

   Ist hingegen die Span  nung übermässig niedrig, so wird ein wesent  licher Teil der Strahlen im Körper, von dem  die Aufnahme hergestellt werden soll, absor  biert, Bei pulsierender Gleichspannung ist    die Röhrenspannung     stets    während eines     Teils     der Phase zu niedrig. Es wird infolgedessen  nur ein Teil der .der Röhre zugeführten Ener  gie in nutzbare Röntgenstrahlen umgewandelt,  so dass ein niedriger Wirkungsgrad erhalten  wird.  



  Bei bekannten Röntgenapparaten wird zur  Speisung der Röntgenröhre häufig auch ein  Kondensator benutzt, der nach     Aufladung    auf  eine bestimmte Spannung über die Röntgen  röhre zur Entladung gebracht wird. Der  dabei die Röntgenröhre durchfliessende Strom  hat eine grosse Intensität, während die Ent  ladung eine sehr kurze Dauer hat. Derartige  Vorrichtungen eignen sich     besonders    zur Her  stellung kurzzeitiger Aufnahmen mittels Rönt  genstrahlen. Damit ein     bestimmter    -Teil der  im Kondensator vorhandenen Energie von  der Röntgenröhre in nützliche Röntgenstrah  len umgewandelt wird, muss der Kondensator  bis auf eine höhere Spannung geladen werden,  als im Hinblick auf eine gute Kontrastwir  kung der Röntgenstrahlen gewünscht ist.

   Die       Strahlen    sind im Anfang der Entladung zu  hart. Nachdem die Spannung einen bestimm  ten Wert unterschritten hat, ist die Härte der  Strahlung zu     gering.     



  Es ist bekannt, bei einer solchen Vorrich  tung eine Selbstinduktionsspule in Reihe mit  der Röntgenröhre zu schalten, wodurch die  Spannung an der Röntgenröhre während der  Entladung des     Kondensators        derart        beein-          flusst    werden     kann.,    dass der     Höchstwert    der      Spannung weniger abweicht von dem mitt  leren Wert der Spannung innerhalb des Be  reiches, in dem die     Kondensatorentladung    für  die Herstellung einer Röntgenaufnahme  brauchbare Resultate liefert.

   Es ist zwar auf  diese Weise gelungen, einen grösseren Teil der  im Kondensator verfügbaren Energie in wirk  same Röntgenstrahlen umzuwandeln, aber die       Spannungsänderungen    an der Röntgenröhre  im Zeitraum, in dem die Aufnahme zustande  kommt, sind -dabei doch noch bedeutend.  



  Die Erfindung hat den Zweck, bei einer  Vorrichtung zur Herstellung kurzzeitiger  Röntgenaufnahmen, die mit einer Spannungs  quelle versehen ist, .die eine stark veränder  liche Spannung liefert und die eine Selbst  induktionsspule mit Eisenkern aufweist, wo  bei die Spule in Reihe mit der Röntgenröhre  geschaltet ist, die Belastung der Röntgen  röhre bei nahezu konstanter Spannung er  folgen zu lassen. Dies ist. erfindungsgemäss  dadurch möglich, dass die Selbstinduktion der  Drosselspule während des     Fliessens    des Bela  stungsstromes geändert wird.

   Zu .diesem  Zweck können Mittel angewendet werden,  welche die     Magnetisierung    des Eisenkernes  derart beeinflussen, dass die Selbstinduktion  der Spule zunimmt, nachdem nach .dem Schlie  ssen des Belastungsstromkreises die Spannung  der Speisevorrichtung die Belastungsspannung  erreicht hat und abnimmt, wenn diese Span  nung unterhalb der Belastungsspannung sinkt.  



  Die     gewünschte        Beeinflussung    der Ma  gnetisierung des Eisenkernes kann dadurch  erzielt werden, dass auf dem Eisenkern der  Drosselspule eine Hilfswicklung vorgesehen  wird, durch welche ein veränderlicher Strom  geführt     wird.    Zur Erzielung einer Vergrösse  rung der Selbstinduktion muss dieser Strom  derart gerichtet sein, dass er ein magnetisches  Feld erzeugt, das entgegengesetzt zu dem vom  Strom in der Selbstinduktionsspule erzeugten  Feld gerichtet ist. Umgekehrt muss der Strom  ein gleichgerichtetes Feld erzeugen, wenn  eine Herabsetzung der Selbstinduktion     ge-          iv-ünscht    wird.

   Die Stromänderungen in der       Hilfswicklung    können dadurch herbeigeführt  werden, dass eine     Gleichspannungsquelle    mit    der Hilfswicklung über einen synchron mit  der Wechselspannung im Speisenetz angetrie  benen     Kommutator    verbunden wird. Es ist  auch möglich, den :Eisenkern mit einem Luft  spalt zu versehen und letzteren während des  Betriebes der Röhre grösser oder kleiner zu  machen. Dies kann durch Ein- und Aus  schieben eines     ferromagnetischen    Körpers er  folgen, der bei eingeschobener Lage den  Luftspalt ausfüllt und sieh in der andern  Stellung ausserhalb des Luftspaltes befindet.

    Bei einer mit der Wechselspannung     synchron     laufenden Bewegung des Körpers kann auf  diese Weise eine periodische Änderung des  magnetischen Widerstandes des     Eisenkernes     herbeigeführt werden.  



  Wenn der Röhrenstrom von einem auf  geladenen Kondensator geliefert wird, können  die gewünschten Änderungen der Selbstinduk  tion dadurch herbeigeführt     werden,    dass in  Reihe mit der Hilfswicklung ein Konden  sator geschaltet wird und diese Kombination  von Elementen parallel zur Hauptwicklung  der Selbstinduktionsspule geschaltet wird. Der  Verlauf des Entladungsstromes des als  Energiequelle für die Röntgenröhre dienen  den Kondensators eignet sich in diesem Fall  zur     selbsttätigen    Regelung der     Magnetisierung     des Eisenkernes infolge des Stromdurch  ganges durch die Hilfswicklung.  



  Es ist empfehlenswert, die Regelung der  Selbstinduktion sich auf die ganze Belastungs  dauer erstrecken zu lassen. Es kann Sorge  dafür getragen werden, dass die Selbstinduk  tion während der Zeit, die dazu erforderlich  ist, die Spannung an der Röntgenröhre bis  zum Betriebswert zu steigern, einen kleineren  Wert hat als durch die mit der     Bauart    der       Spule    zusammenhängenden Faktoren bedingt  wird, so dass die an der Spule wirksame Ge  genspannung gering ist. Die Spannung an  der Röhre steigt infolgedessen schnell bis zum  gewünschten Wert, hier Betriebswert genannt,  der in Zusammenhang mit der richtigen Kon  trastwirkung im photographischen Material  und der von den     Röntgenstrahlen    im.

   Objekt  zurückzulegenden Strecke gewählt     wird,         Die Grösse des     Belastungsstromes    wird der  ürt eingestellt, dass die Aufnahme in mög  lichst kurzer Zeit gemacht wird, um die bei  der Herstellung einer Aufnahme bewegter  Teile verursachte Unschärfe möglichst gering  zu halten. Der Strom wird durch die Belast  barkeit der Röhre bestimmt und kann bei  konstanter Spannung an der Röhre höher ge  wählt werden, als bei einer sich stark     ändern-          den    Spannung an der Röhre.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung wird  in der nachfolgenden Beschreibung an Hand  zweier in der beiliegenden Zeichnung darge  stellter Ausführungsbeispiele näher erläutert.  in der       Fig.    1 einige Spannungskurven einer ge  mäss     Fig.    2 geschalteten Vorrichtung dar  stellt.  



       Fig.    3 zeigt einige Spannungskurven für  eine Vorrichtung, von der in     Fig.    4 ein ver  einfachtes Schaltbild dargestellt ist und bei  der die Röntgenröhre aus einem aufgeladenen  Kondensator gespeist wird.  



  In     Fig.    1 sind durch Kurven 2 die posi  tiven Bereiche der von den beiden Hälften 22  und 23 der Sekundärwicklung des Hoch  spannungstransformators 14 der Speisevor  richtung nach     Fig.    2 gelieferten Spannungen  bezeichnet. Die negativen Bereiche der Span  nungen gelangen nicht zur Anwendung und  sind auch nur zum Teil durch die Kurven  teile 2' angedeutet. Der vom     Transformator     14 gelieferte Strom wird mittels eines Gleich  richtorganes, z. B. einer Entladungsröhre 15,  gleichgerichtet und der Röntgenröhre 16 über  eine Selbstinduktionsspule 17 zugeführt. Die  an der Röntgenröhre 16 auftretende Span  nung ist in     F'ig.    1 durch die Kurve 1 darge  stellt.

   Die Spannung steigt nach dem Schlie  ssen des Belastungsstromkreises anfänglich  langsam an gemäss dem     Kurventeil        a.    Der  'feil b hat einen nahezu     normalen        sinusför-          migen    Verlauf.  



  Auf dem Eisenkern der Selbstinduktions  spule 17 ist eine Hilfswicklung 19 vorgesehen,  die über eine     Kommutationsvorrichtung   <B>9-1</B>  mit der Gleichstromquelle 20 in Verbindung  gebracht werden     kann.       Die Speisevorrichtung nach     Fig.    2 ent  hält ferner noch die     Glühstromtransforma-          toren    24 und 25, die zur     Erwärmung    der  Glühdrähte der     Gleichrichterröhre    15 und der  Röntgenröhre 16 vorgesehen sind. Sie sind  unter Zwischenfügung des Schalters 26     pri--          märseitig    mit dem Speisenetz verbunden.

   Die  Glühkathoden können unabhängig von der       Inbetriebstellung    des Hochspannungstrans  formators eingeschaltet werden, so dass beim  Schliessen des Schalters 18, wodurch der Strom  in der Primärwicklung des Hochspannungs  transformators zu fliessen anfängt, die Ka  thoden bereits auf ihre     Betriebstemperatur     erwärmt sind.  



  Der Selbstinduktion der Spule wird nach  dem Schliessen des Belastungsschalters 18  durch     Magnetisierung    des Eisenkernes mit  Hilfe eines durch die Hilfswicklung 19 ge  führten Gleichstromes ein geringer Wert ge  geben. Der Belastungsstrom und somit die  Spannung an der Röntgenröhre steigt infolge  dessen schnell biss zum Betriebswert. Die Re  gelung der anfangs geringen Selbstinduktion.  die über einen Teil der Spannungskurve     b     für den die Spannung höher als der Betriebs  wert ist, gross sein muss und dann wiederum  zu einem geringen Wert zurückkehren muss.  erfolgt dadurch, dass man mit. Hilfe des     Kom-          mutators    21 den Strom in der Hilfswicklung  1.9 bestimmte Veränderungen erfahren lässt.

    Durch Anwendung eines einfachen Umschal  ters kann der Strom in der Hilfewicklung  Gien gestrichelten Verlauf c haben und wird  bereits eine erhebliche Verbesserung erzielt.  Die Spannung an der Röhre hat in diesem  Fall annähernd den in     F'ig.    1 mit     d    bezeich  neten Verlauf. Es wird jedoch     eine    Spannung       angestrebt,    die über einen möglichst grossen  Teil der Belastung konstant ist; sie wird in       Fig.    1 mit e bezeichnet.

   Bei den in der Hilfs  wicklung mit Hilfe des     Kommutators    herbei  geführten Stromänderungen macht sich die  Selbstinduktion dieser Wicklung geltend, wo  durch die Zu- und Abnahme des Stromes mit  geringer Steilheit vor sich geht, wodurch be  reits eine Annäherung des     Röhrenspannungs-          verlaüfes    an die Kurve     e    herbeigeführt wird,      Man     kann    an Hand von Versuchen den ge  wünschten Verlauf des Regelstromes fest  stellen und denselben durch Einfügen von       Widerständen,    die nach und nach ein- bzw.       ausgeschaltet    werden, verwirklichen.  



  Durch die Regelung der Selbstinduktion       wird    erreicht, dass ein grösserer Teil der über  schüssigen Energie, die bei der den Betriebs  wert übersteigenden Spannung von der Speise  vorrichtung geliefert wird, von der Impedanz  aufgenommen     wird    als bei Nichtanwendung  dieser Regelung.     Ebenso    wird ein grösserer  Teil der von der Impedanz aufgenommenen  Energie an die     Röntgenröhre    abgegeben als  bei gleichbleibender     Selbstinduktion;    dieser  Teil ist um so grösser, als die     Selbstinduktion     kleiner wird.

   Die Spannung an der Röntgen  röhre bleibt dadurch längere Zeit auf dem Be  triebswert und     sinkt    dann schnell auf den  Augenblickswert der von der Vorrichtung ge  lieferten Spannung. Der Verlauf der Span  nung an der Röhre ist in .diesem Fall nicht       gemäss    Kurve 1, sondern gemäss Kurve B. Die  durch die     Spannungskurven    eingeschlossenen       Oberflächen    bilden ein Mass für die in der  Röntgenröhre verbrauchte Energie; es ergibt  sich dabei, dass das Verhältnis     zwischen    der  insgesamt verfügbaren und .der ausgenützten  Energie für den Spannungsverlauf gemäss  Kurve 3 wesentlich günstiger ist als für den       Spannungaverlauf    gemäss Kurve 1.  



  Da die Stromstärke in der Röhre durch  die Belastbarkeit der Röhre und die maximal  auftretende     ,Spannung    begrenzt wird, ergibt  sich, dass auch eine höhere     Stromstärke    zu  lässig ist, so     .dass    .die Aufnahmezeit verkürzt  werden kann.  



  Die im vorstehenden hinsichtlich einer  Halbperiode der Spannung gegebenen Erklä  rungen gelten auch, wenn die     Belastungszeit     sich über mehrere Perioden der Wechselspan  nung erstreckt.  



  In     Fig.    3 sind drei Kurven 4, 5 und 6  dargestellt, die den Spannungsverlauf bei  einer     Vorrichtung    darstellen, der mit einem  aufgeladenen Kondensator für den     Betrieb     der     Röntgenröhre    versehen ist,    Damit ein bestimmter Teil der im Kon  densator vorhandenen Energie durch die  Röntgenröhre in nützliche Röntgenstrahlen  umgesetzt     wird,    muss der Kondensator bis auf  die Spannung ei aufgeladen werden. Bei  dieser Spannung sind die Strahlen zu hart,  um     hinreichende    Kontraste im photographi  schen Material herbeizuführen.

   Nur wenn die  Spannung bis auf den Wert     e2    herabgesunken  ist, haben die Röntgenstrahlen so viel von  ihrer Härte verloren, dass ein scharfes Rönt  genbild erhalten wird.     'Unterhalb    der Span  nung     e3    ist die Menge der das Objekt durch  dringenden Strahlen zu gering.  



  Bei Anwendung einer Drosselspule in  Reihe mit der Röntgenröhre kann der Span  nungsverlauf der Kurve 5 annähernd entspre  chen. Die Spannung steigt schnell bis zum  Wert     e3,    bei dem die Röntgenröhre nützliche  Strahlen zu liefern anfängt. Sie behält einen  Wert im brauchbaren Bereich der     Konden-          satorentladung.    Nach dem     Wiedererreicheu     des     Wertes        e"        hört    die Erzeugung von     aus-          nützbaren    Strahlen auf.  



  Aus der     Fig.    3 ist ersichtlich, dass nur  ein Teil der im Kondensator angehäuften  Energie nützlich angewendet wird. Ein be  deutender Teil der Gesamtladung geht un  gebraucht verloren und wird in der Röntgen  röhre in Wärme umgesetzt, es sei     denn,        dass     ein Mittel vorgesehen wird, das den Strom  kreis sofort unterbricht, nachdem die Span  nung an der Röhre bis auf den Wert     e3    her  abgesunken ist.

   Die hierzu erforderlichen  Massnahmen     bedeuten    eine Verwicklung, wo  durch die Einfachheit .der Vorrichtung und  somit .die Vorteile gegenüber bekannten Vor  richtungen, bei denen Massnahmen zur Be  schränkung der     Belastungsdauer        getroffen     sind, verlorengehen.  



  Bei der Vorrichtung nach     Fig.    4 wird  während der Entladung des     Kondensators    7,  der als Speisequelle für die Röntgenröhre 8  dient, die     Selbstinduktion    der in Reihe mit  der Röntgenröhre geschalteten Impedanz 13  selbsttätig verändert. Das Fliessen des Ent  ladungsstromes     jurgh    die     Röntgenrölre        kann         mit Hilfe eines Schalters 10     herbeigeführt     werden, der z. B. aus einer     Elektronenent-          ladungsröhre    mit einem Steuergitter bestehen  kann.

   Der Stromdurchgang durch die Selbst  induktionsspule 9 erzeugt an den Enden der  Spule einen Spannungsunterschied, der den  Stromdurchgang :durch die     Hilfswicklung    11       beeinflusst,    die auf dem Eisenkern der Impe  danz 13 angeordnet ist und deren Feld die       Magnetisierung    des Eisenkernes mitbestimmt,  die vom Feld der Spule 9 erzeugt wird. Da  durch, dass in Reihe mit der Hilfswicklung 11  ein Kondensator 19 geschaltet wird, erhält der  Strom durch die Hilfswicklung einen. solchen  Verlauf, dass das Auftreten dieses Stromes die  Selbstinduktion der     Eisenkernspule    in einem  für das Verhindern von Abweichungen von  dem Betriebswert der Röhrenspannung<B>gün-</B>  stigen Sinne variiert.  



  Der unterschiedliche Verlauf der an der  Röntgenröhre auftretenden Spannung ergibt  sich aus     Fig.    3. Die Kurve 5 stellt die Span  nung bei Anwendung einer Selbstinduktions  spule im Entladungskreis des     Kondensators     dar. Die Kurve 6 stellt dieselbe     Spannung     hei Anwendung der     Hilfswricklung    11 und des       Kondensators    12 dar. Im Fall .der Kurve 5  wird während der Zeit     to-t,    und im Fall der  Kurve 6 während der Zeit     to-t,    keine Nutz  strahlung erhalten, da die Spannung an der  Röntgenröhre unterhalb des Wertes     e3    liegt  und somit zu niedrig ist.

   Die Zeitdauer     to-t,     kann wesentlich kürzer als die Zeitdauer       t',-t,    sein. Der     Energieverlust    bei Beginn  der Entladung ist dementsprechend kleiner.  Aus der     Fig.    3 ist auch     ersichtlich,    dass die  Kurve 6 in einem späteren Zeitpunkt     t;    als  die Kurve 5 bis auf den Wert     e3    herabgesun  ken ist. Infolge des grösseren Energiever  brauches während der nutzbaren Belastungs  periode nimmt die Spannung an der Röntgen  röhre darauf schnell ab.

   Die verfügbare  Energie wird also gemäss der Kurve 6 für  einen grösseren     Teil    als gemäss der Kurve 5  in demjenigen Bereich verbraucht, in dem die  Spannung einen günstigen Wert hat. Wenn  eine bestimmte Belastungszeit     eiivünscht    ist,  kann somit die Kapazität des den Belastungs-    Strom liefernden     ondensators    kleiner ge  wählt werden. Wird z. B. eine Kapazität von  0,6     ,ccF    angewendet, so kann die Selbstinduk  tion annähernd 1000     Henry    betragen.  



  Die zur     Aufladung    des Kondensators  erforderliche Einrichtung ist in     Fig.4    nicht  dargestellt. Sie kann den zu diesem Zweck  bekannten Schaltungen vollkommen entspre  chend ausgebildet sein, bei denen der Lade  strom von einem Hochspannungstransfor  mator geliefert und über einen Gleichrichter  dem Kondensator zugeführt wird. An Stelle  eines einzigen Kondensators ist auch eine Bat  terie von mehreren Kondensatoren anwendbar.       -%rährend    der Gleichrichter aus einer oder meh  reren Entladungsröhren oder aus Gleich  richtergeräten anderer Art, wie     Selenzellen.     bestehen kann.

   Lm die Abmessungen der gan  zen Vorrichtung klein zu halten und letztere  an ein Wechselstromnetz, das nur eine geringe  Energie liefern kann, anschliessen zu können,  kann der Ladestrom derart gewählt werden,  dass die Energieaufnahme des Kondensators  über eine Anzahl Perioden der Wechselspan  nung verteilt ist. In diesem Fall braucht  Leim Einschalten des Entladungskreises der  Ladestrom nicht ausgeschaltet zu werden..

   Die       Schaltvorrichtung    im     Entladungskreis    kann  jedoch auch mit einem     LTnterbrecher    des     P'ri-          märstromes    des Hochspannungstransformator  gekuppelt sein, wobei gleichzeitig     mit    der  Einschaltung der Entladung die     Ladestrom-          quelle    vom Speisenetz getrennt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Herstellung kurzzeitiger Aufnahmen mittels Röntgenstrahlen. wobei die Röntgenspannung von einer Speisevorrich tung geliefert wird, die eine Speisequelle, die eine stark veränderliche Spannung liefert, und eine in Reihe mit der Röntgenröhre geschal tete Eisenkernspule aufweist, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Selbstinduktion der Eisenkernspule wäh rend .des Fliessens des Belastungsstromes der- art zu ändern,
    dass Abweichungen der an der Röntgenröhre liegenden Spannung von der für die Erzielung von Röntgenstrahlen vorge gebener Härte notwendigen Röhrenspannung entgegengewirkt wird. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Selbstinduk tion .der Drosselspule während des Fliessens des Belastungsstromes durch Anwendung von Mitteln geändert wird, welche die Magneti- sierung des Eisenkernes derart beeinflussen,
    dass die Selbstinduktion der Spule grösser wird, nachdem nach dem Schliessen des Be lastungsstromkreises die Spannung der Speise- vorrichtung die Belastungsspannung erreicht hat, und abnimmt, wenn diese Spannung die Belastungsspannung unterschreitet. 2. Vorrichtung nach U nteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Eisenkern der Drosselspule mit einer Hilfswicklung versehen ist, durch .die ein veränderlicher Strom ge führt wird. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Hilfswicklung über einen synchron mit der Wechselspannung im Speisenetz angetriebenen Kommutator mit einer Gleichspannungsquelle verbunden ist. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Eisenkern der Spule einen Luftspalt aufweist, .dessen Grösse -#v-ährend des Betriebes -der Röhre variiert wird. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, bei der der Röhrenstrom durch den Entladungs stromstoss eines Kondensators geliefert wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine Serieschal- tung, gebildet auf Hilfswicklung und einem weiteren Kondensator, parallel zu der Selbst induktionsspule geschaltet ist.
CH258429D 1943-05-21 1944-05-19 Vorrichtung zur Herstellung kurzzeitiger Aufnahmen mittels Röntgenstrahlen. CH258429A (de)

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