CH258624A - Mindestens eine Libelle enthaltendes Gerät. - Google Patents
Mindestens eine Libelle enthaltendes Gerät.Info
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- G01C9/24—Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels by using liquids in closed containers partially filled with liquid so as to leave a gas bubble
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Description
Mindestens eine Libelle enthaltendes Gerät. Gegenstand vorliegender Erfhidung ist ein mindestens eine Libelle enthaltendes Gebrät. Es war bisher üblich, für Libellen Glas- röhrchen zu verwenden, die dann teilweise mit einer Flüssigkeit gefüllt und verschlossen wurden. Diese Erfindung geht nun davon aus. Libelienbobrungen tonnenförmig auszu t- > ilden und unmittelbar in durchsichtigen Kunststoffkörpern anzuordnen. So ist es im Falle einer Wasserwaage möglich, einen Lihellenkörpler aus durchsichtigem Kunststoff vorzusehen, der eine Libellenbobrung auf weist, die mittels einer Abdeckscheibe ver schlossen ist. Es ist aber auch möglich, beispielsweise einen Lineal mit einer Libellen bohrung zu versehen, wobei dann das ganze Lineal aus durehsichtigem Kunststoff besteht. In diesem Falle erfüllt das Gerät zwei verschiedene Zwecke, indem es sowohl als Lineal wie auch als Wasserwaage verwendet werden kann. In der beiliegenden Zeichnung sind verschiedene beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Libellenkörper, der in einer Wasserwaage angebracht ist. Fig. 2 zeigt eine Stirnansicht des Libel enkörpers, Fig. 3 eine Seitenansicht desselben. Fig. 4 bis 14 zeigen weitere Ausführungs- formen des Erfindungsgegenstandes. Der Libellenkörper besteht aus durchsichtigem Kunststoff. Der Körper 1 ist mit einer in Längsrichtung verlaufenden, tonnenförmigen Bohrung versehen, die die Libellenbohrung darstellt und beim Gebrauch mit einem dünnflüssigen Öl gefüllt ist. Das eine Ende 3 der Bohrung 2 ist geschlossen, indem bei der Herstellung derselben nicht vollständig durchgebohrt wurde. Am andern Ende ist eine Schulterfläche 4 vorgesehen, in welche eine Scheibe 5 eingesetzt werden kann, die aus dems, edben Material besteht wie der Einsatzkörper 1 selbst. Die Verbindung kann mittels an sich bekannten Klebstoffen absolut dicht hergestellt werden. Der Libellenkörper besitzt seitliche Fenster 6, welche ein Ablesen der Libelle er leichtem. Die Aussenform ist jedoch. wie aus Fig. 3 ersichtlich, reehtwinklig, so dass der Einsatzkörper leicht in der Wasserwaage verschraubt werden kann. Diese letztere selbst kann beispielsweise aus Holz, Metall oder aus Kunststoff bestehen. Die Fig. 4 und 5 zeigen eine Ausfüh rungsform im Längsschnitt und im Querschnitt, bei welcher die tonnenförmige Bohrung 2 mit an der Innenwand angebrachten kreisrunden Rillen 7 versehen ist. In diese Rillen können gemäss Fig. 5 Sprengringe 8 eingelegt sein; sie können aber auch mit einer dunklen Masse, z. B. mit einem Lack, ausgefüllt sein. Im übrigen entspricht die Ausbildung derjenigen gemäss den Fig. 1 und 2, Die Fig. 6 zeigt einen Libellenkörper. der von kreiszylindrischer Aussen form ist, so dass sich die Eerstellung und die Bearbeitung vereinfacht. Die Fig. 7 und 8 zeigen eine Ausführungsform, bei welcher die tonnenförmige Bohrung 2 in einer kreisrunden Scheibe oder Platte 9 vorgesehen ist. Die Bohrung 2 ist dabei an ihrem Ende wiederum durch eine Platte 5 abgeschlossen. Die einen Schnitt nach der Linie VIll-VIll der Fig. 7 darstellende Fig. 8 zeigt, dass auch bei dieser Ausführungsform Sprengringe 8 in die Rillen 7 der Bohrung 2 eingelegt sind. Wie aus Fig. 9 ersichtlich, ist es möglich, die Scheibe 9 beidseitig mit einem erhöhten Rand 10 zu versehen, wodurch der Libellenkörper gle- schützt wird. Die Fig. 10 und 11 zeigen eingebaute Li bellenkörper gemäss Fig. 7, 8. Wie ersichtlich, ist dieser Einbau sehr einfach, und es genügt, den Libellenkörper 9 mittels Ringen 11 zu befestigen. Fig. 12 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die Libelle m einem Massstab 12 aus durchsichtigem Kunststoff angebracht ist. Es genügt hierzu, die Bohrung 2 im Massstab anzubringen und vermittels einer Platte 5 abzuschliessen. Eine letzte Ausführungsform ist in den Fig. 13 und 14 dargestellt, die sich von den beschriebenen Varianten zum Beispiel gemäss Fig. 4 und 5 lediglich dadurch unterscheidet, dass die Aussenform des Libellenkörpers eine andere ist Dieser letztere ist um seinen Einbau zu erleichtern, beidseitig mit Vorsprüngen 13 versehen, die auf entsprechenden Schulterflächen 14 der Wasserwaage 15 auf- liegen. Die beschriebenen Ausbildungen haben den Vorteil, dass die Libelle unzerbrechlich ist und dass sie sich auch leicht in Geräten verschiedener Art, z. B. in Wasserwaagen, montieren lässt. Das Gewicht ist gering, und es ist möglich, von allen Seiten eine freie Sicht auf die Libelle zm gewährleisten. Die Verwendung eines dünnflüssigen Öls hat den zusätzlichen Vorteil, dass dasselbe nicht gefriert. Die tonnenförmige Libellenbohrung besitzt gegenüber dem bekannten Röhrchen mit gebogener Längsachse den Vorteil, dass die Libelle in jeder Lage verwendbar ist, das heisst der Körper 1 kann auf jede der vier in Fig. 2 in Ansicht von vorn erkennbaren Seitenflächen gelegt werden und wird dennoch eine richtige Ablesung gestatten, da die Libellenbohrung als Rotationskörper ausgebildet ist.
Claims (1)
- Durch die Wahl einer geeigneten Wrüm- mung der Libellen-Innenwandung hat man es in der Rand, die Ablesegenauigkeit grösser oder kleiner zu gestalten. Ein grösserer Krüm- mungsradius wird zum Beispiel eine erhöhte Ablesegenauigkeit zulassen. p ATENT A NSPRUCH : Mindestens eine Libelle enthaltendes Ge- rät, dadurch gekennzeichnet, dass die Libel- lenbohrung tonnenförmig ausgebildet und in einem aus durchsichtigem Kunststoff bestehenden Teil des Gerätes untergebracht ist.UNTERANSPRÜCHE: 1. Gerät nach Patentanspruch, das als Wasserwaage ausgebildet ist, dadurch re- kennzeichnet, dass die Libellenbohrung (2) in einem Einsatzkörper (1, 9) aus durchsich tigem Kunststoff angeordnet ist, 2. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lib ellenbohrung (2) durch eine am Libellenkörper gesicherte Verschluss scheibe (5) geschlossen ist.3. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät als mit einer Skala versehener Massstab ausgebildet ist, in dessen Längsachse eine Libelle angebracht ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH258624T | 1952-01-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH258624A true CH258624A (de) | 1948-12-15 |
Family
ID=4472728
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH258624D CH258624A (de) | 1952-01-18 | 1947-05-03 | Mindestens eine Libelle enthaltendes Gerät. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH258624A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE841219C (de) * | 1947-05-03 | 1952-06-13 | Albert Wullschleger | Mindestens eine Libelle enthaltendes Geraet |
| US2679698A (en) * | 1952-04-23 | 1954-06-01 | Sinclair T Roberts | Spirit level |
| DE1003941B (de) * | 1953-04-21 | 1957-03-07 | Hans Glanzmann | Setz- oder Richtlatte |
-
1947
- 1947-05-03 CH CH258624D patent/CH258624A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE841219C (de) * | 1947-05-03 | 1952-06-13 | Albert Wullschleger | Mindestens eine Libelle enthaltendes Geraet |
| US2679698A (en) * | 1952-04-23 | 1954-06-01 | Sinclair T Roberts | Spirit level |
| DE1003941B (de) * | 1953-04-21 | 1957-03-07 | Hans Glanzmann | Setz- oder Richtlatte |
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