CH258716A - Verfahren zur Herstellung einer neuen Phenoxyalkyl-ammoniumverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer neuen Phenoxyalkyl-ammoniumverbindung.

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CH258716A
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  Verfahren zur Herstellung einer neuen     Phenoxyalkyl-ammoniumverbindung.       Es ist bekannt, dass     Aryloxyalkyl-ammo-          niumverbin.dungen,    die sich von zweiwertigen       Phenolen    ableiten, desinfizierende Eigenschaf  ten besitzen.  



  Es wurde nun gefunden, dass die noch  nicht bekannten     Phenoxyäthyl    -     dimethyl-          ammoniumverbindungen    der Reihe der ein  wertigen     Phenole,    die am     quaternären    Stick  stoffatom ausserdem einen Kohlenwasserstoff  rest mit mindestens 8     Kohlenstoffatomen    ent  halten, ebenfalls     Desinfeldions-    und     Konser-          -#,ierungsmittel    sind. Der     Phenylkern    kann       2..    B. auch Halogenatome oder     Alkylreste    tra  gen.

   Der Vorteil dieser Stoffe besteht darin,  dass man zu ihrer Herstellung einfachere Aus  gangsstoffe verwenden kann, wobei Stoffe er  halten werden, die     überraschenderweise        ebenso          wertvolle    Eigenschaften aufweisen wie die  eingangs     erwähnten    Verbindungen.

   Erwähnt  seien beispielsweise folgende Endstoffe:     ss-          Phenoxy-äthyl-dimethyl-dodecyl        -ammonium-          bromid,        ss-Phenoxy-äthyl-dimethyl-dodecyl-          ammoniumchlorid,        ss-Phenoxy-äthyl-dimethyl-          dodecyl-p-toluolsulfonat,        ss-Phenoxy-äthyl-          dimethyl-octyl-ammoniumbromid,        ss-Phenoxy-          äthyl-dimethyl-äthylhexyl-ammoniumbromid,

            ss-Phenoxy    -     äthyl        --dimethyl-hexadecyl-ammo-          niumbromid,        ss-(p-Chlor-phenoxy)-äthyl-dime-          thyl-dodecyl-ammoniumbromid,    ss-(p-1@Tethyl       hhenoxy)-äthyl-dimethyl-dodecyl-ammonium-          bromid,        ss-(o-Methyl-phenoxy)-äthyl-dimethyl-          dodecyl    -     ammoniumbromid,        ,8    - (p - Hexyl       phenoxy)

  -äthyl-dimethyl-dodecyl-a.mmonium-          bromid-        ss-(p-tert.    Butyl-phenoxy)-äthyl-dime-         tliyl-dodecyl-ammoniumbromid-        ss-(p-Isooctyl-          phenoxy)-        äthyl-dimethyl-dodecyl-ammonium-          bromid    und     ss-(p-tert.Octyl-phenoxy)-äthyl-          dimethyl-dodecyl-ammoniumbromid.     



  Die neuen Verbindungen können dadurch  hergestellt werden, dass man     Phenoxyäthyl-          dimethyl-amine    der Reihe der einwertigen       Phenole    mit solchen Mitteln     quaternisiert.,    die  einen Kohlenwasserstoffrest mit mindestens  8     Kohlenstoffatomen    einzuführen vermögen,  oder dass man     Phenoxyäthylamine    der Reihe  der einwertigen     Phenole,    die am Stickstoff  einen     Kohlenwasserstoff        rest    mit mindestens       Kohlenstoffatomen    und ein Wasserstoff  atom oder einen     Methylrest    enthalten,

   mit       methylierenden    Mitteln behandelt. Als     qua-          ternisierende    Mittel     lassen    sich reaktions  fähige Ester von Alkoholen mit mindestens  8     Kohlenstoffatomen    bzw. des Methanols,  beispielsweise Ester .der Halogenwasserstoff  säuren,     aliphatiseher,        aromatiseher    oder     arali-          phatischer        Sulfonsäuren,    wie der     p-Toluol-          sulfonsäure,    verwenden.

   Die als Ausgangs  stoffe genannten     Phenoxy-alkyl-amine    sind  teils bekannt oder     können    nach üblichen Me  thoden gewonnen werden.  



  Eine andere Herstellungsweise dieser Ver  bindungen besteht darin, dass man     Oxyäthyl-          dimethyl-ammoniumverbindungen,    die am       quaternären    Stickstoffatom einen Kohlen  wasserstoffrest mit     mindestens    8 Kohlenstoff  atomen aufweisen, bzw. ihre reaktionsfähigen       Derivate    mit einwertigen     Phenolen    bzw. deren       r        ea        'ktionsfähi#,en        e        Abkömmlingen        umsetzt.        So              kann    man z.

   B.     Halogenäthyl-ammoniumver-          bindungen    mit einwertigen     Phenolen    oder  aber     Oxyäthyl-ammoniumverbindungen    mit  entsprechenden Halogenbenzolen zur Reaktion       bringen.    Die zur Umsetzung verwendeten       Oxyäthyl-ammoniumverbindungen    bzw. ihre       reaktionsfähigen    Derivate lassen sich in an  sich üblicher Weise herstellen. Zum Teil han  delt es sich um bekannte Verbindungen.  



  Die neuen     Verbindungen    können ferner  auch gewonnen werden, indem man reaktions  fähige Ester von     Phenoxyäthanolen    der Reihe  der einwertigen     Phenole,        insbesondere    Ester  der     Halogenwasserstoffsäuren,    auf     Dimethyl-          amine,    die am Stickstoff durch einen Kohlen  wasserstoffrest     mit    mindestens 8 Kohlenstoff  atomen substituiert sind, einwirken lässt. Zur  Herstellung dieser zur Umsetzung verwen  deten Ester     kann    man z.

   B. von einwertigen       Phenolen    und     reaktionsfähigen    Estern von       Äthandiolen    ausgehen.  



  Die so erhaltenen Stoffe sind in Wasser  lösliche und zum Teil gut kristallisierende  Verbindungen. Sie besitzen gut desinfizie  rende und konservierende Eigenschaften und  können daher auf den verschiedensten Ge  bieten als     Desinfektions-    und Konservierungs  mittel Verwendung finden.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes bil  det ein Verfahren zur Herstellung einer       Phenoxyalkyl-ammoniumverbindung,    das da  durch gekennzeichnet ist, dass man     ss-Phenoxy-          äthyl-dimethylamin    mit     Dodecylbromid    um  setzt.    Das so erhaltene     ss-Phenoxy-äthyl-dime-          thyl-dodecyl-ammoniumbromid    stellt ein wei  sses Pulver vom Schmelzpunkte 112  dar und  ist in Wasser mit neutraler Reaktion gut lös  lich.  



  Diese neue Verbindung soll als Desinfek  tionsmittel Verwendung finden.    <I>Beispiel:</I>    7 Teile     ss-Phenoxy-äthyl-dimethylamin     werden während 2 Stunden im kochenden  Wasserbad mit 11 Teilen     Dodecylbromid    er  wärmt. Man erhält in guter Ausbeute das       l@    -     Phenoxy    -     äthyl        -,dimethyl    -     dodecyl    -     ammo-          niumbromid,    das nach dem     Umkristallisieren     aus Aceton bei l12  schmilzt. Es ist ein wei  sses Kristallpulver, das gut und     finit    neutraler  Reaktion in Wasser löslich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Phenoxy- alkyl-ammoniumverbindung, dadurch gekenn zeichnet, dass man ,B-Phenoxy-äthyl-dimethyl- amin mit Dodecylbromid umsetzt. Das so erhaltene ss-Phenoxy-äthyl-dime- thyl-dodeeyl-ammoniumbromid stellt ein wei sses Pulver vom Schmelzpunkte 112 dar und ist in Wasser mit neutraler Reaktion gut lös lich. Diese neue Verbindung. soll als Desinfek tionsmittel Verwendung finden.
CH258716D 1944-11-24 1944-11-24 Verfahren zur Herstellung einer neuen Phenoxyalkyl-ammoniumverbindung. CH258716A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117600B (de) * 1956-03-29 1961-11-23 Wellcome Found Verfahren zur Herstellung von gegen Nematoden wirksamen quaternaeren Ammoniumsalzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117600B (de) * 1956-03-29 1961-11-23 Wellcome Found Verfahren zur Herstellung von gegen Nematoden wirksamen quaternaeren Ammoniumsalzen

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