CH258970A - Photoelektrisches Relais, das durch eine einstellbare Lichtmenge ausgelöst wird. - Google Patents

Photoelektrisches Relais, das durch eine einstellbare Lichtmenge ausgelöst wird.

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CH258970A
CH258970A CH258970DA CH258970A CH 258970 A CH258970 A CH 258970A CH 258970D A CH258970D A CH 258970DA CH 258970 A CH258970 A CH 258970A
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light
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photocell
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Kalman Laszlo
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Kalman Laszlo
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  Photoelektrisches Relais, das durch eine einstellbare Lichtmenge ausgelöst     wird:       Verschiedene Verfahren der Technik und  der Medizin, Biologie usw. erfordern eine  genaue Dosierung von Lichtmengen. Die  bisher übliche Methode der     Ermittlung    der       ci@wünschten    Wirkzeit des Lichtes durch Hel  ligkeitsmessung mit Hilfe irgendeines     Photo-          ineters    ist nur dann zulässig, wenn die     Be-          lenehtung    während ihrer Wirkdauer ihre Hel  ligkeit und spektrale Verteilung nicht.     ver-          lindert.    Diese Bedingung trifft jedoch oft  nicht zu. So variieren z.

   B. die in der Re  produktionstechnik verwendeten Bogenlampen  sehr stark in ihrer Helligkeit. Auch die     Son-          iienstrahlung,    die z. B. in der     Heliographie     oder für biologische Zwecke oft angewandt       v;ird,    ist in ihrer Helligkeit und spektraler  Verteilung Schwankungen ausgesetzt.  



  Die vorliegende Erfindung erlaubt mit  sehr einfachen Mitteln die genaue Dosierung  von Lichtmengen auf photoelektrischem Wege.  Sie betrifft ein photoelektrisches Relais, das  durch eine einstellbare     Lichtmenge    ausgelöst  wird. Dasselbe ist erfindungsgemäss gekenn  zeichnet durch einen mit einer Photozelle in  Reihe liegenden Kondensator, welchem eine  gasgefüllte Röhre parallel geschaltet ist, so  dass der durch den Lichteinfall ausgelöste  Emissionsstrom der Photozelle den Konden  sator aufladet, bis die Röhre zündet, wobei       .Mittel    vorgesehen sind, um den dann durch die  Röhre fliessenden Entladungsstrom zu Schalt  zwecken auszunützen.  



  Bei dem in der Zeichnung dargestellten       lusfiihrungsbeispiel    des erfindungsgemässen    Relais fällt das Licht. in der Pfeilrichtung  durch das Farbfilter     h',    durch die Streu  scheibe     S    und durch die regulierbare     Iris-          blende        B    auf die     Hochvakuum-Photozelle        P,          welehe    mit dem Kondensator C in Reihe ge  schaltet ist. Der durch das Licht hervor  gerufene Emissionsstrom der Zelle ladet die  sen Kondensator     C.    auf.

   Bei Erreichung der       Zündspannung    der zu dem Kondensator par  allel geschalteten Glimmlampe G entladet  sich der Kondensator durch diese Glimm  lampe. Der Entladungsstrom wird zu Schalt  zwecken ausgenützt, indem er die Wicklung  des Magnetes 31 durchfliesst, der den Hebel       K    anzieht und dadurch den Doppelkontakt     h     schliesst. Dadurch wird     einerseits    die restliche  Ladung des Kondensators entladen, anderseits  werden die Eingangsklemmen des Relais kurz  geschlossen.

   Das Relais selbst ist im Betrieb  in Reihe mit einer nicht dargestellten     Signal-          oder    Schaltvorrichtung an eine Gleich- oder       Wechselstromquelle        angeschlossen,    so dass  durch den Kurzschluss des Relais beispiels  weise eine Signallampe zum Aufleuchten ge  bracht oder die Lichtquelle abgeschaltet wer  den kann. Der leicht polarisierte Anker des  Magnetes hält den Hebel so lange in dieser  Stellung, bis er durch den Fingerdruck auf  den Knopf D wieder für die nächste     Messung     freigegeben wird.  



  Während der     Aufladung    des     Konden-          sators    vermindert sich die     Spannung    an der  Photozelle um den Betrag der Ladespannung.  Da aber der Emissionsstrom einer Hoch-           vakuum-Photozelle    über einer gewissen Span  nung beinahe unabhängig von dieser ist, hat  dieser Abfall keine     Bedeutung,        sofern    die       Zündspannung    der Glimmlampe genügend  tief gewählt ist.

   Daraus geht hervor, dass  über einem gewissen minimalen Wert der       Netzspannung        Netzspannungsschwankungen          praktisch        keinen    Einfluss auf die Arbeits  genauigkeit des Relais haben. Ein weiterer  Vorteil des Relais ist, dass dasselbe infolge des       Gleichrichtereffektes    der Photozelle sowohl  bei Gleich- als bei Wechselspannung verwen  det werden kann.  



  Da der Emissionsstrom im     wesentlichen     dem auf     die    Photozelle einfallenden     Lichtfluss          proportional    ist, der durch die     Mittel    F,     .S,        I3     in bezug auf den auf das Relais einfallenden       Lichtfluss    geschwächt wird, lässt sich folgende  Gleichung     aufstellen:

       
EMI0002.0019     
  
EMI0002.0020     
  
    1? <SEP> = <SEP> Zündspannung <SEP> der <SEP> Glimmröhre,
<tb>  C <SEP> = <SEP> Kapazität <SEP> des <SEP> Kondensators,
<tb>  a <SEP> = <SEP> Empfindlichkeitskonstante,
<tb>  0 <SEP> = <SEP> Lichtfluss, <SEP> der <SEP> das <SEP> Relais <SEP> trifft,
<tb>  t <SEP> = <SEP> Ansprechzeit <SEP> des <SEP> Relais.       Die linke Seite der Gleichung ist. eine durch       Blendeneinstellung        und    Filterwahl     beeinfluss-          bare    Grösse. Die rechte Seite dagegen ist ein  Ausdruck für die auf das Relais einfallende  Lichtmenge, welche -das Relais auslöst.

   Durch  geeignete Wahl der     Filter    kann man     errei-          ehen,    dass praktisch nur die in einem ge-    wünschten     Spektralgebiet    liegende Licht  menge die Auslösung bewirkt. An Stelle der  Glimmlampe könnten auch andere gasgefüllte  Röhren, z. B. gasgefüllte Trioden, verwendet  werden, wobei der Entladungsstrom indirekt  zu Schaltzwecken ausgenützt würde, indem  der Magnet im Anodenkreis der Triode einge  schaltet wäre. Die Lichtschwächung     könnte     statt mit einer     Irisblende    auch durch andere  bekannte Mittel der Lichtschwächung er  folgen.

Claims (1)

  1. PATENTgNSPRUCH: Photoelektrisches Relais, das durch eine einstellbare Lichtmenge ausgelöst wird, ge kennzeichnet durch einen mit einer Photozelle in Reihe liegenden Kondensator, welchem eine gasgefüllte Röhre parallel geschaltet ist, so dass der durch den Lichteinfall ausgelöste Emissionsstrom der Photozelle den Konden sator aufladet, bis die Röhre zündet, wobei Mittel vorgesehen sind, um den dann durch die Röhre fliessenden Entladungostrom zu Schaltzwecken auszunützen. UNTERANSPRüCHE 1.
    Relais nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es zur Einstellung der auslösenden Lichtmenge Mittel aufweist, mit denen der auf die Photozelle einfallende Licht fluss in bezug auf den auf das Relais einfal lenden Lichtfluss in variablem Masse ge schwächt werden kann. 2. Relais nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Mittel Filter aufweisen.
CH258970D 1946-11-13 1946-11-13 Photoelektrisches Relais, das durch eine einstellbare Lichtmenge ausgelöst wird. CH258970A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1233086B (de) * 1963-09-27 1967-01-26 Landis & Gyr Ag Fuehler fuer eine lichtelektrische Schalteinrichtung zur Flammenueberwachung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1233086B (de) * 1963-09-27 1967-01-26 Landis & Gyr Ag Fuehler fuer eine lichtelektrische Schalteinrichtung zur Flammenueberwachung

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