CH259200A - Verdichter. - Google Patents

Verdichter.

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CH259200A
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cylinder
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relief
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Limited Broom And Wade
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Limited Broom And Wade
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/22Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by means of valves
    • F04B49/24Bypassing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description


      Verdicbter.       Die vorliegende Erfindung betrifft einen       Verdichter    für Luft, Gas usw., mit hin- und  hergehender Kolbenbewegung der Gattung,  die einen Ringschieber aufweist., der die Zu  fuhr des Fördermediums in den Zylinder       steuert,        welches,    einem     Saugmantel    entnom  men und in einen     Sammelmantel        gefördert     wird, aus dem das     Fördermedium    über ein       Rückschlagventil    zum     Auslass    des Verdichters  geführt wird.  



  Es ist schon     vorgesehlagen    worden, den       Zylinderkopf    eines Verdichters dieser Gattung  mit einem Durchgang zu     versehen,    der in die       Atmosphäre    ausmündet und von einem     Ven-          til,        gesteuert    wird, welches den Durchgang       normalerweise        geschlossen    hält, sich aber öff  net, um den Zylinder mit     dem    Atmosphäre zu  verbinden und den     Verdichter    zu entlasten.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung ist ein  Verdichter der genannten     Gattung    mit einem  Kanal versehen, der vom Sammelmantel,  dessen     Fördermedium-Eintritt    durch den  Ringschieber gesteuert. wird, zur Atmo  sphäre führt, z. B. über den Saugmantel, und  mit einem     Entlastungsventil,    das den Kanal  zum Öffnen und Schliessen     desselben        steuert.     



  Die Erfindung ist insbesondere auf Ver  dichter anwendbar, bei denen der eine     End-          teil        des    Ringschiebers in einem     Ringraum          zwischen    dem Zylinder und einem nach innen       vorstehenden    Teil     des    Zylinderkopfes     hin-          und    hergeht.     Der        Sammelmantel    kann dabei    von einem Teil dieses Raumeis gebildet  werden.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist der Er  findungsgegenstand beispielsweise dargestellt.  Es zeigt:       Fig.    1 einen Vertikalschnitt durch einen  Zylinder und Teile, die     diesem    Zylinder zu  geordnet sind, für eine     Ausführungsform        des     Verdichters gemäss der vorliegenden Erfin  dung,       Fig.    2 einen     Schnitt    nach Linie 2-2 der       Fig.    1 in der Richtung der angegebenen  Pfeile gesehen,       Fig.    3 einen     teilweise        ausgebrochenen     Aufriss,

   zur     Darstellung    der innern Konstruk  tion einer zweiten Ausführungsform     des    Ver  dichters, und s       Fig.    4 einen Grundriss des     Verdichters     nach     Fig.    3 mit weggelassenem Zylinderkopf.       Bei    Betrachtung zunächst der in den       Fig.    1 und 2 dargestellten Konstruktion des  Verdichters ist ersichtlich, dass dieser einen  Zylinder 11 aufweist, der von einem Saug  mantel 12 umgeben ist, welcher mit dem     Zy-          lind,er    durch eine Serie von Durchgangsöff  nungen 13 verbunden ist.

   Die Luftzufuhr  zum Saugmantel ist bei 14 angedeutet, und  bei 15 und 16 ist ein den Zylinder umgeben  der     Mra & sermantel        veransehaulicht.     



  Im Zylinder bewegt sich     ein    Ringschieber  17 hin und her, und innerhalb     des    Ringschie  bers befindet sich ein Kolben 18, der von  einer     Pleuelstange    19 betätigt wird, wobei      die Kurbel, auf welche     diese    Pleuelstange  arbeitet, das Kurbelgehäuse und der untere  Teil des Zylinders in der Zeichnung weg  gelassen sind, weil sich diese Teile der Kon  struktion von selbst verstehen. Oben am Zy  linder     ist        eine    Kopfplatte 20 angeordnet, und  über     dieser    Kopfplatte 20 befindet sich der  Kopfteil 21.

   Die Kopfplatte 20 und der Teil  21, welche Teile .durch Bolzen 22 und     Schrau-          benmuttern    23 mit dem Zylinder verbunden  sind, bilden Teile des Zylinderkopfes. An der       Unltersei@e    der Zwischenplatte 20 befindet  sich ein Teil 24 des     Zylinderkopfes,    welcher  Teil an der     Zwischenplatte    20 durch Schrau  ben 25     befestigt        ist,    wobei die     Gesamtheit     der drei Teile 20, 21 und 24 durch Bolzen  26 und     Schraubenmuttern    27 miteinander ver  bunden sind.

   Der     Teil    24 des Zylinderkopfes,       welcher    in das     Innere    des Zylinders vorragt,  begrenzt     einen        Ringraum    28 zwischen sich  und der Innenwand des Zylinders 11, welcher  Raum dem     obern    Ende des     Ringschiebers    17       angepasst    ist, so dass dieser obere Teil des  Schiebers sich in diesem Raum hin- und her  bewegen kann.

   Im     obern    Teil des Ringschie  bers 17 ist ein     Dichtungsring    29 von passen  der Form vorgesehen. um eine dichte Trenn  fuge     zwischen    -diesem     Schieberteil        und    dem  Teil 24 des Zylinderkopfes vorzusehen.

   Die  ser Teil 24     besitzt    in Abständen     voneinander     angeordnete     Durchgängee30,    welche von kur  zen     Rillen    in seiner Aussenfläche gebildet       sind    und in Abständen voneinander um die  untere Kante     dieses    Teils angeordnet sind,  wobei diese Durchgänge     stets    mit dem Zy  linderraum     in,    Verbindung     stehen,    dagegen  vom     Rings,chieber    17 bedeckt sind, wenn  letzterer während dem Saughub angehoben  ist,

   so dass der     Sammelmantel    28 während der  ganzen Dauer dieses Hubes gegen den Zy  linderraum     abgeschlossen    ist.  



  Während des Förderhubes befindet sich  der Schieber 17 in seiner untern Lage     und     gibt dabei die Durchgänge 30 frei, so dass sie  mit dem     Sammelmantel    28 in Verbindung  stehen und der Kolben 18 befähigt ist, wäh  rend des     Förderhubes    Luft durch die Durch  gänge in den Sammelmantel 28 zu drücken.

      Die     Zwischenplatte    20 ist mit einem ring  förmigen Kanal 31 in ihrer     untern    Fläche       versehen,    welcher Kanal     eine    Fortsetzung des       Sammelmantels    28 bildet und durch einen  Kranz von     Durchtrittsöffnungen    32 mit der       obern    Fläche der Zwischenplatte 20 in Ver  bindung steht, und zwar da., wo diese obere  Fläche gegenüber einem     Auslass    33 von be  trächtlicher Grösse, der im     Hauptgussstück    21  des Zylinderkopfes sich befindet, liegt.

   Die  obern Enden der in einem Kranz angeord  neten     Durehtrittsöffnungen    32 werden von  einer     ringfärmigen    Membran 34, welche auf  der Oberfläche der Zwischenplatte 20 ober  halb der     Durchtrittsöffnungen    32 anliegt,     ge-          schloss@en.    Die Membran wird durch Federn  35 nach unten gedrückt, welche in Vertiefun  gen in einem ringförmigen     G.ussstück    36       untergebracht    sind, das über der Membran  34 angeordnet     ist,

      jedoch zu dieser in einem  Abstand     steht.    Das ringförmige     Gussstück    36  ist durch Anlagestücke 37 an der Zwischen  platte 20 abgestützt, indem diese Anlage  stücke     übel    die     Unterseite    dieses     Gusss        tückes     vorstehen und auf der Zwischenplatte 20 auf  liegen. Diese Anlagestücke werden von Bol  zen 38, die durch Löcher derselben durch  treten, an der Platte 20 gehalten.

   Demzufolge  tritt die normale Förderung des Verdichters  über die     Membran    34     in    den-     Auslass    33, wo  bei der ringförmige Sammelmantel 28 nicht:  einen     toten    Raum im Innern des Verdichters  bilden kann, weil, nachdem der Ringschieber  17 die     Verbindung    des Raumes oberhalb des  Kolbens 18 mit dem Sammelmantel durch die  Durchgänge 30 am Ende des Förderhubes       unterbrochen    hat, der Ringschieber sich  weiter nach oben bewegt und Luft aus dem  Sammelmantel 28 durch die Öffnungen 32  drückt, bis der Ringschieber oben im Raum       angelangt        ist,

      der vom     Sammelmantel    gebil  det wird. Wenn sich der Ringschieber 17  nahe dem     obern    Ende seines Hubes befindet,  stellt er zwischen dem Saugmantel 12 und  dem Innern des Zylinders Verbindung da  durch her, dass der Kranz von Durchgängen  39 im     Ringschieber    mit Durchgängen 13 in      der Zylinderwand in Gegenüberstellung ge  langen.  



  Die     Zwischenplatte    20 ist auch mit einem  Kanal 40 versehen, welcher vom Kanal 31  an einer Seite des     Zylinders    ausgeht, und zu  einer Stelle führt, an der er     unterhalb    einer       Entlastungsöffnung    41 liegt, die im Haupt  gussstück 21 des Zylinderkopfes gebildet ist.

    Die Entlastungsöffnung 41 wird von einem  sich entgegen der     Durchflussrichtung    öffnen  den Entlastungsventil 42 geschlossen.     Dieses     Ventil     besitzt    einen Schaft, der sich nach  oben durch den Zylinderkopf in einen     Steuer-          zylinder    43     erstreckt.    Im Steuerzylinder 43  ist ein Steuerkolben 44 angeordnet, der den       Schaft    des     Entlastungsventils    42 belastet,  wobei der Kolben und das Ventil durch die  Wirkung einer Feder 45 sich nach oben zu  verschieben     bestrebt    sind.  



  Der Steuerzylinder 43 ist durch ein Rohr  46 mit einem     automatischen.    Entlastungs  organ, das in der Zeichnung weggelassen ist,  verbunden. Das automatische Entlastung     -          organ    ist mit. dem Luftbehälter verbunden,  in welchen der Verdichter fördert., oder es  kann     dieses    Rohr auch mit einem Teil dieses  Behälters     verbunden    sein, wobei. durch das  Rohr 46 beim Erreichen des     vorgeschriebenen     Förderdruckes Förderdruck übertragen wird.

    Durch die     >Übertragung    des     F'örderdrucke.s     durch das Rohr 46 wird der Steuerkolben ge  zwungen, sich nach unten zum Öffnen des  Ventils 42 zu bewegen und dadurch den Ka  nal 40 durch die     Entlastungsöffnung    41 mit  einem weiteren Kanal 47 in Verbindung zu       bringen,    der in den Zylinderkopf      eiiigebot-          sen     ist.  



  Wie aus der     Fig.    2 der Zeichnung her  vorgeht,     steht    der Kanal 47 mit einem Durch  gang 48 in der untern Seite des Zylinder  kopfteils 21 in Verbindung, welcher Durch  gang über einen     Durchgang    49 in der       Zwischenplatte    20 mit einem Kanal 50 im  Zylinder verbunden ist, welch     letzterer    eine  Verbindung des Kanals 4 7 mit. dem Saug  mantel 12 herstellt.  



  Beim Betrieb wird bei     geschlossenem    Ven  til 42 Druckluft über die Membran 43 in den         Auslass    33, zwecks Bildung von     Förderdruck     im Behälter bzw. einem andern Gefäss, in das  der     Verdichter        fördert.        eingeführt.    Nachdem  die     Druuckbildunb    den vorgeschriebenen     Wert     erreicht hat, wird das automatische Ent  lastungsorgan so betätigt, dass     es    Druckluft  durch das Rohr 46 treibt und dadurch das  Ventil 42 zum Öffnen bringt.

   Nachdem das  Ventil sich     geöffnet    hat, fliesst die Luft, die  vom Kolben gefördert wird, in den     Sammel-          mantel    28 und von dort über den Kanal 40  und die Entlastungsöffnung 41, und sodann  über die Kanäle und Durchgänge 47 bis 50  nach dem Saugmantel 12. Ein Zurückfliessen  der Luft über das Ventil 42 wird dadurch  verhindert, dass nach dem Saughub des Ver  dichters die Verbindung zwischen dem Sammel  mantel 28     und,    dem Zylinder durch den Ring  schieber 17 unterbrochen ist und deshalb das       gesamte    Luftvolumen, das in den Zylinder  fliesst, demselben durch die Durchgangsöff  nungen 13 zufliesst.

   Nachdem der Ringschie  ber 17 die Verbindung zwischen dem     Sammel-          mantel    28 und dem     Zylinderraum    unter  brochen hat,     bewegt    er sich weiter nach oben  und stösst den Rest der Luft durch die Ent  lastungsöffnung 41 nach dem Saugmantel 12.  Im Saugmantel 1.2 wird die verhältnismässig  stark erwärmte Luft, welche     aus    den Zylin  dern sowie aus dem Sammelmantel ausge  trieben worden ist, mit der atmosphärischen  Luft aus dem Einlass 14     vermischt    und, bevor  sie wieder in den Zylinder hineingesaugt und  von neuem durch das Entlastungsventil     -;,e-          fördert    wird, abgekühlt.  



  Aus dieser Anordnung des Entlastungs  durchganges ergeben sich zwei Resultate,  nämlich ein erstes, das darin besteht, dass  zufolge der Tatsache, dass die heisse Luft       nicht    sowohl beim Saug- als auch beim     För-          derhub    des Kolbens hin und her über das  Ventil geführt wird. dieses Ventil nicht einer  derartigen Erhitzung     ausge_etzt    ist als in  dem Fall, in     welchem    das Ventil eine direkt  sonst nicht weiter     gesteuerte    Verbindung  zwischen dem Zylinder und der Saugzone  öffnet.

   Deshalb wird die Gefahr, dass das  Ventil eine hohe     Temperatur    annimmt und      dadurch     Karbonisierung        des    Öles hervorruft,       verringert.    Zweitens, dass zufolge der Lage  rung des     Sammelmantels    28     zwischen    dem  Zylinderraum     und    den Entlastungsöffnungen,  und des ständigen Gleichbleibens der Rich  tung     d-es    Luftstromes durch diese     Teile    sowie  des     Förderns    eines Teils der Luft durch den       Ringschieber,        nachdem    der Kolben vom Sam  melmantel getrennt worden ist,

   die Betäti  gung des     Entlaeters    weniger Lärm verursacht  als dies früher der Fall war.  



  Zufolge des Umstandes, dass das     Ventil     42 nicht senkrecht über dem Zylinderraum  angeordnet bzw. nicht direkt mit     demselben     zusammenarbeitet, ist -die: Gefahr ausge  schlossen, dass bei allfälligem     Bruch    des  Ventils oder der Feder 45 Schaden     verursacht          wird,    während der Verdichter im Betrieb ist.  Bei den bisherigen     Konstruktionen    hat die  Möglichkeit bestanden, dass in solchen Fällen  der Ventilkopf in den Zylinder des Verdich  ters hinuntergefallen oder doch mindestens in  Berührung mit dem Kolbenkopf gekommen  wäre und dadurch Schaden angerichtet hätte.  



       Unter        Bezugnahme    auf die     Fig.    3 und 4  ist ersichtlich, dass der betreffende Verdich  ter mit zwei Zylindern 60 und 61 versehen       ist,        welche        Rings        hieber    62, 63 und Kolben  64, 65 enthalten. Die nebeneinander angeord  neten Zylinder sind in einem einzigen Block  angeordnet, der von einem Wassermantel 66  umgeben ist und eine Kopfplatte 67 und ein       Hauptzylinderkopfgussstück    68 trägt.

   Ferner  enthält diese Anordnung einen Saugmantel  69 und     einen        Lufteinlass    70, wobei der Auf  bau     dieser    Anordnung aus all diesen Teilen  im     allgemsinen    der bisher     unter    Bezugnahme  auf die     Fig.    1 und 2 beschriebenen Anordnung  ähnlich     ist.    Die     Konstruktion    der Doppel  anordnung     unterscheidet    sich jedoch dadurch,  dass der     Entlastungsdurchgang    71, statt im  Kopf     angeordnet    zu     sein,

      wie dies bei der       Entlastungsöffnung    41 nach den     Fig.    1 und  2 der Fall ist, im Zylinderblock     angeordnet     ist, und das sich nach oben öffnende Ventil  72,     welches    diese Öffnung steuert, seinen  Sitz am Zylinderblock hat, also an diesem  abgestützt ist und einen Schaft besitzt, wel-    eher sich nach unten durch eine Führung 73       m    eine Kammer 74, die sich seitlich des Zy  linderblockes befindet, hinein erstreckt. Die  Kammer 74     'bildet    einen Kanal, welcher die       Entlastungsöffnung    mit dem     Saugmantel    69  verbindet.

   Das     Ventil    72 ist bestrebt, sich in       einer        Richtung    zum Schliessen des     Ent-          lastungsidurchganges    71     zufolge    der Kraft  einer Feder 75 zu bewegen.  



  Wie aus der     Grundrissfigur    4 hervorgeht,  sind zwei Ventile 72 nebeneinander im Zy  linderblock     vorgesehen,    und zwar je     eines    für  jeden Zylinder, und beide Ventile werden von  einem einzigen Hebel 76     gesteuert,    der ein       gegabeltes    Ende 77, 78     aufweist,    wobei die  beiden Arme der Gabel mit dem untern Ende       des        Schaftes    der Ventile in Eingriff stehen.

    Der gegabelte Hebel 76 ist auf einer Trag  stütze 79 drehbar     gelagert,        welche        aussen,    am  Zylinderblock     befestigt    ist, und der Hebel  tritt nach der     Aussenseite    des Zylinderblockes  durch eine grüsse Öffnung in     dem    Seitenwand       desselben,        welche    von einem Gehäuse 80 be  deckt ist.

   Das Gehäuse 80 bildet     in.    seinem  obern Teil einen     Steuerzylinder    81, der einen  Kolben 82 besitzt und mit einem     Luftzufüh-          rungsrohr    88 verbunden ist, welches dem  Rohr 46 nach     Fig.    1 entspricht. Räume 84  in der Zwischenplatte 67, welche je dem  Kanal 40 in     Fig.    1 entsprechen,     sind    je mit  einem     Sammelmantel    eines     Zylindems    verbun  den, wie dies in     Fig.    4 in     gestrichelten    Linien  85     angedeutet    ist.

   Es ist leicht erkennbar,  dass die Schnittdarstellung in     Fig.    3 als längs  einer unebenen Fläche verlaufend, die durch  die Linie 3-3 der     Fig.4    ungefähr darge  stellt ist, zu verstehen ist. Die     Wirkungsweise     ist die gleiche wie in der Anordnung nach       Fig.l    und 2, wobei im     vorliegenden    Fall  beide Zylinder     gleichzeitig    durch die Betäti  gung -des gleichen Hebels     entlastet    werden.  



  Obwohl     in    der     Zeichnung    ein Kolben und  ein zugehöriger Zylinder     dargestellt    sind, um  die     Entlastungsventile    zu     betätigen,    wird  verstanden werden, dass eine Schraube oder  ein Nocken oder eine     diesen        Elementen    ähn  lich wirkende     mechanische        Vorrichtung        zur          Betätigung    des     Ventils,    sowohl als Zusatz      zum Kolben     oder        al's    Ersatz desselben ver  wendet werden könnte.

   Die     mechanische    Be  tätigung der     Entlastungsvorrichtung    kann in  Fällen mit     Vorteil    verwendet werden, bei  denen verlangt wird, dass der Verdichter     an-          gelassen    und von Hand mit einem     Rohrsystem     verbunden werden kann, welches bereits un  ter     Druck    steht, wie im Fall von mehreren       Verdichtern,    die zur     Speisung    eines einzigen       Systems    angeschlossen wären.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verdichter mit hin- und hergehendem Kolben in einem Zylinder und mit. einem Ringschieber zur Steuerung der Zufuhr des Fördermediums in den Zylinder, welches einem Saugmantel entnommen und in einen Sammelmantel gefördert wird, aus welchem das Fördermedium über ein Rückschlagventil zum Auslass des Verdichters geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass vom Sammel- mantel,
    dessen Fördermediumeintritt durch den Ringschieber gesteuert wird, ein Kanal ausgeht, der nach der Atmosphäre führt, und dass ein Entlastungsventil zum abwechseln den Öffnen und Schliessen des Kanals vor- gesehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verdichter gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der vom Sammel- mante'1 ausgehende Kanal durch den Saug mantel zur Atmosphäre führt. 2.
    Verdichter gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der eine Endteil des Ringschiebers in einem Ringraum zwi schen dem Zylinder und einem nach innen vorstehenden Teil des Zylinderkopfes hin- und hergeht, und der Sammelmantel von einem Teil dieses Ringraumes gebildet ist.
    3. Verdichter gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Entlastungs ventil nach Art eines von seinem Ventilsitz abhebbaren Ventils gebaut ist und sich gegen die Strömungsrichtung des Fördermediums, das vom Sammelmantel zum. Saugmantel strömt, öffnet, und mit Mitteln in Wirkungs verbindung steht, die gestatten, das Ventil bei erfolgen-der Entlastung entgegen dem Förder- druck vom Ventilsitz abzuheben. 4.
    Verdichter gemäss Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Abheben des Entlastungsventils von seinem Ventilsitz einen Zylinder aufweisen, einen Kolben und Rohranschlüsse nach einem Ent lastungsorgan, das durch die Wirkung des Förderdruckes wirksam gemacht wird. 5.
    Verdichter gemäss Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, da.ss das von seinem Ventilsitz abhebbare Ventil im Zylinderkopf angeordnet ist, und der von diesem Ventil abwechselnd geöffnete und geschlossene Kanal zu einem Teil von einem Kanal, der in den Zylinderkopf eingegossen ist, und zum andern Teil durch einen Kanal, der sich im Zylinder befindet, gebildet ist, wobei diese zwei Kanalteile durch Durchgänge, die an der Trennstelle zwischen dem Zylinderkopf und dem Zylinder liegen, miteinander verbunden sind.
    6. Verdichter gemäss Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, da.ss das von seinem Ventilsitz abhebbare Entlastungsventil auf einem Teil des Zylinders des Verdichters ab- ge@stützt ist. 7.
    Verdichter gemäss Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass zwei Verdichter zylinder nebeneinander in einem gemein samen Zylinderblock gebildet sind, zwei Ent lastungsventile in diesem Block nebeneinan der angeordnet sind und ein Betätigungs- liebel mit den beiden Entlastungsventilen in Wirkungsverbindung steht, der durch ein einziges Betätigungsmittel steuerbar ist. B. Verdichter gemäss Unteranspruch 7. da durch gekennzeichnet, dass das Betätigungs mittel aus einem Entlastungskolben besteht.
CH259200D 1945-06-04 1946-07-06 Verdichter. CH259200A (de)

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