CH259425A - Maschine zum Sortieren von staubförmigem Gut unter Ausnutzung der Fliehkraft. - Google Patents

Maschine zum Sortieren von staubförmigem Gut unter Ausnutzung der Fliehkraft.

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CH259425A
CH259425A CH259425DA CH259425A CH 259425 A CH259425 A CH 259425A CH 259425D A CH259425D A CH 259425DA CH 259425 A CH259425 A CH 259425A
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Haberl Leopold
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Haberl Leopold
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B4/00Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


      Maschine    zum Sortieren von     staubförmigem    Gut unter Ausnutzung der     Fliebkraft.       Vorrichtungen zum     Sortieren    von     staub-          förmigem    Gut     unter        Ausnutzung    .der Flieh  kraft sind     bekannt.    Die     einen,diezer    Vorrich  tungen verwenden das sogenannte     Zyklon-          system,

      bei welchem d     as    Gut in einen stehen  den Zylinder     ta.ngential    eingeblasen     und        d'.e     schwereren Bestandteile, von -den leichteren da  durch geschieden werden, dass die ersteren an  die     Zylinderwand        geschleudert        werden    und  durch den     Verlust.    an kinetischer Energie  nach unten     fallen,    während.

   der Luftstrom  die leichteren     Bestandteile    nach oben in einen  Fangkanal     mitnimmt.    Die     Abacheidunb    kann  mit diesem System nur nach zwei Gewichts  klassen     vorgenommen    werden, die sich aus  dem     Durchmesser    der     Zylinder    und aus der       Energie    des     Luftstromes    ergeben.  



  Bei andern     Abachei,dungs-    und     Aussonde-          rungsvorrichtungen    für     staubförmiges    Gut  unter Ausnutzung der Fliehkraft handelt es  sieh um     solehe,    bei welchen die Fliehkraft       umlaufender    Teile zur     Scheidung    verwendet  wird.

   Auch hier gibt es in -der Regel nur       eine    Sichtung     nach    zwei     Gewichtsklassen.    da       besondere        Einrichtungen    fehlen, um in ein  und derselben Maschine     eine    Sichtung nach       mehreren        Gewichtsklassen    durchzuführen.

    Um eine Sichtung     nach:    mehreren     Gewiehts-          klassen    vornehmen zu können, ist     es        bei    der  Verwendung dieser beiden     bekannten    Typen  von     Vorriehtunb    n notwendig,     gleiche    Vor  richtungen in mehrfacher Zahl     hintereinander-          zuschalten.       Den Gegenstand.

   der     Erfindung    bildet eine  Maschine zum     Sortieren    von     staubförmigem     Gut unter Ausnutzung der Fliehkraft, die       bek-ennzeichnet    ist durch Aufgabe- und       Transportmittel,    mehrere diesen Mitteln  nachgeschaltete und von rotierenden Wänden  gebildete Sortier- und     Schleudergänge,    die  stufenartig     hintereina.nderliegen    und, von  denen     die        Sortiergänge        als,    radial nach aussen  verlaufende, Drosselwege     bildende        Ringspalte     ausgebildet sind,

   und den Schleudergängen       naehbgeschaltete    Mittel zum Sammeln und       A.ussüheiden    der     feinsten        Bestandteile    des       Sortiergutes    und zum Absaugender Luft.  



  Die     Zeichnung    zeigt schematisch eine bei  spielsweise Ausführungsform des Gegenstan  des der Erfindung, und zwar zeigen die       Fig.    1 einen     Längss,chnitt        durch    die     obere     Hälfte der Maschine     und,        Fig.    . einen     L@ängs-          schnitt    durch die untere Hälfte derselben  Maschine.

   Die     Fig.    3 und 4 zeigen die Auf  -abevorrichtunb der Maschine in     grösserem          Ma,ssotab    ,im Querschnitt und teilweise im       Längsschnitt,    die     Fib.    5 einen     Sortierga.iig     im Schnitt in grösserem Massstab und die       Fig.    6 ebenfalls im grösseren Massstab ein  Detail der     Ausscheidemittel    in Seitenansicht.  



  Mit. 1 ist die die     Maschine    zentral durch  setzende     Welle    bezeichnet, auf welcher an  der     Eintragseite    für das Rohgut eine     Trans-          port.schneck-e        ?'    vorgesehen ist. Über dieser  befindet sieh der     Einlauftriehter    3.

   Die       Schneeke        2,    reicht in einen     feststehenden    Ge-           häuseteil    4, .der nach innen zu offen ist und       .das,    Gut in eine langsam     umlaufende        Trommel     5 fallen     lässt.    Diese     Trommel    5 weist eine An  zahl von Schaufeln 6 auf, welche die ,in den       F'ig.    3 und 4     dargestellte    Form     besitzen     und gegen die     Achse    zu .mit schräg gestell  ten     Prallwänden    7 versehen sind.

   Im Längs  schnitt überdecken sich diese<B>gemäss</B>     Fig.    4       sägezahnartig.       In der genannten Trommel ist eine mas  sive Walze -8 auf der Welle 1 auf gekeilt, die  aussen mit     schraubenlinienförmig    nach dem  Innern der     Maschine    verlaufenden Rinnen 9  versehen ist und die- mit der Welle 1 mit  einer hohen     Dmehzahl    umläuft. Der Antrieb  der Trommel 5 erfolgt über eine aussen ge  zähnte Scheibe     1!0i"diie    .mittels Zapfen 11 meh  rere über     -den    Umfang verteilte     Rillenräder     12 trägt, welche in einer innen keilförmig  gestalteten     Ringhalterung    13 Taufen.

   Der An  trieb der Scheibe 10 erfolgt     .durch    einen be  sonderen, nicht dargestellten     Trieb.     



  Die gegen das Innere -der Maschine zu       ge@,egene    Stirnseite der Walze 8 ist mit einem       Schaufelkranz,        'bestehend    aus einer Vielzahl  von im     Querschnitt    fächerförmig     angeordne-          ten    Lamellen 1'4, versehen, welcher     -das        Sor-          tiergut,    das. durch die Zusammenwirkung von       langsam,drehen:

  der        Trommel    5 und rasch     ro-          tierender    Walze 8 eine Lockerung und eine  Weiterbeförderung erfahren hat,     hauptGäch-          lich    in die im folgenden     beschriebenen        Sor-          tier-    und Schleudergänge befördert. Und zwar       wird:    durch die Fliehkraft der gröbere Teil  .des Gutes in einen den Schaufelkranz 14 um-.  



       nden    Ringkanal 15 befördert, während  gebe  die     feinsten    Teile     seitkch    in einen Raum 16       beschleudert    werden, der     zvrischen    den Teilen  1<B>7</B> und 18 des Rotors der     Maschine    gebildet  ist.

   Der     Ringspalt    15     besitzt        zickzackförmi-          gen    Querschnitt; durch seine     aufgerauhte     Wand' 19, die     am        umlaufenden    Teil 2'0 ange  ordnet ist, erfährt das     Sortierbgut    eine weitere       Zerkleinerung,    und     Teile,deeuel!ben,    und zwar  die schwersten,

   gelangen zufolge     Flsehkraft-          wirkung        durch        den    Spalt 21 nach     aussen    in       den        ersten        Svrtierschaellt    22,     cler    von den    Wänden     2,3,    und 24     #des    Maschinengehäuses       gebildet    wird.

   Hierbei unterstützt die Drossel  wirkung     #des    Spaltes- 21 die     Abs#cheidung    der  schwersten Teile, indem nur diese grösseren       Massenteile    zufolge ihrer grösseren Fliehkraft  ,den Widerstand im Spalt überwinden können.  Das     übrige    Gut wandert nunmehr durch den  Kanal 2.5 weiter nach aussen und der     grösste     Teil wird durch den     Ringzi@ckzackspalt    26 ge  führt,     während    die feinsten     Gutsteile    durch  ein     Filter    oder eine Bürste 29 und einen Ka  nal 30 einer später noch     beschriebenen    Schleu  der zuströmen.

   Der im Spalt 26 aussortierte  Teil des Gutes verlässt bei<B>28</B> den     Sortiergang     26 und der Rest des Gutes steigt durch einen       Kanal    31 nach     @auss-en    in den     nächsten,    durch  einen     ZickzackQpalt        3!2i    gebildeten     Sortier-          gang.    Hier vollzieht sich in ähnlicher Weise,  wie oben     gesch"ldert,    die Sichtung     durcheinen          Austrittskanal    34, einen Verbindungskanal  35 und einen für !das     feinste        'Sortiergrit    be  stimmten,

   mit einem     Filteroder    einer     Bürste     3'7     ausgestatteten,    zu einem     Schleudergang          führenden    Kanal 40.     D@asindenSortiergängen     26, 32 gesichtete Gut wird in den durch die  Wände 24 und 41     gebildeten    Schacht 42  einerseits und den durch     #die    Wände 41 und  42a gebildeten .Schacht 43 anderseits ge  schleudert.

   Schliesslich ist noch -ein letzter  Sortiergang 44 in Form eines     R.ingZickzack-          spaltes    vorhanden, in     welchen    der grösste Teil  des aus dem     ]Kanal    35 kommenden Gutes  eintritt, während die feinsten Teile über ein  Filter oder eine Bürste 49- und einen Kanal  52 einer Schleuder zuströmen. Der den     Sor-          t_erspalt    44 passierende Teil des Gutes tritt  zum grössten Teil durch einen Kanal. 4:5 in  den     aus    den Wänden     42a    und 46     gebildeten     Schacht 47 aus, während das feinste Gut.

    durch den     Kanal    48     fliesst.    Die Schaufel  kränze     (Schleudergänge)    der im vorstehen  den erwähnten     Schleuedernsind    mit 50, 51.  5-3 und     5,4bezeichnet;dieselben    sind koaxial  ineinander angeordnet und     stellen    eine Art       mehrstufigesSauggebläse        #dar,    das     die:    fein  sten Teile des Gutes aus den Räumen bzw.

    Kanälen 16,     3'0,   <B>37</B> und 5,2 in eine Kammer  6,7     befördert.    Zwischen den Schleuderkränzen      sind     Schieber    58, 59 und 60 angeordnet, wel  che     durch        Hebel    58a,     59a    und 60a über Stan  gen 61 von aussen liegenden Muffen 62 ein  zeln mehr oder minder geöffnet oder geschlos  sen     werden    können. Dies zu dem Zwecke, die  Saugwirkung in den Räumen 16, 30, 37 und  512 der Art des     Sortiergutes    entsprechend ein  stellen zu können.

      Die äussern Wände der     zickza@ekförmigen          Sortierspalte    2'6, 3:2, 44, werden von Ringen  64     gebildet,    die :durch über .den. Umfang ver  teilte     Bolzen,    65 an den Teilen 17, 1'7a, 17b  .des     Rotons    abgestützt sind. Die Ringe 64 kön  nen     dureh    die Bolzen 6,5     fest    mit den     Teilen     17, 17a, 1'7b verbunden sein, in welchem Falle  sie sich mit der gleichen     Tourenzahl    wie der  Rotor der Maschine bewegen.

   Die Ringe 64  können aber auch relativ zu den Teilen 17,  17a, 1'7b drehbar sein; in diesem Falle sind,  wie in     Fig.    5 veranschaulicht, die Bolzen 65  mit     ihren        innern    Enden     gleitbar    in ringförmi  gen Nuten     !r5\    der Teile 17, 17a, 17b ge  lagert.

   Eines     besonderen    Antriebes bedürfen  die Ringe 64 nicht; sie werden einfach durch  die     Reibunc    des von den     R.otorteilen    17a,  17b,     17e    in den     Sortiergängen    26, 33', 44 in       Rotation        versetzten    Gutes mitgenommen, und  zwar im grösseren oder     kleineren        Ausmasse,     je nach den     Reibungsverhältnissen    in den       Sortierspalten    und der Reibung der Bolzen  65 in den Nuten 65', welch letztere durch  mehr oder weniger kräftiges Anziehen der       Balzen    65 beeinflusst werden kann.

   Auch der  den einen Wandteil der Kammer 67 bildende  Ring 64a ist, wie die Ringe 64, durch     Bolzen     65 am     Rotorteil   <B>17e</B>     abgestützt.        Da.    aber der  Ring     6.1a    keinem     Sortiergang    mehr angehört,  ist er vorteilhaft durch die Bolzen 65 am  Teil 17e     befestigt.       Von dem Ring     64a    und einem Nachbar  ring 66, der, wie im folgenden     bezeigt    wird,  langsamer umläuft,     wird    die keilförmige  Ringkammer 67 gebildet,

   aus welcher der  feinste Teil des Gutes gegen     dae    Innere der       Maschine    umgelenkt und durch. die     Seha.ufeln     68 einer     Sehtleuder    nach aussen     besehleudert     wird.    Der Ring 64a und der Nachbarring 6,6  bilden zusammen einen     Umfan.b        spalt.    Der  Ring 64a weist eine vorstehende Leiste     618a     und der Ring 66 einen federnden Ringlappen  69, z. B. aus steifem Stoff, auf.

   Die     vorste-          hende    Leiste 68a überlappt ein wenig die  Randbegrenzung des Teils 6'6, und zwar so,  dass der Ringlappen 0 sich durch :die Flieh  kraft schleifend an den Rand, der Leiste 68a       anlegen    kann. Hierdurch erfolgt eine gewisse  Abdichtung der Ringkammer     fy7.     



  Die     Schaufeln    68 sind an     einem    umlaufen  den     Maschinenteil    angeordnet, welcher aus  einer Ringscheibe 7 0 .mit einem innen ver  zahnten Ring 71 besteht, der :seinen Antrieb  über das     Untersetzungsgetriebe    72, 73 und 74  von dem Zahnkranz 75     erhält,    der     dureh    eine  von einem Kugellager 77     gestützte    Hülse 76  mit dem     Aussengehäuse    78 der Maschine in  Verbindung steht.     De-mnaeh    steht der Zahn=       kra.nz    75     fest;

      bei     Drehung    des Rotors 18  rollt das     Ritzel    74 auf dem festen Zahnkranz  75 ab. Das     Untersetzungsgetriebe    72, 73 ist  in einem     Getriebegehäuse   <B>79\</B> gelagert, welches  auf einem Konus     79a    der Welle 1 festsitzt.  



       A.in    Umfang des Raumes 80,     aus    welchem  nur reine Luft über .die     U.mRenkschaufeln    81  und den Exhaustor 82 in den Raum 83 und  damit ins     Freie        gbge@saugt    wird,     befindet    sich  eine Vorrichtung zum Ab geben des feinsten       Mahl.g-utes.    Die Ringscheibe 70 dreht sich  wegen     des        Antrie=bes    :durch     das.        Unterset-          zungsgetriebe    gegenüber dem Träger 84     :des          Exhaustors    und :

  dem Wandteil 85 des     Rau-          nies    80     4anb        Ammer.    Zwischen einem schrägen  Teil der Wand 8,5 und' einem     schrägen    Wand  teil 86 des Ringes 66, welche Teile eine in  einem Spalt endende     Ringkammer    89 bilden,  ist nun eine Art     Abdiehtung    vorgesehen, wie  oben beschrieben,     indem,der    Wandteil 85 eine  Ringleiste 87 aufweist, die im Bogen den       Nachbarteil    übergreift und     geben    welche  sich ein am Teil 86 vorgesehener     federnder     Ringlappen 8 &  anlegt.  



  Wie aus den     Fig.    1, 2 und 6 hervorgeht,  Sind in der Kammer 8,9 (eine Anzahl dreieckiger  federnder     Abstreifbleche    91 vorgesehen; die  selben     sind    mit ihrem Fussteil 90 an mit der      Scheibe 70     verbundenen    Leisten befestigt und       zusätzlich    :durch Bügel     91D        gestützt.    Die     Ab-          streifbleche    sind so angeordnet, da, sie beim       Vorbegang    an einer oder an mehreren Nasen  93:

   :des     schneller    umlaufenden Teils 8,5 zu  rüekg-ebogen werden und     absichndllien,,    sobald  sie :die     Nasenkante        verllaesen,    wie dies in       Fig.    6     :dargestellt    ist. Damit wird     erreicht,          :dass    das     sich        ansetzende    feinste     Gut    abge  schüttelt wird.  



  Zwischen äussern Räumen 915 und<B>88</B> ist  eine     Abdichtung    vorgesehen,     welche        aus        einer     am     Exhaustorträger        814        angeordneten    Schräg  leiste 97 einerseits und     einem    sich gegen  diese     anlegende        federnde    Leiste     9'8:    besteht,  die aus     einem    auf     einem    Metallring angeord  neten     Stoffring    besteht.

   Die     Leiste   <B>97</B> weist  ausserdem noch eine     Ölauffangrinne    9,9 auf,  :die :das aufgefangen     Ö4    in die Ablaufrinne       1'00        (Fi.g.    2)     abrinnen        lüsst.    Unter Vermittlung  von     kleinen    Walzen 101 ist eine     Nachstellung     der     Dichtung    möglich.

   An der     Unterseite,der          Maschine    sind     :die    Auffangräume für die     ver-          sohiedenerL    Gewichtsklassen     b@zw.        goriigrösslen     an     Sortiergut    durch Trennwände 102: mit Ab  füllstutzen 103 in     Verbindung,        J'urch    welche       :das        gesichtete    Gut     einzeln    nach     Feinheits-          klaGsen    geordnet abgenommen .werden kann.  



       Wie,die        Fig.        1.    und 2 der Zeichnung     ver-          ans-chaulichen,    besteht das Gehäuse aus ein  zeqnen Ringen, :die durch Feder     und    Nut in  einandergefügt und     zusammengespannt    sind,  so dass sie     :dadurch    auch abgedichtet werden.  Der Antrieb     der        Welk    1 kann von der rech  ten oder linken     Maschinenseite    erfolgen.

   Auch       kann        :die        Anzahl    der einzelnen Sichtgänge je       nach    ,den     Erfordernissen    eine     andere    sein.

   Es  sei noch bemerkt,     dass    die     Roturteile    17,     17a,     <I>17b,</I>     17c        durch,die        Schaufelkränze    50, 5.1, 53;       54        mit        :dem        auf        der        Welle    1     sitzenden     18     verbunden    sind und so ihren Antrieb  von der     Welle    1     :erhalten.     



  Die     beschriebene    Maschine     zum    Sortieren  von     staubförmigem    -Gut     -unter    Ausnutzung  :der     Fliehkraft    .gehört zu den     horizontalen     Schleudern     sundbietet        die        Mögilidhkeit,

      in dicht       hintereinander    gelegenen     Sortiergängen        -das     Gut     nach        GewichtskIfflsen        bzw.    nach Korn-         grössen    zu     sichten    und auszusondern. Das     Sor-          tiergut    kann sowohl Mehl sein, als     auch    jedes       andere        staubförmige    Gut, wie z. B. Zement,       Farbpulver,    Chemikalien oder     dergleichen.     



  Dadurch,     dass,    man die     Mittel    zum Sam  meln und Ausscheiden     :des        feinsten    Gutbe  standteils durch einen eigenen Antrieb lang  samer     umlaufen        läZt    als die Sortier- und       Schleudergänge,    wird ein     besonders    effekt  voller Sichtungserfolg erzielt.  



  An irgendeiner     geeigneten    Stelle     des    We  ges, :den das     .Sortiergut    vom     Aufgabeort    bis  zum     Austragende        zureücklegt,    können auch  Fangorgane,     z.    B. Siebe,     vorgesehen    sein, um  z. B. bei der     Sichtung    von     Hol.zmehl    -oder  <B>ä</B>     'hnllirhem    Gut kleine Holzteile oder derglei  chen     auszusondern.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Sortieren von staubförmi- gem Gut unter Ausnutzung der Fliehkraft, ge kennzeichnet duTCll Aufgabe- und Transport- mittel, mehrere diesen Mitteln nachgeschal- tete und von rotierenden Wänden gebildete Sortier- und. 'Sclhleudergänge, :
    die hinterein ander liegen und von denen die Sortiergänge als radial. nach aussen verlaufende, Drossel wege bildende Ringspalte ausgebildet sind. und durch :den S:chlleudergängen nachgeschal tete Mittel zum Sammeln und Ausscheiden der feinsten Bestandteile :des Sortiergutes und zum Absaugen der Luft. UNTERANSPRUCH: 1.
    Maschine nach Patentanspruch"da:durch gekennzeichnet, dass, die Aufgabe- und Trans- portmittel eine koaxial zur 14Zaschinenwelle angeordnete Trans:purtwal.ze mit 'an ihrer Umfläche nach einer Schraubenlinie verlau fenden Rinnen und eine diese Walze umge bende, :mit Schaufeln ausgestattete Trommel aufweisen, die gegenüber der Walze mit klei nerer Geschwindigkeit rotiert.
    2. Maechine nach Unteranspruch 1, da durch beken:nz:eichn,et"d'ass die Transportwalze an ihrem der Aufgabes:eite,abd kehrten Ende einen Schaufelkranz aufweist, an dessen Stirnseite ein Raum zur Aufnahme der leich- testen Bestandteile: des Sortiergutes und an dessen Umfang die Einmündung zum ersten Sortiergang angeordnet sind.
    3. Maschine naelr Patent-ansprueh"d'adurclr gekennze=chnet., dass jeder Sortiergang aus ,einem im Querschnitt wenigstens einmal ge- l)iochenen Ringspalt besteht, der einerseits in eine dem Sortiergang zu:
    geord.nete Sammel- kammer für .die in. dem betreffenden Sortier- gang aussortierten Bestandteile des Staub- i;utes aus-mündet und anderseits mit. dem je weilig nächsten Sortiergang sowie mit einem dem @ortier;am, zugeordneten Schleudergang für die feinsten Bestandteile des Gutes in Ver- bindung steht.
    4. Maschine nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Ring-spalt der Sortiergänge im Querschnitt ziekzackförm:ig ausgebildet ist. 5. Maschine nach U nterans:prueh 4, da durch gekennzeichnet, dass die eine Wand der Ringspalte jedes Sortierganges rauher als die andere Wand ist.
    6. Maschine nach Unteranspruehi 5, da durch gekennzei < ,-hri:et, .dass, die rauhere Wand der Ringspalte der Sortiergänge der Auf gabe- seite zugekehrt ist.
    7. Maschine nach Unteranspruch 3, @da,- durch gekennzeichnet, d@ass, im zum zugeordne ten Schleudergang für die feinsten Gutbe standteil, führenden Verbindungsweg ein .die Ausseheidem-ii-kirng unterstützendes 'Mittel an- geordnet ist. B. Maschine nach Unteranspruch 7, da durch gekeirnzeiehnet, dass das die Aus scheidewirkung unterstützende Mittel aus einem Filter besteht.
    9. Maschine nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass das die Aua- süheidewirkung unterstützende Mittel aus Bürsten besteht. l0. Maschine nach Un:terans,pruch 3, da durch gekennzeichnet, dass im Verbindungs weg zwischen jedem Sortierg < an;g und dem ihm zugeordneten Schleudergang Mittel zum Ein- und Abschalten des Schleuderganges vorgesehen sind.
    11. Maschine nach Unterans@prueh 10, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Ein- und Abschalten der Schleudergänge aus Schiebern bestehen, die durch Hebel, Gestänge und Muffen von aussen betätigbar sind.
    1?!. Maschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die den Sortier- und Schleudergängen nachgeseha.lteten Aus seheidemittel.
    aus mindestens einer Ringka.in- mer bestehen, deren Seitenwände in radialer Richtung nach aussen bis auf einen Umfan'. spalt zusammenlaufen., der mit einem den Durchtritt der feinsten Bestandteile des Sor- tiergutes. regelnden Ventil ausgestattet ist.
    13. Maselrine nach Unteranspruch 1'2, da durch gekennzeichnet, dass in der Kammer Abstreiforgane relativ beweglich zu minde- stenseiner der Kamrner wände angeordnet sind. 14.
    Maschine nach Unteranspruch 13, da durch gelzennzeichnet, dass-,die Abstreiforgane aus biegsamen Abst.reifblättern bestehen, die mit ihrer Basis auf einem Tragkörper be festigt sind, wobei im Bewegungsbereich der frei abstehenden Spitzen :
    der Abstreifblätter mindestens eine Nasse vorgesehen ist, die beim Vorbeigang der Abstreifblätter ein Zurück biegen derselben und beim Verlassen,der Na senkante ein Abschnellen derselben bewirkt..
    15. Maschine nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein Untersetzungs:getriebe für die zum Ausscheiden dier feinsten Gut bestandteile vorgesehenen Mittel, das Teilen von diesen eine gegenüber der Drehgeschwin- digheit der Sortiergänge und. der Mittel zum Absaugen der Luft langsamere Drehgeschw in- digkeit erteilt.
    1-6-. Maschine nach Unteranspruch 15, da durch gekennzeichnet, dass, der Antrieb des Untersetzungsgetriebes durch einen Abwälz- trieb von der Seite der Lufta:bsaugun@g her erfolgt. 17.
    Maschine nach Unteranspruch 12., da- durch gekennzeichnet, dass das im Bereiche des Umfa.ngspaltes der Kammer vorgesehene Ventil aus einer schrägen Leiste an .der einen Kammerwand und einem an,der andern Kam- merwan-d angeordneten gebogenen Lappen be steht. 18.
    Maschine nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, üa.ss -die Ringkammer über das Ventil in einem Raum zum Ableiten .der feinsten Gutbestandteile mündet, cler ge genüber dem Raum zum Ableiten der Luft durch eine Einrichtung abgedichtet ist, die aus einem rotierenden,
    federnd gegen einen ortsfesten Ring sich anlegenden Dichtungs- ring besteht, wobei die Dichtung nachstellba.r ist und) einer der Ringe eine Ö4auffangrinne aufweist.
    19-, Maschine nach Unteranspruch 1, da ,durch gekennzeichnet, ,dass der Antrieb der Transiporttrounmel getrennt, von der Maschi- nenwesle durch eine mit einer Verzahnung ausgestattete Scheibe erfolgt,
    die zugleich zu einer seitlichen Abschlusswand .des Maschinen gehäuses ausgebildet ist. 2,0. Maschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, -dass ihr Gehäuse aus rin.gfärmig.en Teilen besteht,
    die an ihren einander zugekehrten Stirnseiten zwecks Bil dung von Auffangräumen ausgenommen sind und die durch Feder und Nut ineinander- gefügt und miteinander verspannt sind. 21.
    Maschine nach Patentanspruch, da -durch gekennzeichnet, dass, die einen Seiten- wände der die Drosselwege bildenden Spalte der Sortiergängevon Ringen gebildet werden, die durch über den Umfang verteilte Mittel im Abstand an den die- -andern Spaltseiten bildenden Teilen abgestützt sind. 22. t@Tasiähin.e nach Unteranspruch 21, da durch gekennzeichnet, dass die Ringe die der Aufgabeseite zugekehrten Seitenwände der Spalte bilden.
    2'3-. Maschine nach Pat-entansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die die einen,Sei- ten der Ringspalte der Sortiergänge bilden den Teile relativ beweglich zu,den die andern Spaltseiten bildenden Teilen gelagert sind.
    24. Maschine nach :den Unteransprüchen 22 und 2ss, dadurch gekennzeichnet, d@ass- die Abatützmittel auf,den die einen Seitenwände der Spalte,der Sortiergänge bildenden Ringen angeordnet sind und in Nuten der die andern Spaltiseitenbildenden Teile eingreifen, derart. ,dass sie sich in dien Nuten im Umfangssinn derselben bewegen können. ' 25.
    Maschine nach Unteranspruch 24, -da- @durch gekennzeichnet, dass die Abstützmittel Bolzen sind.
CH259425D 1946-01-30 1947-05-12 Maschine zum Sortieren von staubförmigem Gut unter Ausnutzung der Fliehkraft. CH259425A (de)

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