CH259492A - Rachenlehre. - Google Patents
Rachenlehre.Info
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
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- G01B3/38—Gauges with an open yoke and opposed faces, i.e. calipers, in which the internal distance between the faces is fixed, although it may be preadjustable
- G01B3/42—Gauges with an open yoke and opposed faces, i.e. calipers, in which the internal distance between the faces is fixed, although it may be preadjustable of limit-gauge type, i.e. "go/no-go"
- G01B3/44—Gauges with an open yoke and opposed faces, i.e. calipers, in which the internal distance between the faces is fixed, although it may be preadjustable of limit-gauge type, i.e. "go/no-go" preadjustable for wear or tolerance
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Description
Rachenlehre.
Erfahrmagsgemäss ist ist das Messen von ge- nauen Passungsdurchmessern an zylindrischen Körpern mit den bekannten einfachen Rachenlehren weitgehend von der persönliehen Geschicklichkeit abt gängig und infolge unsachgemässer Handhabung stellen sich häufig Messfehler ein. Ferner lässt sich an den bisherigen Rachenlehren, welche für das Gutmass und das Ausschussmass eines Passungsdurehmessers je lein Messmaul benutzen, das absolute Mass nur abfühlen und nicht genau ablesen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Rachenldhre. durch welche diese Nachteile behoben werden sollen. Erfindungsgemäss zeichnet sieh dieselbe dadurch aus, dass in einem Gehäuse ein federbelasteter Messbügel verschiebbar angeordnet ist, wobei eine Messskala vorgeschen ist, welche bei Einführung des zu messenden Werkstückes durch die dabei bewirkte Verschiebung des Messbügds das Abmass anzeigt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer belspielsweisen Ausführungsform dargestellt, und es zeigt:
Fig. 1 einen Aufriss und
Fig. 2 einen Sehnitt nach der Linie I-I der Fig. 1.
1 ist ein Gehäuse, vorzugsweise aus wärmeisolierendem Stoff, wie Kunstharz.
Das Gehäuse 1 ist hufeisenförmig und an der Innenseite 3 mit einer Führungsrinne 4 verstehen. Die Führungsrinne 4 ist an den freien Enden der Schenkel 5 des Gehäuses offen. In der Führungsrinne 4 ist ein Mess- bügel 6 geführt, welcher mit dem Messmaul 7 versehen ist. Der Messbügel 6 steht unter dem Drucke von zwei Sehraubenfedern 8, welche in Ausnehmungen 9 der Schenkel 5 des Gehäuses 1 gelagert sind. Die Schraubenfedern wirken so, dass der Messbügel in Richtung des Pfeils P gedrückt wird. Die Sehrauben- federn 8 sind einerends auf Bolzen 10 zentriert, welche in dem Gehäuse 1 verankert sind.
Die andern Enden der Schrauben federn 8 drücken auf die mit je einem Stift 11 versehenen Anschlagbolzen 12, welche in den Seiten des Messbügals sitzen und aus diesem vorstehen. Die Anschlagbolzen 12 greifen in die Ausnehmungen 9. Der Messbügel resp. dessen Messmaul M besitzt zwei zur Ebene I-I schräg verlaufende Messfläehen 13, die so angeordnet sind, dass beide Abmasse (Gut und Auschuss) des zu messenden Werkstückes W erfasst werden. 14 sind an der Innenseite des Gehäuses, in der senkrechten Achs liegende, vorzugsweise aus Stahl gebildete Anschläge. 15 ist eine unter dem Fenster 16 des Gehäuses 1 auf dem Mittelteil des Messbügels angeordnete Messskala und 17 ist die am Gehäuse 1 angebraehte Ablesemarke.
Eine Messung des Werkstückes W wird kurz wie folgt vorgenommen.
Man schiebt von Hand das Werkstück W in das Maul des Mcssbügds der Rachenlehre, bis es an den Anschlägen 14 anliegt.
Je nach der Grösse des Werkstückes gleitet dieses längs der schrägen Messflächen 13 nach innen, wobei die Druckkraft der auf den Messbügel wirkenden Federn zu überwinden ist. Die Skala 15 verschiebt sich dabei relativ zur Ablesemarke. Steht der A-Strich gegenüber der Ablesemarke 17, so bedeutet das Ausschuss, während beim Stand auf dem SìStrich das Werkstück das richtige Mass hat, so dass dieser Strich Gut bedeutet. Beim Messen mit der beschriebenen Rachenlehre ist man somit nicht mehr von dem Gefühl des Messenden abhängig. Fehlmessungen werden demzufolge hintangehalten, selbst bei wenig sorgfältiger Bedienung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Rachenlehre, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Gehäuse ein federbelasteter Mess- bügel verschiebbar angeordnet ist, wobei eine Messskala vorgesehen ist, welche bei Einführung des zu messenden WerLstückes durch die dabei bewirkte Verschiebung des Messbügels das Abmass anzeigt.UNTERANSPRÜCHE: 1. Rachenlehre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) hufeisenförmig ist und in einer Führungsrinne (4) an der Innenseite desselben der Messbügel (6) gelagert ist, welcher schräge Messflächen (13) aufweist.2. Rachenlehre nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenuzeidinet. dass in den beiden Schenkeln (5) des Gehäuses (1) Schraubenfedern (8) vorgesehen sind, welche auf den Messbügel (6) so wirken, dass derselbe gegen die offene Seite des Gehäuses (1) gedrückt wird.3. Rachenlehre nach Patentansprueh und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schraubenfedern (8) in Ausnehmungen (9) am Grunde der Füh- rungsrinne (4) vorgesehen und einerends auf im Gehäuse verankerte Bolzen (10) zentriert sind, wobei die andern Enden der Schrau- benfedern (8) auf im Messbügel (6) sitzende. in die Ausnehmung (9) eingreifende Anschlagbolzen (12) drücken.4. Rachenlehre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Messbügel (6) an seinem Mittelteil mit der Skala (15) und das Gehäuse mit einer Ablesemarke (17) versehen ist, damit die Verschiebung des Messbügels (6) im Gehäuse (1) beim Eindrücken des zu messenden Werkstückes (W) in den hIess- bügel abgelesen werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH259492T | 1947-10-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH259492A true CH259492A (de) | 1949-01-31 |
Family
ID=4473126
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH259492D CH259492A (de) | 1947-10-31 | 1947-10-31 | Rachenlehre. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH259492A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2659982A (en) * | 1950-05-26 | 1953-11-24 | Jakobi Friedrich | Caliper gauge |
| US2789693A (en) * | 1951-04-27 | 1957-04-23 | Harder Karl Max | Gauging and sorting device |
-
1947
- 1947-10-31 CH CH259492D patent/CH259492A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2659982A (en) * | 1950-05-26 | 1953-11-24 | Jakobi Friedrich | Caliper gauge |
| US2789693A (en) * | 1951-04-27 | 1957-04-23 | Harder Karl Max | Gauging and sorting device |
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