Peilanordnung mit Antriebs- und Steuermechanismus.
Die Erfindung betrifft eine Peilanord phasenstrom wird verwendet, um eine Lreis- nung mit Autriebs- und Steuermechanismus, förmige Ablenkung auf dem Schirm der die dadurch gekennzeichnet ist, dass die rotie- Kathodenstrahlröhre 3 zu erzeugen. rend, Rahmenantenne und die Absstimm- und Innerhalb der Einheit 1 wird der hoch Antriebsmittel für die Rahmenantenne einen frequente Ausgang des abgeschirmten Ein Bauteil bilden, der vom Empfänger getrennt windnngsrahmens 4 an die Primärspule 9 ist, und dass in diesem Bauteil die Hochfre- eines Kopplungsübertragers 10 angelegt, der quenzeinzellbeuteile von den Antriebsmitteln zwei Sekungärspulen 11 und 12 für verschieand Speisemitteln durch eine Grundplatte ge- dene Wellenbänder hat.
Die Sekundärspulen trennt sind, die eine Hochfrequenzschirmung 11 und 12 haben Trimmerkondensatoren 13 bildet. und 14, die über jede von ihnen entsprechend Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel geshuntet sind, um die maximalen Frequender Erfindung näher erläutert. zen festzulegen, auf welche die Sekundär I)ie in Fig. 1 gezeigte Peilanordnung bei spulen abgestimmt sind.
Die Enden der Sesteht in erster Linie aus drei Hauptteilen, kundärspule 11 sind mit einem Elemmen- dem Peilralumen-, Antriebs- und Steuer- Kontaktpaar 15 verbunden, während die mechansimus, allgemein mit der Bezugsziffer Enden der Sekundärspule 12 mit einem 1 versehen dem Empfänger 9 und einem Klemmen-Kontaktpaar 16 verbunden sind.
Kathodenst rahloszillographen 3. Die Einheit Gm die eine oder die andere der Sekundär1 ist vom Empfänger 9 entfernt und mecha- spulen 11 und 12 mit der rotierenden Prinisch getrennt. märspule 9 zu koppeln und das der in Kopp- Die Einheit 1 enthält eine abgesehirmte lungsstellung gebrachten Sekundärspule zudrehbare Einwindungsrahmenantenne 4, die geordnete Kontaktpaar in Kontakt mit von einem Motor 5 angetrieben wird, der von einem Bürstenpaar 18 zu bringen, wird ein einem Schalter 6 am Empfänger 2 fern- Wdlenbandumsehaltmotor 17 verwendet. Die gesteuert wird.
Der Motor 5 treibt einen Bürsten 18 sind mit einem Abstimmkonden- Zweiphasengenerator 7 an, der auch in der sator 19 und einem Kathodenverstärker 20 Einheit 1 enthalten ist. Die Ausgangssian- verbunden, die alle innerhalb der Einheit 1 nung des Zweiphasengenerators wird über sind. Die Bewegung der Sekundärspulen 11 den Koppler 8 an die Ablenkplatten des und 19 in ihre äussern Lagen betätigt den Kathodenstrahloszillographen 3 angelegt. Die einen oder den andern zweier Grenzscbalter Ausgangsspannung des Empfängers ist in 21. Wenn die Sekundärspulen 11 und 12 gleicher Weise über den genannten Koppler 8 eine der Grenzen ihrer Bewegungsrichtung an die Ablenkplatten angelegt.
Der Zwei- erreichen, wird der eine Grenzschalter, durch welchen Strom von dem Empfänger geflossen ist, um den tWellenbandumschaltmotor zu betätigen, geöffnet und stoppt dadurch den Wellenbandumschaltmotor 17. Wenn der Wellenbandsehalter 22 nach der entgegengesetzten Richtung betätigt wird, beispielsweise von unten nach oben, wird wieder ein Strom durch den Wellenbandumsehalt- motor geschickt, aber mit entgegengesetzter Polarität, um den Motor mit umgekehrter Drehrichtung laufen zu lassen und die andere Sekundärspule mit der rotierenden Primärspule 9 des S : opplungasübertragers 10 zu koppeln und ihre Kontakte in Verbindung mit den Bürsten 18 zu bringen.
Der Ausgang des Kathodenverstärkers 20 speist über eine Leitung 23 den Peilempfänger 2. Die Einstellung des Abstimmkondensators 19 in der Einheit 1 wird vom Empfänger 2 durch Drehen des Abstimmzeigers 24 bewirkt, der verwendet wird, um einen nicht gezeigten Synehrongenerator anzutreiben, der über eine Leitung 25 mit einem Synchronmotor 26 gekoppelt ist, der von geeigneter Type sein kann, wie z. B. ein Selsyn- oder Servomotor oder ähnliches sein kann. Dieser Motor 25 steuert den Kondensator 19.
Zur Seitenbestimmung kann eine verti kale Stabantenne 27 benachbart zur rotierenden Rahmenantenne vorgesehen sein, die Stabantenne 27 ist mittels eines Relais 28, welches über eine Leitung 29 durch einen Schalter 30 an der Bedienungsplatte des Empfängers 2 gesteuert wird, an den Rah- menantennenkreis anschaltbar.
In den Fig. 2 bis 5, in denen der konstruktive Aufbau der Einheit 1 gezeigt ist, und besonders in Fig. 2 sind alle Teile der genannten Einheit an einem Chassis 31 angeordnet, das geeignet in den Rumpf oder die Innenseite eines Flügels eines Flugzeuges, wie mit 32 bezeichnet, eingepasst sein kann. Der Teil über dem Chassis 31 wird durch ein stromlinienförmiges Halsstück oder Gehäuse 33 geschützt, welches entfernbar ist, um einen Zugang zu den ve-rschiedenen Elementen der Einheit 1 zu geben.
Die rotierende Rahmenantenne 4 und die Stabantenne 27 ragen beide über das Gehäuse 33 hinaus und können in einem tropfenför- migen Gehäuse aus thermoplastischem Isolierstoff (nicht gezeigt) eingeschlossen werder, wenn die genannte Anordnung auf einem Flugzeug verwendet wird.
In Fig. 3 besteht das Chassis 31 aus einem hohlen ovalförmigen Teil 34, innerhalb welchem eine metallische Grundplatte 35 angeordnet ist. Die Grundplatte 35 dient zur Befestigung für alle Elemente der Einheit 1 und dient auch als eine Abschirmung zwisehen der Hochfrequenzseite und der Antriebs- und Speiseseite.
Wie in Fig. 5 dargestellt ist, ist auf der Unterseite der Grundplatte 35 der Motor 5 befestigt, der die Rahmenantenne dreht, der Zweiphasengenerator 7, der Wellenbandumschaltmotor 17 und der Synchronmotor 26.
Die verschiedenen Motoren 5, 17 und 26 haben jeder eine Weile, die durch die Grundplatte 35 hindurchgehen und sind über verschiedene Getriebe mit den Elementen verbunden, die sie antreiben. Diese Elemente sind auf dem Befestigungsrahmen 36 oder innerhalb desselben befestigt, welcher aus einer obern Platte 37 und einer untern Bo denpiatte 38 besteht, die durch Stangen 39 auf Abstand gehalten und verbunden sind.
Der Rahmen 36 ist in kurzem Abstand über der Grundplatte 35 durch Abstandsstangen 40 gehaltert und lässt dadurch einen Raum zwischen der untern Platte 38 des Rahmens und der Grundplatte 35 für die vlerschiedenen Getriebe.
Die Stabantenne 97 ist auf der obern Platte 37 um Rand derselben befestigt, wobei das Relais 28 unter der obern Platte 37 un mittelbar benachbart der Stab antenne angeordnet ist.
Die rotierende Rahmen antenne ist auf der obern Platte 37 etwa in der Mitte derselben befestigt, wobei die für die Rotation derselben verwendete Welle 41 sich durch die obere Platte 37 und die Bodenplatte 38 des Rahmens 36 in den Raum direkt unter der Bodenplatte 38 erstreckt, wo die Welle über ein Getriebe vom Motor 5 angetrieben wird.
Die Primärspule 9 des Übertragers 10 rotiert nlil der Welle 41. Itiii die Weile 41 ist ein zylindrischer Spulenkörper 42 vorgeschen, auf welchem die sekundärspulen 11 und 12 übereinander im Abstand vonein ander nnhreordnrt sind. Der Spulenkörper 42 hat einen obern und untern Armsatz 43 bzw.
44. Diese Armsätze 43 und 44 haben Öffnungen. durch welche drehbare Stangen 45 gehen. Die oliern Teile der Stangen 45 sind mit Gewinde versehen und die Oeffnungen in den oliern Armsätzen sind in gleieher Weise mit Gewinde verschen, so dass bei Drehung der Stangen 45 die obern Armsätze 43 und der Spulenkörper 42 auf oder nieder bewegt werden, abhängig von der Drehrichtung der Stangen 45. Wenn der Spulenkörper 42 in seiner untersten Stellung ist, ist die Sekundärspule 11 für das tiefere Frequenzband rnit t der rotierenden Prirnärspule 9 gekoppelt, und wenn der Spulenkörper 42 in seiner obersten Stellung ist,
ist die Sekundärspule 1 2 fiir das höhere Frequenzband mit der rotierenden Primärspule 9 gekoppelt.
Die Stangen 45, die den Spulenkörper 42 auf und nieder bewegen, werden durch den Weblenbandumschaltmotor 17 gedreht svel- cher durch die Gronzswchalter 21 (siehe Fig. 4) gesteuert wird. Einer der Schalter 21 ist in der Nähe der obern Platte 37 angeordnet und stoppt die Aufwärtsbewegung des Spulenkörpers 42, wenn der obere Armsatz 43 mit ihm Kontakt macht, und der andere Grenz Schalter 21 ist auf der Bodenplatte 38 des Rahmens 3G angeordnet und begrenzt die Abwärisbewegung des Spulenkörpers 42, wenn der untere Armsatz 44 mit diesem Grenzschalter 21 Kontakt macht.
Die Kon takte 15 und 1G für die Sekundärspulen 11 und 12 gleiten mit den genannten Sekunndär spielen auf und nieder und machen mit den Bürsten 18 Kontakt, welche von der Form kleiner Federelemente sein können (siehe Fig. 4), die auf einem vertikal angeordneten Isolierglied 46 angeordnet sind, weldies von der obern Platte 37 nach der Bodenplatte 38 reicht. Vorzugsweise sind Mittel vorgesehen, um die nicht mit den Bürsten 18 verbundene Sekundärspule kurzzuschliessen. Die Trimmerkondensatoren 13 und 14 (siehe Fig. 3) sind stationär und sind auf einem andern vertikalen Isolationsstück 47 befestigt.
Die Trimmerkondensatoren sind durch flexible Drähte mit ihren Sekundärspulen verbunden.
Der Abstimmkondensator 19 ist am Boden der untern Platte 38 des Rahmens 36 angeordnet und seine Welle geht durch die genannte Platte und wird über ein Getriebe von dem Synehronmotor 26 angetrieben. Die Röhre 48 des Kathodenverstärkers kann über der Grundplatte 35 angeordnet ein oder kann unter ihr hängen, wie in Fig. 5 gezeigt ist. Eine Abschirmung 49 ist um die genannte Röhre angeordnet, um eine Kopplung zwischen der Röhre und den Antriebsund Speiseelementen zu verhindern, die unterhalb der Grundplatte 35 angeordnet sind.
Die Abschirmung 49 kann als Bestandteil der abschirmenden Grundplatte 35 betrachtet werden, da sie auch die Röhre 48 von den Elementen unter der Grundplatte 35 abschirmt.
Obgleich die stromlinienförmige Ausbildung des Chassis 34, und der die über dasselbe sich erstreeken, den Teile abdeckenden Gehäuseteile in der beschriebenen Anordnung besonders für die Verwendung auf Flugzeugen geeignet sind, um einen relativ kleinen Windwiderstand zu erzeugen, kann diese Einheit auch auf Schiffen oder andern Fahrzeugen verwendet werden, die sich langsamer l) ewegen als Flugzeuge und demzufolge keine Stromlinienform erfordern. In solch einem Falle kann die Ausbildung des Chassis und Gehäuses quadratisch oder rund sein oder irgendeine andere gewünschte Form haben.
Diese Einheit kann weiterhin auf einer Landstation verwendet werden und schafft auch dort Vorteile durch ihre Gedrungenheit und saubere Trennung der Hochfrequenzseite von der Antriebs-und Speiseseite.
Die hier beschriebene Ausrüstung ist besonders für die Verwendung bei höheren Frequenzen geeignet, wie z. B. 20 MHz. Bei diesen höheren Frequenzen ist es notwendig, die Hochfrequenzseite abzuschirmen.
In einem besonderen Ausführungsbeispiel hatte der Motor 5 7000 Touren pro Minute mit einer Rahmendrehzahl von 1100 Touren pro Minute. Geeignete Untersetzungsgetriebe waren zwischen dem Motor 5 und dem Rahmen vorgesehen. Der Zweiphasengenerator 7 wurde mit derselben Geschwindigkeit wie der Rahmen angetrieben.