CH259531A - Aus mehreren Schichten bestehende Fassdaube. - Google Patents

Aus mehreren Schichten bestehende Fassdaube.

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CH259531A
CH259531A CH259531DA CH259531A CH 259531 A CH259531 A CH 259531A CH 259531D A CH259531D A CH 259531DA CH 259531 A CH259531 A CH 259531A
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CH
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Limited British Casks
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Limited British Casks
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/04Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring to produce plywood or articles made therefrom; Plywood sheets
    • B27D1/08Manufacture of shaped articles; Presses specially designed therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D9/00Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of wood or substitutes therefor
    • B65D9/30Applications of laminates as wall material, e.g. plywood

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Description


  Aus mehreren Schichten bestehende     Fassdaube.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf aus mehreren Schichten bestehende     Fass-          dauben.            E's        ist    schon vorgeschlagen worden,     Fass-          dauben    aus Schichtholz herzustellen, wobei  die Fasern     aufeinanderfolgender    Lagen sich  quer zu den Fasern der benachbarten Lagen  erstrecken, oder die Fasern aller Lagen sich  in Längsrichtung der Daube erstrecken,  oder die Fasern von wenigstens zwei Lagen  parallel oder unter einem spitzen     Winkel    zu  einander sind und sich in Längsrichtung der  Daube erstrecken.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt eine  aus mehreren Schichten bestehende     Fassdaube     vorzusehen, welche grössere Festigkeit ergibt  und weniger Neigung zum Splittern hat als  die bisher bekannten     Fassdauben.       Hierzu wird gemäss vorliegender Erfin  dung eine     Fassdaube    vorgesehen, bei welcher  die Fasern der zwei äussersten     Schichten    sich  in der Längsrichtung der Daube erstrecken  und die Fasern von Zwischenschichten oder  von Gruppen von Zwischenschichten sieh  schräg zur Längsrichtung der Daube so er  strecken, dass die Fasern von benachbarten  einzelnen Zwischenschichten oder von be  nachbarten Gruppen sich kreuzen.  



  Es ist bekannt, dass Holzschichten in einer  Querrichtung zur Faser sehr leicht biegsam  sind.    Eine     Fassdaube    besitzt nun eine doppelte  Krümmung, in welche die einzelne Schicht  gepresst werden muss.    Infolge der schrägen Anordnung der Fa  sern von Zwischenschichten der     Fassdaube     entsprechend der Erfindung können diese  Schichten die doppelte     Krümmung    der     Fass-          daube    während des Pressens ohne     ziz    brechen  besser annehmen, da infolge der schrägen An  ordnung der Fasern jede Zwischenschicht be  reits von Natur aus bestrebt ist,

   eine der       Krümmungen    der doppelten Krümmung der       Fassdaube        anzuehinen,    so dass eine     geringere     Beanspruchung auf jede einzelne Schicht bei  der     Erzeugung    der doppelten Krümmung  ausgeübt wird, als wenn die Fasern der ein  zelnen Schichten alle in der Längsrichtung  der Daube oder alternativ längs oder quer  verlaufen.  



  Die äussersten Schichten der     Fassdaube,     deren Fasern in der Längsrichtung der Daube  liegen, üben eine     Schliesswirkung    auf die       Zwischenschichten    aus.  



  Die Fasern der Zwischenschichten mit       sehrägen    Fasern erstrecken sich vorteilhaft in  einem Winkel zwischen 10 und     ä0     zur Längs  richtung der Daube.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  schematisch dargestellt.           Fig.    1 ist ein Längsschnitt eines Teils  einer aus mehreren Schichten bestehenden       Fassdaube    quer     zur        Krümmungsebene    der  Daube.  



       Fig.    2 ist eine Ansicht, welche die Fasern  der äussersten Schichten der Daube der     Fig.    1  zeigt, und       Fig.    3 und 4 sind Ansichten, welche die  Fasern von innern Schichten darstellen.  Die zwei äussersten Schichten der     Fass-          daube    nach     Fig.    1 sind durch die Bezugs  buchstaben     a        und        i    bezeichnet und jede be  sitzt Fasern, die sich in' der Längsrichtung  der Daube erstrecken, wie in     Fig.    2 gezeigt  ist.  



  Die Fasern der abwechselnden Zwischen  schichten<I>b, d,</I> f und<I>h</I> erstrecken sich in  einer     zur    Längsrichtung der Daube schrägen       Richtung,        wogegen,    die     Fa.s,ern    der     abwech-          selnden    Zwischenlagen c, e     und    g sich eben  falls schräg zur     Längsrichtung    der Daube er  strecken, und zwar derart, dass die Fasern  der Schichten b,<I>d, f</I> und<I>h</I> die Fasern der  Schichten c, e und g kreuzen.

   Statt einzelner  Zwischenschichten können auch Gruppen von       Zwischenschichten    mit gleich gerichteten Fa  sern vorgesehen sein, deren Fasern sich mit  den Fasern benachbarter Gruppen von Zwi  schenschichten kreuzen.  



  Eine Schicht mit in Längsrichtung der  Daube sich erstreckenden Fasern kann zwi  schen zwei der schräg zur Längsrichtung der  selben sich erstreckenden Fasern versehenen  Schichten eingefügt werden, z. B. in unge  fähr der halben Dicke der Daube zwischen  der     aussenseitigen    konvexen Fläche derselben  und dem Grund der Nut     j    für die Aufnahme  des     Bodens    eines Fasses. Somit kann eine mit  längsgerichteten Fasern versehene Schicht  zwischen den Schichten c und d oder zwischen  d und e liegen.  



  Die äusserste Schicht der Daube kann aus  irgendeinem Hartholz, das mit Rücksicht auf  die Abnützung des Fasses besonders geeignet  ist, bestehen, während die innerste Schicht  aus irgendeinem für den Inhalt des Fasses    geeigneten Holz bestehen kann, z.     B..    Eiche  für Bier, Kastanienholz für     Portwein,    Sherry  und dergleichen     Weine.     



  Die Zwischenschichten der Daube können  aus irgendeinem weichen Holz, das mit  Kunstharz imprägniert sein kann, bestehen.  



       Gewisse    Zwischenschichten können jedoch  aus einem andern Material als     Holz,    wie  Zellulose, Glaswolle oder anderem Material  bestehen, das bestimmt orientierte Fasern  besitzt.    Die verschiedenen, die Daube bildenden  Schichten von gewünschter Zahl, werden  miteinander verbunden und die     ganze    Daube  wird auf die üblichen, gekrümmten     Längs-          und    Querprofile unter Hitze und Druck mit  der Hilfe eines geeigneten Klebemittels, wie  eines in der Wärme abbindenden     Kunststoff-          leimes,    geformt.  



  Die übliche Quernut für die Aufnahme  des betreffenden     Fassbodens    in der Nähe  jedes Endes der konkaven Fläche der Daube  wird durch Schneiden gebildet.  



  Wenn die beschriebene Daube genau her  gestellt wird, können     damit    Fässer     zusam-          mengebaut    und kann eine dichte     Verbindung     der Dauben ohne irgendein Dichtungsmittel  erhalten werden. Von einem     gewöhnlich    ge  übten Küfer wird eine glatte konkave Ober  fläche erhalten, welche ermöglicht, das übli  che Ausfüttern mit Teer, Wachs oder anderer  Masse zu ersparen. Wenn eine Daube einmal  ganz nass ist, schwillt sie leicht und zieht  sich nie wieder auf ihre ursprünglichen Ab  messungen     zurück.    Dies gewährleistet, dass  ein richtig hergestelltes Fass nicht leck wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aus mehreren Schichten bestehende Fass- daube, dadurch gekennzeichnet, dass die Fa sern der zwei äussersten Schichten sich in der Längsrichtung der Daube erstrecken und die Fasern von Zwischenschichten oder von Gruppen von Zwischenschichten sich schräg zur Längsrichtung der Daube so erstrecken, dass die Fasern von benachbarten einzelnen Zwischenschichten oder von benachbarten Gruppen sich kreuzen.
    UNTERANSPRUCH: Fassdaube nach Patentansprneh, dadurch gekennzeichnet, class die Fasern der Z -i- schenschichten bzw. der Gruppen: von Zwi schenschichten sich in einem Winkel zwischen 10 und 80 zur Längsrichtunb der Daube erstrecken.
CH259531D 1945-09-27 1946-09-25 Aus mehreren Schichten bestehende Fassdaube. CH259531A (de)

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GB2513045A GB593952A (en) 1945-09-27 1945-09-27 Improvements in or relating to wooden barrel staves

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CH259531A true CH259531A (de) 1949-01-31

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CH259531D CH259531A (de) 1945-09-27 1946-09-25 Aus mehreren Schichten bestehende Fassdaube.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972283C (de) * 1947-03-25 1959-06-25 Le Bois Bakelise Soc Fass, bestehend aus geschichteten Dauben und gegebenenfalls Boeden
FR2917663B1 (fr) * 2007-06-19 2011-06-03 Duval Frederic Jobbe Douelles de barriques et procede d'obtention de telles douelles.

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FR941723A (fr) 1949-01-19
BE468040A (de) 1946-10-31
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