CH259593A - Gefäss mit Glühkathode. - Google Patents

Gefäss mit Glühkathode.

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CH259593A
CH259593A CH259593DA CH259593A CH 259593 A CH259593 A CH 259593A CH 259593D A CH259593D A CH 259593DA CH 259593 A CH259593 A CH 259593A
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Aktiengesellschaft Geraetebau
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Fkg Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J1/00Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J1/02Main electrodes
    • H01J1/13Solid thermionic cathodes
    • H01J1/14Solid thermionic cathodes characterised by the material

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  • Solid Thermionic Cathode (AREA)

Description


  Gefäss mit Glühkathode.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein (le  fäss mit Glühkathode, die aus einem Träger  mit     adsorbierter        Alkalimetallschieht    besteht..  



  Es ist bekannt, dass die Elektronenaus  trittsarbeit von Metallen durch auf der Ober  fläche     adsorbierte    elektropositive     Schichten     herabgesetzt wird. So erniedrigt sich beispiels  weise die Austrittsarbeit von Wolfram bei  optimaler Bedeckung mit.

   einer     Bariumschicht     von 4,52     eV    auf 2,1     eV.    Als günstigste Ober  flächenschichten im Hinblick auf die Herab  setzung der     Elektronenaustrittsarbeit    erwei  sen sich solche aus Metallen mit möglichst  niedriger     lonisierungsspannung,    also vor al  lem     Alkalimetallschichten.    Die technische An  wendung von Glühkathoden, welche aus einem  Träger mit     adsorbierter        Alkalimetallschieht     bestehen, war aber bisher nicht möglich,

   weil  infolge     Abdampfens    der     Alkalimetallschicht     die optimale Bedeckung auf die Dauer nicht  aufrechterhalten werden könnte.  



  Erfindungsgemäss ist das Gefäss dadurch  gekennzeichnet, dass die Kathode von entspre  chendem     Alkalimetalldampf    umgeben ist und  dass Mittel vorgesehen sind, welche bewirken,  dass im Betriebszustand die Verdampfung  des     adsorbierten        Alkalimetalles    kompensiert  wird durch     Neuanlagerung    von     Alkaliatoinen     und -innen aus dem Dampfraum, so dass der  für minimale     Elektronenaustrittsarbeit    opti  male     Bedeckungsgrad    als dynamisches Gleich  gewicht annähernd aufrechterhalten bleibt.

      Der Träger kann beispielsweise aus Wolf  ram, oxydiertem Wolfram, Silber, oxydiertem  Silber, Platin oder aus einer     Platin-Nickel-          Legierung    (z. B. 93 %     Pt    und 7 % Ni) be  stehen, während als     Alkalimetalle,    welche die       Kathodenoberfläche    bilden und als Dampf  die Kathode umgeben,     Caesium,        Rubidium,     Kalium, Natrium oder eine Kombination von  mindestens zwei dieser Metalle verwendet  werden können.

   Die dauernde Aufrecht  erhaltung des optimalen     Bedeckungsgrades     als dynamisches Gleichgewicht setzt voraus,  dass der Betriebsdampfdruck und die Ka  thodentemperatur gegenseitig aufeinander  richtig abgestimmt werden, so dass im Mittel  die vom Träger abdampfenden Teilchen durch  Neuanlagerung aus dem Dampfraum ersetzt  werden. Durch Versuche wurde z. B. festge  stellt, dass bei Verwendung von     Caesium-          dampf    unter einem Druck von 10-z     Torr    die  günstigste Kathodentemperatur in einem Ge  biet von 500 bis 6000 C liegt.

   Unter diesen  Verhältnissen wird eine spezifische Emissions  fähigkeit erzielt, welche diejenige der be  kannten Kathodenarten um ein Vielfaches  übertrifft, wobei gleichzeitig der Vorteil einer  entsprechend geringeren     Heizleistung    und  einer entsprechend kleineren     Kathodenzer-          st.ä.ubung    erzielt wird.  



  Die einfachsten Mittel zur     betriebsmässi-          gen    Erzielung des gewünschten     Bedeckungs-          grades    als dynamischer     Gleichgewiehtszustand     bestehen in einer entsprechenden Bemessung      der     Kathodenheizleisting,    der     Dimensionie-          rung    des Gefässes     und    seiner Wärmeisolie  rung.

   Unter Umständen können zur Erzielung  des     gewünschten    Betriebsdampfdruckes für  das     Alkalimetall    auch zusätzliche     Heizeinrich-          tungen    vorgesehen     werden.     



  Ein derartiges Gefäss kann beispielsweise  als     Gleichrichterröhre,    als     Thyratron    oder als       Verstärkerröhre    ausgebildet werden. Es kann  aber auch als Elektronenquelle eines     Elek-          tronenstrahlgerätes    verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gefäss mit Glühkathode, die aus einem Träger mit adsorbierter Alkalimetallschicht besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Ka thode von entsprechendem Alkalimetalldampf umgeben ist und dass Mittel vorgesehen sind, -welche bewirken, dass im Betriebszustand die Verdampfung des adsorbierten Alkalimetalles kompensiert wird durch Neuanlagerung von Alkaliatomen und -ionen aus dem Dampfraum,
    so dass der für minimale Elektronenaustritts arbeit optimale Bedeckungsgrad als dynami sches Gleichgewicht annähernd aufrechterhal ten bleibt. UNTERANSPRüCHE 1. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger aus Wolf ram besteht. 2. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger aus oxydier tem Wolfram besteht.. 3. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger aus Silber besteht. 4. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger aus oxydier tem Silber besteht.. 5.
    Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger aus Platin besteht. 6. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger aus einer Platin-Nickel-Legiering besteht. 7. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Alkalimetall Caesium verwendet wird. B. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Alkalimetall Ru- bidium verwendet wird. 9. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Alkalimetall Kalium verwendet wird. 10.
    Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Alkalimetall Natrium verwendet wird. 11. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kombination von mindestens zwei Alkalimetallen verwendet. wird. 12. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es wärmeisoliert ist. 13. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzliche Heizmittel vorgesehen sind.
CH259593D 1947-09-11 1947-09-11 Gefäss mit Glühkathode. CH259593A (de)

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