CH259938A - Durch stossartige Beanspruchung eines flachen Gebildes betätigbare Einrichtung zum Schalten eines elektrischen Steuerstromkreises. - Google Patents
Durch stossartige Beanspruchung eines flachen Gebildes betätigbare Einrichtung zum Schalten eines elektrischen Steuerstromkreises.Info
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Description
Durch stossartige Beanspruchung eines flachen Gebildes betätigbare Einrichtung zum Schalten eines elektrischen Steuerstromkreises. Die Erfindun-, betrifft eine durch stoss <B>en</B> artige Beanspruchung eines flachen Gebildes betätigbare Einrichtung zum Schalten eines <B>Z,</B> elektrischen Steuerstromkreises, insbesondere zum Steuern einer Schaufensterbeleuchtung, welche Einrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass ein Körper mit räumlich gekrümm ter Oberfläche derart pendelnd aufgehängt i,#t, dass er in sich selbst überlassenem Zu stand am flachen Gebild(, anliegt,
und dass diesem Körper ein Schaltorgan für den Steuerstrom derart, beweglich zu"eordnet i.#t, dass es beim Anliel.en des Körpers am fla- eben Gebilde infolge seines Zusaminenarbei- tens mit letzterem die eine seiner beiden Schaltstellungen einnimmt, dagegen bei Überschreiten eines vorbestimmten Abstandes zwischen dem Körper und dem flachen<B>Ge-</B> bilde selbsttäti-- die andere Schaltstellun-- ,einnimmt, das Ganze derart,
dass durch Klopfen am flachen Gebilde der Körper zu genügend grossen Pendtlausseblägen <B>-</B> ebraelit werden kann, um das Schaltorgan zum Wechseln seiner Schaltstellungen<B>zu</B> veralii- lassen. Diese Einrichtun-- ei net sich beson- d#ers zum Steuern von Schaufeiisterbeleuch- tungen, die z.
B. vom Passanten von aussen durch Beklopfen des Schaufensters nach Be,- darf zum Aufleuchten 'gebracht wird und die dann eine durch ein Zeitrelais oder derglei chen bestimmte, kürzere Zeit lang brennt und naehlier wieder erlischt, bis sie durch neues Beklopfen wieder angeregt wird. Die <B>CD</B> (,rfiiiduno-,s-,eniässe Einrichtung kann jedoch el #n <I>n</I> auch für Überwachtinz-,-sz-,veel-"e verwendet werden, z.
B. zur Cberwachun- einer ol <B>-</B> <B>Z,</B> -" e schlossenen Türe gegen unbefugte Manipula tion, welche ein Klopfen an der Tür herbei führt und dadurch die Ei inrichtung zum An sprechen bringt, welche dann einen Steuer strom beeinflusst, der z. B. zu einer Alarm- einrichtun- oder der--leichen geführt ist, Auf dieselbe Weise können natürlich auch ver schlossene Fenster überwacht -werden.
Der Erfindungsgegenstand ist in der bei- t> lit,--enden Zeichnun- beispielsweise v#eran- 21 sehaulicht. Fig. <B>1</B> zeigt eine Gesamtansicht und Fig. <B>2)</B> in grösserem Massstab den untern Teil der Einrichtung im Längsmittelschnitt. Gemäss F'ig. <B>1</B> ist an dem flachen Ge bilde<B>1,</B> das z.
B. eine Schaufensterseh#eibe darstellt, durch einen Klebstreifen 2 mittels einer Schnur<B>3</B> ein Körper 4 mit räumlich gehrijinniter ObeTfläche derart pendelnd auf- ,gehängt, dass er in dem dargestellten, sieh selbst überlassenen Zustand an der Scheibe<B>1</B> anlie-t. Die Schnur<B>3</B> ist als elektrische Lei- tun-,ssehnur ausgebildet.. die sieh nach oben fortsetzt und den Steuerstromkreis enthält, der zu einem nicht dargestellten Relais oder dergleichen führt, welches die Schaufenster beleuchtung steuert.
<B>Z,</B> Dem Körper 4 istein Schaltorga#n <B>5</B> für den Steuerstrom derart beweglich zugeordnet, dass es beim Anliegen des Körpers an der Scheibe infolge seines Zusammenaxbeitens mit letzterer eine seiner beiden, Schaltstel lungen einnimmt. Im vorliegenden Falle ist dies, wie aus Fig-. 2 hervorgeht, diejeni-,e Sellaltstellung, bei der die Steuerstromkon- takte offen sind.
Das S'ehaltorgan, <B>5</B> besteht nämlich aus einer Schale, die mittels einer zentralen Bohrung kippbar auf einem mit dem Körper 4 verbundenen, nach oben ge richteten Ilohlzapfen <B>6,</B> z. B. aus Glas, ge führt wird, und weist auf der Innenseite eine ringwulstartige Kontaktbrück-- <B>5'</B> auf, die mit den Kontakten<B>7</B> und<B>8</B> des Steuerstro mes derart zusammenarbeitet, dass in der dargestellten, gekippten Lage des Schalt organs<B>5</B> die Kontakte unterbrochen sind.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, bestehen die Kon takte aus zwei konzentrisch zum Führungs zapfen<B>6</B> angeordneten, zylindrischen Hülsen aus elektrisch leitfähigein Material. Die äussere Hülls-e <B>7</B> ist unmittelbar leitend mit dem Körper 4 verbunden, indem sie in eine zylindTiselie, zentrale Bohrung dieses Kör- perseingesetzt ist. Die innere, Hülse<B>8</B> ist mit der äussern Hülse<B>7</B> durch eine zylindrische Hülse<B>9</B> aus, Isoliermaterial fest verbunden.
In die innere; Hülse<B>8</B> ist der Führungs- zaplen <B>6</B> eingesetzt, durch den. die beiden Adern<B>10</B> und<B>11</B> des Steuerstromkreises ge führt sind, und zwar ist die Ader<B>10</B> mit der äussern Kontakthülse<B>7</B> und die Ader<B>11</B> mit der innern Kontakthülse,<B>8</B> und ausserdem mit einem, zentralen Kontaktstück 12 ver bunden, das durch eine Scheibe<B>13</B> aus Iso liermaterial in die zylindrische Bohrung des Körpers 4 eingesetzt ist, in welche ausserdem unter der Scheibe,<B>13</B> eine Lampenfassung 14 eingesetzt ist.
Diese ist mit dem Körper 4 elektrisch leitend verbunden und ist also über den KUper 4 mitJeT äussern Kontakt hülse,<B>7</B> und damit mit der Leitungsader<B>10</B> verbunden. In die Lam:penfassung 14 ist eine Glühlampe<B>15</B> eingesetzt, die bei der darge stellten Schaltstellung in den Steuerstrom kreis eingeschlossen ist und daher leuchtet.
Der elektrische Widerstand der Glüll- lampe <B>15</B> ist so bemessen, dass das im Steuer- stromkreis liegende, nicht dargestellte Relais nicht genügend Strom erhält, um anzuspre chen, so dass also in der dargestellten, Schalt stellung das Relais nicht erregt und infolge- n dessen die Schaufensterbeleuehtung ausge schaltet ist.
Will nun ein Passant von der Aussenseite her die Schaufensterbeleuehtung einschalten, dann beklopft- er z. B. mit dem Finger die Schaufensterscheihe an der Stelle<B>l',</B> die dem Berührungspunkt zwischen Körper 4 und Innenfläche der Scheibe<B>1</B> ungefähr gegen überliegt. Der Körper 4, der z. B. aus Stahl besteht, erhält durch diesen Stoss einen Im- Puls, de.r ihn an der Schnur<B>3,</B> pendelnd von der Fensterscheibe wegschleudert.
Dadurch gelangt auch die Scliale <B>5</B> ausser Berührung mit der Fenstenscheibe. Da sie lediglieh an der Stelle,<B>7'</B> auf der äussern Kontakthülse<B>7</B> aufliegt, welche Stelle exzentrisch zu ihrem Scliwerpunkt liegt, dreht sieh die Schale unter dem Einfluss ihres Eigengewichtes um die Stelle<B>7'</B> als Drehpunkt, bis der Ring wulst<B>5'</B> aus elektrisel-i leitendem Material auf den beiden Kontakthülsen<B>7</B> und<B>8</B> zur Anlage gelangt.
In diesem Zustand schliesst der Ringwulst<B>5'</B> als Kontaktbrücke durch Verbindung der Hülsen<B>7</B> und<B>8</B> die beiden Leitungsadern<B>10</B> und<B>11</B> kurz, so dass also die Glühlampe,<B>15</B> durch. Kurzschluss erlischt. Infolgedessen. wird der Widerstand dieser Glühlampe aus dem Steuerstromkreis ausge schaltet, was eine entsprechende Versarkung des Steuerstromes und infolgedessen ein An sprechen des Relais zur Folge hat.
Dieses schaltet die Schaufensterbeleuclitung, ein, welche #duroll einen Zeitschalter iroendwel- eher Art füreine gewisse Zeitspanne, z. B. eine halbe Minute, eingeschaltet bleibt und dann selbsttätig wieder ausgeschaltet wird.
I#zwiseh.en ist der Körper 4 wieder in die Ausgang'Slage zuTüeI-,gepend#elt. Bei die sem Zurückpendeln gelangt zuerst die Schale<B>5</B> mit. der Innenfläche der Scheibe<B>1</B> in Berührung. Vermöge der Gleitlagerung auf dem Führu-ngszapfen <B>6</B> kippt sie daher -um die, Stelle<B>7'</B> der äussern Kontakthülse<B>7</B> in die in der Zeichnung dargestellte Lage, wobei der Ringwulst<B>5'</B> ausser Berührung mit den Kontakten gelangt, so dass aIso der Kurz- schluss der Glühlainpe <B>15</B> beseitigt wird.
Diese leuchtet daher auf. Nach Erlöschen der Schaufensterbieleuchtung zeigt das Bren nen der Lampe<B>5</B> die Bereitschaft der Ein richtung für eine neue Betätigung an. Die Glühlampe<B>15</B> dient ausser als elektrischer Widerstand dem Zwecke, die Aufmerksam keit der Passanten auf die Klopfstelle zu len ken und dadurch zür Betätigung der Ein- richtting herauszufordern. Die Schale<B>5</B> be steht, abgesehen vom Ring<B>5',</B> zweckmässig aus einem spezifisch leichten, also verhält nismässig widerstandsfähigen Stoff, z. B. ans Zelluloid.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Durch stossa.rtige Beanspruchung eines flachen Gebildes beUtigbare Einrichtung zum Schalten eines elektrischen Steuer stromkreises, insbesondere zum Steuern einer Schaufensterbeleuchtung, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Körper mit räumlich ge krümmter Oberfläche derart pendelnd auf gehängt ist, dass er in sieh selbst überlasse- neni Zustand am flachen Gebilde anliegt, und dass die##em Körper ein Sehaltorgan für den Steuerstrom derart beweglich zugeordnet ist,dass es beim Anliegen des Körpers am fla- eben Gebilde infolge seines Zusammenarbei tens mit letzterem die eine seiner beiden Schalistellungen einnimmt, dagegen bei Überschreiten eines vorbestimmten Abstandes zwischen dem Körper und dem flachen Ge bilde s#elbsttätio- die andere Schaltstelluno, einnimmt, das Ganze derart, dass durch Klopfen am flachen Gebilde der Körper zu genügend grossen Pendelausschlägen gebracht <B>k5</B> tn werden kann,um das Sehalto#rgan zum Weeh- seln seiner Schalistellunren zu veranlassen. <I>n</I> UNTERANSPRüCHE: <B>1. Ei</B> inriahtung nach Patentansprueh, da,- durch gekennzeichnet, dass das Schaliorgan als Schale ausgebildet ist, die mittels einer zentralen Bohrung kippbar auf einem mit dem Körper verbundenen, nach oben gerich teten Zapfen geführt ist und eine ringförmige Kontaktbrücke, aufweist,die mit den Kon takten für den Steuerstrom derart zusam menarbeitet, dass bei gekippter Lage des Scbaltorgans die Kontakte unterbrochen sind. 2. Einrichtung nach Patenfanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte aus zwei konzentriseh zum Führungszapfen angeordneten, zylindrisehen Hülsen aus elektrisch leitfähioem Material bestehen, auf denen die das Schaltorgan bil dende Schale.mit ihrer Innenfläche, bei vom flachen Gebilde abstehender Lace aufliecrt, #vobei die äussere Hülse,das Kipplager bildet. <B>3.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Unte,ransprüeh,en <B>1</B> und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Führungszapfen aus Glas <B>en</B> besteht. 4.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, (lass in den Steuer stromkreis ein am Körper angeordneter Wi derstand eino-eschaltet ist und der Steuer strom vom Sehaltorgan, derart beeinflusst wird, dass der Widerstand in der durch An liegen des Sehaltorgans am flachen Gebilde olegebenen Sehaltstellung eingeschaltet ist.<B>5.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet dass das Sehaltorgan in der durch Nicht anliegen am flachen Gebilde gegebenen Schaltstellung den Widerstand kurzschliesst. <B>6.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und<B>5,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass der Widerstand aus einer Lichtquelle besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH259938T | 1947-11-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH259938A true CH259938A (de) | 1949-02-15 |
Family
ID=4473291
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH259938D CH259938A (de) | 1947-11-24 | 1947-11-24 | Durch stossartige Beanspruchung eines flachen Gebildes betätigbare Einrichtung zum Schalten eines elektrischen Steuerstromkreises. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH259938A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2632069A (en) * | 1950-01-16 | 1953-03-17 | Bradner Mead | Impact operated switch |
-
1947
- 1947-11-24 CH CH259938D patent/CH259938A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US2632069A (en) * | 1950-01-16 | 1953-03-17 | Bradner Mead | Impact operated switch |
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