CH260138A - Verfahren zum Rundfräsen von profilierten Rotationskörpern, insbesondere von Eisenbahnradkränzen, und Rundfräsmaschine zur Durchführung dieses Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Rundfräsen von profilierten Rotationskörpern, insbesondere von Eisenbahnradkränzen, und Rundfräsmaschine zur Durchführung dieses Verfahrens.

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CH260138A
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B23C3/00Milling particular work; Special milling operations; Machines therefor
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description


  Verfahren zum Rundfräsen von profilierten Rotationskörpern, insbesondere von  Eisenbahnradkränzen, und Rundfräsmaschine zur Durchführung dieses Verfahrens.    Profilierte Rotationskörper, wie z. B. Ei  senbahnradkränze oder Walzwerkwalzen, wer  den heutzutage auf Drehbänken hergestellt,  welche mit relativ kleinen Schnittgeschwin  digkeiten und grossen Schnittkräften arbeiten  und welche deshalb relativ grosse Maschinen  mit grossen erforderlichen Arbeitsleistungen  sind. Die vorliegende Erfindung betrifft nun  ein Verfahren und eine Maschine zum Rund  fräsen derartiger Rotationskörper.

   Das erfin  dungsgemässe Verfahren ist dadurch gekenn  zeichnet, dass mindestens ein rotierender Mes  serkopf verwendet wird, an welchem minde  stens ein Satz mit einer Mehrzahl von zusam  men das zu fräsende Profil mindestens zum  Teil ergebenden, drehstahlförmigen Hart  metallmessern befestigt ist und der direkt  über ein auf seinem Umfang angeordnetes  Kraftübertragungselement von einem zugehö  rigen, auf einer Motorwelle montierten Kraft  übertragungselement angetrieben wird, wobei  der Messerkopf als Schwungmasse wirkt, um  für die Hartmetallmesser unzulässige, von  elastischen Verformungen zwischen Antrieb  und Werkzeug herrührende     Schwingungen     auszuschalten.  



  Die erfindungsgemässe Rundfräsmaschine  zur Durchführung dieses Verfahrens ist ge  kennzeichnet durch mindestens einen als  Schwungmasse ausgebildeten Messerkopf, wel  cher an seinen beiden Stirnseiten in je einem  Lager geführt ist und auf seinem Umfang  ein Kraftübertragungselement aufweist, das    mit einem zugehörigen, auf einer Motorwelle  montierten Kraftübertragungselement in An  triebsverbindung steht, wobei der Messerkopf  mit mindestens einem Satz mit einer Mehr  zahl von zusammen das zu fräsende Profil  mindestens zum Teil bildenden     drehstahlför-          migen    Hartmetallmessern versehen ist, das  Ganze derart, dass im Betrieb keine für die  Hartmetallmesser unzulässige Schwingungen  bewirkenden elastischen Verformungen zwi  schen Antrieb und Werkzeug auftreten kön-    nen.

    Die beiliegende Zeichnung betrifft ein  Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen  Rundfräsmaschine, an Hand der im folgen  den auch das Verfahren nach der Erfindung  beispielsweise erläutert ist.  



  Das Beispiel ist eine zum Rundfräsen  eines Eisenbahnradkranzes eingerichtete Ma  schine.  



  Fig. 1 zeigt einen Axialschnitt durch den  Messerkopf.  



  Fig. 2 zeigt einen Teil eines Querschnittes  durch den Messerkopf,  Fig. 3 einen Detailgrundriss zu Fig. ?.       Fig.    4 bis 10 zeigen die einzelnen Messer  eines Satzes je in einer teilweisen Seiten  ansicht und in Vorderansicht.  



       Fig.        7.1    zeigt schematisch den Antrieb des       Werkstückes    für den Drehvorschub, und in  den     Fig.l2    und 13 sind Einzelheiten dieses  Antriebes schematisch dargestellt.      Der Messerkopf     a,    der als     Schwungmasse     ausgebildet ist, ist an seinen beiden Stirnsei  ten in je einem Kegelrollenlager b geführt.  Durch die     Verwendung    von solchen Lagern  wird die Anordnung eines oder     zweier        Axial-          la.ger    umgangen, wobei der Messerkopf trotz  dem ohne fühlbares Axialspiel gelagert wer  den kann. Es könnten aber auch andere La  ger, z. B.

   Kugellager oder Gleitlager, verwen  det werden, wobei dann unter Umständen zu  sätzliche Axiallager vorgesehen werden müs  sen. Der Messerkopf weist auf seinem Um  fang für die Antriebs-Kraftübertragung einen  aüfgepressten und durch Schrauben gesicher  ten Schneckenradkranz c auf. Dieser steht  mit der Schnecke d in Eingriff, die     mit    der  Welle e eines nicht dargestellten Elektro  motors gekuppelt ist. Der Messerkopf ist mit  zwei Sätzen von je dreizehn     drehstahlförmi-          gen    Hartmetallmessern ausgerüstet.

   Die Mes  ser jedes Satzes sind so über das herzustel  lende Radkranzprofil verteilt angeordnet, dass  sie das ganze Profil fräsen und infolgedessen  in     axialer        Richtung    des Rades kein Vorschub  notwendig ist. Der Messerkopf könnte auch       zum    Einsatz zweier zusätzlicher Messer seit  lich der     erwähnten    Messersätze ausgebildet  sein für die Bearbeitung der an das Profil       anschliessenden    Seitenflächen des Radkranzes.

    Es wäre auch     möglich,        mindestens    einen Satz  mit zwei Hartmetallstählen für das Bearbei  ten dieser     Seitenflächen    in einem zweiten  gleichartigen, an der     gegenüberliegenden     Seite des Rades angeordneten Messerkopf vor  zusehen. Ferner kann die Anordnung so ge  troffen werden, dass statt nur ein Messerkopf       a,    mehrere in der vorstehend beschriebenen  Weise gelagerte und angetriebene Messer  köpfe vorgesehen     sind,    die zum Beispiel  gleichmässig über dem Umfang des Radkran  zes verteilt sind.

   Jeder dieser Messerköpfe  kann dabei einen oder mehrere Sätze von je  weils entweder bloss einen Teil des zu fräsen  den Profils oder das ganze Profil ergebenden  Messern aufweisen. Beispielsweise können  zwei bezüglich des zu fräsenden Rades dia  metral gegenüberliegende Messerköpfe vor  gesehen werden, wovon der     eine    Messerkopf    die Messer 1 bis 8, welche die Lauffläche des  Radkranzes fräsen, der andere Messerkopf  die Messer 9 bis 13 aufweist, welche den  Spurkranz fräsen.  



  Da der die Messer tragende Teil des  Messerkopfes     a    selbst die Funktion einer  Schwungmasse ausübt und die Frässpindel  bildet     und    aus einem Stück gefertigt ist, und  der Antrieb direkt auf ihn     wirkt,    können im  Betrieb zwischen dem Antrieb, das heisst dem  Schneckentrieb und dem Werkzeug, keine ela  stischen Verformungen auftreten, welche für  die Hartmetallmesser ungünstig sind. Diese  Ausschaltung von elastischen Verformungen  zwischen dem Antrieb und dem Werkzeug ist  äusserst     wichtig,    da sonst der Messerkopf       Schwingungen    ausführen würde, die rasch  zum Bruch der Hartmetallmesser führen kön  nen.

   Solche elastischen     Verformungen    können  bei allen Einschnürungen des Materials in  Wellen, welche an einer Stelle ein     Fräswerk-          zeug    tragen und an einer entfernten Stelle  auf irgendeine Art angetrieben werden, auf  treten. Diese Verformungsmöglichkeiten ge  statten der Welle,     Torsionsschwingungen    aus  zuführen, die durch das Auftreffen der ein  zelnen Schneidekanten der Messer des Fräs  werkzeuges verursacht werden. Die am Werk  zeug dabei auftretenden Schläge führen dann  meistens zum Bruch von     Hartmetallmessern.     



  Durch die Vereinigung des die Messer tra  genden Teils des Messerkopfes mit der     Fräs-          spindel    und die Ausbildung     als    ein Stück ist.  ein Maximum an Starrheit erreicht.  



  Die Anordnung der Stähle am Umfang  des Messerkopfes ist, was     die    Zeichnung nicht  zeigt, so getroffen, dass beim Fräsen immer  nur ein Stahl mit dem Werkstück im Ein  griff ist. Wären     beispielsweise    zeitweilig zwei  Stähle im Eingriff, so hätte das folgenden  Nachteil: Jedes Auftreten eines Stahls auf  das Werkstück sowie jedes Austreten eines  Stahls aus dem Werkstück kommt in seiner  Wirkung einem Schlag auf den Messerkopf  gleich, welcher sich auf ein anderes, im Ein  griff mit dem Werkstück befindliches Hart  metallmesser auswirkt und eine vorzeitige  Zerstörung der Schneide (Ausbröckeln) be-      wirken kann. Die Standhaltigkeit der Messer  würde dadurch beeinträchtigt.  



  Eine weitere Massnahme, die getroffen ist.,  um einer vorzeitigen Zerstörung der Schneiden  entgegenzuwirken, ist aus den Fig. 11 bis 13  ersichtlich. Der zu bearbeitende Radkranz     Ih     ist an einer nicht     gezeichneten    Planscheibe  befestigt, welche für die Drehvorschubbewe  gung des Werkstückes in Drehung versetzt  wird. An der Planscheibe ist. dazu direkt ein  Schneckenrad r befestigt, in welches zwei ein  ander diametral gegenüberliegende     Schneeken     s und t eingreifen, welche in nicht. gezeichne  ter Weise jede für sich     angetrieben    werden.  



  In Fig. 11 ist bruchstückweise das Werk  stück w, welches durch den mit den Messern  bestückten     Messerkopf        a    bearbeitet, wird, er  sichtlich. Die Drehsinne sind durch Pfeile  beispielsweise angegeben. Die beiden     Schnek-          ken    s und t wirken auf folgende Weise: Die  Schnecke s ist zum Beispiel die Antriebs  schnecke, welche das Schneckenrad r und da  mit das Werkstück in angegebener Drehrich  tung vorwärtsbewegt.

   Wäre keine weitere  Schnecke vorhanden, so könnte das     Schnek-          kenrad    r und damit das Werkstück nach dein  Austreten eines Stahls aus     dein    Werkstück       uni    das Spiel zwischen der Schnecke s und  dein Schneckenkenrad r nach vorn federn. Der  darauffolgende Eingriff des nächsten Stahls  in (las     Werkstück    würde sofort wieder bewir  ken, dass das Schneckenrad r und die Schnecke  s auf die in Fig. 13 dargestellte Art ineinan  dergreifen. Es könnten also im Werkstück       Erschütterungen    auftreten, die für die     Hart-          inetallniesser    schädlich sind.

      Uni derartige Erscheinungen zu verhüten,  ist die zweite Schnecke t vorgesehen, die  dauernd auf die in Fig. 19 dargestellte Weise  mit dein Schneckenrad in Eingriff ist. Wie  aus der     Zeichnung    ersichtlich ist, verhindert  sie ein Vorwärtsfedern des Werkstückes um  das Spiel zwischen der Schnecke s und dem  Schneckenrad r, nachdem ein Stahl aus dem       Eingriff    mit dein Werkstück     ausgetreten    ist.

    Die Schnecke t wirkt also als Anschlag für  das Schneckenrad, um ein Vibrieren des    Schneckenrades und damit des Werkstückes  zu vermeiden, der im Antriebssinn des  Schneckenrades sieh fortbewegt und somit  eine Voreilung des Werkstückes gegenüber  der Antriebsgeschwindigkeit der Schnecke s  verhindert., die dadurch in dauernd kraft  schlüssigem Eingriff mit dem Schneckenrad  gemäss Fig. 13 dasselbe in der Pfeilrichtung  vorwärtstreibt.    Die Schnecke t wird mit der für das  Werkstück gewünschten Tourenzahl angetrie  ben. Damit nun gleichzeitig die Antriebs  schnecke s stets im Eingriff gemäss Fig.13  mit dem Schneckenrad     r    bleibt, muss ihr An  trieb etwas rascher erfolgen als derjenige der  Schnecke t.

   Da jedoch die Drehzahl der  Schnecke s durch die Drehzahl des     Schnek-          kenrades    r gegeben ist, muss sie mit ihrem  Antrieb über ein Schlupf zulassendes Zwi  schenglied verbunden sein, derart, dass sie  langsamer drehen kann als ihr Antrieb. Das  Schlupf zulassende Zwischenglied kann eine  Rutschkupplung oder ein hydraulisches Ge  triebe sein. Solche Vorrichtungen können  aber auch umgangen werden, indem der not  wendige Schlupf durch elektrodynamische  Vorgänge hervorgebracht wird, wobei dann  beide Schnecken starr mit zugehörigen Elek  tromotoren gekuppelt sein können.  



  Es ist. ersichtlich, dass beim     Antriebs-          nieehanism.us    gemäss Fig.11 bis 13 das die  Drehvorschubbewegung ausführende     Schnek-          kenrad    zwischen den beiden Schneeken ver  spannt ist., wodurch Erschütterungen des  Werkstückes infolge des In-und-ausser-Ein  griff-Gelangens der Stähle verhütet. werden.  



  Die gleiche     Wirkung    ist auch erreichbar,  wenn an Stelle des beschriebenen Schnecken  antriebes ein Stirnradantrieb mit Ritzeln  tritt. Eine ähnliche Wirkung kann in verein  fachter Form auch durch Anordnung einer       Reibungsbremse    an Stelle der Anschlag  schneeke oder -ritze] erzielt werden, die einen       dauernden    kraftschlüssigen Eingriff des an  treibenden Kraftübertragungselementes mit       dem        mit        der        Planscheibe        verbundenen     bewirkt.

        Unter Verwendung der dargestellten Rund  fräsmaschine werden beim Rundfräsen eines    Eisenbahnradkranzes zum Beispiel folgende  Daten angewendet:  
EMI0004.0000     
  
     Für die Vorschubdrehbewegung des Eisen  bahnrades genügt eine     Leistung    von etwa  4 PS. Diese Bewegung erfolgt mechanisch  "vollständig     unabhängig    von der Rotation des  Messerkopfes.  



  Es ist keine künstliche Kühlung der  Stähle notwendig, und es werden absolut  blanke Laufflächen erzielt.- Das Radkranzpro  fil ist im Prinzip nach einer Umdrehung fer  tig gefräst.  



  Vergleichsweise kann erwähnt werden,  dass beim heutigen Stand der Technik auf  modernen Radkranzdrehbänken eine Leistung  bis etwa 100 Ps notwendig ist und die Dreh  zeit für ein Rad von 800     mm    0 etwa 6 bis  7 Minuten beträgt. Der Hauptvorteil der be  schriebenen     Konstruktion    besteht aber darin,  dass relativ hohe Schnittgeschwindigkeiten,  wie beispielsweise angegeben, angewendet wer  den     können.    Solche Werte waren bis heute  bei der Herstellung von Radkränzen nicht  üblich. Durch die Anwendung von hohen  Schnittgeschwindigkeiten und     damit    von  hohen Drehzahlen     sinken    die Drehmomente  auf einen Bruchteil der bei Radkranzdreh  bänken bisher üblichen Werte.  



  Aus -den Fig.1 und 2 ist ersichtlich, wie  die     einzelnen    Stähle eines Satzes über die    Profilbreite des Eisenbahnradkranzes und  wie die Stähle beider Sätze über den Umfang  des Messerkopfes verteilt sind. Die Stähle je  des Satzes sind von 1 bis 13 numeriert. Die  Einstellung jedes Stahls auf die dem Werk  stückprofil entsprechende Länge erfolgt  durch eine Kopfschraube f, die in eine Boh  rung im der Schneidkante gegenüberliegen  den Ende des Stahls eingeschraubt ist und in  einer nicht gezeichneten Lehre auf die be  treffende Länge des     Stahls    eingestellt und  durch eine Kontermutter g gesichert wird.  Diese Einstellung kann zum Beispiel in der       Werkzeugmacherei    erfolgen.

   Der Stahl wird  dann ohne weitere Einstellung in die eigens  für ihn vorgesehene radiale Öffnung im die  Messer tragenden Teil des Messerkopfes ein  geschoben. Die eingesetzten Stähle 1 bis 12  stehen mit dem Kopf ihrer Schraube f gegen  eine in einer axialen Bohrung h im die Mes  ser tragenden Teil des Messerkopfes befind  liche Hülse i an, der Stahl 13 findet seinen  Anschlag im die Messer tragenden Teil selbst.  Der Stahl wird sodann durch einen Keil k  in seiner radialen Öffnung     festgeklemmt.    Der  Keil k wird durch eine in den Messerkopf  greifende Schraube     l    gegen ein Herausglei  ten gesichert. Wie in     Fig.1    ersichtlich, ist die      Hülse i durch eine Stellschraube m in der  Bohrung h befestigt.  



  Durch diese Anordnung wird erreicht,  dass der Nachschliff und die nachherige Län  geneinstellung am einzelnen Messer ausserhalb  des Messerkopfes und nicht am gesamten Mes  serkopf erfolgt. Der Vorteil besteht, somit  darin, dass nur schadhafte Messer ausgebaut,  zu werden brauchen und nicht der ganze  :Messerkopf, und dass nur einfache Schleifein  richtungen wie für den Nachschliff von Dreh  stählen erforderlich sind.  



  Die beiden Kegelrollenlager b sind auf  einem Support n abgestützt, welcher zusam  men mit einem Deckel v ein öldichtes Gehäuse  für den Schneckentrieb c-d bildet. Zur Ein  stellung des axialen Lagerspiels des Messer  kopfes ist ein mit einem Aussengewinde ver  sehener Ring     p    vorgesehen, welcher in ein  entsprechendes Muttergewinde im Schnecken  triebgehäuse eingeschraubt ist. Der Ring  weist Löcher zum Einsetzen von Schlüsseln  auf. Beide Lager sind gegen aussen durch  Deckel     c1    abgeschlossen.  



  Die Schmierung des Schneckengetriebes  erfolgt zweckmässig so, dass Öl von oben auf  die Schnecke gespritzt wird. Das Öl sammelt  sieh dabei unten im Support und kann von  da wieder abgesaugt werden. Die auf der  Zeichnung dargestellte und beschriebene  Rundfräsmaschine ist zweckmässig für den  besonderen Verwendungszweck, das heisst zum  Fräsen von Eisenbahnradkränzen dimensio  niert. Dadurch, dass sie kein Universalwerk  zeug darstellt., ist es auch möglich, die für  den speziellen Fall bestmögliche Anordnung  zu treffen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Rundfräsen von profi lierten Rotationskörpern, insbesondere von Eisenbahnradkränzen, dadurch gekennzeich net, dass mindestens ein rotierender Messer kopf verwendet wird, an welchem mindestens ein Satz mit einer Mehrzahl von zusammen das zu fräsende Profil mindestens zum Teil ergebenden, drehstahlförmigen Hartmetall inessern befestigt ist und der direkt über ein auf seinem Umfang angeordneten Kraftüber tragungselement von einem zugehörigen, auf einer Motorwelle montierten Kraftübertra gungselement angetrieben wird, wobei der Messerkopf als Schwungmasse wirkt, um für die Hartmetallmesser unzulässige, von elasti schen Verformungen zwischen Antrieb und Werkzeug herrührende Schwingungen auszu schalten. II.
    Rundfräsmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch mindestens einen als Schwungmasse ausgebildeten Messerkopf, wel- eher an seinen beiden Stirnseiten in je einem Lager geführt ist und auf seinem Umfang ein Kraftübertragungselement aufweist, das mit einem zugehörigen, auf einer Motorwelle mon tierten Kraftübertragungselement in Antriebs verbindung steht, wobei der Messerkopf mit.
    mindestens einem Satz mit einer Mehrzahl von zusammen das zu fräsende Profil min destens zum Teil bildenden, drehstahlförmi- gen Hartmetallmessern versehen ist, das Ganze derart, dass im Betrieb keine für die Hartmetallmesser unzulässige Schwingungen bewirkenden elastischen Verformungen zwi schen Antrieb und Werkzeug auftreten kön nen. UNTERANSPRÜCHE 1. Rundfräsmaschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der die Mes ser tragende Teil des Messerkopfes selbst die Frässpindel bildet und aus einem Stück be steht. 2.
    Rundfräsmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraft übertragungselement zum Antrieb des Messer kopfes ein unmittelbar mit demselben verbun dener Schneekenradkranz ist, der mit einer mit der Motorwelle gekuppelten Schnecke zu sammenarbeitet. 3. Rundfräsmaschine nach Unteranspruch ?,dadurch gekennzeichnet, da.ss der Schnecken radkranz auf dem Messerkopf aufgepresst und durch Schrauben gesichert ist.
    4. Rundfräsmaschine nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Hart inetallmesser an ihrem der Schneidekante ge- genüberliegenden Ende eine Bohrung mit einer mit einer Kontermutter versehenen Kopfschraube aufweisen, zum Zwecke, die Messer einzeln ausserhalb des Messerkopfes nachschleifen und in einer Lehre auf die dem Werkstückprofil entsprechende Länge einstel len und ohne weitere Einstellung wieder in den Messerkopf einbauen zu können. 5.
    Rundfräsmaschine nach Unteranspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, dass im die Messer tragenden Teil des Messerkopfes eine in eine axiale Bohrung eingesetzte Hülse vorhanden ist, die als Anschlag für die zur Längenein stellung des Messers dienende Kopfschraube von Hartmetallmessern bestimmt ist. 6. Rundfräsmaschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer im Messerkopf durch Keile festgeklemmt sind, welche durch in den Messerkopf greifende Schrauben gesichert sind.
    7. Rundfräsmaschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass für die Drehvorschubbewegung des Werkstückes zwei antriebsverbundene Kraftübertragungsele mente vorgesehen sind, wovon das eine als ein sich im Antriebssinn eines die Drehvor schubbewegung ausführenden Kraftübertra gungselementes fortbewegender Anschlag für das letztere wirkt, während das andere über ein Schlupf zulassendes Zwischenglied ange trieben ist und dauernd in antreibendem Ein griff mit dem die Drehvorschubbewegung aus führenden Kraftübertragungselement steht, so dass letzteres zwischen den beiden erst genannten Kraftübertragungselementen ver spannt ist, zum Zwecke, Erschütterungen des Werkstückes infolge des In-und-ausser-Ein griff-Gelangens der Stähle am Werkstück zu verhüten. B.
    Rundfräsmaschine nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das die Dreh vorschubbewegung des Werkstückes ausfüh rende Kraftübertragungselement als Schnek- kenrad ausgebildet ist, mit welchem zwei glei che, diametral gegenüberliegende, die beiden andern Kraftübertragungselemente bildende Schnecken in Eingriff stehen. 9. Rundfräsmaschine nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das die Dreh vorschubbewegung des Werkstückes ausfüh rende Kraftübertragungselement als Stirn rad ausgebildet ist, mit welchem zwei gleiche, diametral gegenüberliegende, die beiden an dern Kraftübertragungselemente bildende Ritzel in Eingriff stehen.
    10. Rundfräsmaschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass für die Drehvorschubbewegung des Werkstückes auf ein die Drehvorschubbewegung ausführendes Kraftübertragungselement einerseits ein mit dem Antrieb verbundenes Kraftübertragungs element und anderseits eine den dauernd kraftschlüssigen Eingriff der beiden Elemente bewirkende Reibungsbremse einwirken. 11. Rundfräsmaschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass in einem an dern Messerkopf mindestens ein .Satz Stähle zum Abfräsen von an das Profil anschliessen den Seitenflächen des Werkstückes angeord net ist. 12.
    Rundfräsmaschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Messerkopf, ausser einem Satz von das zu frä sende Profil bildenden Hartmetallmessern, seitlich des Satzes angeordnete Messer zum Abfräsen von an das Profil anschliessenden Seitenflächen des Werkstückes vorgesehen sind.
CH260138D 1948-06-09 1948-06-09 Verfahren zum Rundfräsen von profilierten Rotationskörpern, insbesondere von Eisenbahnradkränzen, und Rundfräsmaschine zur Durchführung dieses Verfahrens. CH260138A (de)

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