CH260284A - Verfahren zur Herstellung eines Reissverschlusses und nach diesem Verfahren hergestellter Reissverschluss. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Reissverschlusses und nach diesem Verfahren hergestellter Reissverschluss.Info
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- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D5/00—Producing elements of slide fasteners; Combined making and attaching of elements of slide fasteners
- B29D5/02—Producing elements of slide fasteners; Combined making and attaching of elements of slide fasteners the fasteners having separate interlocking members
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Description
Verfahren zur Herstellung eines Reiliverschlusses und nach diesem Verfahren hergestellter Reiliverschluli.
Verschiedene Vorschläge wurden bis anhin für die Herstellung von Reissverschlüssen aus nichtmetallischem Material, im besondern aus Kunstharz und Celluloseverbindungen, gemacht. Während die durch ein gutbekanntes Verfahren hergestellten Verschlüsse, bei wel chen die aus geeignetem, nichtmetallischem, thermoplastischem Material erzeugten Ver schlussglieder mit Hilfe eines Lösungsmittels auf den Verschlussbändern befestigt worden sind, für viele Verwendungszwecke sehr zufriedenstellend sind, blieb ein schwieriges Problem hisher ungelöst, nämlich einen nicht metallischen Verschluss herzustellen, welcher bei Bekleidungsstüeken und dergleichen verwendet werden kann, die erhöhten Temperaturen ausgesetzt werden könne, ohne dass ein Entfernen des Verschlusses zuerst nötig ist.
So wird z. B. der nichtmetallische Reissverschluss wegen seines weiten Bereiches an Farben, welche er aufweisen kann; sehr gerne an Damenkleidern angebracht, doch ist es bis auf den heutigen Tag ein Missstand, dass der Verschluss, sobald solche Kleidungsstücke in kochendem Wasser gewaschen werden sollen, zuerst entfernt werden muss, weil ein derartiges Behandeln mit Hitze Beschädigungen desselben verursacht, wie verminderte mechanische Widerstandsfähigkeit und eventuelle Verzerrung der Versehlussglieder.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Reissver schlusses, dessen Verschlussglieder aus einer nichtmetallischen Masse bestehen und beim Erhitzen auf eine Temperatur von etwa 1000C, das heisst auf eine Temperatur, die voraussichtlich beim Waschen von mit diesem Reissverschluss ausgerüsteten Gegenständen erreicht wird, im wesentlichen keine Deformation erleidet.
Dieses Verfahren kennzeichnet sieh erfindungsgemäss dadurch, dass das Ver schlussband mit den fertigen oder halbfertigen Verschluss gliedern versehen wird, wobei die nichtmetallische Masse mindestens teilweise zum plastischen Fliessen gebracht wird, und dass mindestens der wulstförmige Randteil des Verschlussbandes aus einem gläsernen Gewebe von genügender Maschendichte besteht, damit die Masse der Glieder sich in den Lücken des genannten Gewebes verkeilen kann.
Die genannte nichtmetallische Masse kann aus Glas oder einer geeigneten thermoplastischen oder durch Wärmebehandlung hart werdenden, synthetischen, plastischen Masse, wie z. B. Nylon, Silicon-, Melamin-formaldehyd-, Phenol-formaldehydharzen, oder aus Polyestern der Terephthalsäure bestehen.
Der so erhaltene Verschluss widersteht erhöhten Temperaturen, wie der des kochenden Wassers. Ferner kann die Masse, aus welcher die Versehlussglieder hergestellt werden, das Verschlussband während der Aufbringnngsbe- handlung nicht wesentlich erweichen. Viele der gegenüber höheren Temperaturen widerstandsfähigen Materialien sind ebenso gegen über Lösungsmitteln, welche in Trockenreini gungsverfahren verwendet werden, widerstandsfähig, und die mit solchen Materialien hergestellten Verschlüsse weisen den weiteren Vorteil auf, dass sie von chemischen Reinigungsmitteln nicht angegriffen werden und daher nicht vor einer solchen Reinigung von den E(leidungsstücken und andern Gegenständen, auf welche sie aufgebracht sind, entfernt werden müssen.
Gewünschtenfalls kann das Verschlussband oder dessen wulstförmige Kante ein metallisches Verstärklmgsmfttel, wie z. B. ein Drahtnetz oder einen Metallstreifen oder einen Draht aufweisen.
Auch kann gewünschtenfalls das Band oder der Streifen, die das Glasgewebe aufweisen und auf welchen die Glieder geformt und aufgebracht werden, nur ein llilfsband oder -streifen sein, welcher später durch Nähen an einem herkömmlichen Band oder Streifen befestigt wird, welche letztere auf dem
Gegenstand, auf dem der Verschluss verwendet werden soll, angebracht werden.
Die Verschlussglieder können durch Gie ssen oder Formen oder Bearbeiten der nicht metallischen Masse hergestellt werden. So können diese in fertigem oder halbfertigem Zustand entweder einzeln oder in kleinen Gruppen oder in Reihen auf die Kante des Streifens geformt oder direkt gegossen werden.
Die halbfertigen Glieder können ihre Fertigform durch geeignete maschinelle Bearbeitung oder durch Behandlung der Masse in heissem Zustand erhalten. So können sowohl die fertigen als auch die halbfertigen Glieder zuerst geformt und dann in einem weiteren Arbeitsgang durch eine Hitze- und Druekbehandlung auf den Streifen aufgebracht werden.
PBTENTBNSPRVCHE :
I. Verfahren zur Herstellung eines Reissverschlusses, dessen Verschlussglieder aus einer nielitmetallischen Masse bestehen und beim Erhitzen auf eine Temperatur von etwa 1.004 (D im wesentlichen Beine Deformation erleiden, dadurch gekennzeichnet, dass das Ver schlussband mit den fertigen oder halbfertigen Verschluss gliedern versehen wird, wobei die nichtmetallische Masse mindestens teilweise zum plastischen Fliessen gebracht wird, und dass mindestens der wulstförmige Randteil des Verschlussbandes aus einem gläsernen Gewebe von genügender Maschendichte besteht, damit die Masse der Glieder sich in den Lücken des genannten Gewebes verkeilen kann.
Claims (1)
- II. Reissverschluss, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussband, welches mindestens teilweise aus einem gläsernen Gewebe besteht, ein Hilfsband ist, welches dazu bestimmt ist, an einem Stoffband befestigt zu werden, welch letzteres seinerseits an dem Gegenstand, an welchem der Verschluss anzubringen ist, befestigt werden soll.'CTI\T¯I"ERBNSPRuCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussglieder auf die Kante des Verschlussbandes direkt in fertiger oder halbfertiger Form aufgeformt werden.2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussglieder auf die Kante des Verschlussbandes direkt in fertiger oder halbfertiger Form aufgegossen werden.3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zuerst fertige oder teilweise fertige Verschluss glieder hergestellt und diese dann in einem weiteren Arbeitsgang an dem Verschlussband befestigt werden.4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die teilweise fertigen Glieder auf dem Verschlussband ihre endgültige Form durch eine maschinelle Bearbeitung erhalten.5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die teilweise fertigen Glieder auf dem Verschlussband ihre endgültige Form durch Behandlung der Masse in heissem Zustand erhalten, 6. Reissverschluss nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussglieder aus Glas bestehen.7. Reissverschluss nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussglieder aus einer synthetischen thermoplastischen Masse bestehen.8. Reissverschluss nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussglieder aus einer synthetischen, durch Wärmebehandlung gehärteten plastischen Masse bestehen.9. Reissverschluss nach Patentansprueh II, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussband ein metallisches Verstärkungsmittel aufweist.10. Reissverschluss nach Patentanspruch II und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das metallische Verstärkungsmittel im wulstförmigen Randteil des Versehlussban- des vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB260284X | 1945-11-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH260284A true CH260284A (de) | 1949-03-15 |
Family
ID=10237208
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH260284D CH260284A (de) | 1945-11-19 | 1946-11-05 | Verfahren zur Herstellung eines Reissverschlusses und nach diesem Verfahren hergestellter Reissverschluss. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH260284A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1018365B (de) * | 1956-01-07 | 1957-10-31 | Herbert Schoenfelder | Druckknopfverschlussstreifen |
-
1946
- 1946-11-05 CH CH260284D patent/CH260284A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1018365B (de) * | 1956-01-07 | 1957-10-31 | Herbert Schoenfelder | Druckknopfverschlussstreifen |
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